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3x15 - Heiligt der Zweck jedes Mittel? (Half-Wit)

Erstellt von Houselover, 08.01.2007, 09:28 Uhr · 495 Antworten · 59.052 Aufrufe

  1. #491
    Vica's Avatar

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    29.12.2009
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    Hab die Folge grad gesehen, und ich muss schon sagen, die war echt krass. Auch das Audiokommentar der Produzenten David Shore und Katie Jacobs war echt klasse. Nur bei manchen englischen Worten hat mir der Untertitel gefehlt .

  2. #491
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    Hab die Folge grad gesehen, und ich muss schon sagen, die war echt krass. Auch das Audiokommentar der Produzenten David Shore und Katie Jacobs war echt klasse. Nur bei manchen englischen Worten hat mir der Untertitel gefehlt .

  3. #492
    chase_fan's Avatar

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    19.01.2010
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    Hey alle.
    Ich wollte mal fragen ob ihr die Klaviernoten von dem Stück habt, welches House in der Folge gespielt habt.
    Lg

  4. #492
    chase_fan's Avatar

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    Hey alle.
    Ich wollte mal fragen ob ihr die Klaviernoten von dem Stück habt, welches House in der Folge gespielt habt.
    Lg

  5. #493
    Sandy House's Avatar

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    28.12.2006
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    2.550
    "Heiligt der Zweck jedes Mittel?" ist eine tolle Folge.

    Die Szene als House und Cameron sich küssen, finde ich sehr schön.:verliebt:

    Auch als Cuddy House in ihrem Haus umarmt, gefällt mir sehr gut.

    Dass Chase House umarmt hat, fand ich auch klasse.

    Die Szene als House und der Patient zusammen auf dem Klavier spielen oder House allein spielt, finde ich sehr schön.

    Die House/Cuddy, House/Wilson und die Szenen mit House und dem Patienten waren toll.

    Der Praxisdienst war auch ganz amüsant.

  6. #493
    Sandy House's Avatar

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    "Heiligt der Zweck jedes Mittel?" ist eine tolle Folge.

    Die Szene als House und Cameron sich küssen, finde ich sehr schön.:verliebt:

    Auch als Cuddy House in ihrem Haus umarmt, gefällt mir sehr gut.

    Dass Chase House umarmt hat, fand ich auch klasse.

    Die Szene als House und der Patient zusammen auf dem Klavier spielen oder House allein spielt, finde ich sehr schön.

    Die House/Cuddy, House/Wilson und die Szenen mit House und dem Patienten waren toll.

    Der Praxisdienst war auch ganz amüsant.

  7. #494
    Sunshein's Avatar

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    18.05.2010
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    298
    Als Cameron näher kommt:
    "Was wird das jetzt? Naja, es turnt Sie wohl irgendwie an."

    Und danach:
    "Chase und Forman kommen mir nicht so nahe, jetzt, da ich Sie durchschaut habe!"
    lol

  8. #494
    Sunshein's Avatar

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    Als Cameron näher kommt:
    "Was wird das jetzt? Naja, es turnt Sie wohl irgendwie an."

    Und danach:
    "Chase und Forman kommen mir nicht so nahe, jetzt, da ich Sie durchschaut habe!"
    lol

  9. #495
    Onion Addict's Avatar

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    10.04.2010
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    So, jetzt habe ich endlich die Folge gesehen, in der sich House und Cameron küssen. Ich wusste seit ein paar Wochen, dass es in dieser Folge passiert, weil ich mich doch etwas hab spoilen lassen, als ich nach „Love hurts“ neugierig war, ob da zwischen den beiden noch was kommt. Ich wusste jedoch nicht, wie der Kuss zustande kommt und bin da nun doch etwas ernüchtert.

