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Gedichtesammlung

Erstellt von Neffets, 25.07.2006, 23:05 Uhr · 49 Antworten · 4.330 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Enough Of Nothing

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    So, dann will ich mich mal zum Affen machen. Ist schon etwa drei Jahre her, dass ich das Krams geschrieben habe. War da meist eher in ner miesen Stimmung^^ Hab da gemeint, den Pseudo-Philosophen raushängen lassen zu müssen *g*

    Ich hoffe, es wird nicht zu peinlich^^

    erwarte nichts, genieß, was du hast
    Größe ist, nie zu verlieren
    durch Schwäche hast du viel verpasst
    Freude wird dein Ende zieren

    herabgekommen in Trauer
    vom Leben in die Verdammnis geritten
    verkrochen doch auf der Lauer
    mit dir selbst zerstritten

    fragst du nach mir?
    hab ichs gehört?
    ein Trugbild von dir
    hat alles zerstört

    alles dunkel, nur hier ist's hell
    mein Herz, es brennt, es schlägt so schnell
    denk ich an dich, so möcht ich schrei'n
    lass mich in Ruh, Tod ist Sein

    Vergangenes liegt hinter dir
    der Änderung unnahbar
    unterdrücke deine Gier
    die Welt ist doch so wunderbar

    Vertrauen ist die Macht
    lieben und leben zu können
    auch im Dunkel der Nacht
    sich Ruhe zu gönnen

    Wenn die Erde bebt
    und das Leben schwebt
    die Liebe zerrinnt
    vertrieben vom Wind

    -kommt das Ende
    vergebt mir noch schnell
    erhebt die Hände
    es wird bereits hell

    Aus dem Schlaf gerissen
    geplagt vom Gewissen
    siehst die Welt verschwinden
    keiner wird sie vermissen

    Das Ende des Lebens
    ist das Ende des Gebens
    von Gefühlen und Liebe
    und das Ende des Leidens

    Vergangenes hat ausgedient
    Dunkelheit in den Gesichtern
    Verminte Wege
    Führen zu den Lichtern
    Die wir nie erreichen
    Schwarze Wolken ziehen vorüber
    Ächzen erfüllt die Luft
    Abermals war ich klüger
    Obwohl es nach mir ruft

    Schleimige Gedanken fesseln mich
    Vertrauen zerbricht an mir
    Vergangen ist die Wahrheit
    Ich fühle nichts

    Erfahren wollen, was passiert
    Auch, wenn es keinen Sinn ergibt
    Leben, wo kommst du her?
    Hörst du nicht? - ich will dich nicht mehr!

    Ich vermisse dich und find dich nicht
    Muss zu dir, bevor mein Herz zerbricht
    Bin ohne dich so schrecklich allein
    Wieso kann ich bloß nicht bei dir sein?

    Will dich streicheln, will dich küssen
    Will dich nie verlieren müssen
    Hab so Sehnsucht, such nach dir
    Find dich nicht, du bist nicht hier

    Bist mein Schatz, meine Königin
    Mein Engel, dem ich treu ergeben bin
    Der einzige Mensch, dens für mich gibt
    Drum lass dir sagen: Ich hab dich lieb

    Der Sinn eines philosophischen Textes ist es, den Leser glauben zu lassen, er habe soeben aus dem Blick in die Gedankenwelt des Autors eine Erkenntnis für sich gezogen. Wahrhaftig aber lässt er sich auf den falschen Weg führen - zählbare Worte sind ein Ausstoß der Psyche.
    So, ist ne Menge aber bei weitem nicht alles. Habe noch ein paar längere Sachen, die waren mir aber größtenteils zu bescheuert (wobei das hier schon schlimm genug ist). Deshalb sind jetzt fast nur kurze "Gedichte" hier...

    Und Entschuldigung für das vorletzte, das ist wohl dann doch etwas kitschig :/ Aber naja, da war ich halt etwas *g*

    Wenn mir übrigens jemand erklären kann, was ich mit dem letzten Satz sagen wollte, wär ich echt stolz drauf. Ich rätsel bis heute, was ich damit sagen wollte o_O

    *edit* Grml, da war ja doch was drin, was da gar nicht rein sollte... musste ich mal eben rauslöschen^^

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Punkt9

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    EIns in deutsch, okay hier habt ihr eins ...

