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Alt 14.05.2009, 18:46   #11 (permalink)
Space Doctor
 
Benutzerbild von Dr. Crusher
 
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Lieblingscharakter: House
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Zitat:
Zitat von Mary Beitrag anzeigen
Also ich kann mir ja vieles vorstellen, aber House beim Seelenklemptner auf der Couch? Nie im Leben. Und oft bewirken solche Therapien ja eher das Gegenteil. Es ist nicht immer sinnvoll die ganze Sch*** der Vergangenheit nochmals auszugraben (hab das im Bekanntenkreis leider schon des öfteren miterlebt)
Ich stimme dir jedoch in dem Punkt zu, dass wir House ja gar nicht anders haben wollen, genau deshalb schau auch ich die Serie
Warum? Was ist daran so abwegig, House beim Psychiater zu zeigen? Ich denke, das werden sie durchaus tun in der nächsten Staffel, nach diesem Ende ist das einfach notwendig. Der Zuschauer muss zumindest sehen, dass House versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ob das Ganze von Erfolg gekrönt sein wird, sei dahingestellt, aber ich bin schon sehr gespannt darauf, vllt. wieder ein bisschen was über Houses Innenleben zu erfahren. Dazu wäre ein Gespräch "auf der Couch" ideal.
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Alt 14.05.2009, 19:03   #12 (permalink)
Anästhesist
 
Benutzerbild von Mary
 
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Lieblingscharakter: House
Shipper: House/Cameron
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Zitat:
Zitat von Dr. Crusher Beitrag anzeigen
Warum? Was ist daran so abwegig, House beim Psychiater zu zeigen? Ich denke, das werden sie durchaus tun in der nächsten Staffel, nach diesem Ende ist das einfach notwendig. Der Zuschauer muss zumindest sehen, dass House versucht, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ob das Ganze von Erfolg gekrönt sein wird, sei dahingestellt, aber ich bin schon sehr gespannt darauf, vllt. wieder ein bisschen was über Houses Innenleben zu erfahren. Dazu wäre ein Gespräch "auf der Couch" ideal.
Mir gings jetzt um Psychotherapie im speziellen, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Das kann ich mir bei House nicht vorstellen. Man weiß ja was er davon hält.
Die Theorie, dass man House Anfang der 6. Staffel noch ein paar Folgen in der Klinik lässt und vielleicht auch mit Rückblenden den Verlauf der Therapie zeigt, fände ich gut und auch für den weiteren Verlauf der Staffel sinnvoll.
__________________

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Mary ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 19:16   #13 (permalink)
Kinderarzt
 
Benutzerbild von nivar
 
Registriert seit: 16.03.2007
Beiträge: 617

Standard

Ich hoffe mit diesen ganzen 'wir benutzen als Story-Erzählmittel mal immer wieder eine Hallu' ist nun endlich einmal Schluss.

Wild spekulieren werd' ich kaum...
Mir wäre nur wichtig, dass die Verantwortlichen mit ihrer (shipper ect) Fanhörigkeit ein wenig nachlassen und einfach nur intelligente Drehbücher schreiben.
__________________
If life always turned out the way we expected, what would be the point of living...
nivar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 19:16   #14 (permalink)
infizierte Person
 
Registriert seit: 25.05.2008
Beiträge: 15

Lieblingscharakter: House
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Ich bin der Meinung, der Übergang Staffel 5 zu 6 wird nun dazu genutzt, den Vicodin-Plot zu begraben. House hat sämtliche Tiefen durchlebt die man durch Schmerzmiedikamentenmissbrauch bekommen kann. Das einzige was wirklich noch zu dieser Geschichte fehlt ist der Tod. Auch ein fehlgeschlagender Suizid-Versuch wäre meiner Meinung nach einfach nicht mehr angezeigt. Ich gehe sogar soweit zu sagen das Thema Vicodin ist jetzt ausgelutscht. Tiefer gehts wirklich nimmer. Denn hat House erfolgreich eine richtige Entgiftung im klassischen Stil gemacht wird er immer noch Möglichkeiten zur Schmerztherapie haben - und das auch ohne implantierte Schmerzpumpen ...

Und ehrlich gesagt .... ich habe jetzt keinen Bock mehr auf einen House, der andauernd abstürzt und leidet. Es muss jetzt auch mal was positives für ihn kommen!

