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Abschlusspräsentation

Erstellt von DrGregoryGregHouseMD, 04.04.2011, 16:47 Uhr · 37 Antworten · 17.223 Aufrufe

  1. #21
    Amy22's Avatar

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    Ein Problem, das es gibt, ist die mangelnde Durchlässigkeit zwischen Realschule und Gymnasium. Viele schicken ihre Kinder auf das Gymnasium, weil sie Angst haben, dass ihr Kind später den Sprung von der Realschule zum Gymnasium nicht schafft. Bei uns am Gymnsium sind nur sehr wenige Realschüler gekommen und haben es dann auch bis zum Abitur geschafft. Ich denke dies ist verbesserungswürdig.

    Eine Sache, die mich ärgert sind die Fachgymnasien, die die gleiche Hochschulzugangsberechtigung erhalten als wenn man ein "normales" Gymnasium besucht. Aus meiner Klasse sind fast 50% der Schüler auf das Wirtschaftsgymnasium gewechselt, weil sie bei uns sitzen geblieben wären. Und zum Schluss haben viele ihr Fachabi mit 1, und 2, gemacht. Und haben so Studienplätze bekommen und meine Freundin, die kein schlechtes Abi gemacht hat, hat keinen bekommen. Ich muss da Kathrina zustimmen, dass ich das auch etwas inflationär finde. Ich finde, wenn man ein Fachgymnasium besucht, wie z.B. Wirtschaft, dann sollte man auch nur wirtschaftliche Studiengänge studieren dürfen und nicht womöglich Medizin.

    Aber das Studium übernimmt dann die Selektierung. Ich studiere Master Chemie. Es ist wirklich kein einfaches Studium, bei unseren Klausuren fallen regelmäßig mindestens 50-70% durch. Als ich mein Bachelorstudium angefangen habe, wurde mir zur Begrüßung der Satz gesagt: ,,Wenn nachher 50% von ihnen ihren Abschluss machen, dann tanzen wir auf den Tischen." Ich war extrem schockiert. Und ich habe viele Kommilitonen scheitern sehen. Aus meinem Anfangsjahrgang haben keine 50% ihren Bachelor gemacht und es sieht in anderen Fächern wie Ingenieursstudiengängen nicht anders aus.

  2. #21
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    Ein Problem, das es gibt, ist die mangelnde Durchlässigkeit zwischen Realschule und Gymnasium. Viele schicken ihre Kinder auf das Gymnasium, weil sie Angst haben, dass ihr Kind später den Sprung von der Realschule zum Gymnasium nicht schafft. Bei uns am Gymnsium sind nur sehr wenige Realschüler gekommen und haben es dann auch bis zum Abitur geschafft. Ich denke dies ist verbesserungswürdig.

    Eine Sache, die mich ärgert sind die Fachgymnasien, die die gleiche Hochschulzugangsberechtigung erhalten als wenn man ein "normales" Gymnasium besucht. Aus meiner Klasse sind fast 50% der Schüler auf das Wirtschaftsgymnasium gewechselt, weil sie bei uns sitzen geblieben wären. Und zum Schluss haben viele ihr Fachabi mit 1, und 2, gemacht. Und haben so Studienplätze bekommen und meine Freundin, die kein schlechtes Abi gemacht hat, hat keinen bekommen. Ich muss da Kathrina zustimmen, dass ich das auch etwas inflationär finde. Ich finde, wenn man ein Fachgymnasium besucht, wie z.B. Wirtschaft, dann sollte man auch nur wirtschaftliche Studiengänge studieren dürfen und nicht womöglich Medizin.

    Aber das Studium übernimmt dann die Selektierung. Ich studiere Master Chemie. Es ist wirklich kein einfaches Studium, bei unseren Klausuren fallen regelmäßig mindestens 50-70% durch. Als ich mein Bachelorstudium angefangen habe, wurde mir zur Begrüßung der Satz gesagt: ,,Wenn nachher 50% von ihnen ihren Abschluss machen, dann tanzen wir auf den Tischen." Ich war extrem schockiert. Und ich habe viele Kommilitonen scheitern sehen. Aus meinem Anfangsjahrgang haben keine 50% ihren Bachelor gemacht und es sieht in anderen Fächern wie Ingenieursstudiengängen nicht anders aus.

