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Wie steht ihr zu den Anfängen (Season 1-3)?

Erstellt von simlei, 17.09.2010, 19:15 Uhr · 21 Antworten · 3.683 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Carpenter

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    Hier muss ich Kathrina zustimmen. House und seine Mitarbeiter entwickeln sich im Laufe der Zeit. In den ersten drei Staffeln ist House das große Rätsel. Sein Umgang mit dem Team und den Patienten ist schnoddrig und oft rätselhaft. Aber die Akteure entwickeln sich im Laufe der Zeit und den Zuschauern wird mehr und mehr erlaubt, hinter die äußere Fassade von Wilson, Cuddy und auch House zu sehen. Ich persönlich finde das total genial.

    Wilson kam in den ersten drei Staffeln fast wie ein Heiliger daher. Es war beinahe unglaubwürdig, wie zwei so unterschiedliche Menschen so eng befreundet sein können. Dann wurde aber gezeigt, dass auch er Schwächen hat. Den Bruch zwischen Wilson und House in der vierten Staffel fand ich furchtbar und hätten die zwei sich nicht wieder zusammen gerauft, wäre das eine Katastrophe für die Serie gewesen. Aber plötzlich ist aber wieder alles beim Alten und auf den ersten Blick hat sich nichts geändert. Aber so ist es nicht. Die Freundschaft zwischen den beiden ist plötzlich viel glaubhafter für den Zuschauer, nachdem wir dabei zusehen durften, wie beide erkennen mussten, wie sehr sie sich lieben und brauchen.

    Cuddy und House haben sich schon immer angezickt und es gab viele, viele Szenen, in denen jeder erkennen konnte, wurde, wie sehr es zwischen den beiden knistert. Cuddy wirkte plötzlich verwundbarer. Warum ist das für viele eine Enttäuschung? Sie ist nach wie vor die starke Frau wie in den ersten Staffeln, aber ihre Liebe zu House und der Wunsch nach Familienleben lässt sie oft schwach und unsicher erscheinen. Was ist daran falsch?

    House wird plötzlich "entzaubert". Er halluziniert und hat seine Drogensucht nicht mehr unter Kontrolle. Und er ist verliebt, auch wenn er sich das lange selbst nicht eingestehen will.
    Dass House in den ersten drei Staffeln kein glücklicher Mensch ist, war wohl allen klar, aber warum soll es falsch sein, dass wir seine Verunsicherung plötzlich hautnah erleben? Mir hat die sechste Staffel unheimlich gefallen. House versucht, sein Leben in Ordnung zu bringen und sucht sein persönliches Glück.

    Vielleicht stehe ich damit allein da, aber bisher waren Staffel 4 und 6 für mich die besten. Warum haben so viele etwas gegen Dreizehn und Taub? Ich liebe die zwei und finde, sie sind eine echte Bereicherung für die Serie.

    Die Serie entwickelt sich und das ist super. Sollte es denn immer so weitergehen wie in den ersten drei Staffeln? Das wäre doch langweilig geworden. Warum sollen denn keine Beziehungen gezeigt werden? So etwas ist doch glaubhaft und lebensnah. Hören wir doch auf, immer und überall das Haar in der Suppe zu suchen und lassen uns einfach gut unterhalten. Ich jedenfalls freue mich auf die nächsten Folgen und hoffe, dass House & Co noch lange meine Begleiter bleiben.

