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Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 10 von 39

Staffel 3: Resümee

Erstellt von Stephie, 01.06.2007, 17:19 Uhr · 38 Antworten · 8.843 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Stephie

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    Daumen hoch Staffel 3: Resümee

    Die letzte Folge ist gelaufen und ich denke es ist Zeit für ein kleines Resümee der Staffel. Obwohl es die dritte war, war sie für mich etwas Besonderes, denn es war die erste, die ich von Anfang an jede Woche mitverfolgt habe. Bei der ersten Staffel habe ich die ersten sechs Folgen auf RTL gesehen und dann die DVDs gekauft. Kurz darauf die zweite Staffel und so habe ich alles hintereinander gesehen. Jetzt hatte ich zum ersten Mal die Spannung über ein dreiviertel Jahr verteilt. Da blieb viel Zeit zum Nachdenken und interpretieren.

    Ich lese immer gerne die Reviews der Folgen auf livejournal.com/house_reviews, weil ich das Gefühl habe, dass die Autorin sich irgendwo in House?s Kopf versteckt und die Serie verstanden hat. Sie hat auch eine schöne Zusammenfassung der dritten Staffel gepostet. Diese unterteilt die ganze Staffel in vier Teile, jeweils getrennt von einer Übergangsfolge: die Glücksskala (3x01-3x04), Tritter (3x06-3x11), die Suche nach Normalität (3x13-3x17), Foremans Kündigung (3x19-3x24). Ich finde diese Aufteilung klasse.

    In "No Reason" hat House unterbewusst festgestellt, dass seinem Leben Bedeutung fehlt. Am Anfang der dritten Staffel schien es ihm wohl so als hätte er diese durch die neu gewonnene Freiheit gefunden, aber der Zuschauer hat da schon gesehen, dass seine (fast schon überhebliche) Freude nicht von Dauer sein kann. Und so kam es auch. Der Stock kam wieder aus dem Schrank und trotzdem hatte House in "Lines In The Sand" eine 10 auf der Glücksskala, als er die PSP von Adam bekommt. Danach begann mit Tritter das große schwarze Loch in das er nach und nach bis "Merry Little Christmas" fiel. Danach ging es langsam wieder bergauf obwohl man das als Zuschauer gar nicht unbedingt so wahrgenommen hat. In kleinen Schritten hat er nicht nur nach Normalität für sich gesucht, sondern auch für seine Patienten. Das Ende der Staffel hielt einige der besten Folgen bereit. Da gab es wieder den gewohnten Humor, und ganz wichtig House/Wilson. Die Entwicklung des Ganzen bis zum Ende war überraschend, wenn man an den Anfang der Staffel denkt. Das House in der letzten Szene so etwas wie glücklich ist, habe ich nicht erwartet und dennoch finde ich es glaubwürdig.

    Veränderungen und deren Kontrolle waren, jetzt wo ich über alles nachdenke, vielleicht doch das beherrschende Thema der Staffel (Kompliment and David Shore, dass man es nicht gleich gemerkt hat). Da hätten wir: die einschneidende Veränderung durch das Ketamin, die Wiederkehr der Schmerzen, der Teppich in seinem Büro, das Riskieren seiner Karriere durch das Assistieren bei Gabe?s Selbstmord, die Patientin aus 3x10 der er ein "normales" Leben anbietet genauso wie Patrick in 3x15, der Aufenthalt in der Rehaklinik, das Geständnis des Missbrauchs durch seinen Vater, die Suche nach alternativen Schmerzbehandlungen, der (mögliche) Abend mit den Ducklings in 3x15, das Planen eines Urlaubs, die Emotionalität des Moments als das Baby nach seinem Finger greift, aufkeimende Gefühle für Cuddy welcher Art auch immer, das Date mit Honey, Foremans Kündigung, und schließlich das Auseinanderfallen seiner Abteilung garniert mit dem Kauf einer neuen Gitarre. Und am Ende die überraschende Feststellung, dass ihn diese ganzen Veränderungen (die er so hasst, wenn er sie nicht kontrollieren kann) letztendlich nicht aus der Bahn werfen.