Weitere Gedanken:

Zitat:
- House hilft dem Team im PPTH per Telefon bei den Diagnosesitzungen
- Wäre House gegen seinen Willen in der Psychiatrie, gäbe es dann Benimm-Probleme
Ich gehe davon aus, dass wir nichts von der Psychatrie sehen werden und die 6. Staffel nach einem Zeitsprung beginnt - beispielsweise mit der Entlassung von House aus der Psychatrie. Seine "Wiedereingliederung" wird sicherlich schon die eine oder andere Folge füllen. Je nach Erfolg der Therapie und Gesundung von House stelle ich mir vor, dass man sich sogar sozusagen neu kennenlernen muss.

Und: House ist nicht gegen seinen Willen in der Psychatrie, denn er hat eindeutig eingesehen dass er Hilfe braucht. Und er ist selbst hineingegangen, ohne dass ihn einer dazu zwingen musste.

"Change" - Wandel - seit fast einem Jahr ist es zu einem besonderen Wort in den USA geworden und es gibt so einige Produktionen die sich ebenfalls wandeln. Dasselbe sehe ich auch bei House kommen. Vielleicht wieder ein paar positive Aspekte und Geschehnisse. Es muss ja nicht gleich Friede Freude Eierkuchen werden, aber es muss auch mal was Gutes für House passieren. Ein Beispiel dafür wäre dass Houses echter Vater auftaucht und zwischen denen eine interessante Beziehung entsteht ...
Ronaldo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 20:31   #15 (permalink)
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Lieblingscharakter: House
Shipper: House/Cuddy
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Zitat:
Zitat von Ronaldo Beitrag anzeigen
Ich bin der Meinung, der Übergang Staffel 5 zu 6 wird nun dazu genutzt, den Vicodin-Plot zu begraben. House hat sämtliche Tiefen durchlebt die man durch Schmerzmiedikamentenmissbrauch bekommen kann. Das einzige was wirklich noch zu dieser Geschichte fehlt ist der Tod. Auch ein fehlgeschlagender Suizid-Versuch wäre meiner Meinung nach einfach nicht mehr angezeigt. Ich gehe sogar soweit zu sagen das Thema Vicodin ist jetzt ausgelutscht. Tiefer gehts wirklich nimmer. Denn hat House erfolgreich eine richtige Entgiftung im klassischen Stil gemacht wird er immer noch Möglichkeiten zur Schmerztherapie haben - und das auch ohne implantierte Schmerzpumpen ...

Und ehrlich gesagt .... ich habe jetzt keinen Bock mehr auf einen House, der andauernd abstürzt und leidet. Es muss jetzt auch mal was positives für ihn kommen!...
Here here, Ronaldo! Darauf haben, glaub ich, nur noch wenige Bock.
Wird auch langweilig mit der Zeit.
Wie ich schon mal sagte: wenn ich mir dauernd was deprimierendes angucken muß, schau ich die Nachrichten.
...Leiden - Krise - Zusammenbruch....Leiden - Krise - Zusammenbruch... und wieder von vorne.
Ich bin fest davon überzeugt, dass auch DS und Co. erkannt haben, dass dieses Konzept bald selbst den hartgesottensten House Fan nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann.
Auf der Fox Community haben die ersten von Leiden genervten Fans schon geposted: "Save House !".


Zitat:
Zitat von Ronaldo Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass wir nichts von der Psychatrie sehen werden und die 6. Staffel nach einem Zeitsprung beginnt - beispielsweise mit der Entlassung von House aus der Psychatrie. Seine "Wiedereingliederung" wird sicherlich schon die eine oder andere Folge füllen. Je nach Erfolg der Therapie und Gesundung von House stelle ich mir vor, dass man sich sogar sozusagen neu kennenlernen muss....
Da kann ich Dir jetzt leider nicht zustimmen. Der Aufenthalt in der P. wird mit Sicherheit thematisiert und auch gezeigt werden (Wenn auch vielleicht nur in Rückblenden - solange es keine Hallus sind, meinetwegen! ).
Dafür ist das "Rumstochern in den mentalen Eingeweiden" von House viel zu interessant für die Autoren, das gibt ja Stoff für ne ganze Staffel...


