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Allgemeine Staffel 5 Diskussionen

Erstellt von Stephie, 29.01.2009, 01:31 Uhr · 58 Antworten · 12.648 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Stephie

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    Daumen hoch Allgemeine Staffel 5 Diskussionen

    Damit _HouseMD nicht mit der Enttäuschung leben muss, wenn niemand antwortet (), übernehme ich mal die Threaderöffnung. Aber auf Grundlage der Folgen- und Spekulationsthreads zur Staffel nehme ich fast mal an, dass es hier nicht ewig leer bleiben wird.

    Alle Analysen zur 5. Staffel allgemein, folgenübergreifend und gerne auch im Vergleich oder Zusammenhang zu den anderen Staffeln einfach hier rein. Was ist gut, was ist schlecht, welche Motive seht ihr und vermisst ihr Wilsons Taschenprotektor auch so sehr wie ich?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von _HouseMD

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    Ach Stephie, das ist super von dir. Danke!

    Na dann wollen wir doch mal loslegen. Ist gar nicht so einfach, ein Thema zum Einstieg zu finden.

    Also, was gefällt euch an Staffel 5 und was nicht? Legt mal los!

  4. #3
    Avatar von haihappen03

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    Zitat Zitat von Stephie Beitrag anzeigen
    ...und vermisst ihr Wilsons Taschenprotektor auch so sehr wie ich?
    Wat´n dat????

    Dann fange ich mal an meine Meinung über die 5. Staffel zu schreiben.

    Finde sie auf jeden Fall viiiiiiiiiiiel besser als die 4. Mir haben bei der 4. nur die letzten 2 Folgen richtig gut gefallen. Es gab auch gute (Cate aus dem Eis), aber so richtig gute Qualität hatten imho nur die letzten 2. Und diese Qualität findet sich bisher eigentlich in allen Folgen der 5. Staffel.

    Ich bin hier auch erst gelandet, weil mir die 4. nicht so gut gefallen hat und ich wissen wollte ob die 5. auch so wird und seitdem schaue ich die 5. Staffel an.

    Ich habe bisher nie auf schauspielerische Leistungen bei einer Serie geachtet. Aber hier springt sie einen ja geradezu ins Gesicht.

    Die Storys sind gut, wenn auch manchmal etwas Realitätsfremd (Last Resort, Cuddy als Pflegemutter), aber ich kann mit leben.

    Was mir aber sehr missfällt ist, dass so viel in eine Folge reingepackt wird. Die HW Freundschaft war nach 4 Folgen wieder wie neu, 14 entdecken im Blitztempo ihre Zuneigung zueinander usw.
    Ich finde es sind zu viele "Baustellen" offen.
    Aber es wäre ja auch nichts, wenn alles OK wäre, dann hätte man ja nix zu mosern

    Mir wäre es lieber 14 hätte ein Ende und dafür mehr Chase und Cameron. Das neue Team finde ich super, ausgenommen 13 die ist gleich immer so gereizt und aggressiv wenn House was sagt. Taub und Kuttner liebe ich, die Sprüche sind weltklasse. Die 2 sind ein echter Gewinn.

    Als Huddy Shipper freue ich mich natürlich über die Entwicklung der Beziehung, hoffe aber das, wenn sich das dann mal erledigt hat (Disaster ), die Serie trotzdem noch das hat, was sie bisher ausgemacht hat. House und Cuddy zerstritten könnte ich, glaube ich, nicht weiter mit anschauen.

  5. #4
    Avatar von Our House

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    Ich bin bisher von der 5. Staffel absolut begeistert.
    Ich finde die Charakterentwicklung, insbesondere von House, ist von einer Qualität, wie ich sie bisher noch in keiner Serie gesehen habe. Die Staffel hat auch ein paar kleine Schwächen, aber dazu später.

    Der Anfang war gleich einmal genial. Die Episoden „Dying changes everything“, „Not Cancer“ und „Birthmarks“ gehören bisher sicher zu meinen Lieblingsfolgen. Ich fand es ausgesprochen gut gemacht, wie die Freundschaft von House und Wilson auf eine noch nie dagewesene Probe gestellt wurde und wie sie schließlich zueinander zurück gefunden haben, weil sie (beide und nicht nur House) festgestellt haben, wie wichtig sie einander sind.

    Für meinen Geschmack hätte das noch etwas ausführlicher gezeigt werden können, aber ich verstehe auch, dass von da an das Gewicht stärker auf House und Cuddy gelegt wurde.