    Es ist vielleicht zu viel interpretiert, aber in "One Day, One Room", genau in der Hälfte der Staffel, in einer Folge die David Shore selbst geschrieben hat, gibt es folgenden Dialog mit Eve:

    House: We talk about nothing, nothing will change.
    Eve: It might.
    House: How?
    Eve: Time. Time changes everything.
    House: It's what people say. It's not true. Doing things changes things. Not doing things, leaves things exactly as they were.
    Danach fängt House an auch selbst mal etwas zu tun und nicht nur passiv in seiner Misere sitzen zu bleiben.

    Besonders mochte ich, dass wir so einiges von House gesehen haben, das nur wir als Zuschauer bemerkt haben. Dinge, die die anderen Charaktere der Serie nicht wissen, doch wir können ein kleines bisschen mehr in House?s Gefühlswelt sehen. So wissen wohl nur wir, dass das ganze Tritter-Desaster damit begonnen hat, dass Tritter House den Stock weggekickt hat und ihn damit gedemütigt hat. Andere Dinge wie der Anruf bei seinen Eltern zu Weihnachten vor der Überdosis oder das ganze Urlaubs-Debakel geben uns Einblicke, die ich so faszinierend finde.

    Es gab die ein oder andere Folge die ich nicht so gelungen fand. Das lag teilweise an den Patientenfällen, zu wenig House/Wilson-Interaktion, dem Umgang mit der Tritter-Geschichte, und fallengelassenen Handlungssträngen. Dieses ganze Geschimpfe auf David Shore, Katie Jacobs und ihre Aussagen (nicht unbedingt hier im Forum, aber allgemein im Fandom) kann ich jedoch gar nicht verstehen. Die Serie ist immer noch das intelligenteste was über meinen Bildschirm flimmert und ich finde die beiden haben einen großartigen Job gemacht eine Person wie House zu kreieren und zu charakterisieren. Da gibt es soviel auf den zweiten (dritten, vierten...) Blick unter der Oberfläche zu entdecken.

    Ich hab mir ab und zu während der Staffel etwas mehr von Staffel eins zurück gewünscht. Irgendwie die Balance und die Leichtigkeit, die House auch manchmal hatte. Doch zum Ende der dritten Staffel habe ich gemerkt, dass der House aus der ersten Staffel eben ein anderer war und inzwischen so viel mehr passiert ist (Stacy, mehr Schmerzen, die Schießerei, Hoffnung durch das Ketamin und die anschließende Zerstörung all dieser Hoffung, Tritter), dass es diesen House nicht mehr gibt. Und eigentlich ist das auch gut so. Hugh hat zwar gesagt, dass sich House nicht wirklich ändert, aber ein bisschen was geht da schon vor sich und es sind die ganz kleinen Dinge nach denen ich so gerne suche.

    Und da komme ich auch gleich zum Stichwort Hugh: Es ist einfach unglaublich was der Mann da macht! Es gab nicht eine schlechte oder nicht überzeugende Leistung in dieser Staffel. Selbst wenn das Drehbuch nur durchschnittlich war, so hat Hugh das Maximum aus allem herausgeholt und es macht so unglaublich viel Spaß ihm zuzusehen. Szenen wie die im Hotelzimmer in "Son Of Coma Guy", zwischen ihm und Eve in "One Day, One Room", der Entzug in "Merry Little Christmas" oder jetzt im Staffelfinale lassen mir den Mund offen stehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Hugh das nicht einfach nur spielt, sondern ganz genau weiß, wie sich House wirklich fühlt. Es brauchte für die Rolle einen Schauspieler, der bereit ist sich komplett in die Figur hineinzuversetzen. Wer hätte gedacht, dass Hugh mit seinem Comedy-Background genau dafür der Richtige ist.

