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3x06 - Que Será Será (Que Sera Sera)

Erstellt von miss_julie, 23.10.2006, 19:54 Uhr · 163 Antworten · 30.174 Aufrufe

  1. #161
    Sandy House's Avatar

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    28.12.2006
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    2.550
    "Que Será Será" ist eine gute Folge.

    Es gibt auch wieder gute House/Cuddy, House/Wilson und House/Cameron Szenen.

    Den Patienten, den House in der Ambulanz behandelt, ist witzig.

    Tritter erscheint auch wieder auf der Bildfläche und durchsucht schließlich sogar House´Wohnung. Dort wird er auch fündig und beschlagnahmt jede Menge Pillendosen mit Vicodin. Dieser Cop nervt mich wirklich.:Augenrollen::boese_2:

    Das Gespräch von House und Cameron am Ende finde ich sehr schön.:verliebt:

  2. #161
    Sandy House's Avatar

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    "Que Será Será" ist eine gute Folge.

    Es gibt auch wieder gute House/Cuddy, House/Wilson und House/Cameron Szenen.

    Den Patienten, den House in der Ambulanz behandelt, ist witzig.

    Tritter erscheint auch wieder auf der Bildfläche und durchsucht schließlich sogar House´Wohnung. Dort wird er auch fündig und beschlagnahmt jede Menge Pillendosen mit Vicodin. Dieser Cop nervt mich wirklich.:Augenrollen::boese_2:

    Das Gespräch von House und Cameron am Ende finde ich sehr schön.:verliebt:

  3. #162
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    Gute Folge, WIEDER Cameron-orientiert. Man könnte Foreman und Chase rausschneiden und genau die selben Folgen haben…eigentlich agiert House fast nur mit Wilson, Cuddy und Cameron.

    Tritter, zweite Runde. House bekommt langsam ernsthafte Probleme. Trotzdem kommt keine echte Bedrohung auf. Ja gut, House könnte gerade sehr leicht seine Zulassung verlieren, aber irgendwie beunruhigt die Sache mich kein bisschen. Obwohl ich die Idee dieser Nebenhandlung gut finde.
    Wilson bezahlt die 15.000 Dollar Kaution und darf in dieser Folge wieder einmal beweisen welch guter Freund er ist. Ich war doch überrascht, dass Wilson keine Ahnung hatte, dass House seine Unterschrift fälscht. Ich dachte irgendwie, dass er das wüsste… Wilson ist sichtlich schockiert. Anscheinend war ihm nicht ganz klar, wie es um die Abhängigkeit von House wirklich steht.

    Typisch Cameron sich sofort auszumalen, was furchtbares passiert sein könnte, weil House noch nicht auf der Arbeit ist Kann es sein, dass Chase etwas eifersüchtig darauf ist, dass House und Cameron eine besondere Beziehung zueinander haben? Tja, Chase, du bist eben keine süße aber kaputte Frau, zu der man automatisch anders ist als zu seinen männlichen Angestellten! Das klingt so irgendwie furchtbar 5existisch! Ich habe aber persönlich nichts dagegen als Frau behutsamer behandelt zu werden. Obwohl House diesen immer väterlicher wirkenden Umgang mit Cam theoretisch auch mit Chase haben könnte, der offensichtlich nach ersatzväterlicher Zuneigung sucht. Foreman’s angenervte Reaktion fand ich auch super. Ich kann sehr gut verstehen, dass man als Kollege irgendwann die Krise bekommt, wenn Cameron dauernd über House redet!

    Ah, schön mal wieder Pruitt Taylor Vince zu sehen! Meine erste Begegnung mit ihm war bei Akte X, Folge "Unruhe"

