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8x15 - Hetzen und Petzen (Blowing the Whistle)

Erstellt von MsHousefan, 19.03.2012, 21:43 Uhr · 15 Antworten · 3.846 Aufrufe

  1. #11

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Housefan

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    Naja die Folge war nicht so klasse. Mir war von vorneherein klar, dass House das mit seiner Krankheit nur vortäuscht..war ja nicht das erste Mal. Passenderweise war es Chase, der ihm auf die Schliche kam..schließlich kennt er House am längsten (außer Wilson). Aber Chase war es auch, der House bei Foreman verpetzt hat, wofür er die Ratte „Little Chase“ geschenkt bekommt…ob das wohl ein Nachkomme des legendären Steve Mc Queen ist? :happy:

    Überhaupt gab es Anspielungen auf vergangene Folgen: Das Team von House denkt bei Hufgetrappel an Zebras und jemand bekam (wie einst Wilson bei Tritter) 30 Silberlinge für einen Verrat.

    Der POTW war nicht so spannend..das war mir zu viel Militär-Ehrenkodex.

    Schön war mal wieder House beim Ambulanzdienst, als er den Patienten Singen und Hüpfen ließ.

    Und auch Wilson war ganz witzig bei seinem Ambulanzfall…er hat einiges bei House gelernt.

  4. #13
    Avatar von MrsHouseWife

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    Also ich fand die Folge heute wieder super. Das war der House , wie ich ihn mochte. :lächeln:

    Die Ambulanzfälle waren klasse, besonders der, den House hat hüpfen und singen lassen

    Ich finde es nicht schlimm, wenn Themen von vergangenen Staffeln aufgegriffen werden. House hat dieses mal sein Team wieder getestet und Chase wusste es von Anfang an, was House im Schilde führt. Ganz schön schräg fand ich die Szene auf der Toilette.
    Nur das mit der Ratte am Ende habe ich nicht verstanden.

    Der Potw war diesesmal auch wieder interessant. Besonders das Gespräch zwischen ihm und House hat mich sehr berührt. Das Thema fand ich sehr ernst.


    Und was witziges, was mir aufgefallen ist:
    Sharif Atkins ist jetzt die 5. Person, die von Emergency Room zu House kommt.
    Anne Dudek, Lisa Edelstein, Peter Jacobson und eine Schauspielerin, die eine Krankenschwester gespielt hat, waren vorher auch bei ER dabei.

  5. #14
    Avatar von Sonnenlicht

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    Mir hat die Folge recht gut gefallen, wobei ich den Eindruck hatte, dass ich das alles schon einmal gesehen oder gehört habe. Was ja wohl auch zum Teil stimmt.
    Die Aussage von Wilson gegenüber Adams bzgl. der Zebras sowie die 30 Silberlinge.
    Dass House eine Krankheit vortäuscht war ja auch schon dagewesen. Wobei die Beweggründe diesesmal andere waren als in Staffel 3.
    Die Patientengeschichte fand ich recht gut. Das Gespräch zwischen House und dem Patienten fand ich schon sehr emozional.
    Dann gab es wieder ein paar witzige Szenen wie z.B. der hüpfende Ambulanzpatient und die Toilettengeschichte.
    Wilson hat mir auch gut gefallen, vor allem als er mit Adams gesprochen hat und ihr erklärte wie House tickt.
    Dass Chase eine Ratte für's verpetzen bei Foreman bekam war für mich die richtige Belohnung. "Little Chase" lustig.

  6. #15
    Avatar von ~Noa~

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    Dass Chase eine Ratte für's verpetzen bei Foreman bekam war für mich die richtige Belohnung.
    Ich versuch mal nicht zu spoilern, aber im Rückblick denke ich, dass man hier Chase als potentiellen Nachfolger etabliert hat. Ich vermute, man wusste noch nicht, ob es wirklich die letzte Staffel werden würde und wie sie enden soll, darum wirkt der "House täuscht eine Krankheit vor"-Handlungsstrang für mich etwas deplaziert.

    *Chase/House-Modus an* Dass Chase bei Foreman gepetzt hat, sehe ich nicht unbedingt als negativ. House wollte mit dem Vortäuschen von Symptomen herausfinden, welcher seiner Fellows genug Chuzpe hat, auf eigene Faust zu handeln. Und vor allem hat ihn die jeweilige Motivation dahinter interessiert. Während Adams, Park und Taub um House' Zurechnungsfähigkeit als Arzt besorgt waren (und die möglichen Konsequenzen für die Patienten und ihren Job bei House), hat Chase auffälligerweise erst reagiert, als eine mögliche Krankheit so gut wie sicher war (er sagte House, dass sie den Test dreimal gemacht hatten und das Ergebnis nicht mehr von der Hand zu weisen war).