    Ich muss dich vergessen

    Kann dich nicht vergessen,
    obwohl ich es besser sollte.
    Ständig quält es mich,
    überall seh ich dein gesicht.
    Doch du bist nicht da,
    bist nicht da obwohl ich dich brauche.
    Trau mich nicht zu fragen warum,
    kann die Antwort nicht ertragen.
    Will dich nicht verlieren,
    seh hin bei jedem Schritt den ich geh.
    Ich bin mir immer noch nicht sicher,
    wer du wirklich bist.
    Du kamst du gingst,
    doch ich weiß du bist immer noch da.
    Mein Herz es schreit,
    meine Seele die weint.
    Mein Kopf ist voller fragen,
    auf die Antworten nicht zu finden sind.
    Kann dich einfach nicht vergessen,
    nicht durch Zeit und nicht durch raum.
    Bist immer in meinem Herzen,
    dabei kenn ich dich kaum.
    Werde ich in deinem sein,
    habe ich dich gefragt.
    Doch auf deine Antwort wart ich schon lang,
    ich weiß es ist vergebens.
    Ich werd dich vergessen müssen,
    dich aus meinem Leben radieren,
    aufhören müssen dich zu lieben.

  4. #13
    houseandcameronfan
    Avatar von houseandcameronfan
    so setz jetzt mal auch ein gedicht rein, ist zwar nur ein kurzes, aber immerhin; und es ist auf englisch:


    So let your walls come down,
    and you'll feel my emotion.
    I will shelter you,
    from a tear or an ocean.



    p.s. zu den anderen gedichten: die sind hammermäßig geil!

  5. #14
    Avatar von Wanderfalke

    Registriert seit
    30.09.2006
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    86
    .....und eines von mir:

    If i was a falcon

    If i was a Falcon with two wings to fly,
    i would escape up into the sky.

    Higher much higher my journey would go
    for searching an answer; to find out that much i have to know.

    Leavin' all sorrows far away down on the ground,
    i would keep trying to find what i've still haven't found.

    The eyes of a falcon would help me to see,
    in the flow of days, where will i be.

    Against all storms i would spread both my wings to fly,
    for what's not tearing me down, just keeps carrying me high.

    If i was a falcon, i could climb all the walls,
    flying straight into the light, thereby the darkness falls.

    But i ain't a falcon, don't have two wings to fly.
    But this dream will continue, like the time passes by.


    MfG.

    Wanderfalke

  6. #15
    Avatar von Punkt9

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    31.08.2006
    Beiträge
    65
    Looked through

    I can't bear to look.
    I am look blue.
    I am look seedy.
    Looked through.
    Perhaps it's better like that.
    Like a duck takes the water.
    You treat me like dirt.
    I feel like doing.
    Much like a child.
    Looked through.
    He's just like his father.
    He is like that.
    I don't like it, but I will do it anyway.
    Looked through.
    It hurts like hell.
    I am screaming: "Just as you like."
    Don't go on like that!
    You say: "Don't look like that!"
    Much as I would like.
    I don´t run away.
    Looking through.
    I am scream with pain.
    I am bid farewell.
    Too my life.
    You looking me through.
    Everyday.

  7. #16
    Avatar von Skytsengel

    Registriert seit
    06.09.2006
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    88
    Eure Gedichte sind echt toll, gefallen mir gut! Ich hab auch eins:

    Manchmal
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    ich bin alleine.
    Alleine in der Dunkelheit.
    Manchmal habe ich das Gefühl,
    ich bin verhasst.
    Verhasst bei denen, die mich nicht kennen.
    Manchmal hab ich das Gefühl.
    Ich stehe im Weg.
    Denen, die ich liebe.
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    ich bin nicht da.
    Nicht da, obwohl ich dort stehe.
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    das ich glücklich bin.
    Glücklich, das ich lebe.
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    ich will sterben.
    Sterben, weil ich nicht mehr leben will.
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    ich werde geliebt.
    Geliebt von meinen Eltern.
    Manchmal hab ich das Gefühl,
    zu leben.
    Einfach nur ich zu sein.
    Manchmal will ich schreien
    Manchmal will ich weinen.
    Manchmal will ich lachen.
    Oder einfach nur ich sein.
    Und jedes Gefühl ist ein Teil von mir.

  8. #17
    houseandcameronfan
    Avatar von houseandcameronfan
    hab auch noch eins:

    Tod einer Unschuldigen

    Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an deine Worte.Du hattest mich gebeten,
    nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

    Ich fühlte mich ganz stolz, genau, wie du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem fahren nichts getrunken,Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

    Ich weiß, das es richtig war, Mami, und das du immer recht hast.Die Party geht langsam zu Ende, Mami, Und alle fahren weg.

    Als ich ins Auto stieg, Mami, wusste ich das ich heil nach hause kommen werde, aufgrund deiner Erziehung- so verantwortungsvoll und fein.

