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5x03 - Anders als erhofft (Adverse Events)

Erstellt von Stephie, 13.09.2008, 11:34 Uhr · 73 Antworten · 17.799 Aufrufe

  1. #71
    sway
    Avatar von sway
    Interessante Folge, gleich zu Anfang der Kinnhaken. Und die Frage: "Was ist mit dem Bild?" Ich glaube das jeder bei diesem Anblick ein wenig angesäuert wäre. Das es für Medikamenten-Tester gutes Geld gibt weiss ja jeder aber mir wäre es einfach zu riskant das Versuchskaninchen für die Pharmaunternehmen zu spielen. Aber gut, wenn man dringend Geld braucht...
    Das gegenseitige ausspionieren von House und Cuddy, ist zwar amüsant aber ich kann noch keinen richtigen Sinn des Ganzen erkennen... Aber wenn es Spass macht...
    Cuddy scheint offensichtlich gefallen an dem Privatdetektiv zu finden, sie war auf jeden fall erfreut über das Date mit ihm. Und das nicht weil sie was über House erfahren will, sie ist ja Single und ne tolle Frau die sicherlich auch gerne mal ihre Bedürfnisse befriedigen möchte.
    Wie auch vielen anderen, hat mir Wilson sehr gefehlt und meine Angst das er nicht wieder kommt hatte sich verstärkt. Zum Glück hat man ihn in der Vorschau wieder gesehen und da ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen!

    Ich freu mich schon riesig auf die nächste Folge....

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Sandy House

    Registriert seit
    28.12.2006
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    2.550
    Ich finde die Folge "Anders als erhofft" okay und auch gut.

    Allerdings hat sie mich jetzt nicht so sehr vom Hocker gerissen. Da gab es schon bessere Folgen.

    Den Fall der Woche mit diesem Kunstmaler Brandon Haggerty fand ich okay, mehr aber nicht. Da gab es schon spannendere und kniffligere Fälle.

    Diesmal hat Taub ziemlich viel Screentime. Die Geschichte mit ihm und seiner Frau Rachel, die ihn am Ende mit einem Auto überrascht, fand ich okay, aber die Nebenhandlung mit House, Lucas und Cuddy hat mir besser gefallen. Kutner steht im Guinness Buch der Rekorde, weil er 30 km gekrochen ist. Das hatte ich nicht erwartet. Taub hat ein geheimes Konto und 13 bezahlt 12 % Zinsen, um sich ein Auto finanzieren zu können. Nur über Foreman findet der Privatdetektiv nichts heraus. Aber das überrascht mich nicht. Ich finde, dass er ziemlich langweilig geworden ist. Chase hat nur einen kleinen Auftritt und Wilson und Cameron kommen gar nicht vor. Das finde ich schade. Der Spruch von Chase zum Thema Cameron und Katze war klasse. Darüber musste ich lachen.

    Die Nebenhandlung mit House und dem Privatdetektiv gefällt mir. Die beiden haben super Szenen und ich musste ab und zu über Lucas grinsen. Die Cuddy/Lucas Szenen haben mir besonders gut gefallen. Die Geschichte mit dem gefälschten Foto, das doch echt war, war auch toll. Allerdings vermisse ich Wilson in dieser Folge ziemlich. Lucas ist eben kein Ersatz für Wilson. Die Szene am Ende als House und der Privatdetektiv zusammen musizieren, fand ich sehr schön.

  4. #73
    Avatar von Sunshein

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    298
    Ich vermisse Wilson
    Mir gefiel die Folge nicht so sehr, das mit Taub fand ich eher langweilig...

  5. #74
    Al Dopa
    Avatar von Al Dopa
    Eine ziemlich schwache Folge, nach wiederholtem Ansehen habe ich entdeckt, dass ein bisschen mehr darin steckt, aber beim ersten Mal hat sie mich völlig verwirrt zurückgelassen.

    Der medizinische Fall hat mich wirklich geärgert. Bei einem Maler werden Wahrnehmungsstörungen festgestellt, seine Bilder sehen aus wie eine billige Kopie von Picasso Porträts, er hält sie aber für völlig normal (wären da nicht viele Leute von diesem Symptom befallen?)
    Nachdem alles andere ausgeschlossen wurde und der Patient bei der Aussicht auf eine riskante Hirnbiopsie gelassen reagiert, schließt House daraus, dass er etwas verschweigt und zwar die Teilnahme an Arzneimitttelstudien. Wir erfahren, dass der erfolglose Maler aus Geldmangel an drei solcher Studien gleichzeitig teilnimmt.
    Nun ist die Lösung( unbekannte Wechselwirkung von noch wenig erforschten Substanzen,)eigentlich schon gefunden, aber die restliche Sendezeit wird gefüllt, indem trotz Herausfiltern der Medikamente mittels Dialyse, ein obskures Symptom nach dem anderen auftritt, bis man Ende wieder bei der Anfangsdiagnose ist, es gilt nur die Frage zu beantworten, wie die Substanzen auch nach dem vermeintlichen Ausscheiden aus dem Körper weiterwirken.
    Des Rätsels Lösung ist eine Art Haarball aus Nahrungsresten, der sich bei der Teilnahme an einer früheren Studie mit einem Ulkus Medikament gebildet hat, das durch mangelnde Magensaftbildung unverdaute Nahrungsbestandteile zu eben diesem Ball verklumpen ließ.
    Bei der Teilnahme an den nächsten Studien wurden die Medikamente von dem Ball aufgenommen und auch nach Absetzen sukzessive wieder abgegeben, was dann das Fortbestehen der Symptome erklärt.
    Dass die Erklärung mir nicht so ganz logisch einleuchtet(warum war Taubs Entdeckung so wichtig, dass die Symptome alle zwei Monate auftraten, also wenn er alle drei Substanzen gleichzeitig einnahm, denn dass eine Wechselwirkung der Medikamente die Ursache des Problems sein musste, war eh schon klar und der Haarball erklärt doch eher ein kontinuierliches Auftreten der Symptome? Und hat der Maler seine alten Bilder nie mehr angeguckt, die verzerrte Darstellung hätte ihm doch auffallen müssen?) ist nebensächlich, viel schlimmer ist, dass man die ganze Folge von einer falschen Fährte zur nächsten gehetzt wird und die Auflösung, außer dass effektvoll ein ekliger Klumpen von unserem Top-Chirurgen-aller-Fachrichtungen Chase herausoperiert wird, für den Zuschauer ziemlich wirr bleibt und da unbekannte Substanzen beliebige Nebenwirkungen haben können, auch nicht nachvollziehbar ist.