    Aber erstmal der Reihe nach:
    Eine Musik-Folge!! Sehr schön. Das Klavier ist nach der Geige eins meiner Lieblingsmusikinstrumente Das Stück, dass House und der Patient zusammen spielen ist wunderschön. Es ist richtig herzerwärmend House’s Leidenschaft für die Musik zu sehen. Ich wünschte, ich wäre irgendwie musikalisch begabt. Ich kann nicht mal beide Hände unanhängig voneinander rhythmisch bewegen… ich kann mir zwar Melodien super merken und ziemlich genau mitsummen, aber mehr auch nicht. Ich finde es aber erstaunlich, dass man Melodien nie vergisst. Auch wenn ich ein Stück zwei Jahre nicht mehr angehört habe, weiß ich noch genau wie es geht, wenn ich es wieder höre. Aber was mir jemand vor ner Stunde gesagt hat, weiß ich nicht mehr *g* Das Gehirn ist schon seltsam.
    Den Fall fand ich sehr gut. Hier haben wir das Thema einseitiges Genie. Wilson erklärt wieder, dass es da Parallelen zu House gibt. Mensch, wir kapieren das auch so! Der Patient ist zwar ein genialer Klavierspieler, aber er kann mit seiner Umwelt nicht gut kommunizieren. Bei House ist seine Unfähigkeit normale menschliche Beziehungen zu führen zwar nicht auf eine Erkrankung zurückzuführen, sondern psychischer Natur, aber die Parallelen sind nicht zu übersehen. Etwas enttäuscht war ich darüber, dass wirklich die eine Gehirnhälfte entfernt wurde und er dadurch seine außergewöhnliche Gabe verliert. Das fand ich irgendwie schrecklich. Es wird angedeutet, dass der Vater der OP zugestimmt hat, weil sein Sohn nicht glücklich war bzw. gar nicht weiß, was das ist. Er wollte das tun, was das beste für seinen Sohn ist. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass er unglücklich ist. Er hat die Musik geliebt. Nur weil er nicht versteht was glücklich sein bedeutet, heißt es nicht, dass es ihm schlecht geht. Ich finde die Ansicht von House hier komisch, verglichen damit, was er über den autistischen Jungen gesagt hat. Der Junge hat auch in seiner Welt gelebt und House hat ihn dafür beneidet nicht in der Gesellschaft leben zu müssen. Hier ist er nun der Ansicht, dass es besser ist, wenn er ein Teil der Gesellschaft wird und ein halbwegs produktives/ selbstständiges Leben führt. Ihn mit einem Affen zu vergleichen ist schon etwas hart. Was hat er denn davon ein geistig beeinträchtiger Mann zu sein, der auch nach der OP ohne Hilfe nicht klar kommen wird, nun aber keine Fähigkeiten mehr hat und nie mehr können wird als Burger zu machen?? Irgendwie verstehe ich House da nicht. Ich hätte dem Patienten seine Fähigkeit gelassen, auch wenn sie nur ein Unfall ist. Mit seiner Musik kann er tausenden Menschen etwas geben. Das ist doch viel wert. Soll hier die Parallele gezeigt werden zu House, der bereit war seine Genialität auf’s Spiel zu setzen mit dem Ketamin, um glücklich zu werden? Das fände ich ja ok, wenn es für mich einleuchtender wäre, dass der Patient vorher unglücklich war.

