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Alt 13.03.2009, 23:55   #22 (permalink)
Nuraya
Patient
 
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Registriert seit: 17.06.2008
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Lieblingscharakter: House
Shipper: House/Cuddy
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Das möchte ich mal sehen, wenn bei uns Klinikleiter ihre Kids im OP bissl Doktor spielen lassen, weil es grad nicht anders geht :-D

Zur fünften Staffel:
als aufmerksamer Zuschauer und auch jemand, der sonst keinerlei Serien, Soaps, Operas etc. regelmäßig guckt (da fast immer zu kitschig, zu gestellt und zu"bubble") stelle ich lediglich Entwicklungen, Weiterentwicklungen und Rückentwicklungen fest, aber dramatische Qualitätseinbußen blieben mir bislang tatsächlich verborgen. Über Geschmack kann man streiten. 13/14 mögen kontroverse Geschichten sein, aber nur weil es nicht jedermanns Sache ist, kann ich persönlich nun nicht die ganze Serie in Frage stellen. Ich bin auch nicht begeistert, ich finde 13 nicht spannend (irgendwie nichtssagend außer aufgrund ihrer Krankheit) und Hadley/Foreman finde ich zu gestackst. Aber es gibt genügend Leute, die durchaus einen hohen Anspruch an die Serie aufgrund ihrer Begeisterung haben, die diese Storylines gut finden. Das einzige wo ich zustimme ist, dass 13s Screentime vielleicht wirklich ein bisschen too much ist!? Ich überlege noch.

Jut, gegen mehr Huddy kann ich wirklich nichts sagen *gg*.

Die Cuddy-Baby-Story...
also mal ernsthaft, man hätte das klasse aufziehen können, der Babywunsch wurde ja längere Zeit entwickelt... aber jetzt finde ich es lediglich emotional und mittelmäßig. Eine schöne, attraktive und intelligente Frau, die immer wieder Nähe sucht, sich also einer Partnerschaft nicht abgeneigt zeigt, offen ist und den Wunsch nach Familie hat - so ein umständlicher Weg zum Babyglück? Tatsächliche Vorbereitungen aufs Baby ein Tag vorher? Sucht selbst potentielle Spender lieber in der Arbeit als zuhause? Ich würde sagen, bei soviel Jobliebe und Workaholic stehen die Zeichen für richtiges Babyglück zunächst mal schief. Um da was Standhaftes draus zu machen, muss man in meinen Augen zuviele Umwege gehen bisher.

Taub und Kuttner - lustige Gesellen, sollten bleiben.
Nur bitte, Amber soll nicht aus dem Nichts wieder auferstehen wie spekuliert - that's too much.

Zur Langlebigkeit von Haus und Beschaffenheit der Serie:
Der entscheidende Markt dafür ist Amerika.
Ich war selbst dort und die Amerikaner haben ein ganz anderes Fernsehverhalten wie wir hier zum Beispiel. Da gibts viel mehr Zapping, es wird mehr in verschiedene Serien reingeguckt (bei uns guckste zehn Minuten, sagst ja oder nee und siehst entweder oder schaltest nie mehr drauf), das heißt, auch unter den Guckern herrscht viel Wechsel. Das macht das Ganze weniger beständig. Es wird viel mehr darüber gesprochen, vor allem auch im RealLife. Sendungen sind ein Thema - viele schließen sich einfach ausgesprochenen Meinungen an. Worauf ich hinauswill ist, dass die Langlebigkeit von Serien in meinen Augen viel mit Glück und Strategie zu tun hat. Das Geld muss vorhanden sein,so dass Auf und Abs kein Problem sind, die Leute müssen nicht nur durch die Serie sondern auch durch Zusatzinfos, Interviews, Merchandising usw. an die Serie gebunden werden, sie muss lange im Gespräch bleiben können, das Serienteam muss dahinter stehen und nicht bei Problemen stiften gehen, die Story muss gleichmäßig und doch Highs und Lows haben usw.
Ich befürchte, dass könnte Dr. House deshalb zum Verhängnis werden, weil die Serie relativ wenig mit Stereotypen zu tun hat, auf die Amerikaner so stehen. Im Ansatz sicherlich: es gibt Böse, Verstörte, Gute, Liebe, Konfliktpartner usw. Aber nicht in dieser rosarot dramatisierten Welt und überzeichneten Traumwelt, sondern doch relativ bodenständig (vielleicht sehe auch nur ich das so :-D). Liest man sich dort durch die Fanforen, so polarisieren da Charaktere viel mehr als bei uns finde ich. Während bei uns Serienanhänger an oft mehreren Charakteren gefallen finden, fokusieren Amerikaner öfter einen ganz Speziellen. Die Kunst läge nun darin, immer das Gleichgewicht zu finden zwischen Serienlieblingen, die man favorisieren kann, und polarisierenden Chars, die die Sache spannend machen, an denen sich die Leute aufreiben können usw. Kippt das ganze nun in zuviele Stränge, Undurchsichtigkeit, schlechte Screentimeverteilung, Verlust der Atmosphäre der Serie durch Änderung der Basis beispielsweise springen amerikanische Fans sicherlich schneller in einer Mehrzahl ab.
Wenn man bedenkt, wieviele Serien nach einer oder zwei Staffeln abdanken, so scheint Doc House sicherlich doch ein Potential für eine nachhaltige Serie zu haben.
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Gehirntumor. Sie wird sterben. Langweilig.
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