  3. #22
    Kathrina's Avatar

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    11.12.2008
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    @Amy22

    Genau das meine ich. Die Selektion erfolgt dann, wenn -zig Menschen Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, ein Ziel erreichen zu wollen, welches sie nie hätten erreichen können.

    Ich bin nicht für eine Selektion im 10-12 Lebensjahr, weil man erst mit ca. 15-16 Jahren die akademischen Fähigkeiten einigermassen einschätzen kann. Und dazu gehört nicht nur Intelligenz und Neugier, sondern, vor allem, die Fähigkeit, Sorgfalt und der Wille, hart für ein hoch gestrecktes Ausbildungsziel zu arbeiten.

    Das Ziel kann wohl nicht sein, dass wie in USA ALLE, die halbwegs Grips haben, eine High School besuchen, 12 Jahre die Schulbank drücken, danach genau so viel Ausbildung haben, wie im Schnitt ein guter 16jähriger Realschüler in der Schweiz (hier heisst dies Sekundarschule) und dann erst eine simple Berufslehre anfangen kann, oder ein Unistudium, wenn er/sie die Aufnahmeprüfung doch noch schafft. Und erst wenn Mami und Papi viel Geld ausgegeben haben, zwei Jahre später feststellt, ob er/sie das Zeug für ein Studium hat.

    Das ist eine Vergeudung von Zeit und Ressourcen. In der Schweiz hat man nach 12 Jahren Schule und Berufslehre zusammen eine sehr gute Berufsbildung. Abgeschlossen und bereit für die Arbeitswelt.

    Es können und wollen nicht alle einen akademischen Beruf ergreifen. Man soll die Anderen mit überlangen nutzlosen Studiengängen in Ruhe lassen. Vielleicht bekommen sie dann Lust, mit 23 das Abi nachzuholen und doch etwas zu studieren, dann ist es früh genug. Aber lasst den Rest damit in Ruhe.

  4. #22
    Kathrina's Avatar

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    @Amy22

    Genau das meine ich. Die Selektion erfolgt dann, wenn -zig Menschen Jahre ihres Lebens damit verbracht haben, ein Ziel erreichen zu wollen, welches sie nie hätten erreichen können.

    Ich bin nicht für eine Selektion im 10-12 Lebensjahr, weil man erst mit ca. 15-16 Jahren die akademischen Fähigkeiten einigermassen einschätzen kann. Und dazu gehört nicht nur Intelligenz und Neugier, sondern, vor allem, die Fähigkeit, Sorgfalt und der Wille, hart für ein hoch gestrecktes Ausbildungsziel zu arbeiten.

    Das Ziel kann wohl nicht sein, dass wie in USA ALLE, die halbwegs Grips haben, eine High School besuchen, 12 Jahre die Schulbank drücken, danach genau so viel Ausbildung haben, wie im Schnitt ein guter 16jähriger Realschüler in der Schweiz (hier heisst dies Sekundarschule) und dann erst eine simple Berufslehre anfangen kann, oder ein Unistudium, wenn er/sie die Aufnahmeprüfung doch noch schafft. Und erst wenn Mami und Papi viel Geld ausgegeben haben, zwei Jahre später feststellt, ob er/sie das Zeug für ein Studium hat.

    Das ist eine Vergeudung von Zeit und Ressourcen. In der Schweiz hat man nach 12 Jahren Schule und Berufslehre zusammen eine sehr gute Berufsbildung. Abgeschlossen und bereit für die Arbeitswelt.

    Es können und wollen nicht alle einen akademischen Beruf ergreifen. Man soll die Anderen mit überlangen nutzlosen Studiengängen in Ruhe lassen. Vielleicht bekommen sie dann Lust, mit 23 das Abi nachzuholen und doch etwas zu studieren, dann ist es früh genug. Aber lasst den Rest damit in Ruhe.

