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Gedichtesammlung

Erstellt von Neffets, 25.07.2006, 23:05 Uhr · 49 Antworten · 4.329 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von jisatsu

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    @cpdd: Schön. Traurig, aber schön.

    @Jonny: :großeslol: Das ist toll. Ich hab mich gekringelt vor lachen.

    Hab gerade noch eins geschrieben:

    Der kleine Träumer

    Schau, da ist der kleine Träumer,
    träumt ganz friedlich vor sich hin
    und sein Traum wird immer schöner,
    aber er bleibt ohne Sinn.

    Schöne Träume hat der Kleine.
    Träumt von der Felicitas.
    Wünscht er doch sie wäre seine.
    In seinem Traume ist sie das.

    Und was kann der Kleine träumen,
    was hat der für 'ne Phantasie!
    Eine Welt aus rosa Bäumen
    und in der Mitte, da steht sie.

    Doch von Felicitas die Blicke
    sind es, die er dann versäumt.
    Sieht sie nie, hat keine Schnitte,
    weil er immer so viel träumt.

    Gott, bei der letzten Strophe hab ich mir vielleicht einen abgebrochen...

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Jonny Knoxville

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    Original von jisatsu
    @Jonny: :großeslol: Das ist toll. Ich hab mich gekringelt vor lachen.
    Dankeschön. Irgendwie hatte ich da einen vögeligen Tag...

    Vöglein auf der Wolke,
    wo es nicht sein sollte.
    Zwitschert dort sein Leid,
    find' kein Weg gescheit.

    Den andern Vögeln hinterher,
    möcht das Vöglein doch so sehr.
    Der Weg indes, ihm unbekannt,
    von Trauer wird es übermannt.

    Kein einz'gen Vogel wird's mehr sehn,
    sollte es so weitergehn.
    Das wird dem Vöglein alsbald bewusst,
    klagt dem Himmel seinen Frust.

    'S Kehlchen schreit vor Angst und weint,
    doch auf der Tränen Boden keine Hoffnung keimt.
    Die Zeit vergeht, es wird zu knapp,
    so singt's ein letztes Mal herab.

    Des Vögleins Töne dringen hervor,
    ins aufmerksame Menschenohr.
    Schön klingt's, melodisch fein,
    doch bald wird es verstummt schon sein.

    ...

  4. #43
    Avatar von Zimtstern2805

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    Alles sehen
    Alles können
    Alles wissen
    Alles essen
    Alles lesen
    Alles sagen
    Alles denken
    Alles dürfen
    Alles erleben
    Alles machen
    Alles hören
    Alles haben
    Alles wollen die Menschen.

    Doch sie sehen nicht hin, weil sie es nicht wahrhaben wollen.

    Sie können nur das, was sie wollen, denn alles andere wäre zu unbequem.

    Sie wissen nichts, weil sie zu faul zum Lernen sind.

    Sie essen drei Erbsen am Tag um abzunehmen, weil sie vorher zu viel gefressen haben.

    Sie lesen Modemagazine und merken nicht, dass sie schon längst Models von der Stange sind.

    Sie sagen nie ihre Meinung, weil sie sich anpassen wollen.

    Sie versuchen krampfhaft zu denken wie die anderen, weil sie Angst haben anders zu sein.

    Sie dürfen alles und sehen nicht, dass sie die Grenze schon überschritten haben.

    Sie haben schon alles erlebt und begehen Selbstmord, weil ihnen langweilig ist.

    Sie machen nur das Nötigste, sind verwöhnt, wollen sich nicht die Finger schmutzig machen.

    Sie hören nicht hin und wundern sich dann, warum ihnen keiner zuhört.

    Sie haben alles und andere nichts.

    Sie fühlen die Kälte, die Leere in ihrem Leben,dass etwas fehlt.Doch sie haben es sich selbst schon vor langer Zeit genommen.

    Den Sinn des Lebens.




    (hab ich in einer langweiligen franzstunde geschrieben)

  5. #44
    Avatar von Zimtstern2805

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    Kiesel
    handeln und leiden,
    sind Täter und Opfer
    in wechselndem Rollenspiel,
    auftreibende Weggefährten wie wir.

    (Volker Göhrum)

  6. #45
    Avatar von Maus 007

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    Wehmut!

    [align=center]Wehmut[/align][align=center][/align][align=center]das sind Gedanken an einst was mal war,[/align][align=center][/align][align=center]Wehmut[/align][align=center][/align][align=center]Gedanken an Zeiten, die nun sind nicht mehr da.[/align][align=center][/align][align=center]Wehmut[/align][align=center][/align][align=center]im Herzen, welch trauriges Gefühl,[/align][align=center]bittersüße Schmerzen das ist ihr Ziel![/align][align=center][/align][align=center][/align][align=center][/align][align=center]Maus 007[/align][align=center]9. Mai 2007[/align]

  7. #46
    Avatar von Maus 007

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    Blinzeln Gute Nacht Gedicht!