    Ich fuhr langsam an, Mami, bog in die Straße ein.Aber der andere Fahrer sah mich nicht und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

    Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

    Ich liege hier im sterben, Mami, ach bitte komm doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein leben zerplatzt wie ein Luftballon.

    Ringsherum ist alles voller Blut, Mami, das meiste ist von mir, Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

    Ich wollte dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
    Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

    Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: er hat getrunken und ich werde sterben.

    Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruiniern.Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche, so scharf.

    Der Mann der mich angefahren hat, Mami, läuft herum und ich liege hier im Sterben.
    Er guckt nur dumm.

    Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich im Himmel bin, Mami, schreibt ?Papis Mädchen? auf den Grabstein.

    Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

    Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte weine nicht um mich, Mami.
    Du warst immer da, wenn ich dich brauchte.

    Ich habe noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe. Ich habe nichts vor dem fahren getrunken, warum bin ich ich diejenige die sterben muss?

    Jemand hat sich die Mühe gemacht, dieses Gedicht zu schreiben. Gebt es bitte an so viele Menschen wie möglich weiter. Wir wollen versuchen es in der ganzen Welt zu verbreiten, damit die Leute endlich begreifen, worum es geht.

  9. #18
    Avatar von Punkt9

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    @houseandcameronfan nix für ungut, aber ich bekomm nen anfall wenn ich diese geschichte sehe, oder eine von den anderen die der ähnlich sind. GIbt es tatsächlich noch welche die diese nicht kennen? Ich kann sie nicht mehr sehen, weil man sie überall immer und immer wieder findet zudem ich sie auch ein wenig unrealistisch finde. Vielleicht sollte man mal was dagenen unternehmen, aber jetzt zurpück zum thema, ich fidne schon das eigene Texte gepostet werden sollten und keine aus dem Netz kopierten
    Abgesehen davon das ich schon über 250 gedichte geschrieben habe, stell oich mal ein neues rein.

    Liebesende

    Deine Augen in den sich die Sonne bricht,
    verlassen von dir mein Herz zerbricht.

    Steh vor leeren Straßen meschenleer verlassen,
    in meiner Hand das einzge Bild von dir zerissen.

    Find nicht mehr meinen Weg weiß nicht wer ich bin,
    deine Hand leitet mich nicht mehr niergendwohin.

    Stimmen schreien meinen Namen hör sie kaum,
    nehm sie nicht wahr bin nicht gemeint.

    Tränen rinnen meine Wangen nieder,
    meine zerstörte Seele knickt immer wieder nieder.

    Ich schrei deinen Namen so laut,
    doch mein Mund der bleibt taub.

    Wie kann es sein du hast mich verlassen,
    jeden Tag warst du mein Licht.

    Mit meiner letzten Kraft steh ich auf,
    doch seh ich nichts mein Blick getrübt.

    Nun seh ich ein das nichts bleibt wie es ist,
    doch ohne dich kann ich nicht.

    Mein Herz gebrochen,
    mein Geist ist leer.

    Meine Seele geknickt,
    meine Sicht getrübt.

    In geh in ein neues Leben,
    ganz alleine ohne dich.

  10. #19
    Avatar von Wanderfalke

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    "Der Zeiten Lauf"

    Der Zeiten Lauf heißt, was ist, das wird vergeh'n.
    Doch ebenso verheisst er auch, dass neues wird entsteh'n.

    Sind Tage noch so dunkel dir, gar Sekunden viel zu lang.
    Der Zeiten Lauf ist unbeirrt, was heisst, hat stet'gen Gang.

    Durchläufst die tiefsten Täler, du; scheint leichtes hartes Werk.
    Der Zeiten Lauf ist ein Gesetz, so dem Tale folgt ein Berg.


    Wanderfalke,
    27.10.2006

  11. #20
    Avatar von Wanderfalke

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    "Sehnsucht"

    Wenn Blicke mir ins Leere geh'n,
    der Sonne Glanz in Tränen verschwimmt.
    Wenn die Gedanken sich nur um eins noch dreh'n,
    in der Brust ein Gefühl fast den Atem mir nimmt.

    Wenn im Meere der Trauer die Freud mir versinkt,
    da die Zeit mir nahm, was einst beglückte mich sehr.
    Wenn mein Herz erlahmt, da um jeden Schlag es ringt,
    die Haut so kalt und die Hände so schwer.

    Wenn weder Brot noch Wein mir Nahrung mehr ist,
    so ist es die Sehnsucht, die tief im Inneren mich frißt.



    Wanderfalke,
    26.10.2006

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