  5. #23
    Lena51's Avatar

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    Wenn du sagst, dass die Amerikaner eine schlechte Schulbildung haben, dann deswegen weil das Niveau niedrig ist und nicht weil alle die Möglichkeit haben eine High School zu besuchen.
    Eine Selektion würde bedeuten dass wir dann eine Elite von Schülern hätten, mit fast den gleichen Fähigkeits bzw. Eigenschaftsausprägung. Und kommt es nicht auf den Beruf an, welche Eigenschaften bedeutet sind? Für manche Berufe ist eine hohe Ausprägung in Gewissenhaftigkeit förderlich, in dem anderen eine hohe Ausprägung in sozialer Intelligenz.
    Dann hat man immer einen Fehler, in jedem Test den man macht. Für den einzelnen würde es bedeuten, dass man eine Mittelschule nicht machen kann, obwohl man theoretisch die Fähigkeiten dazu hätte.
    Ich denke nicht dass Arbeitgeber Uniabsolventen für Arbeiten einstellt, die auch eine Person mit Lehre machen könnte.Theoretisch müsste er, der Person ja mehr bezahlen, für die gleiche Arbeit, die ein Lehrling machen könnte.
    Keiner zwingt einen zu einem Studium, also versteh ich nicht warum man es nicht allen ermöglichen sollte, die es wollen.

  6. #23
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    Wenn du sagst, dass die Amerikaner eine schlechte Schulbildung haben, dann deswegen weil das Niveau niedrig ist und nicht weil alle die Möglichkeit haben eine High School zu besuchen.
    Eine Selektion würde bedeuten dass wir dann eine Elite von Schülern hätten, mit fast den gleichen Fähigkeits bzw. Eigenschaftsausprägung. Und kommt es nicht auf den Beruf an, welche Eigenschaften bedeutet sind? Für manche Berufe ist eine hohe Ausprägung in Gewissenhaftigkeit förderlich, in dem anderen eine hohe Ausprägung in sozialer Intelligenz.
    Dann hat man immer einen Fehler, in jedem Test den man macht. Für den einzelnen würde es bedeuten, dass man eine Mittelschule nicht machen kann, obwohl man theoretisch die Fähigkeiten dazu hätte.
    Ich denke nicht dass Arbeitgeber Uniabsolventen für Arbeiten einstellt, die auch eine Person mit Lehre machen könnte.Theoretisch müsste er, der Person ja mehr bezahlen, für die gleiche Arbeit, die ein Lehrling machen könnte.
    Keiner zwingt einen zu einem Studium, also versteh ich nicht warum man es nicht allen ermöglichen sollte, die es wollen.

  7. #24
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    11.12.2008
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    Was jeder tun kann, muss jeder tun. Das ist eine Binsenwahrheit.

    Wer zwingt einen dazu?

    In USA gilt jemand, der High-School vor dem Ende verlässt, als "drop out". So jemand kann danach nicht mal eine Klempner- oder Automechanikerlehre machen, geschweige denn eine Lehre z.B. als Chemikant, Bankkaufmann etc.

    In einem wo ca. 40% das Abi schaffen, wird für die Ausbildungen in den oberen 40% des Anspruchs ein Abi auch verlangt.

    In so einem Land erwarten die Eltern von jedem halbwegs begabten Schüler, dass er oder sie aufs Gymnasium gehen und auch das Abi schafft. Das bedeutet, dass die Hälfte eines Jahrgangs durch die Ausbildungsgänge zumindest zeitweise gezwängt wird, obwohl vielleicht höchstens 2/3 davon dazu Lust haben. Von mehr oder weniger vorhandenen Fähigkeiten ganz zu schweigen.

    Es gibt verschiedene Ansprüche für jeden Ausbildungsgang. Das Gymnasium wurde eigentlich für die Kopflastigen konzipiert.

    In USA muss man wenigstens Student oder Studentin sein und erst noch hübsch, um die Tüten im Supermarkt für die Kunden einzupacken. Das ist Realität. In Deutschland gibt es eine Menge Kellner, die so ihr Zubrot während des Studiums verdienen. Jede Menge Taxifahrer haben ein Studiumabschluss. Währen das nicht eher Jobs für Leute, die keine Lust auf ein Studium haben?

    PS: Ich habe bei Wikipedia nachgelesen, und offenbar schaffen es in Deutschland je nach Bundesland auch ca. 20-26% eines Jahrgangs das Abi. Mea culpa. Die 40%, die ich hatte, beziehen sich wohl eher auf die Anzahl Schüler, die gymnasiale Lehrgänge besuchen. Tröstet mich etwas. Puh!

  8. #24
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    Was jeder tun kann, muss jeder tun. Das ist eine Binsenwahrheit.