    Als es dann hieß, House hat Krebs, dachte ich erstmal: Oh nein, nicht DIE Nummer! Muss denn jede brillante Figur denn was am Gehirn haben! Ok, die Folge in der Tony Hill von „Wire in the Blood“ nen Gehirntumor hat, war sehr ergreifend inszeniert. In „Half-Wit“ hingegen habe ich mir von Anfang an gedacht, dass da was nicht stimmt. Das hätte ich viel zu melodramatisch empfunden, wenn House den Rest der Staffel mit Krebs kämpft. Das hätte nicht zur Serie gepasst. Zum Glück war das Ganze eine große Lüge. Und der Hintergrund seiner Täuschung ist ja mal wieder ganz House-typisch der Hammer. Und sehr traurig. House muss es richtig schlecht gehen, wenn er sowas macht. Das Team glaubt, er wollte durch die Droge high werden. Er sagt nichts dazu, weil es ihm offensichtlich lieber ist, dass sie ihn für einen totalen Junkie halten (was sie ja eh tun) als zu sagen, dass er depressiv ist. Denn dann würde er Mitleid bekommen und das kann er gar nicht leiden. Mit Verachtung hingegen kann er bestens umgehen.
    Eigentlich ist es eine sehr schöne Idee mal zu zeigen, wie seine Freunde und Kollegen auf die Nachricht seines baldigen Todes reagieren würden. Oder auch darauf, dass House das Krankenhaus für eine andere Stelle verlässt.
    Cameron ist schon ziemlich dreist. Der Gedanke, dass House weggehen könnte, beunruhigt sie so sehr, dass sie sich Chase krallt und sie zusammen bei House einsteigen und seine Sachen nach Hinweisen untersuchen. Wenn es um House geht, hat sie kein Problem damit die Privatsphäre anderer Leute zu verletzten, um etwas zu erfahren. Dieser Hang sich zu sehr in seine Angelegenheiten einzumischen, gehört zu ihren weniger schönen Charakterzügen. Da befindet sie sich aber in bester Gesellschaft. Wilson und House sind da auch nicht besser. Sehr interessant fand ich Chase, der vorschlägt, es in House’s Bett zu treiben. Wenn das mal nicht zeigen soll, dass er Komplexe hat, weil Cameron auf House steht und nicht auf ihn und er die Genugtuung feiern will, dass ER zumindest mit Cam schläft.
    Sehr lustig, wie sich in kürzester Zeit herumspricht, dass House dauernd mit einem anderen Krankenhaus telefoniert und irgendwann jeder glaubt, dass House Krebs hat.
    Erst denkt Cameron, House sucht ne neue Stelle. Dann ruft Cuddy dort an und hat plötzlich den Verdacht, dass House krank ist. Sie rennt sogleich zu Wilson, der ihre Befürchtung bestätigt. Cameron rennt zu Wilson, weil er es ja wissen müsste, wenn House weggehen will. Der weiß nicht wie er sie abwimmeln soll und erzählt ihr von dem Krebsverdacht. Und wenn es Cam weiß, dann weiß es jeder Sie erzählt ja wirklich ALLES. Diesmal ist es aber völlig normal, sowas auszuplaudern. Das betrifft ja schließlich das ganze Team.
    Wilson konfrontiert dann House, der die ganze Geschichte herunter spielt. Zunächst denkt man, dass das einfach typisch House ist, aber im Nachhinein ist klar, dass er die Sache geheim halten wollte, weil sie nicht stimmt. So gemein er auch manchmal sein kann, so grausam würde er nie absichtlich mit den Gefühlen der Fünf spielen. Als die Krebsgeschichte völlig aus dem Ruder läuft, tut er jedoch nichts, um sie aufzuklären. Das fand ich schon scheiße. Vielleicht hat es ihn interessiert, wie sie darauf reagieren. House ist sich ja nie sicher, was andere wirklich von ihm halten. Das hier ist wie ein unbeabsichtigter Freundschaftstest, den House einfach hat laufen lassen. Weil er ja unbedingt diese Behandlung wollte, durfte er auch nicht so schnell auffliegen. Das war wahrscheinlich der Hauptgrund wieso er sie nicht aufklärt.

    Es mag vielleicht etwas erstaunen, dass House’s angeblich bevorstehender Tod beim Team Chase am schwersten getroffen zu haben scheint. Man müsste meinen, Cameron und nicht er fängt an zu weinen. Hier sieht man sehr schön, dass House Chase sehr viel bedeutet, obwohl er anfangs so viel auf den Deckel bekommen hat von ihm und gewöhnlich immer recht ungerührt daher kommt. Ganz deutlich wird auch angedeutet, dass House ein Vaterersatz für Chase ist. Die Umarmung ist total süß!! House weiß zwar überhaupt nicht, wie er darauf reagieren soll und steht völlig erstarrt da, aber er akzeptiert es, dass Chase diese Umarmung braucht. Er reißt sogar nur einen Witz, was bei ihm ja schon erstaunlich nett ist. Das zeigt auch, dass House genau weiß, was er für Chase darstellt.