Zitat:
Zitat von Ronaldo Beitrag anzeigen
"Change" - Wandel - seit fast einem Jahr ist es zu einem besonderen Wort in den USA geworden und es gibt so einige Produktionen die sich ebenfalls wandeln. Dasselbe sehe ich auch bei House kommen. Vielleicht wieder ein paar positive Aspekte und Geschehnisse. Es muss ja nicht gleich Friede Freude Eierkuchen werden, aber es muss auch mal was Gutes für House passieren. Ein Beispiel dafür wäre dass Houses echter Vater auftaucht und zwischen denen eine interessante Beziehung entsteht ...
Sehr interessanter Ansatz!!
Das wir alle kein FFE a la "Der Bergdoktor" wollen steht ja eh nicht zur Debatte!
Yo, "Vote for Change" !!
(Klebte nicht in einer Folge in Season 5 ein dementsprechender Wahlslogan auf dem Damenklo?)

PS: Danke für den Staffel 6 Spekulationen Thread!
__________________
* it´s hard sometimes, but pretty much it´s allright *
oesimaus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 20:41   #16 (permalink)
infizierte Person
 
Registriert seit: 25.05.2008
Beiträge: 15

Lieblingscharakter: House
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Ganz sicher wird man was über den Aufenthalt erfahren, in welcher Art auch immer, ich glaube aber nicht dass man House direkt in der Psychiatrie sehen wird. Als House hineingegangen ist: Er blickt nochmal zurück, man sieht die Personen drumherum nicht bzw. sind uns mit dem Rücken zugewandt und die Tür schliesst sich. Ein Indiz ist es jedenfalls.
Ronaldo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 20:55   #17 (permalink)
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Benutzerbild von JumpPixel
 
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Beiträge: 54

Shipper: House/Cuddy
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Zitat:
Zitat von Ronaldo Beitrag anzeigen
[...] Ich gehe sogar soweit zu sagen das Thema Vicodin ist jetzt ausgelutscht.
Und ehrlich gesagt .... ich habe jetzt keinen Bock mehr auf einen House, der andauernd abstürzt und leidet. Es muss jetzt auch mal was positives für ihn kommen!
Ich muss dir auf der einen Seite Recht geben, auf der anderen Seite wiedersprechen. Ich bin auch der Meinung, dass langsam mal Schluss sein muss, mit den chronischen Abstürzen, die House regelmäßig dem Tod in die Augen blicken lassen.
Auf der anderen Seite befürworte ich jedoch immer noch das Vicodin, ich bin es nicht Leid, auch wenn House' Dauer"ausrede" "Ich habe Schmerzen!" mir manchmal auf den Senkel geht.

Zitat:
Zitat von Ronaldo Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, dass wir nichts von der Psychatrie sehen werden und die 6. Staffel nach einem Zeitsprung beginnt - beispielsweise mit der Entlassung von House aus der Psychatrie. Seine "Wiedereingliederung" wird sicherlich schon die eine oder andere Folge füllen. Je nach Erfolg der Therapie und Gesundung von House stelle ich mir vor, dass man sich sogar sozusagen neu kennenlernen muss.

Und: House ist nicht gegen seinen Willen in der Psychatrie, denn er hat eindeutig eingesehen dass er Hilfe braucht. Und er ist selbst hineingegangen, ohne dass ihn einer dazu zwingen musste.
Ich denke auch, dass Staffel 6 mit der Rückkehr aus der Psychatrie beginnt. Ehrlich gesagt möchte ich auch gar nicht House Aufenthalt dort sehen, sondern die Auswirkungen, die dieser mit sich bringt. Ob die Therapie aber erfolgreich wird, wage ich zu bezweifeln. Es stimmt zwar, dass House freiwillig in die Psychatrie gegangen ist, dass er eingesehen hat, dass er Hilfe braucht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass House Ego es ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zulässt, sich helfen zu lassen.

Ich persönlich würde mir wünschen, dass House' Genesung weniger von der Psychatrie, sondern mehr von Cuddy und Wilson abhängt.
Ich würde in der 6. Staffel gerne sehen, wie sich diese Dreiecksbeziehung noch mehr verfestigt und sie zu Dritt an House' Problemen arbeiten können, auf eine weniger offensichtlichen Therapie-Basis, als viel mehr auf einer...naja...House/Wilson/Cuddy-Basis eben.
__________________
BEHINDBLUEEYES
JumpPixel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 21:30   #18 (permalink)
Anästhesist
 
Benutzerbild von Kathrina
 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Schweiz
Beiträge: 834

Lieblingscharakter: House
Standard

Zitat:
Zitat von ryuijin Beitrag anzeigen
@Kathrina: Wie erfrischend! Das vorweg.
Danke!