    Die zweite Folge mit dem Thema Übergewicht. Diesmal aber in Extremform.
    Schön, dass die Schreiber da die Haltung der Charaktere aus der ersten Staffel weitergeführt haben. Chase hat weiterhin kein Mitgefühl für Übergewichtige und sieht ihre Situation als selbstverschuldet an. Schon hart wie er stark übergewichtige Menschen mit Drogenabhängigen vergleicht und ihnen genauso lebensrettende Maßnahmen aberkennen will! Klar gibt es Übergewichtige, die nie versucht haben daran etwas zu ändern und dann ankommen und erwarten, dass Ärzte ihren Magen verkleinern, weil das am einfachsten ist. Oder eben wie Chase sagt, ihren Körper zu Grunde richten und dann erwarten, dass man sie wieder hinbiegt. Aber das sind sicher Ausnahmen. Damals war Chase mit dieser arroganten Einstellung eines schlanken Menschen erstmal völlig unten durch. Ich hätte mich auch wie Foreman gefragt, ob Chase aus persönlichen Gründen solch eine Abneigung gegen Dicke entwickelt hat. Auch House findet Chase’s Verhalten inakzeptabel und gibt ihm das deutlich zu verstehen.
    Noch ne gute Bemerkung von Foreman ist, als Cam meint, auch ein Übergewichtiger verdient die gleich Behandlung und er fragt ob die Maschine das interessiert. Nett.
    Diesmal macht Cam die Maschine kaputt, nicht schlecht. Seltsam allerdings, dass Cuddy nur bei House ausflippt. Kaputt ist kaputt, auch wenn Cam sicherlich ein gutes Argument parat hatte. Die frühere Aktion von House war dagegen einfach nur dämlich. Es gibt ja Geräte, die speziell für stark Übergewichtige gebaut sind. Weiß jemand, wie viele Krankenhäuser solche haben und wie oft die in Anspruch genommen werden? 300 Kilo sind ja schon extrem viel.
    Nice fat suit, by the way. Sieht total echt aus.
    Diese Episode versucht dem Zuschauer die ganzen Klischees vor Augen zu führen, die Fettleibigkeit anhaften. Der Patient stirbt daher am Ende nicht an einer Krankheit, die vom Übergewicht kommt, sondern an Krebs. Nicht jeder Übergewichtige hat zwangsläufig starke gesundheitliche Probleme. Aber auch Ärzte gehen erstmal davon aus (da es statistisch wohl nicht unbegründet ist). Nicht jeder ist wegen seines Gewichts unglücklich. Dünne Menschen nehmen automatisch an, dass Dicke unglücklich sein müssen, weil Dünne sie nicht attraktiv finden. Da auch ein Sportler plötzlich tot umfallen kann, sieht der Patient keinen Sinn darin, sich irgendwelchen Idealen anzupassen. Wenn einen der Schlag trifft, dann kann man auch so gelebt haben, wie man will.
    Ich fand es gut dargestellt wie der Patient jegliche Verbindung mit seinem Übergewicht ablehnt. Durch seine strikte Weigerung einer Untersuchung auf Diabetes zeigt aber, dass er entgegen seiner Behauptung gesund zu sein, Angst hat, dass er doch selbst für seine Symptome verantwortlich ist.
    Wie kommt es eigentlich, dass House diesmal auf die einfachste Lösung beharrt? Ist ja ein logischer Ansatz, es wundert mich bei ihm aber.

    Sehr interessant wie hier Parallelen zwischen House und dem Patienten gezogen werden! Das liegt ja erstmal nicht gerade auf der Hand. Also wird es schön von Cam und Wilson erklärt. Die Lache von House finde ich übrigens schrecklich albern! Aber das ist wohl auch der Sinn der Sache Das Fazit ist ganz nett: trotz einiger Parallelen gibt es den großen Unterschied, dass der Patient zufrieden ist mit seinem Leben. Beide haben eine „Behinderung“, wenn man so will. House hat sein Bein und der Patient kann sich durch sein Übergewicht nicht richtig bewegen. Der Patient hat zwar auch keine Freunde, lebt isoliert, aber im Gegensatz zu House scheint ihn das nicht unglücklich zu machen. Zumindest sagt er das.

