Umfrageergebnis anzeigen: Olympia Boykott - ja oder nein?

Teilnehmer
26. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    14 53,85%
  • Nein

    8 30,77%
  • Unsicher

    4 15,38%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 1 bis 10 von 27

Olympia Boykott - ja oder nein?

Erstellt von Dr. M, 26.03.2008, 21:27 Uhr · 26 Antworten · 2.045 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Dr. M

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    Daumen hoch Olympia Boykott - ja oder nein?

    Hallo, ich weiß ja nicht ob das hier ein paar Leute interessiert, aber zur Zeit ist das ja ein recht heisses Thema in den Medien. Es geht natürlich um die olympischen Spiele, die dieses Jahr in Peking stattfinden werden. In den letzten Wochen ist China jedoch wieder durch diverse Menschenrechtsverletzungen aufgefallen, und da stellt sich natürlich die Frage: Kann man da als demokratisches Land bzw. als Sportler so etwas einfach zur Seite schieben und vier Wochen lang den Sport feiern - oder sollte man ein Zeichen setzen und erst gar nicht antreten? Oder denkt ihr, dass das sowieso nicht bringt?

    Ich sag erstmal nichts und freu mich auf eure Meinungen!

  2.  
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  3. #2
    Avatar von angel29.01

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    Ich wäre für einen Boykott.
    Erstens wegen dem Verhalten der chinesischen Führung und zweitens als kleine Retourkutsche, da die Chinesen selbst oftmals Olympia boykottiert haben.

    Man hätte die Spiele nie nach China geben sollen.
    Anscheinend vergessen viele beim Glanz des chinesischen Wirtschaftswunders, dass China immer noch eine Diktatur ist und Menschenrechte mit Füßen tritt.

  4. #3
    Dreamer
    Avatar von Dreamer
    Ich denke auch, dass es ein großer Fehler war, die Olympischen Spiele nach China zu vergeben. Wer Menschenrechte mit Füßen tritt, hat kein Recht auf diese Veranstalltung.
    Vor allem finde ich es schlimm, dass das IOC noch nicht einmal klare, harte und verurteilende Worte spricht.
    Aber seien wir doch mal ehrlich, die Politik bekleckert sich auch nicht mit Ruhm. Nur weil sie Geschäfte mit China machen wollen. Und würde mit denen keine Beziehungen mehr führen. Wie auch immer, ich kaufe keine Produkte mehr wo Made in China draufsteht. Und die Übertragung der Eröffnungsfeier werde ich mir auch nicht ansehen.

  5. #4
    Avatar von Faultier

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    Sehe ich auch so. Sonst kapieren die's ja nie wenn die immer damit durchkommen.

  6. #5
    Avatar von Gregor Haus

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    Als 1896 die Olympischen Spiele der Moderne ins Leben gerufen wurden, waren es die Ideale der Antike, die sie von WMs und EMs abhoben. Die edlen Ideale um Kampfgeist und dem Miteinander der Völker. In den Zeiten der Weltkriege fielen die Spiele aus. Warum, ist klar.

    Es gab etwas an den Antiken Spielen, das mich tief beeindruckt hat: Wenn sie stattfanden, war stets Friede. Krieg wurde für die Dauer der Spiele ausgesetzt. Man traf sich in Olympia, trank vielleicht nicht Freundschaft aber man jubelte und fiebert miteinander. Heute schafft man das sicher nicht mehr. Schon gar nicht der Gastgeber. Schade.

    Die Olympischen Spiele sind Kommerz. Eine Parodie ihrer Ideale. Friede kann es mit Kommerz nicht geben, lieber Krieg.

    Sagt es ab. Es ist lächerlich.

  7. #6
    Avatar von Snugata

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    Warum sollen die Sportler, die sich Monate, wenn nicht Jahre, darauf vorbereitet haben, bestraft werden, indem die Spiele boykottiert werden?
    Die Sportler haben nun doch rein gar nichts mit der Sache zu tun.