    Das Staffelfinale hat mich überrascht und mit so einigen Dingen der Staffel versöhnt, die vorher vielleicht ein bisschen schief gelaufen sind. Das war der House, wie ich ihn sehe und trotzdem konnten mich seine Reaktionen überraschen. Jetzt kann so viel passieren und da freue ich mich drauf. Am Ende lief der Song in dem Josh Ritter singt "I?m a good man". Auf den ersten Blick scheint das vielleicht widersprüchlich, denn wir haben House nicht gerade als guten Menschen kennen gelernt. Für mich schlägt das aber die Brücke zu "Merry Little Christmas" als Wilson zu Tritter sagt: "He saves lives, people that no one else can save and no matter how much of an ass he is, statistically House is a positive force in the universe."

    Meine Bewertung sind insgesamt 8/10 Punkten. (Im Vergleich dazu: 1. Staffel 9/10, 2. Staffel 7/10) Bin gespannt was ihr zu sagen habt und wie ihr die Staffel bewertet.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von troja

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    sehr schönes resumée, stephie!

    ich habe 9/10 gegeben, weil diese staffel 2 der bis dato stärksten folgen hatte: "merry little christmas" und "one day, one room". house und seine dämonen wurden stark in szene gesetzt und der humor kam auch nicht zu kurz - ich erinnere hier an unseren lieben hector... generell war es schön, house und wilson zu beobachten und wie sie es geschafft haben, ihre freundschaft trotz der krise zu retten. schade fand ich, dass es zu wenig shipper-szenen gab. klar, house ist keine arzt/liebes-serie wie grey's, aber dann hätte man in der 1. staffel die andeutungen weglassen können. für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass es in der beziehung zu cam (und damit meine ich nicht zwingend eine liebesbeziehung) keine weiterentwicklung gab. aber naja, neues jahr, neues glück...

  4. #3
    Avatar von ruh-roh

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    ich kann mich troja nur anschließen: ein sehr schönes resumée!

    ich kann mich noch nciht entscheiden, wie ich abstimmen möchte. ich denke, dass liegt daran, dass cih, als ich begonnen habe mich zu verspoilern, erstmal ca.18 folgen der 3.staffel nachholen musste, und dadurch diese alle hintereinander (ich glaube innerhalb ca.3 tage) angeschaut hab, wodurch mir nun keine genauen negativen aspekte mehr in den sinn kommen. ich werde mir aber sowieso ncoh einmal alle folgen ganz langsam nach und nach ansehen


    für mcih hat aber im grunde alles gestimmt in dieser staffel und sie ist auch schon längst zu meiner liebsten geworden. die folgen sind deutlich dramatischer geworden und was mich vor allem gefreut hat, war die tatsache, dass so viel auf houses charakter eingegangen wurde. man konnte noch so viel mehr seiten von ihm erleben, die man vorher nur erahnen konnte. doch nun wurde diese ahnung verstärkt und bewahrheitet. (und darauf, wie sehr ich hughs schauspielkunst liebe, sollte ich besser nicht mehr eingehen, denn das hab ich hier schon öfters getan^^ )

    ich finde es überwältigend, wie die autoren so ein meisterwerk voller intelligenz und tiefe kreiren können, dass seit der 1. folge beibehalten und sogar noch gesteigert wurde. house ist völlig anders als andere serien, und das wird meiner meinung nach vor allem bei dieser staffel deutlich. das ist acuh der grund dafür, dass ich dieser serie so verfallen bin, wie ich mir vorher gar nciht hätte denken können und wie es auch keiner in meiner umgebung richtig versteht. ich kann es schwer in worte fassen, aber es für mich einfach so unbeschreiblich, wie eine serie so intelligent, so witzig und gleichzeitig so unglaublich tiefgründig sein kann.

    was mir noch zu dem (leit)motiv veränderung einfällt: als der teppich gewechselt wurde, und house dabei zusieht, ganz in gedanken versunken, da kam cam rein und sagte ihm auch, dass veränderungen nicht immer schlecht seien. (ich hoffe, ich sage jetzt nichts falsches, aber ich hab es so in erinnerung)
    es ist wirklcih interessant nun nahc der letzten folge die ganze staffel im hinblick auf dieses stichwort zu betrachten. ich habe es bisher nur in dieser einzigen folge getan, aber dank dir wurden mir die augen geöffnet

  5. #4
    Avatar von babsi801

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    Ich gebe der 3ten Staffel 8 von 10 Punkten

    Sehr gut hat mir gefallen wie viel diefe der Charakter speziell während der dritten Staffel bekommen hat. Meistens interessierte mich diese *nebenhandlung* mehr als die Hauptfälle. Das ist schon ein grosser Unterschied insbesonders zur Staffel 1.