    Nachdem Cameron zwei Folgen zuvor so neugierig war wegen dem Teppich, ist es diesmal House den es brennend interessiert, wieso Cam so nett zu dem Patienten ist. Also noch mehr als sonst. Sehr amüsant wie er nach Gründen sucht und dabei auch noch ganz lässig Wilson beleidigt:
    „Or it could just be pity. She feels guilty about being born beautiful. So she overcompensates by being nice to ugly people. Would explain why she gets along so well with you.”
    Wilson ist auch süß wie er seinen Salat isst und lieber über die viel wichtiger Angelegenheit mit Tritter reden will als über Cameron. Aber wie immer wenn House etwas Bestimmtes interessiert, ignoriert er einfach jegliche andere Fragen. Wilson geht ähnlich vor, wenn er House belehrt Ich finde es übrigens schade, dass Wilson und Cam gar nicht mehr zusammen reden. Das war nur mal ein paar Folgen so. Schade, ich mochte ihren Austausch über House.
    Cameron geht immer mehr wie House vor. Schon wieder gibt sie einem Patienten heimlich etwas. Sie lernt sehr eifrig von ihm. Vielleicht wird er deswegen immer väterlicher. House hat in Cam echt einen super Protege gefunden! Foreman eifert zwar auch House nach, aber möchte eher nur ein guter Diagnostiker sein, als seine radikalen Methoden zu übernehmen. Schon lustig, wie Cam trotz ihrem strengen Moralkodex auch solche Aktionen bringt. Wie ich ja immer meine, die beiden sind sich im Grunde sehr ähnlich. Deswegen ist es auch so amüsant mitanzusehen wie sie so entrüstet über einander sein können.
    Cameron hat auch wieder einen kleinen bescheidenen Wutanfall als der Patient nicht kooperieren will und beleidigt ihn leicht, wenn auch gerechtfertigt. Eigentlich verhält sie sich oft irgendwann ähnlich wie House, indem sie beleidigend wird, wenn sie das Verhalten der Patienten nicht mag oder von ihnen enttäuscht ist. House überspringt nur die anfängliche Nettigkeit und wird sofort beleidigend, weil es so meist schneller geht. Cameron kommt mir immer mehr wie eine nette Vorstufe von House vor.
    Als die nette Cam nicht weiter kommt, muss der böse Wolf her mit Foreman im Schlepptau.
    Die letzte Szene zwischen House und Cam finde ich klasse. Wie sie ihn anguckt und ihm so frech grinsend seine Worte über sie an den Kopf wirft. Geschieht ihm auch recht, so wie er sie dauernd damit aufzieht. Schön auch ihr letzter Kommentar, dass sich nicht alles so leicht erklären lässt wie er denkt. Ein deutlicher Seitenhieb auf ihr wahres Interesse an ihm, das er nicht sieht oder sehen will.
    Jetzt hätte ich aber dennoch gerne gewusst, ob es tatsächlich persönliche Gründe gibt! Ich bin sehr froh, dass nicht das Klischee des hübschen Mädchens aufgefahren wurde, das früher dick war und deswegen nicht eingebildet sondern nett ist. Nach dem Hässliches Entlein Prinzip. Schön, dass die Serie da doch mehr Stil hat!
    Man sieht an dieser Szene auch wieder wie selbstverständlich es für House geworden ist, dass Cameron dauernd zu ihm geht. Er ist lange nicht mehr so verschlossen wie früher.

    Ich hoffe nicht, dass es wirklich solch dumme clinic patients gibt!! Meine rechte Schulter ist übrigens anders als meine Linke. Habe mich auch schon gefragt ob das vom Schlafen kommt…meine rechte Körperhälfte ist aber allgemein schlechter. Kommt mir immer so vor, als würde ich nach rechts gezogen. Bisschen so als wäre mein linkes Bein kürzer. Ich gehe sogar manchmal rechts leicht auf Zehenspitzen um das auszugleichen, wenn ich aufstehe! Mein rechter Arm und das rechte Bein tun auch leichter weh bei sportlichen Betätigungen. Sehr komisch. Meine Heilpraktikerin meinte, da ist nichts schief. Probleme mit der rechten Seite seien meist Zeichen von einem zu ausgeprägten Kontrollverhalten und Perfektionismus. Also psychischer Natur. Na klasse…

  4. #162
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    Gute Folge, WIEDER Cameron-orientiert. Man könnte Foreman und Chase rausschneiden und genau die selben Folgen haben…eigentlich agiert House fast nur mit Wilson, Cuddy und Cameron.

    Tritter, zweite Runde. House bekommt langsam ernsthafte Probleme. Trotzdem kommt keine echte Bedrohung auf. Ja gut, House könnte gerade sehr leicht seine Zulassung verlieren, aber irgendwie beunruhigt die Sache mich kein bisschen. Obwohl ich die Idee dieser Nebenhandlung gut finde.
    Wilson bezahlt die 15.000 Dollar Kaution und darf in dieser Folge wieder einmal beweisen welch guter Freund er ist. Ich war doch überrascht, dass Wilson keine Ahnung hatte, dass House seine Unterschrift fälscht. Ich dachte irgendwie, dass er das wüsste… Wilson ist sichtlich schockiert. Anscheinend war ihm nicht ganz klar, wie es um die Abhängigkeit von House wirklich steht.