    Der nicht medizinische Teil ist leider auch nicht viel besser. Nachdem in den letzten Folgen House fast zu nett dargestellt wurde, war es mal wieder an der Zeit den „.........house“ herauszukehren. Er lässt Detektiv Lucas hinter seinen Mitarbeiter nachspionieren und verbreitet die Ergebnisse im Vorübergehen bis endlich wieder alle auf ihn sauer sind.
    Am schlimmsten trifft es Taub dessen Frau Einzahlungen auf ein geheimes Bankkonto vornimmt. Es stellt sich heraus, dass seine Frau heimlich ein Auto für ihn gekauft hat und nun nagt das schlecht Gewissen an Taub, von dem wir ja seit der letzten Staffel wissen, dass er eine Affäre mit einer Krankenschwester hatte, was er seiner Frau bisher verheimlicht hat. Soll er alles beichten, um ihr wieder in die Augen sehen zu können, oder würde ein Geständnis im besten Fall dazu führen, dass alles beim Alten bleibt, im schlechtesten, dass seine Ehe zerstört ist oder zumindest seine Frau tief verletzt wird? Der Patient der Woche hat ein ähnliches Problem, er will weiterhin, dass seine Frau den erfolgreichen Maler in ihm sieht und gesteht ihr erst als es unvermeidlich ist, die Teilnahme an den Arzneimittelstudien. Dies ist vielleicht noch die Interessanteste von den Storylines dieser Folge, am Ende nimmt Taub sich ein Herz und redet mit seiner Frau, wie es ausgeht erfahren wir nicht.
    Warum House dieses ganze Theater veranstaltet bleibt unklar,er sagt zu Lucas: „Miserable people save more lives. If your life has meaning, your job doesn't have to have meaning.”, aber das lässt sich eher als alllgemeine Lebensphilosphie von House deuten und ist nicht unbedingt auf seine Mitarbeiter anwendbar, wie Lucas auch einsichtsvoll zurückgibt: „He left his last job to save his marriage. If his marriage falls apart, you think he'll be working harder for you or you think he won't be working for you at all?” und House nachdenklich zurücklässt.
    In solchen Momenten gefällt mir die Figur des Detektives, der die Funktion von Wilson übernimmt, aber nicht wie dieser House bei jeder Unterhaltung Vorhaltungen macht, sondern kluge und lustige Bemerkungen beisteuert, eine Gesprächsqualität, wie bisher noch nicht vorgekommen. In den Szenen mit Lucas erleben wir House so entspannt wie länger nicht mehr , das führt dann auch zur besten Szene am Schluss, als beide zusammen Musik machen.

    Trotz allem erscheint mir Lucas wie vom Himmel gefallen, er hat keine eigene Geschichte und ist irgendwie gezwungen in Story eingefügt.
    Nun kommt es in einer dritten Storyline noch zu einer Begnung von Lucas mit Cuddy. House hat den Privatdetektiv offenbar engagiert Cuddy anzubieten, etwas über ihn selbst herauszufinden, damit er, House, wiederum etwas über Cuddy erfährt. Diese vertrackte Logik hat sich mir erst nach längerem Nachdenken erschlossen.
    House möchte also etwas über Cuddy erfahren, er sagt:“Something personal, something embarrassing. I spend half my life negotiating with that woman. Anything I can use to scare her into saying yes”
    Aber wozu Ja sagen? Was das Berufliche betrifft, hat Cuddy jemals Nein gesagt? Soll das etwa auf eine Liebesbeziehung hindeuten? Seit wann kann man jemanden erpressen, einen zu lieben ? Oder ist das alles nur ein Vorwand um Lucas als Bote zu benutzten, um Cuddy anhand des Fotos zu zeigen, dass House auch anders sein kann? Also läuft es doch wieder auf eine mögliche Beziehung von den beiden hinaus, nachdem seit längerem davon nicht mehr die Rede war, während es in Staffel 3 drei Folgen gab, in denen dieses Thema aus dem Nichts heraus recht offensiv behandelt wurde.
    Ich finde Beziehungen in Serien immer das Salz in der Suppe, aber man muss es vorsichtig dosieren, um eine Annäherung glaubhaft und auch dauerhaft spannend zu gestalten. Bei House/Cuddy scheint man eher nach dem Alles oder Nichts Prinzip zu verfahren, ich hätte mir ein langsameres Vorgehen über mehrere Folgen gewünscht, damit auch klarer wird, was House an Cuddy findet, umgekehrt ist es schon viel offensichtlicher.
    Obwohl ich erstaunt bin, dass diese Folge doch etwas mehr hergibt als gedacht, hoffe ich die Qualität bald wieder etwas zunimmt und die Folgen in einem stimmigeren Gesamtzusammenhang stehen.

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