    Besonders die Story um Tritter und House schmerz und Schnerzmitelproblematik war atemberaubend und spanend.

    Aber auch mir fehlte einwenig die Leichtigkeit der ersten Staffel.

    Nur aus Shippersicht hätte ich mir eine etwas grössere Entwicklung gewünscht.

    Aber dennoch eine wirklich sehr gute Staffel meiner Lieblingsserie

  6. #5
    Avatar von princeton

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    wenn jemanden die leichtigkeit der ersten staffel fehlt und er die schmerzmittelproblematik gut findet, dann ist das doch ein widerspruch oder????

    Ich finde die haben das perfekt gelöst!

    Spannung Spaß und Spiel, da war alles drin!

    Ich bin glücklich und gebe 10 von 10

  7. #6
    Avatar von House MD

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    Ich fand die Staffel auch absolut geil und habe 10 von 10 Punkten gegeben.

    Meiner Meinung war das die bis jetzt beste Staffel. Ich fand vor allem die Mischung gut zwischen Drama, Humor und die verschiedenen Drehorte.
    In der ersten beiden Staffeln wurden alle Fälle nur im Krankenhaus gelöst mit ausnahme von "Failure to Communicate" aber in der dritten Staffel gab es mit "Airborne" und "Son of a Coma Guy" auch Staffeln, die nicht nur im Krankenhaus gespielt haben.
    Oder "One Day One Room", war mal ne ganze neue Art von Folge.
    Meiner Meinung nach ist diese Staffel sehr gut gemacht.
    Klar die nicht wiederaufgenommenen Handlungsstränge waren doof, aber vielleicht kommt da ja noch was, wer weiß ... und ansonsten, man muss ja auch nicht alles wissen, man muss ja auch noch Platz zum Fantasieren haben ^^

  8. #7
    Avatar von Battle Cookie

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    478
    Ich hab 9 gegeben, weil ich eigentlich jede Folge total gut finde und ich mich nie gelangeweilt habe. Einfach eine super Mischung aus Houses Sprüchen und Drama. Ausserdem waren die privaten Sachen echt super, wobei ich mit dem Ende nicht so ganz klar komme Für mich wär das eigentlich n gutes Ende. Mich hat in der gesammten Staffel eigentlich nur Camerons Art gestört...Sie war mal so, mal so. Ich finde die nette Cam aus der 1 Staffel einfach am besten. Da komm ich einfach nicht drüber weg

  9. #8
    Avatar von d.erda

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    Ixch habe 10 von 10 gegeben. ES warfür mich alles drin. Auf die einzelenen Charaktären wurde näher eingegangen, Die Fälle waren gut, Man hat zur 1. Staffel Cam entwicklung richtig sehen können und das fand ich hervorragend. Sie wurde immer interessanter!

  10. #9
    Avatar von Stephie

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    Wow, ich bin überrascht, dass es bis jetzt nur sehr hohe Bewertungen gab. Während die Staffel lief hatte ich manchmal das Gefühl es gab sehr viel Kritik. Für die 10/10 kann ich mich schon alleine deswegen nicht entscheiden, damit die Serie noch die Chance hat sich in einer der nächsten Staffeln zu steigern. Naja, und ein bisschen was auszusetzen hatte ich schon.

  11. #10
    Ric
    Avatar von Ric

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    9/10,

    ich hab jede Folge gesehen, dennoch fehlten mir fließende Übergänge teilweise. Aber an sich war die Staffel recht gut, man hatte Einblicke auch in die anderen Charaktere und wir lernen endlich mal mehr über Foreman kennen

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