    Dann haben wir da die Kuss-Szene….
    Die ist zwar leider überhaupt nicht romantisch, aber die Schreiber haben das ganz clever gemacht. Dadurch, dass Cameron ihn mit Hintergedanken küsst, kann House sich darüber aufregen und es kommt zu keinem peinlichen Moment, der irgendwie aufgelöst werden muss. Anstatt zeigen zu müssen, was beide davon halten, darf House sarkastisch sein und Cam zieht ab. Damit ist die Sache gegessen. Leider! Im Grunde ist dieser Kuss ein Abschied von der House/Cam-Liebesgeschichte. Denke ich. Ich weiß ja nur grob wie es weiter geht. Aber mir kommt diese Szene so vor, als wollte man den Shippern doch noch den lang ersehnten Kuss geben, bevor Cameron nun zu Chase findet. Obwohl dieser Kuss für Cameron eigentlich eine Bestätigung sein müsste, dass House immer noch an ihr interessiert ist. Aber mir scheint, als kommt da nichts mehr. Wenn ich Cam wäre, würde ich mir jetzt wieder Hoffnungen machen, aber gut.
    Ich fand den Kuss sehr schön gemacht. Habe ihn mir sogar mehrmals angesehen, muss ich zugeben. Bin wohl doch mehr Hameron geworden, als ich anfangs dachte…
    Die ganze Szene ist super geschrieben, bis auf den idiotischen Einfall von Cam, ihn unbemerkt Blut anzunehmen. Ne blödere Ausrede für den Kuss ist den Schreibern wohl nicht eingefallen…! *roll eyes* Davon abgesehen ist die Szene super. Die Musik gefällt mir auch sehr gut. Cameron gibt ja praktisch eine direkte Liebeserklärung als sie sagt: „If you’re not here, there’s not much point in staying.“ House läd sie geradezu ein ihn zu küssen mit seiner Antwort “I’m not dead yet.”, auch wenn er das sicher anders gemeint hat. Schön fand ich, wie er ganz misstrauisch guckt, als sie näher kommt. „What are you doing?“ LOL Interessant, dass er ihr aber nicht ausweicht, als ihm bewusst wird, dass sie ihn gleich küsst. Das hätte ich eigentlich erwartet. Besonders, da er ja nicht wirklich todkrank war und er sich nicht gedacht haben kann, scheiß drauf, ich sterb eh bald. Seine erste Reaktion ist typisch sarkastisch. Wie schon so oft kann er es nicht lassen sich über ihre Vorlieben lustig zu machen. Richtig toll finde ich, wie Cam ihm über das Gesicht streicht. Das drückt super aus, was für ein besonderer Moment das für sie ist. Fast ehrfürchtig wirkt diese Geste. Sie darf das Heiligtum House anfassen. Finde ich sehr passend. Der Kuss an sich ist leidenschaftlicher als ich erwartet habe. Der sah richtig gut aus. Beide geben ihren unterdrückten Gefühlen nach und genießen es sichtlich. Ich hätte es nur besser gefunden, wenn House noch ein wenig länger gezögert hätte. Er kämpft ja nur zwei Sekunden gegen sie an. Klasse wie er die Augenbraue hochzieht, als er Cam’s Vorhaben bemerkt. Schön dumm von ihr gemacht. Jeder würde es merken, wenn sie die Hand von seinem Rücken nimmt und in ihre Tasche greift!
    Ich denke, Cam hat ihn nicht nur geküsst, um an sein Blut zu kommen. Sie dachte, dass er stirbt. Da hätte ich mir auch gesagt, jetzt oder nie. Eigentlich schon fast gemein, dass House das ausnutzt. Klar, sie ist es, die seine Gefühle hier ausnutzt, aber angesichts der Tatsache, dass er gar nicht stirbt, nutzt er ihre Bestürzung genauso aus. Er wusste ja genau was kommt. Was hätte er nach dem Kuss gemacht, wenn sie ihm die Erklärungsnot nicht abgenommen hätte mit ihrer Aktion? Wie gesagt, hier wurden jegliche heiklen Fragen geschickt umgangen.
    Übrigens ne nette Retourkutsche für sein „I love you“, wo er ihre Gefühle auch ganz fies dazu benutzt, an eine Probe zu kommen!

    So, dann haben wir noch die berühmte Arschgrabscher-Szene mit Cuddy *g* Ich bin immer noch irritiert darüber, was zwischen den beiden abläuft. House hat doch nicht wirklich darauf spekuliert, dass Cuddy mit ihm schläft, oder?? Was sie doch eigentlich hätte tun können, wo sie doch neuerdings so furchtbar verliebt in ihn ist…. Hat der Kuss mit Cameron bewirkt, dass er mal ausprobieren wollte, wie Cuddy auf ihn reagiert, jetzt wo er allmählich gecheckt hat, dass sie ihn mag? Oder wie darf ich die Szene verstehen? Muss ja schon irgendwie toll für’s Ego sein, wenn sich die Frauen an ihn schmeißen, wenn er am Sterben ist
    Tja, in solchen Situationen merkt man eben, wie gerne einen die Leute wirklich haben und welche Gefühle sie verstecken. Chase heult, Cam küsst ihn, Cuddy lässt ihn auch wissen, dass sie sich gerne von ihm begrabschen lässt und Foreman zeigt, dass er was Tod angeht, gerne Dinge sagt, die er nicht so meint, egal ob er am Abkratzen ist oder jemand anderes. Nur Wilson war wenig auffällig. Warum er nicht fertiger war, dass sein einziger Freund stirbt, fand ich seltsam. Cuddy war nach dem Telefongespräch ja total fertig.

    Sehr schöne Folge! Obwohl es viel um die Charaktere geht, kommt der Fall auch nicht zu kurz. Leider bin ich jetzt etwas traurig, weil ich mich mit der Chase/Cameron-Paarung bisher nicht anfreunden kann und mir eigentlich für House und Cameron einen anderen Moment gewünscht hätte, der nicht so schnell abgeharkt werden kann.