    Wer zwingt einen dazu?

    In USA gilt jemand, der High-School vor dem Ende verlässt, als "drop out". So jemand kann danach nicht mal eine Klempner- oder Automechanikerlehre machen, geschweige denn eine Lehre z.B. als Chemikant, Bankkaufmann etc.

    In einem wo ca. 40% das Abi schaffen, wird für die Ausbildungen in den oberen 40% des Anspruchs ein Abi auch verlangt.

    In so einem Land erwarten die Eltern von jedem halbwegs begabten Schüler, dass er oder sie aufs Gymnasium gehen und auch das Abi schafft. Das bedeutet, dass die Hälfte eines Jahrgangs durch die Ausbildungsgänge zumindest zeitweise gezwängt wird, obwohl vielleicht höchstens 2/3 davon dazu Lust haben. Von mehr oder weniger vorhandenen Fähigkeiten ganz zu schweigen.

    Es gibt verschiedene Ansprüche für jeden Ausbildungsgang. Das Gymnasium wurde eigentlich für die Kopflastigen konzipiert.

    In USA muss man wenigstens Student oder Studentin sein und erst noch hübsch, um die Tüten im Supermarkt für die Kunden einzupacken. Das ist Realität. In Deutschland gibt es eine Menge Kellner, die so ihr Zubrot während des Studiums verdienen. Jede Menge Taxifahrer haben ein Studiumabschluss. Währen das nicht eher Jobs für Leute, die keine Lust auf ein Studium haben?

    PS: Ich habe bei Wikipedia nachgelesen, und offenbar schaffen es in Deutschland je nach Bundesland auch ca. 20-26% eines Jahrgangs das Abi. Mea culpa. Die 40%, die ich hatte, beziehen sich wohl eher auf die Anzahl Schüler, die gymnasiale Lehrgänge besuchen. Tröstet mich etwas. Puh!

  9. #25
    Keira_Knightley
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    das man aufs gymnasium geht hat schon in erster linie was mit inteligenz zu tuen das ist einfach so und die wenigsten werden von ihren eltern dazu gezwungen also die die ich kenne sind da zumindestens aus eigenen interesse ich geh ja auch aus gymnaisum und ich war klassenbeste und das lag nicht daran das die anderen einfach dumm waren, du stellst mich jetzt hier so da als ob ich dumm bin oder faul oder sonst irgendwas aber ganz ehrlich nur weil ich hier nicht immer 100% auf groß und kleinschreibung achte heißt das noch lange nicht das ich das auch sonst mache

  10. #25
    Keira_Knightley
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    das man aufs gymnasium geht hat schon in erster linie was mit inteligenz zu tuen das ist einfach so und die wenigsten werden von ihren eltern dazu gezwungen also die die ich kenne sind da zumindestens aus eigenen interesse ich geh ja auch aus gymnaisum und ich war klassenbeste und das lag nicht daran das die anderen einfach dumm waren, du stellst mich jetzt hier so da als ob ich dumm bin oder faul oder sonst irgendwas aber ganz ehrlich nur weil ich hier nicht immer 100% auf groß und kleinschreibung achte heißt das noch lange nicht das ich das auch sonst mache

  11. #26
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    Schlimmer als "nicht können" ist "nicht wollen". Das Erste ist höhere Gewalt, das zweite ist Respektlosigkeit den Anderen gegenüber.

  12. #26
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    Schlimmer als "nicht können" ist "nicht wollen". Das Erste ist höhere Gewalt, das zweite ist Respektlosigkeit den Anderen gegenüber.

  13. #27
    Keira_Knightley
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    ist es nicht,weil ich mal davon ausgegangen bin das ihr hier keine spießer seid und das euch relativ egal wäre aber da lag ich wohl falsch...

  14. #27
    Keira_Knightley
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    ist es nicht,weil ich mal davon ausgegangen bin das ihr hier keine spießer seid und das euch relativ egal wäre aber da lag ich wohl falsch...