    Ich glaube, dass der Grundstein für die House/Cuddy Entwicklung in der Wilson/Amber Beziehung gelegt wurde. House hat hier eine deutliche Entwicklung durchgemacht. Zunächst hat er – wie immer - versucht Wilsons Beziehung zu boykottieren. Dann, als ihm klar wurde, dass diese Beziehung tatsächlich die Chance hat etwas ganz Besonderes zu sein, etwas was Wilson tatsächlich verändern, ihn glücklich machen könnte, hat er angefangen, sie zu akzeptieren. Auch auf die Gefahr hin, Wilson (im schlimmsten Fall) als Freund zu verlieren. Und schließlich hat er akzeptiert, dass Wilson ihn gebeten hat, sein Leben zu riskieren und das von Amber zu retten. Eigentlich war das eine sehr schwerwiegende Bitte. Aber ich glaube nicht, dass er ihm das je übel genommen hat. Er hat es verstanden.

    Was hat House daraus gelernt? Dass es zwar extrem schön und wichtig (und gar nicht selbstverständlich) ist einen so engen Freund zu haben, aber das das im Leben eines erwachsenen Mannes einfach nicht alles sein kann. House ist durch diese Ereignisse ein wenig erwachsener geworden. (Eigentlich lustig, wenn man bedenkt, dass es hier um einen Endvierziger geht. Aber es ist wohl nie zu spät um erwachsen zu werden. )

    Meiner Interpretation nach, ist das ein wichtiger Grund dafür, warum House gerade jetzt in kleinen Schritten anfängt zuzulassen, dass ihm eine Frau emotional näher kommt, als auf 10 Meter Abstand. Das mag ich so sehr an der ganzen Huddy Geschichte, dass sie so stimmig ist, dass sie genau in dieser Phase passiert. (Abgesehen davon natürlich, dass die beiden Schauspieler unwahrscheinlich gut harmonieren.)


    Ausgesprochen gut finde ich auch die Charakterentwicklung von Cameron. Das mögen noch so viele kritisiert haben, aber ihr Weggang von Houses Team war für Cameron das Beste, was man für sie tun konnte. Sie ist so gewachsen, wie ich es mir in der 1. oder 2. Staffel nie hätte vorstellen können. In der derzeit letzten Folge, war ich von ihr wirklich beeindruckt (und ich glaube auch House war das.)


    Zu den Dingen, die mich ein wenig stören.
    Ja leider: In erster Linie „Foreteen“
    Das war von Anfang an irgendwie eigenartig. Zunächst habe ich bei Foreman diese Charakterentwicklung nicht gesehen, die bei House gesehen habe, die es für mich nachvollziehbar macht, warum Foreman (der so selbstbezogen ist und genau wie House immer auf „Abstand“ aus war) sich plötzlich und so intensiv auf eine solche Beziehung einlassen kann. Was hinzu kommt: Die „Chemie“ dieser beiden Schauspieler stimmt mE leider ganz und gar nicht.
    Bezeichnend war, dass ich es zum ersten Mal glaubhaft fand, dass Foreman sich so sehr verliebt hat, dass er bereit war, sein ganzes Leben dafür zu ruinieren, als House diese Möglichkeit laut aussprach. (Und selbst da gibt mir der „Subtext“, nämlich, dass House hier auch von sich selbst spricht, mehr, als die eigentliche Aussage.)

    Thirteens Charakterentwicklung wurde mE leider ein wenig versaut. Sie war am Anfang (in Staffel 4) sehr vielversprechend, und wurde dann so krampfhaft in den Vordergrund gedrängt und mit „interessanten Facts“ überfrachtet, dass es nicht mehr schön ist. Und ganz ehrlich: Dafür, wie viel Raum ihr in letzter Zeit geboten wird, dafür ist sie nun einmal nicht wichtig genug.


    Was ich mir derzeit wünsche:

    Natürlich eine Weiterentwicklung von House/Cuddy, die ebenso glaubhaft und gut „geschrieben“ ist, wie bisher.

    Und: Im Augenblick bin ich gerade an dem Punkt, wo ich mir wieder mehr House/Wilson wünschen würde. Sicher ist House in letzter Zeit sehr von seiner sich entwickelnden Beziehung zu Cuddy eingenommen, aber das ist ja kein Grund, sich nicht regelmäßiger Rat von seinem besten Freund zu holen.

    Und auch Wilson selbst sollte wieder mehr in den Vordergrund. Man weiß im Moment eigentlich gar nicht so recht, wie es in ihm aussieht. Wie wird er nach einem guten halben Jahr mit Ambers Tod fertig? Ist er schon bereit „nach vorne zu sehen“ oder gibt es noch zu viele unbewältigte Dinge?
    In der ersten Folge hat House Wilson angeboten, ihm zu helfen, wenn er es kann. Damals konnte Wilson dieses Angebot nicht annehmen, was ist mit jetzt?