    Meiner Meinung nach ist das alles wieder mal systematisch gesteuert von Leuten, an denen man gar nicht denkt.

    Wenn die Spiele vorbei sind, redet keiner mehr von Tibet etc. Ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet jetzt wieder das Thema verstärkt in den Medien präsent ist.

    Ich bin gegen einen Boykott der Spiele. Das hatten wir schon mal. 1980 und dann 1984. Und was hat es gebracht? Nix.

  8. #7
    Avatar von Virgenie

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    Is doch alles kacke.


    80 Lebenswerke sind zerstört worden und da jammert ein Athlet über seine jämmerliche Sport-Karriere, eine weitere Athletin beklagt sich über die schlechte Luft in China im Angesicht des Völkermordens und ein weiterer befürchtet, das ihm Geld mit Hammerwerfen durch die Lappen geht. (Heut wirft man alles...Handys,Feuerzeuge.Werden bestimmt alles bald olymp.Disziplin.^^)

    Olympischen Spiele sind eingesetzt als Politik für den Welt-Frieden. Der olympische Geist steht im Gegensatz zu dem, wie die chinesische Regierung mit den Tibetianern umgeht. Bei einem Boykott aus Solidarität zu den Todesopfern friedlicher Demonstrationen von Nutzen zu reden ist schon gar net wahr oder?Ich glaubs zumindest net.^^

    Gibt es größere Perversion als im Angesicht des Mordens zu feiern??sorry mal) Ist das Geldverdienen wichtiger als Menschenleben??? Ist es Fanatismus? Ist das Geldverdienen nicht eine menschenfeindliche Religion? (Wenn dieser Ausdruck nicht dermaßen widersprüchlich in sich ist!!) Diese Geldvergötterung tritt die Menschlichkeit mit Füßen. Wen wundert es, wenn der Hass auf das Geldwesen von Tag zu Tag zunimmt frag ich mich...(voll blöd)
    Ich denke eher ein weltweiter Geld-Boykott könnte einen Olympia-Boykott noch retten.

  9. #8
    Dreamer
    Avatar von Dreamer
    @ Snugata
    Es ist mir eigentlich völlig egal wer dahinter steckt. Fakt ist doch, dass es passiert. SChlimm genug das man ohne Olympische Spiele kaum davon reden würde.
    Abgesehen davon verstößt China ständig gegen Menschenrechte. Was heißt verstoßen? sie wissen anscheinend gar nicht was Menschenrechte sind. Warum sollte man denen helfen, ihr Ansehen zu steigern? Warum will man bei Menschen feiern, von denen man weiß, dass sie andere töten?

  10. #9
    Avatar von Snugata

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    1.938
    Eben! Weil keiner davon redet, müssen jetzt die Olympischen Spiele herhalten.
    Ist schon ein Armutszeugnis, die olympischen spiele vorzuschieben, weil die anderen Länder nicht in der Lage sind, China in die Schranken zu weisen.

    Habt ihr auch mal an die Menschen gedacht, die vllt. durch die Spiele ihren Lebensunterhalt verdienen?

  11. #10
    Dreamer
    Avatar von Dreamer
    Original von Snugata
    Eben! Weil keiner davon redet, müssen jetzt die Olympischen Spiele herhalten.
    Ist schon ein Armutszeugnis, die olympischen spiele vorzuschieben, weil die anderen Länder nicht in der Lage sind, China in die Schranken zu weisen.

    Habt ihr auch mal an die Menschen gedacht, die vllt. durch die Spiele ihren Lebensunterhalt verdienen?
    Oh ja, bu hu....was machen die bloß in der anderen 3 Jahren, wo die Spiel nciht stattfinden? Sorry, aber mir sind Menschenrechte wichtiger. Fakt ist doch, dass die Olympischen Spiele gewissen Regeln und moralischen Vorstellungen unterliegen, und die werden jetzt einfach aufgegeben.
    Davon mal abgesehen, stimme ich dir zu, dass die anderen Länder China sanktionieren müssen und zwar da wo es wehtut, an der Wirtschaft und somit am Geld.

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