  10. #495
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    So, jetzt habe ich endlich die Folge gesehen, in der sich House und Cameron küssen. Ich wusste seit ein paar Wochen, dass es in dieser Folge passiert, weil ich mich doch etwas hab spoilen lassen, als ich nach „Love hurts“ neugierig war, ob da zwischen den beiden noch was kommt. Ich wusste jedoch nicht, wie der Kuss zustande kommt und bin da nun doch etwas ernüchtert.

    Aber erstmal der Reihe nach:
    Eine Musik-Folge!! Sehr schön. Das Klavier ist nach der Geige eins meiner Lieblingsmusikinstrumente Das Stück, dass House und der Patient zusammen spielen ist wunderschön. Es ist richtig herzerwärmend House’s Leidenschaft für die Musik zu sehen. Ich wünschte, ich wäre irgendwie musikalisch begabt. Ich kann nicht mal beide Hände unanhängig voneinander rhythmisch bewegen… ich kann mir zwar Melodien super merken und ziemlich genau mitsummen, aber mehr auch nicht. Ich finde es aber erstaunlich, dass man Melodien nie vergisst. Auch wenn ich ein Stück zwei Jahre nicht mehr angehört habe, weiß ich noch genau wie es geht, wenn ich es wieder höre. Aber was mir jemand vor ner Stunde gesagt hat, weiß ich nicht mehr *g* Das Gehirn ist schon seltsam.
    Den Fall fand ich sehr gut. Hier haben wir das Thema einseitiges Genie. Wilson erklärt wieder, dass es da Parallelen zu House gibt. Mensch, wir kapieren das auch so! Der Patient ist zwar ein genialer Klavierspieler, aber er kann mit seiner Umwelt nicht gut kommunizieren. Bei House ist seine Unfähigkeit normale menschliche Beziehungen zu führen zwar nicht auf eine Erkrankung zurückzuführen, sondern psychischer Natur, aber die Parallelen sind nicht zu übersehen. Etwas enttäuscht war ich darüber, dass wirklich die eine Gehirnhälfte entfernt wurde und er dadurch seine außergewöhnliche Gabe verliert. Das fand ich irgendwie schrecklich. Es wird angedeutet, dass der Vater der OP zugestimmt hat, weil sein Sohn nicht glücklich war bzw. gar nicht weiß, was das ist. Er wollte das tun, was das beste für seinen Sohn ist. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass er unglücklich ist. Er hat die Musik geliebt. Nur weil er nicht versteht was glücklich sein bedeutet, heißt es nicht, dass es ihm schlecht geht. Ich finde die Ansicht von House hier komisch, verglichen damit, was er über den autistischen Jungen gesagt hat. Der Junge hat auch in seiner Welt gelebt und House hat ihn dafür beneidet nicht in der Gesellschaft leben zu müssen. Hier ist er nun der Ansicht, dass es besser ist, wenn er ein Teil der Gesellschaft wird und ein halbwegs produktives/ selbstständiges Leben führt. Ihn mit einem Affen zu vergleichen ist schon etwas hart. Was hat er denn davon ein geistig beeinträchtiger Mann zu sein, der auch nach der OP ohne Hilfe nicht klar kommen wird, nun aber keine Fähigkeiten mehr hat und nie mehr können wird als Burger zu machen?? Irgendwie verstehe ich House da nicht. Ich hätte dem Patienten seine Fähigkeit gelassen, auch wenn sie nur ein Unfall ist. Mit seiner Musik kann er tausenden Menschen etwas geben. Das ist doch viel wert. Soll hier die Parallele gezeigt werden zu House, der bereit war seine Genialität auf’s Spiel zu setzen mit dem Ketamin, um glücklich zu werden? Das fände ich ja ok, wenn es für mich einleuchtender wäre, dass der Patient vorher unglücklich war.