  2.  
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  3. #12
    MASH
    Avatar von MASH
    Also zunächst einmal, bin ich irgendwann in der 5. Staffel endgültig ausgestiegen und habe auch nicht vor, das verpasste nachzuholen... Ich kann daher nicht bis zu den aktuellen Folgen vergleichen, sondern nur besagten ersten 5.
    Zunächst einmal war ich ein Housefan von der ersten Stunde, sprich: ich hatte die erste Folge damals geschaut und war komplett begeistert. Hugh Laurie war genial, zudem konnte man endlich Robert Sean Leonard wiedersehen wunderbar. Der Rest des Teams war mir von der ersten Folge nicht so in Erinnerung geblieben, aber es hatte gepasst. Ich saß da und dachte: woah endlich mal wieder eine richtig tolle Serie, wo alles zu passen scheint!!! Aber das die erste Folge toll ist heißt ja noch gar nichts, ersteinmal abwarten: und es wurde besser und besser! Das Team hat funktioniert: Chase der kleine unsympathische Streber, der mir aber sehr symphatisch war, Cameron etwas schüchtern, gar nicht mal doof und in meinen Augen wunderbare kleine Andeutungen bezüglich einer Mentor-Schüler geschichte, in die ich leider im nachhinein, viel zu viel Hoffnung gelegt hatte.
    Dazu kam als i-pünktchen noch dieses Forum, wo man noch über die kleinste Gegebenheit einer Folge diskutiert hatte und man hatte das Gefühl, alle genauso House vernarrt wie ich
    Nicht zu vergessen in der ersten Staffel Wilson u Cuddy, für mich damals auch noch: der beste Freund und die große Schwester. Es hatte in meinen AUgen einfach funktioniert, zwischen Lachen, ohne das der Witz gezwungen wirkte, den Fällen, die meist, abslut im Mittelpunkt standen und den Hintergrundgeschichten einzelner Charaktere. Jede Woche hat man eigentlich eine neue Kleinigkeit erfahren, die man Stück für Stück zusammenbasteln konnte. Und jetzt kommt mein persönliches erstes aber: man ging die ganze Zeit davon aus, irgendwann hat man die Stückchen zusammen und kann sich ein Bild draus machen, doch dies blieb aus, themen wurden angerissen, ohne dass sie je wieder angesprochen wurden, tja Pech gehabt... Richtig gestört hat es mich dann so langsam in der dritten Staffel, das ständig neue Punkte angesprichen wurden, ohne das man auf Aufklärung hoffen konnte... So langsam kamen dann auch längere Storylines, die mir nicht so gefallen haben, wie die Tritterfolgen. Aber ich dachte immer wieder: wird schon, ein Hänger hat jede Serie mal und ich bin niemand, der ne Serie schnell aufgibt, so habe ich Akte X über viele, viele schlechte Folgen bis zum Shcluss begleitet, in der Hoffnung, dass das alte Flair wiederkommt..
    Und in Staffel 4 konnte man dann einen Strich drunter machen: das alte Flair war verloren.
    Und dabei geht es mir nicht darum, dass House inzwischen vorhersehbar geworden ist. Natürlich konnte man inzwischen die Uhr danach stellen, wann die falsche und wann die richtige Diagnose einer Folge kommt. Aber das hatte man bereits nach den ersten Folgen raus und ich habe dies nie als störend empfunden.
    Auch stört es mich überhaupt nicht House glücklich zu sehen. Wie gesagt ich hatte selbst meinen kleinen Shipper, zudem fand ich die Folgen in der ersten Staffel, wo House mit Stacy zusammen war, wunderbar. Er wirkte sehr verletzlich u man hatte trotzdem das Gefühl, dass es möglich sein kann, House irgendwann wieder glücklich zu sehen... Etwas überrascht war ich dann, das man Cuddy dazu erkoren hat. Für mich gab es da zu beginn irgendwie keine Anhaltspunkte und ganz plötzlich spätestens in der dritten, hab selbst ich gerafft, in welche Richtung es mit ihr u House weitergehen soll. Für mich unverständlich, aber was solls. Viel schlimmer fand ich es, dass lauter neue kamen, während ich doch immer noch erwartet habe, endlich auf die geschichten, die bei Cam, Chase u Foreman angedeutet wurden, zurückzukommen. Der Rhytmus hat sich einfach geändert, die Folgen wechselten zwischen Slapstick, zutiefst dramatisch u ständigem wer mit wem... Das war mir einfach zuviel. Dieses wunderbare Gefühl, wenn eine Folge vorbei war u das man nicht erwatren konnte, dass die Zeit bis zur nächsten Folge vergeht, war weg. Und das liegt meiner Meinung nach auch nicht an der länge der Serie. 5 Staffeln als ich aufgab, sind nicht viel, bei emergency room, hielt dieses Gefühl fast 10 Jahre,u auch bei Monk bis zum Schluss.
    Für mich haben es die Drehbuchautoren leider kaputt gemacht, anderen gefallen die Entwicklungen, mir nicht u bevor ich mich immer weiter ärgere, dass es nicht wieder do gut wird, wie zu beginn, habe ich einfach aufghört und bleibe bei meinen ersten Staffeln, wobei es für mich besonders die ersten beiden sind!!

  4. #13
    Avatar von zaohua768

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    Nicht zu vergessen in der ersten Staffel Wilson u Cuddy, für mich damals auch noch: der beste Freund und die große Schwester. Es hatte in meinen AUgen einfach funktioniert, zwischen Lachen, ohne das der Witz gezwungen wirkte, den Fällen, die meist, abslut im Mittelpunkt standen und den Hintergrundgeschichten einzelner Charaktere. Jede Woche hat man eigentlich eine neue Kleinigkeit erfahren, die man Stück für Stück zusammenbasteln konnte. Und jetzt kommt mein persönliches erstes aber: man ging die ganze Zeit davon aus, irgendwann hat man die Stückchen zusammen und kann sich ein Bild draus machen, doch dies blieb aus, themen wurden angerissen, ohne dass sie je wieder angesprochen wurden, tja Pech gehabt... Richtig gestört hat es mich dann so langsam in der dritten Staffel, das ständig neue Punkte angesprichen wurden, ohne das man auf Aufklärung hoffen konnte... So langsam kamen dann auch längere Storylines, die mir nicht so gefallen haben, wie die Tritterfolgen. Aber ich dachte immer wieder: wird schon, ein Hänger hat jede Serie mal und ich bin niemand, der ne Serie schnell aufgibt, so habe ich Akte X über viele, viele schlechte Folgen bis zum Shcluss begleitet, in der Hoffnung, dass das alte Flair wiederkommt..
    Und in Staffel 4 konnte man dann einen Strich drunter machen: das alte Flair war verloren.
    Und dabei geht es mir nicht darum, dass House inzwischen vorhersehbar geworden ist. Natürlich konnte man inzwischen die Uhr danach stellen, wann die falsche und wann die richtige Diagnose einer Folge kommt. Aber das hatte man bereits nach den ersten Folgen raus und ich habe dies nie als störend empfunden.