Zitat:
Wiederum hast du mich leider auch falsch verstanden, als du meintest, "was soll er machen, ein neues Bein kaufen?". Ich meinte nicht, auf der Ebene Schmerzmitteltherapie, dazu habe ich eindeutig zu wenig Erfahrung was da noch bleibt. Dass Ibuprofen gar keine Lösung für ein so grundlegendes Problem ist, ist mir aber auch durchaus bewusst, ein bissl versteh ich es dann doch. Ich meinte eher, dass er sich auf seiner psychischen Ebene ändern muss. Sicherlich hört sich das krass an, so nach dem Motto "werde ein neuer Mensch" und das ist auch wahrlich nicht der einfachste Weg um seine Schmerzen los zu werden. Ich bezweifle auch, dass er ohne Schmerzmittel mal eben durch die Gegend springt und Liedchen trällert. Es soll also nur eine Möglichkeit geben, ihm die Schmerzen zu nehmen und die ist auch noch so riskant? Das hört sich sehr stark nach Hauptcharakter Tod an. Wenn auch nicht in der nächsten Staffel, dann vielleicht in Staffel 7? (Irgendwann hat alles ein Ende und ein Happy End bei House erwarte ich nicht mehr seit Folge 3).

Dennoch wurde "leider" in manchen Episoden auch gezeigt, dass Houses Schmerzen durch "innere Probleme" stärker werden. Selbstzweifel oder gar Probleme mit der Liebe. Will also heißen, wenn er seine psychischen Probleme lernt zu behandeln, auf welche Art und Weise das auch immer gehen mag (nennt mir bitte Möglichkeiten, ich wäre interessiert ), dann könnte es eventuell dazu beitragen, dass es ihm besser geht? Ein Fragezeichen deshalb, weil ich nicht weiß, ob das bei derartigen Schmerzen überhaupt der Fall sein kann. Ich bin jedenfalls neugierig, wie die Serienschreiber/-erfinder nach diesem Ende wieder ins "Alltägliche" übergehen wollen, wenn die Auswahlmöglichkeiten an medizinischen Sachen doch so gering sind geschweige denn eine hohe Erfolgchance haben.
Das ist ein grosses Missverständnis, sogar Ärzte erleiden diese Verwirrung.

Jeder Schmerz verschlimmert sich bei seelischer Belastung. Wenn du beispielsweise vor dem Gang zum Zahnarzt erfährst, dass deine Mutter gestorben ist, dann solltest du die Wurzelbehandlung lieber absagen. Denn es wird garantiert viel mehr weh tun. Es liegt daran, dass die Schmerzempfindung im Gehirn bei bedrückter Grundstimmung schlimmer wird, weshalb Antidepressiva ein Teil der Schmerztherapie sind, gerade bei chronischen Schmerzen.

Andererseits verändern chronische Schmerzen den Charakter des Menschen, der betroffen ist. Chronische Schmerzen sind Folter, alleine das Wissen, dass die Schmerzen bei dieser und jener Konstellation sich verschlimmern werden, gleichen dem Warten auf den Folterknecht. Die Leidtragenden werden reizbarer, der Gedungdsmantel wird immer dünner, jeder Lärm, jede Aufregung verschlimmert den Schmerz.

Einem Schmerzpatienten zu sagen, er müsse nur seine Mitmenschen besser behandeln, dann hat er mehr Freuende, ist ein Hohn. Dei Freunde werden immer weniger, man zieht sich zurück, alles kostet viel mehr Energie als zuvor. Jede Beziehungspflege übersteigert die eigene Kraft, immer und immer wieder.

Natürlich war House auch vor der Sache mit dem Bein seltsam und eigenbrötlerisch. Aber er hatte damals ein gutes soziales Leben, er hatte eine feste Freundin, war gut im Beruf, spielte Golf, rannte, genoss das Leben. Vor heute auf Morgen war kein Stein auf dem Anderen. Er konnte nicht einmal eine Anstellung bei der Blutbank bekommen (oder behalten, egal).