    Als es dann hieß, House hat Krebs, dachte ich erstmal: Oh nein, nicht DIE Nummer! Muss denn jede brillante Figur denn was am Gehirn haben! Ok, die Folge in der Tony Hill von „Wire in the Blood“ nen Gehirntumor hat, war sehr ergreifend inszeniert. In „Half-Wit“ hingegen habe ich mir von Anfang an gedacht, dass da was nicht stimmt. Das hätte ich viel zu melodramatisch empfunden, wenn House den Rest der Staffel mit Krebs kämpft. Das hätte nicht zur Serie gepasst. Zum Glück war das Ganze eine große Lüge. Und der Hintergrund seiner Täuschung ist ja mal wieder ganz House-typisch der Hammer. Und sehr traurig. House muss es richtig schlecht gehen, wenn er sowas macht. Das Team glaubt, er wollte durch die Droge high werden. Er sagt nichts dazu, weil es ihm offensichtlich lieber ist, dass sie ihn für einen totalen Junkie halten (was sie ja eh tun) als zu sagen, dass er depressiv ist. Denn dann würde er Mitleid bekommen und das kann er gar nicht leiden. Mit Verachtung hingegen kann er bestens umgehen.
    Eigentlich ist es eine sehr schöne Idee mal zu zeigen, wie seine Freunde und Kollegen auf die Nachricht seines baldigen Todes reagieren würden. Oder auch darauf, dass House das Krankenhaus für eine andere Stelle verlässt.
    Cameron ist schon ziemlich dreist. Der Gedanke, dass House weggehen könnte, beunruhigt sie so sehr, dass sie sich Chase krallt und sie zusammen bei House einsteigen und seine Sachen nach Hinweisen untersuchen. Wenn es um House geht, hat sie kein Problem damit die Privatsphäre anderer Leute zu verletzten, um etwas zu erfahren. Dieser Hang sich zu sehr in seine Angelegenheiten einzumischen, gehört zu ihren weniger schönen Charakterzügen. Da befindet sie sich aber in bester Gesellschaft. Wilson und House sind da auch nicht besser. Sehr interessant fand ich Chase, der vorschlägt, es in House’s Bett zu treiben. Wenn das mal nicht zeigen soll, dass er Komplexe hat, weil Cameron auf House steht und nicht auf ihn und er die Genugtuung feiern will, dass ER zumindest mit Cam schläft.
    Sehr lustig, wie sich in kürzester Zeit herumspricht, dass House dauernd mit einem anderen Krankenhaus telefoniert und irgendwann jeder glaubt, dass House Krebs hat.
    Erst denkt Cameron, House sucht ne neue Stelle. Dann ruft Cuddy dort an und hat plötzlich den Verdacht, dass House krank ist. Sie rennt sogleich zu Wilson, der ihre Befürchtung bestätigt. Cameron rennt zu Wilson, weil er es ja wissen müsste, wenn House weggehen will. Der weiß nicht wie er sie abwimmeln soll und erzählt ihr von dem Krebsverdacht. Und wenn es Cam weiß, dann weiß es jeder Sie erzählt ja wirklich ALLES. Diesmal ist es aber völlig normal, sowas auszuplaudern. Das betrifft ja schließlich das ganze Team.
    Wilson konfrontiert dann House, der die ganze Geschichte herunter spielt. Zunächst denkt man, dass das einfach typisch House ist, aber im Nachhinein ist klar, dass er die Sache geheim halten wollte, weil sie nicht stimmt. So gemein er auch manchmal sein kann, so grausam würde er nie absichtlich mit den Gefühlen der Fünf spielen. Als die Krebsgeschichte völlig aus dem Ruder läuft, tut er jedoch nichts, um sie aufzuklären. Das fand ich schon scheiße. Vielleicht hat es ihn interessiert, wie sie darauf reagieren. House ist sich ja nie sicher, was andere wirklich von ihm halten. Das hier ist wie ein unbeabsichtigter Freundschaftstest, den House einfach hat laufen lassen. Weil er ja unbedingt diese Behandlung wollte, durfte er auch nicht so schnell auffliegen. Das war wahrscheinlich der Hauptgrund wieso er sie nicht aufklärt.

    Es mag vielleicht etwas erstaunen, dass House’s angeblich bevorstehender Tod beim Team Chase am schwersten getroffen zu haben scheint. Man müsste meinen, Cameron und nicht er fängt an zu weinen. Hier sieht man sehr schön, dass House Chase sehr viel bedeutet, obwohl er anfangs so viel auf den Deckel bekommen hat von ihm und gewöhnlich immer recht ungerührt daher kommt. Ganz deutlich wird auch angedeutet, dass House ein Vaterersatz für Chase ist. Die Umarmung ist total süß!! House weiß zwar überhaupt nicht, wie er darauf reagieren soll und steht völlig erstarrt da, aber er akzeptiert es, dass Chase diese Umarmung braucht. Er reißt sogar nur einen Witz, was bei ihm ja schon erstaunlich nett ist. Das zeigt auch, dass House genau weiß, was er für Chase darstellt.