  15. #28
    Snugata's Avatar

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    Ich glaube kaum, dass man mit 11 Jahren einschätzen kann, ob das Gymnasium gut für einen ist. Meistens entscheiden die Eltern, ob ihr Kind dort hin geht. Es geht einzig und allein ums Prestige. Egal ob das Kind den Grips dazu hat oder nicht. Hauptsache Gymnasium! Klingt ja auch besser als Realschule. Natürlich gibt es die Bildungsempfelung, aber wenn die Eltern wollen, dass ihr Spössling aufs Gym gehen soll, so geht es.
    Ich finde es sowieso zu früh, schon mit der 5. Klasse zu selektieren. Es gibt genug Berichte, wo Kinder wieder zurück gewechselt sind, weil sie den Stoff nicht geschafft haben.
    Was spricht gegen einen guten Realschulabschluss? Besser eine 2 auf dem Realschulzeugnis als eine schlechte 3 oder 4 auf dem Abizeugnis. Meine Meinung. Und viele Abiturenten sind nicht schlauer, als mancher Realschüler.
    Ich persönlich bin für einen Wechsel auf das Gymnasium nach der 8. bzw. 10. Klasse. Länger gemeinsam lernen, dass ist meine Devise und ich finde es gar nicht mal so schlecht.

  16. #28
    Snugata's Avatar

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    Ich glaube kaum, dass man mit 11 Jahren einschätzen kann, ob das Gymnasium gut für einen ist. Meistens entscheiden die Eltern, ob ihr Kind dort hin geht. Es geht einzig und allein ums Prestige. Egal ob das Kind den Grips dazu hat oder nicht. Hauptsache Gymnasium! Klingt ja auch besser als Realschule. Natürlich gibt es die Bildungsempfelung, aber wenn die Eltern wollen, dass ihr Spössling aufs Gym gehen soll, so geht es.
    Ich finde es sowieso zu früh, schon mit der 5. Klasse zu selektieren. Es gibt genug Berichte, wo Kinder wieder zurück gewechselt sind, weil sie den Stoff nicht geschafft haben.
    Was spricht gegen einen guten Realschulabschluss? Besser eine 2 auf dem Realschulzeugnis als eine schlechte 3 oder 4 auf dem Abizeugnis. Meine Meinung. Und viele Abiturenten sind nicht schlauer, als mancher Realschüler.
    Ich persönlich bin für einen Wechsel auf das Gymnasium nach der 8. bzw. 10. Klasse. Länger gemeinsam lernen, dass ist meine Devise und ich finde es gar nicht mal so schlecht.

  17. #29
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    Quote Originally Posted by Snugata View Post
    Was spricht gegen einen guten Realschulabschluss? Besser eine 2 auf dem Realschulzeugnis als eine schlechte 3 oder 4 auf dem Abizeugnis. Meine Meinung. Und viele Abiturenten sind nicht schlauer, als mancher Realschüler.
    Ich persönlich bin für einen Wechsel auf das Gymnasium nach der 8. bzw. 10. Klasse. Länger gemeinsam lernen, dass ist meine Devise und ich finde es gar nicht mal so schlecht.
    Genau. Weil der Beste der Realschule eine Menge Selbstvertrauen hat. Viel mehr als ein Gymnasiast, der sich mit Mühe und Not durchgebummelt hat.

    Und die Finnen machen es Europa vor. Alle bleiben während der obligatorischen Schule zusammen, und die Finnen schneiden in der PISA-Studie Jahr für Jahr als Klassenbeste ab.

  18. #29
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    Was spricht gegen einen guten Realschulabschluss? Besser eine 2 auf dem Realschulzeugnis als eine schlechte 3 oder 4 auf dem Abizeugnis. Meine Meinung. Und viele Abiturenten sind nicht schlauer, als mancher Realschüler.
    Ich persönlich bin für einen Wechsel auf das Gymnasium nach der 8. bzw. 10. Klasse. Länger gemeinsam lernen, dass ist meine Devise und ich finde es gar nicht mal so schlecht.
    Genau. Weil der Beste der Realschule eine Menge Selbstvertrauen hat. Viel mehr als ein Gymnasiast, der sich mit Mühe und Not durchgebummelt hat.

    Und die Finnen machen es Europa vor. Alle bleiben während der obligatorischen Schule zusammen, und die Finnen schneiden in der PISA-Studie Jahr für Jahr als Klassenbeste ab.

  19. #30
    Snugata's Avatar

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    Okay... So Leute, jetzt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema. Danke euch

  20. #30
    Snugata's Avatar

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    Okay... So Leute, jetzt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema. Danke euch

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