Was meist du, was das mit ihm anstellt? ER KANN nicht anders, und, wie er treffend sagt, Menschen ändern sich nie. Nicht in dem, was wesentlich ist. Er kann vielleicht lernen, besser mit seiner Wut umzugehen, etwas weniger destruktiv bei Konflikten vorzugehen. Aber er ist häufig verletzt worden (muss ich die Beispiele nennen?), und es ist kein Wunder, wenn destruktive Copingmechanismen hat. Bevor er verletzt wird, verletzt er lieber jemanden zuerst.

Er kann umlernen, aber nur, wenn ihm jemand zeigt, dass er akzeptiert wird, wie er ist. So einfach ist das. Um etwas aufgeben zu können, muss man zuerst so akzeptiert werden, wie man ist.

Jetzt werde ich wohl zu philosophisch. Datum höre ich mit diesem Gedankenstrang hier auf.

Zitat:
Dass er allein ist, ist nicht sein Fehler? Es liegt in seiner Natur nicht unbedingt Massen von Menschen um sich rum als Freunde zu bezeichnen, das mag wohl zutreffen. Und alleine würde ich ihn gar nicht mal bezeichnen wollen. Aber wahrscheinlich hast du das auf die Klinik und sein Vicodin bezogen, dann ist es natürlich nicht seine Schuld sondern Stacys Oo (weit ausm Fenster gelehnt). Sie hat ihn schließlich zu dem "Krüppel" gemacht, der er nicht sein wollte, statt dessen wollte er lieber sterben --> zweiter Anhaltspunkt House stirbt... (muss ja nich in Staffel sechs sein!)
Ich hoffe die Frage habe ich da mitbeantwortet.

Zitat:
Interessant finde ich, dass die meisten User wohl Schizophrenie ausschließen. (schreibt man das so?). Warum sollte er nicht schizophren sein? Okay, das ist jetzt noch weiter hergeholt als die komplette Halluzination in der Halluzinations-Geschichte, aber eventuell könnte man so erklären, dass er die Nacht halluziniert hat und Amber/Kutner zwei Personen seiner selbst darstellen, sprich man hätte eine Erklärung warum Amber in seiner Halluzination anwesend war. Einfach weil sie zu ihm "dazu gehört". Edit: Aber auch hier ist meine medizinische Klugscheißerei so gering, dass das nicht zutreffen dürfte
Schizophrenie passt nicht. Sie kommt in viel jüngeren Alter, mit beinahe 50 ist sie unwahrscheinlich wie es nur geht. Bei inexistenter Schizophrenie in der Familiengeschichte (ja, auch der biologische Vater und seine Familie haben sie nicht, das hätte House sicher gewusst). Auch der Insulinschock hielt zu kurz an. Nein, passt nicht.

Zitat:
Dennoch ändert das nichts an seinem Problem mit den Schmerzmitteln und da fällt mir dann wirklich nichts mehr ein, absolut gar nichts.
Neee, so gefährlich ist die Schmerzmittelpumpe auch nicht, aber sie ist alles Andere als harmlos. Falls sie House töten wollen, dann währe eine Komplikation damit sicherlich gut umsetzbar, aber es gibt doch sehr viele zufriedene Nutzer.

Das Problem der üblichen Opioide ist, dass sie ihn wohl benebeln (anfänglich zumindest) und das Denken darunter träger wird. Für einen Bahnbeamten ist das unproblematisch, aber bei einen Stardiagnostiker wie House? Ausserdem kann man sie alle bald in die Missbrauchs- und Gefahrenebene hochbringen, zumal der Körper, wie mehrmals betont, mit der Zeit immer höhere Dosis des entsprechenden Schmerzmittels braucht. Und er braucht schon so zu viel so wie es jetzt ist. Darum hat er sich mit Methadon fast in Jenseits befördert. Ausserdem sind seine Schmerzen stark schwankend, von vielen Faktoren wie Belastung, einzelne Bewegungen und Stimmungsschwankungen wie auch wohl vom Wetter abhängig. darum währe die Pumpe optimal: Wenig Morphium, gezielt angebracht, viel Wirkung dort, wo es braucht, wenig Wirkung auf den ganzen Organismus.