    Typisch Cameron sich sofort auszumalen, was furchtbares passiert sein könnte, weil House noch nicht auf der Arbeit ist Kann es sein, dass Chase etwas eifersüchtig darauf ist, dass House und Cameron eine besondere Beziehung zueinander haben? Tja, Chase, du bist eben keine süße aber kaputte Frau, zu der man automatisch anders ist als zu seinen männlichen Angestellten! Das klingt so irgendwie furchtbar 5existisch! Ich habe aber persönlich nichts dagegen als Frau behutsamer behandelt zu werden. Obwohl House diesen immer väterlicher wirkenden Umgang mit Cam theoretisch auch mit Chase haben könnte, der offensichtlich nach ersatzväterlicher Zuneigung sucht. Foreman’s angenervte Reaktion fand ich auch super. Ich kann sehr gut verstehen, dass man als Kollege irgendwann die Krise bekommt, wenn Cameron dauernd über House redet!

    Ah, schön mal wieder Pruitt Taylor Vince zu sehen! Meine erste Begegnung mit ihm war bei Akte X, Folge "Unruhe"

    Die zweite Folge mit dem Thema Übergewicht. Diesmal aber in Extremform.
    Schön, dass die Schreiber da die Haltung der Charaktere aus der ersten Staffel weitergeführt haben. Chase hat weiterhin kein Mitgefühl für Übergewichtige und sieht ihre Situation als selbstverschuldet an. Schon hart wie er stark übergewichtige Menschen mit Drogenabhängigen vergleicht und ihnen genauso lebensrettende Maßnahmen aberkennen will! Klar gibt es Übergewichtige, die nie versucht haben daran etwas zu ändern und dann ankommen und erwarten, dass Ärzte ihren Magen verkleinern, weil das am einfachsten ist. Oder eben wie Chase sagt, ihren Körper zu Grunde richten und dann erwarten, dass man sie wieder hinbiegt. Aber das sind sicher Ausnahmen. Damals war Chase mit dieser arroganten Einstellung eines schlanken Menschen erstmal völlig unten durch. Ich hätte mich auch wie Foreman gefragt, ob Chase aus persönlichen Gründen solch eine Abneigung gegen Dicke entwickelt hat. Auch House findet Chase’s Verhalten inakzeptabel und gibt ihm das deutlich zu verstehen.
    Noch ne gute Bemerkung von Foreman ist, als Cam meint, auch ein Übergewichtiger verdient die gleich Behandlung und er fragt ob die Maschine das interessiert. Nett.
    Diesmal macht Cam die Maschine kaputt, nicht schlecht. Seltsam allerdings, dass Cuddy nur bei House ausflippt. Kaputt ist kaputt, auch wenn Cam sicherlich ein gutes Argument parat hatte. Die frühere Aktion von House war dagegen einfach nur dämlich. Es gibt ja Geräte, die speziell für stark Übergewichtige gebaut sind. Weiß jemand, wie viele Krankenhäuser solche haben und wie oft die in Anspruch genommen werden? 300 Kilo sind ja schon extrem viel.
    Nice fat suit, by the way. Sieht total echt aus.
    Diese Episode versucht dem Zuschauer die ganzen Klischees vor Augen zu führen, die Fettleibigkeit anhaften. Der Patient stirbt daher am Ende nicht an einer Krankheit, die vom Übergewicht kommt, sondern an Krebs. Nicht jeder Übergewichtige hat zwangsläufig starke gesundheitliche Probleme. Aber auch Ärzte gehen erstmal davon aus (da es statistisch wohl nicht unbegründet ist). Nicht jeder ist wegen seines Gewichts unglücklich. Dünne Menschen nehmen automatisch an, dass Dicke unglücklich sein müssen, weil Dünne sie nicht attraktiv finden. Da auch ein Sportler plötzlich tot umfallen kann, sieht der Patient keinen Sinn darin, sich irgendwelchen Idealen anzupassen. Wenn einen der Schlag trifft, dann kann man auch so gelebt haben, wie man will.
    Ich fand es gut dargestellt wie der Patient jegliche Verbindung mit seinem Übergewicht ablehnt. Durch seine strikte Weigerung einer Untersuchung auf Diabetes zeigt aber, dass er entgegen seiner Behauptung gesund zu sein, Angst hat, dass er doch selbst für seine Symptome verantwortlich ist.
    Wie kommt es eigentlich, dass House diesmal auf die einfachste Lösung beharrt? Ist ja ein logischer Ansatz, es wundert mich bei ihm aber.