    Ach ja, und mehr Taub und Kutner wäre auch gut. Hier sind zwei tolle Charaktere, die nur darauf warten, dass wir sie näher kennenlernen.

  6. #5
    Avatar von Dr. Crusher

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    Okay, dann versuch ich mich hier auch mal...

    Das einzige, was mich im Moment an Staffel 5 wirklich stört, ist Thirteen als Figur und ihre Beziehung zu Foreman. Ich habe es ja schon an anderer Stelle gesagt und greife hier auch nochmal Our Houses Punkt auf: Zuerst wurde die Figur Thirteen kaputtgemacht. In der vierten Staffel fand ich sie okay; ich mochte sie zwar nicht, aber mein Gott, sie war halt Teil vom neuen Team. Als dann bekannt wurde, dass sie ihre eigene Storyline bekommt, dachte ich, gut, macht Sinn, sie hat eine Krankheit und es ist klar, dass das thematisiert werden muss. Aber die Art und Weise, wie das geschah und noch geschieht, ist mittlerweile beinahe unerträglich geworden. Früher wurden solche Handlungen geschickt in die Folge eingewebt, immer in Balance, nie zu viel, nie zu wenig. Aber was machen sie mit Thirteen? Sie lassen sie ein Serienklischee nach dem anderen erleben.

    Wie _HouseMD schon im Thread zu 5x14 richtig sagte, diese lassen sich nicht vermeiden und es gab in früheren House-Staffeln auch einige (Cameron verliebt sich in House, böser Boss versucht House aus dem Krankenhaus wegzubekommen, Houses große Liebe kommt zurück, rachsüchtiger Polizist macht House das Leben schwer), aber sie wurden anders gehandhabt. Wir bekamen immer nur ein oder zwei dieser Dinge pro Staffel, nun sind es zahlreiche in einer Staffel und alle haben sie mit Thirteen zu tun: Schwere Krankheit, sie kann nicht damit umgehen, problematische Kindheit, Geiselnahme, Versuchskaninchen, neue Liebe, noch eine Krankheit... Das ist zu viel!

    House läuft doch sicher noch ein bisschen, warum musste man diese Dinge denn alle in eine Staffel packen? Ich hätte es besser gefunden, eines nach dem anderen zu zeigen, dafür aber subtiler, hintergründiger und so dass es mehr Platz für wesentliche Dinge lässt: House und seine Entwicklung, und natürlich die der anderen Figuren. Was jetzt jedoch geschieht ist, dass wichtige Handlungsstränge darunter leiden und die Folgen zu "vollgepackt" sind. Die House/Wilson-Geschichte war super, aber doch ein bisschen zu kurz für meinen Geschmack. Was ist mit Lucas Douglas passiert? Warum haben House und Wilson nach der wichtigen Erneuerung ihrer Freundschaft so wenige wichtige Szenen zusammen? Und last but not least: Kutner und Taub sind auch noch da! Nur House/Cuddy scheint mir angemessen "behandelt" zu werden.

    Ja, und die alten Ducklings: Viele möchten ja auch mehr Szenen mit Chase und Cameron, aber da muss ich sagen, finde ich das im Moment eigentlich okay so wie es ist. Ich bin auch nicht so der Nostalgiker und finde es eher gut, dass die beiden "erwachsen" geworden sind und andere Positionen haben. Das macht die Figuren glaubhafter. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass Cam, Chase und Foreman heute immer noch wie in Staffel 1-3 hinter House herdackeln.

    Ich denke auch, es war gut, sich für ein neues Team zu entscheiden, nur sollte man nun fairerweise auch sehen, dass man es nutzt und die Figuren zu gleichen Teilen beleuchtet. Ich finde sie ehrlichgesagt immer noch etwas langweilig, auch ihre Interaktionen untereinander, die haben mir beim alten Team besser gefallen. Das Potential ist ja da, wir kennen ja schon zu jedem ein bisschen was an Hintergrund.