    [align=center]Es ist nun wieder mal sehr spät,[/align][align=center]die schönste Zeit doch am raschesten vergeht.[/align][align=center]Drum sage ich Dir nun Gute Nacht,[/align][align=center]träume süß bis morgen Du erwachst.[/align][align=center][/align][align=center]Meine Seele, die sich sehnt so sehr nach Dir,[/align][align=center]ist nun auch schon auf dem Weg zu Dir.[/align][align=center]Will heut Nacht ganz nah Dir sein,[/align][align=center]fühlt sich glücklich nur bei Dir allein.[/align][align=center]Verschwindet morgen Früh ganz leis,[/align][align=center]sodaß davon auch keiner weiß.[/align][align=center][/align][align=center][/align][align=center]Maus 007[/align][align=center]9. Mai 2007[/align]

  8. #47
    Avatar von Orion

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    213
    ich hab auch ein Nacht Gedicht

    Zieh davon für die Nacht
    lass die Sterne über dich wachen
    sie spiegeln sich im Tränenmeer
    mein Herz ohne Gedanken leer
    ein Leuchtfeuer zu entfachen
    die letzte Chance in anbetracht


    Orion

  9. #48
    Avatar von jisatsu

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    Ein "verschlüsselter" Brief, weil ich viel zu oft nicht das sage(n kann), das ich am liebsten schreien würde... wenn ich schreien könnte...

    EIN BRIEF

    Hi, Süße. Wie geht's dir?
    Ich hab heute darüber nachgedacht, dass wir uns schon
    Lange nicht mehr gesehen haben und
    Fragte mich schon, ob du

    Mich vergessen hast.
    Ich weiß, dass du sehr beschäftigt bist, aber
    Ruf mich doch bitte mal wieder an. Ich vermiss dich
    ! Deine Julia

  10. #49
    Avatar von rottie

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    Toter Engel
    Schwarzer Himmel, dunkle Nacht,
    kein Modenschein übers Land gebracht.
    Die Welt liegt stumm und traurig da,
    nichts mehr so ist wie es einst mal war.
    Nichts bleibt zurück, in dieser Not,
    selbst dieser Engel dort ist tot.
    Gefallen, lautlos, unbemerkt.
    Von seinem Fall hat sich der Tod gestärkt.
    Der Tod, stets da, ein ewiger Begleiter,
    rastet nie, zieht hinfort, immer weiter.
    Entkommen kannst Du ihm nicht,
    wohin willst Du auch fliehen ganz ohne Licht?

    ? me 05/03/01

  11. #50
    Avatar von xselphietilmittx

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    Am Boden - You and Me

    Der Thread scheint ziemlich tot zu sein und das hier ist nicht wirklich ein Gedicht (eigentlich schon... xD) Was soll´s, hier ist es
    (Dieses Gedicht steht auf gewisse Weise in Verbindung mit meiner House/Wilson FF, man muss es aber nicht kennen um das hier zu lesen)

    Am Boden
    __________
    You and Me



    House: Schweigen so lang wie der Weg eines Baumes
    in den Himmel, hoffnungslos in eine vorgegebene Richtung
    ich schweige und sehe den Himmel an

    Wilson: Du wendest den Blick ab
    House: Der Baum entfernt sich
    Wilson: Mehr und mehr von seinem Stamm, von der Erde
    House: Unten vor dem Stamm wächst im Gras eine rote Blume,
    leuchtend rot, ich darf sie nicht ansehen

    Wilson: Jeder Baum wächst steil nach oben, wächst ins Licht
    House: Würde er zum Boden zurück wachsen würde man ihn fällen
    Wilson: Er sieht anders aus als die restlichen Bäume im Wald
    House: Er sieht aus wie ich
    Wilson: Er ist wie du
    House: Er kann sich gegen die Anziehungskraft der roten Blume nicht
    länger wehren

    Wilson: Seine Äste wachsen nicht mehr nach oben und zu den Seiten
    House: Der Baum wendet sich vom Himmel ab
    Wilson: Er wird gefällt
    House: Am nächsten Tag
    Wilson: Liegt er sterbend neben der roten Blume
    House: Ich lege meine Maske ab
    Wilson: Für mich
    House: Für dich
    Wilson: Ein Baum kann neu austreiben
    House: Ein Mensch nicht
    Wilson: Wenn du es jetzt nicht schaffst
    House: Dann schaffe ich es nach meinem Tod
    Wenn ich dir so nah sein kann
    Wie es mir im Leben nicht gelang

    Wilson: Doch ich will auch im Leben an deiner Seite sein
    House: Ich will an deiner Seite sterben

    ENDE

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