    Sehr interessant wie hier Parallelen zwischen House und dem Patienten gezogen werden! Das liegt ja erstmal nicht gerade auf der Hand. Also wird es schön von Cam und Wilson erklärt. Die Lache von House finde ich übrigens schrecklich albern! Aber das ist wohl auch der Sinn der Sache Das Fazit ist ganz nett: trotz einiger Parallelen gibt es den großen Unterschied, dass der Patient zufrieden ist mit seinem Leben. Beide haben eine „Behinderung“, wenn man so will. House hat sein Bein und der Patient kann sich durch sein Übergewicht nicht richtig bewegen. Der Patient hat zwar auch keine Freunde, lebt isoliert, aber im Gegensatz zu House scheint ihn das nicht unglücklich zu machen. Zumindest sagt er das.

    Nachdem Cameron zwei Folgen zuvor so neugierig war wegen dem Teppich, ist es diesmal House den es brennend interessiert, wieso Cam so nett zu dem Patienten ist. Also noch mehr als sonst. Sehr amüsant wie er nach Gründen sucht und dabei auch noch ganz lässig Wilson beleidigt:
    „Or it could just be pity. She feels guilty about being born beautiful. So she overcompensates by being nice to ugly people. Would explain why she gets along so well with you.”
    Wilson ist auch süß wie er seinen Salat isst und lieber über die viel wichtiger Angelegenheit mit Tritter reden will als über Cameron. Aber wie immer wenn House etwas Bestimmtes interessiert, ignoriert er einfach jegliche andere Fragen. Wilson geht ähnlich vor, wenn er House belehrt Ich finde es übrigens schade, dass Wilson und Cam gar nicht mehr zusammen reden. Das war nur mal ein paar Folgen so. Schade, ich mochte ihren Austausch über House.
    Cameron geht immer mehr wie House vor. Schon wieder gibt sie einem Patienten heimlich etwas. Sie lernt sehr eifrig von ihm. Vielleicht wird er deswegen immer väterlicher. House hat in Cam echt einen super Protege gefunden! Foreman eifert zwar auch House nach, aber möchte eher nur ein guter Diagnostiker sein, als seine radikalen Methoden zu übernehmen. Schon lustig, wie Cam trotz ihrem strengen Moralkodex auch solche Aktionen bringt. Wie ich ja immer meine, die beiden sind sich im Grunde sehr ähnlich. Deswegen ist es auch so amüsant mitanzusehen wie sie so entrüstet über einander sein können.
    Cameron hat auch wieder einen kleinen bescheidenen Wutanfall als der Patient nicht kooperieren will und beleidigt ihn leicht, wenn auch gerechtfertigt. Eigentlich verhält sie sich oft irgendwann ähnlich wie House, indem sie beleidigend wird, wenn sie das Verhalten der Patienten nicht mag oder von ihnen enttäuscht ist. House überspringt nur die anfängliche Nettigkeit und wird sofort beleidigend, weil es so meist schneller geht. Cameron kommt mir immer mehr wie eine nette Vorstufe von House vor.
    Als die nette Cam nicht weiter kommt, muss der böse Wolf her mit Foreman im Schlepptau.
    Die letzte Szene zwischen House und Cam finde ich klasse. Wie sie ihn anguckt und ihm so frech grinsend seine Worte über sie an den Kopf wirft. Geschieht ihm auch recht, so wie er sie dauernd damit aufzieht. Schön auch ihr letzter Kommentar, dass sich nicht alles so leicht erklären lässt wie er denkt. Ein deutlicher Seitenhieb auf ihr wahres Interesse an ihm, das er nicht sieht oder sehen will.
    Jetzt hätte ich aber dennoch gerne gewusst, ob es tatsächlich persönliche Gründe gibt! Ich bin sehr froh, dass nicht das Klischee des hübschen Mädchens aufgefahren wurde, das früher dick war und deswegen nicht eingebildet sondern nett ist. Nach dem Hässliches Entlein Prinzip. Schön, dass die Serie da doch mehr Stil hat!
    Man sieht an dieser Szene auch wieder wie selbstverständlich es für House geworden ist, dass Cameron dauernd zu ihm geht. Er ist lange nicht mehr so verschlossen wie früher.