Zitat:
Ich muss dir auf der einen Seite Recht geben, auf der anderen Seite wiedersprechen. Ich bin auch der Meinung, dass langsam mal Schluss sein muss, mit den chronischen Abstürzen, die House regelmäßig dem Tod in die Augen blicken lassen.
Auf der anderen Seite befürworte ich jedoch immer noch das Vicodin, ich bin es nicht Leid, auch wenn House' Dauer"ausrede" "Ich habe Schmerzen!" mir manchmal auf den Senkel geht.
Ja, ja, das hören die meisten Schmerzpatienten täglich von ihrer Umgebung zu hören. aber 'Ich habe schmerzen' wird durch das Wiederholen nicht weniger wahr!
__________________
Everybody lies & You can't always get what you want

Geändert von Kathrina (14.05.2009 um 21:40 Uhr)
Kathrina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 22:36   #19 (permalink)
Patient
 
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Beiträge: 36

Standard

Ich persönlich hoffe, dass sie nun die "Beziehung" zwischen House und Cuddy etwas abkühlen lassen. Nicht weil ich etwas gegen diese Pairing habe, sondern weil ich denke, dass dieses ewige hin und her für die Serie nicht länger tragbar ist, eine glückliche, normale Beziehung aber auch nicht. Mir wäre eine Änderung in Richtung der früheren Staffeln lieber. Weniger gewaltige Abstürze, mehr Zeit für die Patienten, sodass durch ihn die kleinen, aber komplizierten Schwierigkeiten des Lebens des Teams zum Vorschein kommen. Alles in allem subtiler. Ich vermisse wirklich, dass man Probleme nicht mehr nur an einem unscheinbaren Blick erkennt, den zwei Leute austauschen, sondern sie lauthals verkündet werden bis auch der letzte sie erkannt hat. Ein etwas ausgeglichenerer House wäre nicht schlecht, auch wenn ich nicht weiß, ob das in seinem Zustand überhaupt drin ist. Niemandes Welt bricht pünktlich jede Woche aufs neue zusammen.
Lunata ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2009, 22:46   #20 (permalink)
Kinderarzt
 
Registriert seit: 03.03.2009
Beiträge: 524

Lieblingscharakter: House
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Also ich habe ja das Gefühl das dieses Staffelfinale der Ausgangspukt war, das House sein Leben umkrempeln und verbessern will und das er wieder zu alter Stärke zurückfinden wird, so wie er sich in den ersten Staffeln gegeben hat, da ging es ihm zwar auch nicht gut, aber jetzt ist er einfach nur bemitleidenswert, einfach nur ein Wrack. Und ich denke das dieses Finale der Wendepunkt in allem darstellen soll, was jetzt die Hochzeit vom Cam und Chase angeht, Houses Einweisung und ja ich glaube auch das Huddy noch nicht beendet ist, ich denke es hat erst angefangen (oh bitte lieber Gott, lass mich einmal Recht haben), es wird ja spekuliert das die 6 Staffel zum größtenteil von Houses Seelenleben handeln wird (jetzt zwar nicht nur, aber bestimmt die ersten Folgen) und da gehört Cuddy nun mal zu.

Einige meinen ja dass das der Schlussstrich für Huddy gewesen sein soll, OK, ich bin jetzt ja natürlich kein bisschen objektiv, aber ich seh das beim besten Willen nicht. OK, wenn jetzt die letzte Szene zwischen den Beiden nicht gewesen wär, hatte ich das unterschreiben können. Was meint ihr denn?

Manache meinen ja das House Cuddy erst mal aus dem Weg gehen wird, weil er die Befürchtung hat das er auf Grund dessen was er sich da vorgestellt hat und wie er sich verhalten wird, ihren Respekt vor ihm verlohren hat und sie sich wiederum schuldig fühlt, weil sie nichts bemerkt hat.

Hach ja, es könnte so schön werden. Seid ihr auch der Meinung, dass wenn es in der neuen Staffel echtne Sex mit denen geben soll, dass da die Luft raus wäre, wegen dem allem was jetzt geschehen ist, ich denke zwar nicht das da die Luft raus wäre, aber es wäre schwierig für die Schreiber das so zu gestalten das man nicht an die entsprechenden zwei Folgen denken muss.

Geändert von Liza (14.05.2009 um 23:02 Uhr)
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