    Dann haben wir da die Kuss-Szene….
    Die ist zwar leider überhaupt nicht romantisch, aber die Schreiber haben das ganz clever gemacht. Dadurch, dass Cameron ihn mit Hintergedanken küsst, kann House sich darüber aufregen und es kommt zu keinem peinlichen Moment, der irgendwie aufgelöst werden muss. Anstatt zeigen zu müssen, was beide davon halten, darf House sarkastisch sein und Cam zieht ab. Damit ist die Sache gegessen. Leider! Im Grunde ist dieser Kuss ein Abschied von der House/Cam-Liebesgeschichte. Denke ich. Ich weiß ja nur grob wie es weiter geht. Aber mir kommt diese Szene so vor, als wollte man den Shippern doch noch den lang ersehnten Kuss geben, bevor Cameron nun zu Chase findet. Obwohl dieser Kuss für Cameron eigentlich eine Bestätigung sein müsste, dass House immer noch an ihr interessiert ist. Aber mir scheint, als kommt da nichts mehr. Wenn ich Cam wäre, würde ich mir jetzt wieder Hoffnungen machen, aber gut.
    Ich fand den Kuss sehr schön gemacht. Habe ihn mir sogar mehrmals angesehen, muss ich zugeben. Bin wohl doch mehr Hameron geworden, als ich anfangs dachte…
    Die ganze Szene ist super geschrieben, bis auf den idiotischen Einfall von Cam, ihn unbemerkt Blut anzunehmen. Ne blödere Ausrede für den Kuss ist den Schreibern wohl nicht eingefallen…! *roll eyes* Davon abgesehen ist die Szene super. Die Musik gefällt mir auch sehr gut. Cameron gibt ja praktisch eine direkte Liebeserklärung als sie sagt: „If you’re not here, there’s not much point in staying.“ House läd sie geradezu ein ihn zu küssen mit seiner Antwort “I’m not dead yet.”, auch wenn er das sicher anders gemeint hat. Schön fand ich, wie er ganz misstrauisch guckt, als sie näher kommt. „What are you doing?“ LOL Interessant, dass er ihr aber nicht ausweicht, als ihm bewusst wird, dass sie ihn gleich küsst. Das hätte ich eigentlich erwartet. Besonders, da er ja nicht wirklich todkrank war und er sich nicht gedacht haben kann, scheiß drauf, ich sterb eh bald. Seine erste Reaktion ist typisch sarkastisch. Wie schon so oft kann er es nicht lassen sich über ihre Vorlieben lustig zu machen. Richtig toll finde ich, wie Cam ihm über das Gesicht streicht. Das drückt super aus, was für ein besonderer Moment das für sie ist. Fast ehrfürchtig wirkt diese Geste. Sie darf das Heiligtum House anfassen. Finde ich sehr passend. Der Kuss an sich ist leidenschaftlicher als ich erwartet habe. Der sah richtig gut aus. Beide geben ihren unterdrückten Gefühlen nach und genießen es sichtlich. Ich hätte es nur besser gefunden, wenn House noch ein wenig länger gezögert hätte. Er kämpft ja nur zwei Sekunden gegen sie an. Klasse wie er die Augenbraue hochzieht, als er Cam’s Vorhaben bemerkt. Schön dumm von ihr gemacht. Jeder würde es merken, wenn sie die Hand von seinem Rücken nimmt und in ihre Tasche greift!
    Ich denke, Cam hat ihn nicht nur geküsst, um an sein Blut zu kommen. Sie dachte, dass er stirbt. Da hätte ich mir auch gesagt, jetzt oder nie. Eigentlich schon fast gemein, dass House das ausnutzt. Klar, sie ist es, die seine Gefühle hier ausnutzt, aber angesichts der Tatsache, dass er gar nicht stirbt, nutzt er ihre Bestürzung genauso aus. Er wusste ja genau was kommt. Was hätte er nach dem Kuss gemacht, wenn sie ihm die Erklärungsnot nicht abgenommen hätte mit ihrer Aktion? Wie gesagt, hier wurden jegliche heiklen Fragen geschickt umgangen.
    Übrigens ne nette Retourkutsche für sein „I love you“, wo er ihre Gefühle auch ganz fies dazu benutzt, an eine Probe zu kommen!