    Ich hoffe nicht, dass es wirklich solch dumme clinic patients gibt!! Meine rechte Schulter ist übrigens anders als meine Linke. Habe mich auch schon gefragt ob das vom Schlafen kommt…meine rechte Körperhälfte ist aber allgemein schlechter. Kommt mir immer so vor, als würde ich nach rechts gezogen. Bisschen so als wäre mein linkes Bein kürzer. Ich gehe sogar manchmal rechts leicht auf Zehenspitzen um das auszugleichen, wenn ich aufstehe! Mein rechter Arm und das rechte Bein tun auch leichter weh bei sportlichen Betätigungen. Sehr komisch. Meine Heilpraktikerin meinte, da ist nichts schief. Probleme mit der rechten Seite seien meist Zeichen von einem zu ausgeprägten Kontrollverhalten und Perfektionismus. Also psychischer Natur. Na klasse…

  5. #163
    ~Noa~'s Avatar

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    20.04.2009
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    Eine Folge, die ich ehrlich gesagt schlecht fand, und das nicht nur, weil Chase nach zwölf Minuten spurlos verschwindet, nachdem House ihn von dem Fall abzieht und ihm befiehlt, auf seinem Arsch sitzen zu bleiben.

    PotW ist mir aus „Die Legende vom Ozeanpianisten“ erinnerlich, obwohl ich ihn im Fatsuit erst mal nur am Augenzittern erkannt habe. Der Fatsuit wiederum hat mich an den Monty Python-Sketch erinnert, in dem ein Mann im Restaurant platzt. Es hat mich ein bisschen verwundert, dass der Typ nicht durch sein Gewicht krank wurde. Übergewichtige bekommen gesundheitliche Probleme. Bewegungsmangel und Verfettung macht krank, hal-looo! Dass der Mann nun einfach Pech hatte und seine Krankheit nicht auf seine Fresssucht zurückging, hat mich ein bisschen überrascht. Als ob es echt kein Problem wäre, so dick zu sein, und obendrein noch völlig OK, solange man sich wohl fühlt. Bei dem Übergewicht gesund zu sein, kommt schon fast einem Wunder gleich. Dass der Mann sich wohl fühlt, naja, meinetwegen. Aber gesund? Eher ein Märchen.

    Die Parallele zu House war fast genau so lächerlich. Die Wohnung war ausserdem unglaubwürdig. Allein das Sofa sah aus, als wäre nie ein Zweihundert-Kilo-Koloss darin gesessen. Der Mann konnte sich kaum bewegen, wie hätte der eigentlich ins Taxi steigen sollen? Wie kommt man mit so einem Gewicht überhaupt von allein in die Vertikale? Mir war das einfach zu blöd: die Message, dass er fett ist, aber sonst echt total dufte drauf und unbeschwert, war mir zu simpel.

    Chase fand ich einleuchtend. Seine Antipathie gegenüber PotW war in dem Fall sogar gut begründet. Er sagt, dass ein bestimmter Typ von Diabetes, Drogensüchtige und Alkoholiker von bestimmten Therapiemöglichkeiten ausgeschlossen werden, weil sie an ihrem Zustand selber schuld sind. Wer so viel in sich reinstopft, ist wirklich entweder suizidal oder sollte sich dann genau so für seinen Zustand verantwortlich fühlen sollen. Da hier ja wieder in einigen (wie in Heavy) der Verdacht aufkommt, Chase könnte selber dick gewesen sein: Ich glaube, es hängt eher mit dem Alkoholismus seiner Mutter zusammen. Da sie am Alkohol zugrunde gegangen ist, finde ich es einleuchtend, dass er hier die Antipathie auf den Patienten reflektiert, weil dieser ärztliche Hilfe ohne Einschränkung bekommt, während seine Mutter das nicht bekommen hätte. Wäre Chase wirklich dick gewesen, hätte er eher Mitgefühl für George empfinden können. So wie Cameron, die das ja sogar am Schluss von House zu hören bekommt.