    Nochmal zurück zu Thirteen: Ich denke es ist dringend notwendig, da etwas zu verändern; ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das sonst weitergehen soll, wenn sie, wie von Olivia Wilde vorgeschlagen, in Zukunft noch mehr kleine Geschichten bekommt wegen ihrer Krankheit. Die Qualität der Serie leidet sonst zu sehr. Und so gemein es auch klingt: Ich halte Olivia auch nicht unbedingt für besonders talentiert. Wer weiß, das ist vielleicht ein entscheidender Punkt, warum die Story nicht funktioniert. Immer derselbe Gesichtsausdruck, keine Chemie mit den anderen - mich überzeugt sie als Schauspielerin überhaupt nicht, und, obwohl ich weiß, dass sie in den letzten Interviews gescherzt hat, habe ich das Gefühl, ihr fehlt auch ein wenig das Gespür für diese Rolle und das Konzept der Serie. Wenn man die Interviews von Hugh und Lisa im Vergleich hört, fällt das schon auf. Möglicherweise ist sie einfach noch zu jung und unerfahren für eine Serie wie House und wäre bei OC California wieder besser aufgehoben.
    Und ich muss hier nochmal sagen, das richtet sich nicht gegen Olivia als Person - sondern gegen die Art und Weise, wie sie ihren Beruf ausübt.

    Ich habe im Thread zu 5x14 auch gesagt, dass ich es nicht verstehe, wie manche die Probleme, die die Foreteen-Storyline mit sich bringt, nicht erkennen können, eben weil sie auf solche seichte Kost stehen oder eben solche gewohnt sind. Es ist natürlich richtig, dass das auch Quoten bringt, und der Durchschnitts-TV-Zuschauer macht sich wahrscheinlich auch nicht die Mühe, die wir uns hier machen, alle Details zu diskutieren, sondern will einfach unterhalten werden und gut ist. Aber die Serie House hatte von Anfang an einen gewissen Anspruch, der unbedingt beibehalten werden sollte. Früher waren es ja nicht weniger Fans, nur weil es weniger Thirteen/Foreteen gab.

    Und ich würde mir von den Fans, die diese Geschichte gut finden, wirklich gerne mal eine vernünftige, sinnvolle Gegenkritik wünschen, nicht nur Beschwerden darüber, dass die ganze Nörgelei über Foreteen ja "voll doof" ist. Das Ganze IST ein Problem; man braucht sich nur mal die US-Foren durchzulesen. Klar wird da auch teilweise übertrieben, was das Zeug hält und es sind auch einige richtig böse Sachen dabei, aber es ist auch viel Wahres dran.

    Zu den weiteren Punkten in der 5. Staffel: Ich finde die Handllungsstränge, die angefangen wurden, bisher mit am spannendsten von allen Staffeln. Die H/W-Freundschaft, House verliert seinen Dad, Cuddys Babywunsch wird wieder aufgegriffen und ihre Beziehung zu House, was mich als Huddy-Sympathisant natürlich sehr freut. Ja, und auch die Geschichte mit Thirteen klingt in der Theorie interessant, auch wenn mir das jetzt wohl keiner glaubt Auch die Oberthemen sind klasse: Beziehungen, Verluste, Familie, Bindungen... Aber durch die "Überfrachtung" der Episoden (deren Höhepunkt sich meiner Meinung nach in "Joy to the World" zeigte), hab ich immer das Gefühl, das ist alles so oberflächlich und nicht richtig ausgearbeitet (bis auf Foreteen). Aber gut, die Staffel hat ja noch einige Folgen und ich hoffe, dass am Ende alles schlüssig wird. Ich mochte Staffel 4 am Anfang auch nicht so, und wenn ich jetzt zurückschaue, finde ich es faszinierend, wie am Ende dann alles zusammengelaufen ist.

    Wie geht es mit House und Cuddy weiter? Wäre super, wenn ihre Beziehung etwas reifer würde; die Spielchen waren bis jetzt witzig, aber so kann es ja nicht ewig bleiben. Da freue ich mich drauf. Für Wilson wurde uns ja auch wieder mehr Screentime versprochen, dann die Spekulationen über Amber und eine stärkere Einbindung von Cam und Chase... Klingt schon fast wieder nach etwas viel Vorhaben der "Powers that Be". Aber noch hab ich Vertrauen, dass das alles klappt. Ich wette, dieses traumatische Ereignis, das House widerfahren wird, könnte sogar entscheidend für die Verbindung dieser Elemente sein...