    So, dann haben wir noch die berühmte Arschgrabscher-Szene mit Cuddy *g* Ich bin immer noch irritiert darüber, was zwischen den beiden abläuft. House hat doch nicht wirklich darauf spekuliert, dass Cuddy mit ihm schläft, oder?? Was sie doch eigentlich hätte tun können, wo sie doch neuerdings so furchtbar verliebt in ihn ist…. Hat der Kuss mit Cameron bewirkt, dass er mal ausprobieren wollte, wie Cuddy auf ihn reagiert, jetzt wo er allmählich gecheckt hat, dass sie ihn mag? Oder wie darf ich die Szene verstehen? Muss ja schon irgendwie toll für’s Ego sein, wenn sich die Frauen an ihn schmeißen, wenn er am Sterben ist
    Tja, in solchen Situationen merkt man eben, wie gerne einen die Leute wirklich haben und welche Gefühle sie verstecken. Chase heult, Cam küsst ihn, Cuddy lässt ihn auch wissen, dass sie sich gerne von ihm begrabschen lässt und Foreman zeigt, dass er was Tod angeht, gerne Dinge sagt, die er nicht so meint, egal ob er am Abkratzen ist oder jemand anderes. Nur Wilson war wenig auffällig. Warum er nicht fertiger war, dass sein einziger Freund stirbt, fand ich seltsam. Cuddy war nach dem Telefongespräch ja total fertig.

    Sehr schöne Folge! Obwohl es viel um die Charaktere geht, kommt der Fall auch nicht zu kurz. Leider bin ich jetzt etwas traurig, weil ich mich mit der Chase/Cameron-Paarung bisher nicht anfreunden kann und mir eigentlich für House und Cameron einen anderen Moment gewünscht hätte, der nicht so schnell abgeharkt werden kann.

  11. #496
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    Hi Onion Addict
    Ich glaube Wilson hat versucht die Sache bewusst erst mal als Arzt zu sehen, immerhin ist Krebs ja sein Spezialgebiet. Den Fakt das dieser "Patient" sein bester Freund ist, hat er vielleicht erst mal verdrängt. Oder er hat beschlossen, dass er jetzt der Starke sein muss, wenn schon alle anderen am Rad drehen. Würde auch gut zu ihm passen.

    Wegen des Patienten. Ist gut möglich, dass House den Jungen hier auch darum beneidet sich nicht anpassen zu müssen. Der Unterschied zwischen ihm und dem autistischen Jungen ist halt der, dass er für den ja medizinisch nichts tun konnte, was seine Situation verändert.
    Denn ich denke, etwas was House als sehr wichtig ansieht ist das Recht eines Menschen auf eigene Entscheidungen. Die kann der Junge aber im Moment nicht treffen. Sprich er selber hat nix von seinem eigenen Talent. Ich denke auch nicht, dass es ihm schlecht ging, aber ein eigenes Leben war es eben auch nicht.
    Außerdem ging es dabei ja auch darum die epileptischen Anfälle einzubremsen, und die machen schon so keinen Spaß, und noch viel weniger wenn man nicht mal versteht was eigentlich abgeht.. (Allerdings ist die Folge auch schon ne Weile her, kann also gut sein, dass sie die Anfälle irgendwie anderweitig kontrolliert haben.)

  12. #496
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    Ich glaube Wilson hat versucht die Sache bewusst erst mal als Arzt zu sehen, immerhin ist Krebs ja sein Spezialgebiet. Den Fakt das dieser "Patient" sein bester Freund ist, hat er vielleicht erst mal verdrängt. Oder er hat beschlossen, dass er jetzt der Starke sein muss, wenn schon alle anderen am Rad drehen. Würde auch gut zu ihm passen.

    Wegen des Patienten. Ist gut möglich, dass House den Jungen hier auch darum beneidet sich nicht anpassen zu müssen. Der Unterschied zwischen ihm und dem autistischen Jungen ist halt der, dass er für den ja medizinisch nichts tun konnte, was seine Situation verändert.
    Denn ich denke, etwas was House als sehr wichtig ansieht ist das Recht eines Menschen auf eigene Entscheidungen. Die kann der Junge aber im Moment nicht treffen. Sprich er selber hat nix von seinem eigenen Talent. Ich denke auch nicht, dass es ihm schlecht ging, aber ein eigenes Leben war es eben auch nicht.
    Außerdem ging es dabei ja auch darum die epileptischen Anfälle einzubremsen, und die machen schon so keinen Spaß, und noch viel weniger wenn man nicht mal versteht was eigentlich abgeht.. (Allerdings ist die Folge auch schon ne Weile her, kann also gut sein, dass sie die Anfälle irgendwie anderweitig kontrolliert haben.)

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