    Camerons vehementer Einsatz für George ist tatsächlich seltsam. Ich frage mich, ob sie sich so für ihn einsetzt, weil sie, wie sie sagt, „damaged people“ mag? Oder, wie House vermutet, dass sie sich schuldig fühlt, weil sie hübsch ist und schlank, und das kompensiert, indem sie nett zu denen ist, die nicht so viel Glück hatten? Ich vermute mal, es ist ihr Puppy-Gen, das da mit ihr durchgeht. Sie denkt, George ist unglücklich, hilflos und House hoch drei (gewichtsmäßig), deswegen schmilzt ihr Herz und sie verpasst ihm sogar ein Betäubungsmittel, um weiter nach seiner Krankheit zu forschen. Lustigerweise total unethisch und eine Abschwächung dessen, was House mit Ezra Powell in Informed Consent drei Eps zuvor macht. Da hatte sie noch gewaltige Einwände. Jetzt ist sie skrupellos genug, um ihren Patienten auszuknocken, so dass der sogar durch eine Glaswand stürzt.

    Foreman hält sich auffallend zurück. Als ob er merkt, dass Cameron den Fall höchstpersönlich auf ihre Liste setzt. Andererseits ist diese Ep sehr cameronorientiert. Schade, dass nie eine Erklärung für ihren Einsatz kommt.

    Die Diagnose fand ich ziemlich daneben. Klar, man wollte hier sagen: auch, wenn du dich wohl fühlst in deiner Haut als Yabba the Hut, vor Krankheiten bist du nie sicher. Raucher sterben auch in Autounfällen, Diabetiker können einen Herzinfarkt kriegen, Alkoholiker ein Klavier auf den Kopf, Dicke halt auch Lungenkrebs. Que sera. Na gut, Message angekommen.

    Der Tritterfall kommt in die Gänge. Ich hasse den Typ jetzt schon. Allein deswegen, weil er die schöne Wohnung verwüstet. Wie ruhig House bleibt, als er seine kaputte Gitarre aufhebt, finde ich bewundernswert. Und Wilson lügt sich um Kopf und Kragen, als Tritter ihm die Rezepte mit der gefälschten Unterschrift vorlegt. Uh-uh!

    Cuddys Babywunsch wird von House vor Foreman und Cameron verplappert. Es war sehr süss von ihm, dass er das als Scherz abgetan hat („Why would Cuddy want kids? Why would a kid want Cuddy?“). Ihren Kinderwunsch scheint er also ernst zu nehmen.

    Lachen musste ich bei Houses Ankündigung, einen Buttplug kaufen zu wollen. Ich weiss nicht, was es ist, dass die Autoren so sehr auf Analwitze stehen, aber es fällt mir doch auf in letzter Zeit.

  6. #163
    ~Noa~'s Avatar

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    Eine Folge, die ich ehrlich gesagt schlecht fand, und das nicht nur, weil Chase nach zwölf Minuten spurlos verschwindet, nachdem House ihn von dem Fall abzieht und ihm befiehlt, auf seinem Arsch sitzen zu bleiben.

    PotW ist mir aus „Die Legende vom Ozeanpianisten“ erinnerlich, obwohl ich ihn im Fatsuit erst mal nur am Augenzittern erkannt habe. Der Fatsuit wiederum hat mich an den Monty Python-Sketch erinnert, in dem ein Mann im Restaurant platzt. Es hat mich ein bisschen verwundert, dass der Typ nicht durch sein Gewicht krank wurde. Übergewichtige bekommen gesundheitliche Probleme. Bewegungsmangel und Verfettung macht krank, hal-looo! Dass der Mann nun einfach Pech hatte und seine Krankheit nicht auf seine Fresssucht zurückging, hat mich ein bisschen überrascht. Als ob es echt kein Problem wäre, so dick zu sein, und obendrein noch völlig OK, solange man sich wohl fühlt. Bei dem Übergewicht gesund zu sein, kommt schon fast einem Wunder gleich. Dass der Mann sich wohl fühlt, naja, meinetwegen. Aber gesund? Eher ein Märchen.

    Die Parallele zu House war fast genau so lächerlich. Die Wohnung war ausserdem unglaubwürdig. Allein das Sofa sah aus, als wäre nie ein Zweihundert-Kilo-Koloss darin gesessen. Der Mann konnte sich kaum bewegen, wie hätte der eigentlich ins Taxi steigen sollen? Wie kommt man mit so einem Gewicht überhaupt von allein in die Vertikale? Mir war das einfach zu blöd: die Message, dass er fett ist, aber sonst echt total dufte drauf und unbeschwert, war mir zu simpel.