    Oh, jetzt hab ich ja nen halben Roman geschrieben

  7. #6
    Avatar von _HouseMD

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    Zitat Zitat von Dr. Crusher Beitrag anzeigen
    Oh, jetzt hab ich ja nen halben Roman geschrieben


    Ich stimme dir bei der Sache mit Thirteen voll zu. Es klingt zwar hart, zu sagen, dass sie bei OC vielleicht besser aufgehoben wäre, aber ich finde, es stimmt einfach. Mag sein, dass ich sie zu sehr als ein Symbol "seichter Kost" sehe, aber wollen wir mal ehrlich sein: Für ihre Storylines kann sie absolut nichts. Und ich finde sie nur halb so nervig wie unsere Ms. Wonderbangs. Keine Ahnung, aber ich nehme ihr die überheblichen Kommentare der letzten Monate immer noch sehr übel - "Wir denken, dass die Leute einfach nicht mit Veränderungen zurecht kommen" - so ein Quatsch! ST*U already.

    Der Charakter bzw. Olivia selbst sind im Prinzip nicht ungewöhnlich. Es gibt halt die eher Intellektuellen und Erfahrenen im Cast (würde jetzt mal Hugh, Robert und Lisa dazuzählen), die 'Normalos' und die Hollywood-Schauspieler (Jennifer, Omar, Jesse und Olivia werden, denke ich, wohl kaum als die geistige Elite des Landes durchgehen, um es mal so auszudrücken). Bitte belehrt mich, wenn ich falsch bin, denn oftmals projiziert man dann auch den Seriencharakter auf den Schauspieler. Es geht halt ums Prinzip. Und Cameron fand ich als Charakter in S1-S3 auch ziemlich seicht. Hugh kann eben beides (man nimmt ihm die intellektuelle Seite als auch den lustigen, ziemlich massenkompatiblen Humor als House ab), deswegen ist die Sendung so erfolgreich.

    Worauf ich hinaus will: Die Cameron/Olivia-Parallele. Eine Show braucht einfach zwei-drei gutaussehende Frauen, egal ob sie jetzt schauspielerisch begabt sind, oder nicht. Das klingt hart, aber ich denke, es kommt ziemlich nah an die Realität ran. Cameron war auch ziemlich seicht, aber sie war eben süß. Ich persönlich kann an Olivia nichts finden, aber das sind persönliche Präferenzen, und genau, wie es viele Cameron-Fans gibt, die das eben nur deswegen sind, weil Jennifer gut aussieht (ist halt so), gibt es auch Thirteen-Fans, die Olivias Aussehen mögen und sich recht wenig um den Rest scheren. Du wirst kaum viel Gegenwind bekommen, weil im Prinzip so gut wie alle, die sich wirklich intensiv mit der Serie beschäftigen, gegen zu viel Thirteen und Foreteen sind. Mich stört noch nicht mal 13, aber 14 war meines Erachtens ein Fehler. Vielleicht hatte sich Omar beschwert, dass er seinen Charakter langweilig findet, ich weiß es nicht, aber die Banalität ist einfach unübertroffen. Foremans Wandlung ist im Moment völlig unglaubwürdig. Er ist als einziger der alten Ducklings nicht voran gekommen.

    Ich habe im Thread zu 5x14 auch gesagt, dass ich es nicht verstehe, wie manche die Probleme, die die Foreteen-Storyline mit sich bringt, nicht erkennen können, eben weil sie auf solche seichte Kost stehen oder eben solche gewohnt sind. Es ist natürlich richtig, dass das auch Quoten bringt, und der Durchschnitts-TV-Zuschauer macht sich wahrscheinlich auch nicht die Mühe, die wir uns hier machen, alle Details zu diskutieren, sondern will einfach unterhalten werden und gut ist. Aber die Serie House hatte von Anfang an einen gewissen Anspruch, der unbedingt beibehalten werden sollte. Früher waren es ja nicht weniger Fans, nur weil es weniger Thirteen/Foreteen gab.
    Und schon nach 4 Antworten haben wir das grundlegende Diskussionsthema erfasst. Toll.
    Du sagst: "Früher waren es ja nicht weniger Fans, nur weil es weniger Thirteen/Foreteen gab." - stimmt, aber du vergisst, dass House damals in der zweiten oder dritten Staffel und somit noch relativ neu war. Die Autoren mussten sich eben keine Gedanken darüber machen, ob sich medizinische Fälle oder Geschichten rund um House wiederholen. Es werden immer Abnutzungseffekte eintreten und du wirst grundsätzlich immer Fans haben, die nach 8 Staffeln sagen: Ach, wäre doch das Staffel1/2-Feeling wieder da! Wird aber nie klappen. Außerdem kannst du die Quoten nicht vergleichen. Es ist schon etwas anderes, wenn man ein AI-Lead In hat und um 9/8c OHNE starke Konkurrenz gesendet wird als wenn man (Extremfall der ersten Hälfte der fünften Staffel) eine Stunde eher kommt, ohne AI und gegen NCIS (!)