    Insofern war Chase' 'Petzen' m.M. persönliche Besorgnis. Er ist erst dann zu Foreman gegangen, nachdem er überzeugt war, dass House' Gesundheit (und seine Gabe als Arzt) auf dem Spiel steht. Da nicht "Alarm zu schlagen" (was viel besser passt als der deutsche Titel), wäre unverantwortlich gewesen. Chase hat das aber nicht zum Wohl der Patienten oder aus Besorgnis um seinen Job getan, sondern weil ihm klar wurde, dass House nicht für alle Zeiten der Überarzt sein könnte, auf den sich das Team jederzeit verlassen kann.

    Dass Chase allein und ohne das Wissen oder die Zustimmung der anderen gehandelt hat, ist wiederum sehr housemäßig. Er tut, was er für richtig hält, mit allen möglichen Konsequenzen. Wie House auch, ist Chase eher ein Einzeltäter. Und er weiß auch, dass man am ehesten etwas erreicht, wenn man sich gegen Widerstände durchsetzt - notfalls (und am effektivsten) mit Hinterlistigkeit. Denn weder Wilson noch das Team war fähig, House trotz der Indizien zu etwas zu überreden. Lange zu diskutieren bringt bei House nichts - da müssen schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Genau das, was House ausmacht - Handeln statt Reden - hat Chase getan.

    Insofern ist die Ratte wohl tatsächlich als "Zeichen der Machtübergabe" zu interpretieren: Chase hatte House' Anerkennung, weil er - wie House es so oft getan hat - im Interesse des (vermeintlichen) Patienten gehandelt hat. Für House, dessen Anker und vornehmlicher Lebenszweck seine Arbeit ist, ist es wichtig, zu sehen, dass sein Team sich irgendwann seiner Methoden als würdig erweist. Dass sie etwas gelernt haben bei ihm, dass sie etwas mitnehmen, wenn er nicht mehr da ist. Chase hat House nicht aus Böswilligkeit verraten. Er hat das getan, was House nicht nur erwartet, sondern gefordert hat mit diesem Symptome-Spielchen: nämlich in allen Ebenen die Konsequenzen zu ziehen.

    Chase hat das - im Gegensatz zu allen anderen Beteiligten - getan. Und wäre House nicht House und würde Chase genau kennen, er wäre nicht mal unbedingt dabei ertappt worden.

    Fand es sehr schön, wie Chase House in der Schlussszene zu verstehen gab, dass seine Arbeit hier weitergeführt wird, selbst wenn er nicht mehr dazu in der Lage sein sollte. Das, denke ich, war für House wichtig. Um noch mal den Vergleich mit dem Team als House' metaphorische Kinder anzubringen: Chase ist - aus House'scher Sicht - am besten geraten, weil er House respektiert als Arzt und als Mensch, der eben mehr für ihn ist als ein genialer Mediziner oder jemand, der ihm seinen Job garantiert. Chase hat House'sche Logik verinnerlicht wie kein anderer, und darum fand ich es auch sehr einleuchtend, dass Chase am Schluss auf die Auflösung kam - durch Beobachtung und Schlussfolgerung. *Chase/House-Modus aus*

    So sehe ich das jedenfalls. Petzen war es nicht. Chase hat Alarm geschlagen, während allen anderen im Team zu inkonsequent dazu waren. Zwar hat er - wie PotW - keine vollständige (und damit korrekte) Übersicht über die Fakten gehabt, aber er konnte auch nicht tatenlos herumsitzen oder Becher klauen oder Toiletten manipulieren, um endlos Beweise einzusammeln und dann doch nichts zu tun.

    Schön übrigens, dass Chase nach dem 'Feststehen' der Diagnose der einzige war, der sich aufs Sofa zu House setzte und auf gleicher Ebene mit ihm war, während der Rest vom Team von oben auf House herabgeschaut hat. Hat mir sehr gut gefallen, diese Geste.

  7. #16
    Avatar von Sandy House

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    Zitat Zitat von MrsHouseWife Beitrag anzeigen
    Also ich fand die Folge heute wieder super. Das war der House , wie ich ihn mochte. :lächeln:

    Die Ambulanzfälle waren klasse, besonders der, den House hat hüpfen und singen lassen

    Ich finde es nicht schlimm, wenn Themen von vergangenen Staffeln aufgegriffen werden. House hat dieses mal sein Team wieder getestet und Chase wusste es von Anfang an, was House im Schilde führt. Ganz schön schräg fand ich die Szene auf der Toilette.
    Oh ja. Das war lustig. Ich liebe den Ambulanzdienst.

    Die House/Taub Szene, wo die beiden Videospiele zocken, war auch lustig. Taubinator

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