    Chase fand ich einleuchtend. Seine Antipathie gegenüber PotW war in dem Fall sogar gut begründet. Er sagt, dass ein bestimmter Typ von Diabetes, Drogensüchtige und Alkoholiker von bestimmten Therapiemöglichkeiten ausgeschlossen werden, weil sie an ihrem Zustand selber schuld sind. Wer so viel in sich reinstopft, ist wirklich entweder suizidal oder sollte sich dann genau so für seinen Zustand verantwortlich fühlen sollen. Da hier ja wieder in einigen (wie in Heavy) der Verdacht aufkommt, Chase könnte selber dick gewesen sein: Ich glaube, es hängt eher mit dem Alkoholismus seiner Mutter zusammen. Da sie am Alkohol zugrunde gegangen ist, finde ich es einleuchtend, dass er hier die Antipathie auf den Patienten reflektiert, weil dieser ärztliche Hilfe ohne Einschränkung bekommt, während seine Mutter das nicht bekommen hätte. Wäre Chase wirklich dick gewesen, hätte er eher Mitgefühl für George empfinden können. So wie Cameron, die das ja sogar am Schluss von House zu hören bekommt.

    Camerons vehementer Einsatz für George ist tatsächlich seltsam. Ich frage mich, ob sie sich so für ihn einsetzt, weil sie, wie sie sagt, „damaged people“ mag? Oder, wie House vermutet, dass sie sich schuldig fühlt, weil sie hübsch ist und schlank, und das kompensiert, indem sie nett zu denen ist, die nicht so viel Glück hatten? Ich vermute mal, es ist ihr Puppy-Gen, das da mit ihr durchgeht. Sie denkt, George ist unglücklich, hilflos und House hoch drei (gewichtsmäßig), deswegen schmilzt ihr Herz und sie verpasst ihm sogar ein Betäubungsmittel, um weiter nach seiner Krankheit zu forschen. Lustigerweise total unethisch und eine Abschwächung dessen, was House mit Ezra Powell in Informed Consent drei Eps zuvor macht. Da hatte sie noch gewaltige Einwände. Jetzt ist sie skrupellos genug, um ihren Patienten auszuknocken, so dass der sogar durch eine Glaswand stürzt.

    Foreman hält sich auffallend zurück. Als ob er merkt, dass Cameron den Fall höchstpersönlich auf ihre Liste setzt. Andererseits ist diese Ep sehr cameronorientiert. Schade, dass nie eine Erklärung für ihren Einsatz kommt.

    Die Diagnose fand ich ziemlich daneben. Klar, man wollte hier sagen: auch, wenn du dich wohl fühlst in deiner Haut als Yabba the Hut, vor Krankheiten bist du nie sicher. Raucher sterben auch in Autounfällen, Diabetiker können einen Herzinfarkt kriegen, Alkoholiker ein Klavier auf den Kopf, Dicke halt auch Lungenkrebs. Que sera. Na gut, Message angekommen.

    Der Tritterfall kommt in die Gänge. Ich hasse den Typ jetzt schon. Allein deswegen, weil er die schöne Wohnung verwüstet. Wie ruhig House bleibt, als er seine kaputte Gitarre aufhebt, finde ich bewundernswert. Und Wilson lügt sich um Kopf und Kragen, als Tritter ihm die Rezepte mit der gefälschten Unterschrift vorlegt. Uh-uh!

    Cuddys Babywunsch wird von House vor Foreman und Cameron verplappert. Es war sehr süss von ihm, dass er das als Scherz abgetan hat („Why would Cuddy want kids? Why would a kid want Cuddy?“). Ihren Kinderwunsch scheint er also ernst zu nehmen.

    Lachen musste ich bei Houses Ankündigung, einen Buttplug kaufen zu wollen. Ich weiss nicht, was es ist, dass die Autoren so sehr auf Analwitze stehen, aber es fällt mir doch auf in letzter Zeit.

  7. #164
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    Warum darf tritter Houses Wohnung verwüsten?? Schließlich muss House das wieder aufräumen, oder jemanden bezahlen, der das für ihn macht. Und wenn etwas dabei kaputtgegangen wäre/ist? Müsste tritter das dann auch nicht bezahlen? Mit der Rechtfertigung:"Aber wir haben Pillen gefunden!" ?
    Tja, und jetzt gehts erst richtig los mit Tritter. Hat der nichts Besseres zu tun? House tut keinem Menschen was.

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    Tja, und jetzt gehts erst richtig los mit Tritter. Hat der nichts Besseres zu tun? House tut keinem Menschen was.

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