    Das grundsätzliche Thema bei dieser und anderen Sendungen ist doch folgendes: Was macht man, um die Spannung aufrecht zu erhalten, wenn Lead-In, Anfangseuphorie fehlen und einige Fans abgesprungen sind? Jetzt kann man diskutieren, ob solche "außergewöhnlichen" Umstände zu mehr Zuschauern verhelfen (Geiselnahme; Ohnmacht; Tod; House kippt zum x-ten Mal in einer Promo um, übrigens ein herrlicher Running Gag; usw.). Und folgende Frage stellt sich: Ist es in Ordnung, die Qualität schleifen zu lassen und sich mehr Zuschauer zu schnappen, indem man massentauglichere Elemente einbaut? Ich finde nicht, aber du hast als Fan nunmal nur die Möglichkeiten, verärgerte Briefe zu schreiben, die im Papierkorb landen, oder eine Petition zu starten. Der Masse bleibt noch übrig, wegzuschalten. Aber das tut sie im Moment nicht (5x13 hatte die stärksten Ratings seit 4x16).

  8. #7
    Avatar von Houslerin

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    Zitat Zitat von _HouseMD Beitrag anzeigen


    Ich stimme dir bei der Sache mit Thirteen voll zu. Es klingt zwar hart, zu sagen, dass sie bei OC vielleicht besser aufgehoben wäre, aber ich finde, es stimmt einfach. Mag sein, dass ich sie zu sehr als ein Symbol "seichter Kost" sehe, aber wollen wir mal ehrlich sein: Für ihre Storylines kann sie absolut nichts. Und ich finde sie nur halb so nervig wie unsere Ms. Wonderbangs. Keine Ahnung, aber ich nehme ihr die überheblichen Kommentare der letzten Monate immer noch sehr übel - "Wir denken, dass die Leute einfach nicht mit Veränderungen zurecht kommen" - so ein Quatsch! ST*U already.

    Der Charakter bzw. Olivia selbst sind im Prinzip nicht ungewöhnlich. Es gibt halt die eher Intellektuellen und Erfahrenen im Cast (würde jetzt mal Hugh, Robert und Lisa dazuzählen), die 'Normalos' und die Hollywood-Schauspieler (Jennifer, Omar, Jesse und Olivia werden, denke ich, wohl kaum als die geistige Elite des Landes durchgehen, um es mal so auszudrücken). Bitte belehrt mich, wenn ich falsch bin, denn oftmals projiziert man dann auch den Seriencharakter auf den Schauspieler. Es geht halt ums Prinzip. Und Cameron fand ich als Charakter in S1-S3 auch ziemlich seicht. Hugh kann eben beides (man nimmt ihm die intellektuelle Seite als auch den lustigen, ziemlich massenkompatiblen Humor als House ab), deswegen ist die Sendung so erfolgreich.

    Worauf ich hinaus will: Die Cameron/Olivia-Parallele. Eine Show braucht einfach zwei-drei gutaussehende Frauen, egal ob sie jetzt schauspielerisch begabt sind, oder nicht. Das klingt hart, aber ich denke, es kommt ziemlich nah an die Realität ran. Cameron war auch ziemlich seicht, aber sie war eben süß. Ich persönlich kann an Olivia nichts finden, aber das sind persönliche Präferenzen, und genau, wie es viele Cameron-Fans gibt, die das eben nur deswegen sind, weil Jennifer gut aussieht (ist halt so), gibt es auch Thirteen-Fans, die Olivias Aussehen mögen und sich recht wenig um den Rest scheren. Du wirst kaum viel Gegenwind bekommen, weil im Prinzip so gut wie alle, die sich wirklich intensiv mit der Serie beschäftigen, gegen zu viel Thirteen und Foreteen sind. Mich stört noch nicht mal 13, aber 14 war meines Erachtens ein Fehler. Vielleicht hatte sich Omar beschwert, dass er seinen Charakter langweilig findet, ich weiß es nicht, aber die Banalität ist einfach unübertroffen. Foremans Wandlung ist im Moment völlig unglaubwürdig. Er ist als einziger der alten Ducklings nicht voran gekommen.


    BOAH ich kann es nicht mehr hören, wir wissen, dass bestimmte Leute im Forum ein Problem mit 13 oder 14 haben...ist es wirklich nötig sowas in jedem Post zu erwähnen...macht euch doch am Besten gleich ein Set davon!!!

    Die erste Aussage mit der Veränderung triffte bei vielen housefans sicher zu, da geh ich jede Wette ein!

