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Coverversionen

Erstellt von Enough Of Nothing, 18.06.2007, 17:25 Uhr · 26 Antworten · 1.769 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von chli_leni

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    Bin auch der Meinung, dass man Coversongs nicht generell als schlecht verurteilen sollte, aber kann gewiss nicht schaden, wenn man etwas inspirierter an die Sache rangeht als einfach nur a) das gleiche Lied auch komplett gleich zu singenund b) einfach einen Dance-Beat drunterzulegen. Vor allem letzteren Trend finde ich furchtbar. Das Beispiel "Blinded by the light" ist ja schon genannt worden; ein anderes ist "Say Say Say" von Paul McCartney und Michael Jackson, das vor einiger Zeit auch im gleichen Sti gecovert wurde.

    Ein weiteres Beispiel für ein gelungenes Cover hingegen ist "Everybody's got to learn sometime", im Orginial von The Korgis, gecovert von Zucchero. Das Original finde ich irgendwie sehr unaussagekräftig; die Coverversion ist einfach nur *Gänsehaut*!!!

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Kinofreak

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    Original von Vesper
    (...)
    Fairerweise muss ich auch zugeben das es Künstler gibt, die Musik covern, weil sie ihre Idole würdigen und huldigen wollen. Sie halten sich dabei sehr genau an das Original und lassen es fast in seinem Ursprung. Das Lied wird halt nur neu eingespielt und mit einem neuen Sänger aufgenommen. Manchmal wird es auch nur digitalisiert so das der Klang besser ist. Sowas finde ich in Ordnung.
    (...)
    Sowas finde ich auch ganz schön, dabei kommen manchmal echt klasse Coverversionen raus. Im Rolling Stone ist mal als Heftbeilage eine CD gewesen, auf der nur Coverversionen von Rolling Stones-Songs waren. Ich kannte nicht einen der Interpreten (z.B. Los Apson, Corky Carroll u.a.), aber die haben da so tolle Cover abgeliefert - wow! Da hatte man schon den Eindruck, dass denen auch wirklich was an den Songs liegt

  4. #23
    Avatar von yoko

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    ja, das viele echt geniale lieder gnadenlos lieblos gecovert werden ist echt beschissen. viele songs verlieren ihren sinn oder ihre aussage, wenn sie schecht gecovert werden (als bestes beispiel alle lieder, die zu ner techno-version vergewaltigt wurden).

    aber es gibt auch sehr sehr schöne cover, z.B. "death letter" im original von SonHouse, wurde von den white stripes gecovert und ist wunderbar.

    und auch, man glaubt es kaum "i put a spell on you" von screamin jay hawkins, gecovert von marilyn manson (schon was her), einfach toll und manisch besessen, total passend.

  5. #24
    Avatar von Chilly

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    Also ich will es mal so formulieren... wenn der Künstler den gecoverten Song gut umsetzt ist es ne gute Sache. So haben mehrere Generationen was von dem Song (der sonst wohl nur den "Älteren" bekannt wäre).

    Wenn es schlecht gemacht ist... klar... dann ist es natürlich ne Schande! Keine Frage!

    Aber aktuelles Beispiel: "Take a look at my girlfriend (weiß nicht, ob das auch der wirkliche Titel ist) von Gym Class Hero ist doch wirklich geil gemacht!

  6. #25
    Avatar von Timme

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    stimme zu, dass coverversionen teilweise nur ein billiger abklatsch eines wirklich guten originals sind.
    das beste beispiel ist diese schwedische "band" - ich glaube, sie nannten sich A*Teens - die mal versucht hat, ABBA zu kopieren. bin jetzt auch kein riesiger abba-fan, aber das ging mal gar nicht...

    allerdings gibt es auch genauso viele, die genauso gut oder sogar besser sind als das original!
    ich mag zum beispiel beide versionen von "flugzeuge im bauch" (von grönemeyer und später auch von olli p.) ganz gern, obwohl das original natürlich um einiges besser ist!

    wenn wirklich berühmte künstler (das bezieht sich jetzt nicht auf olli p.!) sich daran machen, hits zu covern, geht das auch meistens gut!
    madonna hat mit "hung up" (das ist ja die melodie auch von einem abba-song "geklaut") und "american pie" auch riesenerfolge gefeiert.
    und klassiker wie "without you" von mariah carey (und ich glaube sogar "i will always love you" von whitney houston) sind auch gecovert worden...

    also nicht alle coverversionen gleich verurteilen...

  7. #26
    Avatar von Enough Of Nothing

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    Original von Timme
    also nicht alle coverversionen gleich verurteilen...
    Tut ja auch niemand... Stimmt schon, dass es gute und schlechte Cover gibt. Das ist Geschmackssache. Was für mich aber nicht mehr zu Geschmackssache zählt, sind diese unsäglichen Hip-Hop- und Techno-Cover. Da lass ich nicht mehr mit mir reden, das gut zu finden finde ich einfach nur pervers. Ist etwas extrem die Ansicht und wohl auch etwas intolerant (was ich ansonsten eigentlich gar nicht bin) aber das ist meine Meinung dazu :/ In Sachen Musik bin ich nunmal so.

    "Hung Up" oder auch "Flugzeuge Im Bauch" find ich persönlich schlecht, auch wenn sie erfolgreich waren. Gerade das von Oli P. find ich irgendwie grausam - hat auch mehrfach gesagt, dass er die Version schrecklich findet. Aber das sind eben noch Sachen, die ich "nur" schlecht finde. Wem's gefällt, ok. Ist nicht mein Fall aber wer das hören will, soll das halt tun. Demgegenüber stehen dann eben z.B. "Blinded By The Light" oder "Anything" ("Africa"), da seh ich das dann anders. Solche Musik zu mögen würde mir dann schon komplett reichen, um ne gesund ausgeprägte Antipathie gegen die Person zu entwickeln, auch wenn ich sie gar nicht weiter kenne :/

    @Chilly: "Breakfast In America" (so heißt jedenfalls das Original von Supertramp) find ich übrigens in der Coverversion auch nicht so toll. Habs eben im Radio gehört zum ersten Mal. Anfangs gings noch aber zwischen den Refrains wars mir dann einfach schon zu "hip-hoppig" ^^ Muss aber sagen, dass es nicht so billig gemacht ist wie vieles anderes.

  8. #27
    Avatar von Terrier

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    Es kommt immer darauf an, was von wem und wie gecovert wird.

    Ich denke, dass der jewalige Song immer zum Stil des Interpreten passen sollte

    Was ich nicht leiden kann ist, wenn jemand versucht einen Song zu singen, dem er/sie dann nicht gewachsen ist, und dann versucht wird durch möglichst laute Musik die stimmlichen Schwächen zu übertönen.

    Oder wenn ein Song durch instrumental Einlagen so verstümmelt wird, dass er nicht mehr zu erkennen ist.

    Als negatives Beispiel fällt mir da leider im Moment ganz besonders unangenehm Sarah Connor auf. Die Frau hat ja sonst echt Stimme, aber von "To dream the impossible Dream" hätte sie besser tulichst die Finger lassen sollen

    Versteht das jetzt nicht falsch, aber ich liebe diesen Song in Original. Normalerweise wird er sanft und fast leise gesungen, nur von wenigen Instrumenten untermalt. Sarah Connor machte daraus dann ein Stück mit Soul Einlagen und grossem Orchester. Als ich das dann hörte, dachte ich nur Oh nein bitte nicht... weil bei sowas für mich die ganze Ausdruckskraft des Stückes im wahrsten Sinne des Wortes flöten ging

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