  5. #14
    Avatar von Kathrina

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    Zitat Zitat von MASH Beitrag anzeigen
    Also zunächst einmal, bin ich irgendwann in der 5. Staffel endgültig ausgestiegen und habe auch nicht vor, das verpasste nachzuholen... Ich kann daher nicht bis zu den aktuellen Folgen vergleichen, sondern nur besagten ersten 5.
    Schade.. Für alle Nostalgiker: Saison 7 ist, zu mindestens ab Episode 2, so Old School und so genial wie seit Anfang Saison 2 nicht mehr, wenn man auf die Art von Episoden steht. Dennoch sind die Episoden sehr originell. Witzigerweise sind mit den Episoden so viele Leute glücklich, die ursprünglich nicht einmal versuchen wollten, die neue Saison zu schauen, dass ich nur sagen kann: Hut ab!

    Versucht euer Glück!

  6. #15
    Avatar von Brabbelhexe

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    Das sind ja schöne Aussichten. Vielleicht lohnt sich das weiter gucken dann ja doch noch :Augenzwinkern_2:
    Wobei ich sagen muss, das auch die letzte, auf RTL laufenden Folgen, größtenteils gut waren.

  7. #16
    Avatar von Sandy House

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    Mir gefallen alle Staffeln sehr gut.

  8. #17
    Avatar von simlei

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    Hey,
    also nachdem ich gerade über S5 und S6 die ersten folgen der S7 zuenmde gesehen habe, habe ich nochmal von vorne angefangen (S1). Ich glaube, die Macher würden die Qualität der ersten Staffeln schon dadurch stark annähern, indem sie einfach das Tempo aus den Folgen rausnehmen (nicht so viel beißenden Witz und Handlung in wenig Zeit packen), und die Harmonie im Team etwas hochschrauben würden. Außerdem brauchts weniger krasse Fälle, sonder eher starke Caraktere bei den Patienten. Ach, und natürlich SIND DIE AMBULANZSTUNDEN PFLICHT!! ^^

  9. #18
    Lie
    Avatar von Lie

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    Katharina hat einen Punkt angesprochen der für mich ausschlaggebend dafür ist, dass ich die letzten Staffeln nicht so gerne mag wie die ersten drei: Und zwar die persönliche Entwicklung von House.

    Mir geht es genauso wie den anderen hier: Am Anfang konnte ich noch viel lachen und mich mehr oder weniger mit House identifizieren. Doch mit der vierten Staffel wurde er mir irgendwann immer anstrengender. Er war eigentlich nur noch griesgrämig und wirklich unfair. Auch stört es mich, dass er nicht mal den Menschen, die ihm wirklich etwas bedeuten, wie Cuddy und Wilson, seine Gefühle zeigen kann...Manchmal habe ich mich richtig über ihn geärgert, wo ich ihn doch damals immer so genial fand! :boese_2:

    Die Story hat mich einfach irgendwann nicht mehr gepackt und ich habe aus mangelndem Interesse viele Folgen verpasst und bin nun ganz raus. Aber ich bin mir sicher, dass ich mir irgendwann nochmal alle Staffeln anschauen werde!

  10. #19
    Avatar von mc_east

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    Daumen runter Die Serie im Wandel

    Hallo Zusammen,

    ist meine erste Aktivität hier im Forum und wollte gerne mal nachfragen, wie ihr so den Wandel der Serie beurteilt.

    Was mir aufgefallen ist; es gibt eigentlich keine Visualisierungen des Körpers vom Patienten mehr, die ambulante Behandlung ist weg, das stört mich wirklich sehr, denn das waren eigentlich immer Brüller wie House die Patienten angemacht hat.

    Und zu guter letzt kommt es mir so vor, als entwickle sich das ganze eher in eine Soap, das ist alles nicht mehr so wie's war.

    Schaut euch mal ein paar Folgen aus Staffel eins an, ich finde den Unterschied gravierend.

    Hoffe das ändert sich mal wieder,

    Grüße!:brille:

  11. #20
    Avatar von ~Noa~

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    Hallo und willkommen! Vielleicht schaust du mal in diesen Thread rein. Da steht einiges zur Entwicklung der Serie drin, und wie unterschiedlich die bewertet wird.

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