    Jennifer, Omar, Jesse und Olivia als "nicht gerade die geistige Elite" hinzustellen muss man sich auch mal erst trauen, und das begründest du wirklich nur mit was!?! Ist mir eigentlich auch egal, ich finde des nur einfach Wahnsinn, so etwas einfach mal zu behaupten!!!
    Ich denke sehr wohl, das auch die anderen Cast Mitglieder Schauspielern können, sonst wären sie meiner Meinung nach nie in den House Cast gekommen, weil die da sicherlich auch sehr, sehr hohe Maßstäbe haben!!!

    Auch diese Cameron und 13 Parallelen, ich kann es nicht mehr hören, wer sich mit den Charas befasst merkt, wie unterschiedlich sie sich sind, und außerdem ist ja Lisa Edelstein wohl auch nicht gerade hässlich.

    Und ich, als jemand der sich wirklich intensiv mit der Serie beschäftigt, nicht gegen Foreteen bin sondern gegen Verallgemeinerungen.

    Zudem finde ich es auch nicht gerade schlecht, dass Foreman´s Chara jetzt mal wieder ein Bisschen eine Rolle spielt, war ja lange Zeit irgendwie nicht so!!! Er hatte eigentlich noch nie wirklich SOO eine lange und intensive Story, alle anderen schon, und ich denke, dass House sicher noch lange genug laufen wird, und Taub und Kutner () somit auch nicht zu kurz kommen!!!

    Ich bin jetzt überhaupt nicht auf eine Streitgespräch oder so aus, im Gegenteil, ich bin es langsam eher leid täglich hier im Forum gegen die in fast jedem zweiten Episodenthreadpost anfallenden "Beleidigungen" und "Unterstellungen" gegen 13 und 14 zu agumentieren...

    Vielleicht solltet ihr dafür ja auch mal einen extra Thread gründen, dieser hier heißt nämlich auch immer noch Allgemeine Staffel 5 Diskussionen!!!

    Vielleicht sollte ich es einfach mehr wie Olivia und Jacobs sehen!!!

    Ich sag jetzt einfach mal behave Houslerin behave!!!

    Liebe Grüße eure Houslerin

  9. #8
    Avatar von Dr.Rock

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    Bis auf einzelne Folgen die Richtig gut waren lässt mich die 5 Staffel bis jetzt einfach kalt.

    Ob es jetzt Huddy oder "nur" das Baby ist die Storylines gehen in letzter Zeit immer öfters in Richtungen die ich nicht interresant finde und zu allem überfluss gibt es auch noch so viele Storilines im gegensatz zu den vorangegangennen Staffeln.

    gerade die House Wilson Freundschaft wird irgendwie links liegen gelassen. Andere haben schon spekuliert das die wenige screentime von Wilson das angeknackste verhältnis verdeutlichen soll.Ich kann das einfach nur hoffen denn dann kommt er bald wieder mit mehr screentime zurück.

    was mir gerade auffällt ist das die Story derzeit doch etwas von House abschweift.
    von Huddy zu Cuddy&Baby und während dessen werden die 14 einschübe auch immer länger.Es bleibt für House den Fall zu lösen und sich bei den andern einzumischen.Was ich damit sagen will House steht nicht mehr so im Mittelpunkt wie er es mal tat.so empfinde ich es jedenfalls derzeit.
    ich würde gerne sagen es kann nur besser werden doch es ist nicht so.
    Derzeit befürchte ich ein Huddy oder ein 14 staffelfinale keins von beiden stößt auf mein Interresse.

  10. #9
    Avatar von _HouseMD

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    Hi Houslerin,

    BOAH ich kann es nicht mehr hören, wir wissen, dass bestimmte Leute im Forum ein Problem mit 13 oder 14 haben...ist es wirklich nötig sowas in jedem Post zu erwähnen...macht euch doch am Besten gleich ein Set davon!!!
    Sorry, es ist eben einfach meine Meinung. Soll ich die nicht sagen? Und dies ist ein Diskussionsthread, in dem Leute offen ihre Meinung über die Staffel und ihre Entwicklungen loswerden können. Willst du, dass (wie vorher) jedes Thema mit solchen Meinungen voll ist? Ich auch nicht, deswegen habe ich dieses Thema hier vorgeschlagen. Was hast du also für ein Problem damit?

    Die erste Aussage mit der Veränderung triffte bei vielen housefans sicher zu, da geh ich jede Wette ein!
    Das sehe ich ganz anders. Denn die Housefans, die es eben so gestört hat, die sind jetzt nicht mehr dabei. Und die Fans, die die Veränderung eben nicht so stark gestört hat bzw. die damit klarkommen, sind jetzt noch dabei. So einfach ist das. Ich sehe viele, die ganz aktiv während der ersten drei Staffeln waren und das jetzt nicht mehr sind. Das ist okay, aber mit den Veränderungen haben die aktuellen Schreiber hier kein großes Problem, sonst würden sie House nämlich nicht mehr schauen.

    Jennifer, Omar, Jesse und Olivia als "nicht gerade die geistige Elite" hinzustellen muss man sich auch mal erst trauen, und das begründest du wirklich nur mit was!?! Ist mir eigentlich auch egal, ich finde des nur einfach Wahnsinn, so etwas einfach mal zu behaupten!!!
    Ich denke sehr wohl, das auch die anderen Cast Mitglieder Schauspielern können, sonst wären sie meiner Meinung nach nie in den House Cast gekommen, weil die da sicherlich auch sehr, sehr hohe Maßstäbe haben!!!
    Hast recht, das war vielleicht nicht richtig formuliert, sorry. Ich will auch keinen Schauspieler damit angreifen, denn ich finde, dass jeder von denen zurecht im House-Cast ist. Nur halt die letzten Aussagen von Olivia fand ich ein bisschen daneben. Und nebenbei - was ist so schlimm daran? Ich sag es nochmal: Eine Sendung muss aus massenkompatiblen Elementen und intelligenten Teilen gleichermaßen bestehen, um Erfolg zu haben. Das allerdings auf die Castmember zu beziehen, ist doch etwas naiv und nehme ich gerne wieder zurück.

    Auch diese Cameron und 13 Parallelen, ich kann es nicht mehr hören, wer sich mit den Charas befasst merkt, wie unterschiedlich sie sich sind, und außerdem ist ja Lisa Edelstein wohl auch nicht gerade hässlich.
    Das habe ich auch überhaupt nicht geschrieben. Ich finde Lisa Edelstein teilweise viel attraktiver als Jennifer oder Olivia, aber darum geht es doch hier gar nicht. Mir ist schon klar, dass Cameron und 13 verschieden sind und verschieden sein sollen. Aber genau so gut gab es bei Cameron Leute, die sie wegen ihrem Aussehen mochten und bei 13 eben solche. Ich verstehe erstens nicht, was so schlimm daran ist, und zweitens, warum man vor so etwas die Augen verschließt! Das hat nix mit Parallelen zwischen beiden zu tun, sondern einfach mit der Tatsache, dass es zwei junge, hübsche Frauen sind.

    Ich wollte da niemanden angreifen und wenn ich House nicht mögen würde, wäre ich gar nicht mehr dabei. Also nimm mir doch meine Meinung nicht übel, aber andere Meinungen solltest du schon akzeptieren. Auf jeden Fall wünsche ich dir/euch ein schönes Wochenende.

  11. #10
    Avatar von Dr.Rock

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    Zitat Zitat von _HouseMD Beitrag anzeigen
    Willst du, dass (wie vorher) jedes Thema mit solchen Meinungen voll ist? Ich auch nicht, deswegen habe ich dieses Thema hier vorgeschlagen.
    Die Idee ansich ist ja gut.Doch wird sie zimlich sicher nicht funktionieren.
    Ich könnte wetten in jedem einzelnen Episoden thread der 5 Staffel wird mindestens einmal über 13 gelästert. Es hat nicht aufgehört als es einmal gesagt wurde es hat nicht aufgehört nachdem sich user zum Dritten oder Viertenmal muckiert haben und es wird nicht aufhören nachdem sie es hier getan haben.

    zurück zum allgemeinen:
    Zitat Zitat von _HouseMD Beitrag anzeigen
    Das grundsätzliche Thema bei dieser und anderen Sendungen ist doch folgendes: Was macht man, um die Spannung aufrecht zu erhalten, wenn Lead-In, Anfangseuphorie fehlen und einige Fans abgesprungen sind?
    Genau
    und im gegensatz zu den vorherigen Seasons hat man noch nichts gefunden mit dem man die Spannung aufrecht erhalten kann. Also ich habe zumindest dises problem denn egal was mit dem Baby passier und wenn es President wird ich finde es nicht spannend.

    Bei den ganzen fragwürdigen Entscheidungen die House so trifft würde ich gerne mal sehen wie ihm ein Psychotherapie auf's auge gedrückt wird.
    Das wäre doch mal interresant so nen Weiblich/Tritter/Psychologin karakter mit dem sich House rum ärgern muss.

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