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6x04 - Tyrannen (The Tyrant)

Erstellt von vanyx, 22.09.2009, 05:03 Uhr · 98 Antworten · 27.016 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Günni

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    @Housefan: Hm, ich glaube die allgemeine Assoziation zu Mercedes ist eher "teurer Schlitten". Nicht unbedingt "deutsch" bzw. "Deutschland. Noch dazu in den USA.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Cameo Appearance

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    Hi, bin neu im Forum und möchte auch was zur Folge sagen:

    Für mich war das der packendste Patientenfall seit "Locked In". Vielleicht lags auch am alten Team. Manchmal fand ichs sogar ein bisschen unheimlich: Das grandiose Spiel von James Earl Jones und Jesse Spencer und die Musik, die immer kam, wenn Cameron oder Chase vor einem ethischen Dilemma standen. Z.B. als diese Frau quasi gezwungen wurde, Blut zu spenden, oder als der Berater Cameron fragte, ob Dibala noch zurechnungsfähig sei.
    Dass Chase den Mann umbringt, hat mich sehr überrascht. Wird bestimmt noch Folgen für ihn haben, obwohl Foreman die Beweise vernichtet hat.

    Anscheinend geht keine Folge mehr ohne Dreizehn und Foreman. Die Szenen mit den beiden waren ziemlich sinnlos. Hoffentlich geht das nicht die nächsten Wochen so weiter.
    Taub hat mir irgendwie gefehlt.

    House, Wilson und der Nachbar: Fand ich persönlich zwar sehr amüsant, war aber ein bisschen zu aufgesetzt. Ansonsten hatte House ja wenig zu tun - außer dieser unglaublichen Pantomime - hab mich kaputtgelacht.

    Fazit: Chase, Cameron und der Fall - genial, House und Wilson - interessante Nebengeschichte, Foreman und Dreizehn - hatten auch was zu sagen, Cuddy und Taub - kaum beziehungsweise gar nicht vorhanden, aber der Fall reißt alles raus.
    Eindeutig einer meiner Favoriten. Hoffentlich gehts mit Season 6 so gut weiter.

  4. #93
    Avatar von Meitantei_ph

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    Ich lass mal den Politik-Kram ob Chase das nun durfte oder icht außer Acht. Solche unnötigen Gedanken machen denn Sinn dieser Handlung kaputt.

    Die Folge war eine der witzigsten und besten die die ich kenne. ZUm Beispiel die Mimik-Szene.
    Ich hab auch etwas über die Szene mit dem Nachbarn nachgedacht. Stellt euch vor, irgendeiner bindet euch an einen Stuhl und bringt den Satz: ,,Eigentlich wollte ich mich bessern, das ist schon ein Rückgang...". Was dekt man da bloß?^^

    Die Geschichte um Chase fand ich gut, dass er am ende einer anderen meinung war, und auch die diskussion mit foremann war gut.

    sehr lustige und gute folge, hat mir sehr gefallen

  5. #94
    Avatar von LUTHIEN

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    Leider konnte ich nur das letzte Drittel dieser Folge sehen , ausgerechnet.
    Das alte Team ist zurück mein Gott war ich selig , ganz wie in alten Zeiten und ehrlich gesagt die Anderen haben mir nicht wirklich gefehlt.
    House und die Chemie um Chase, Foreman und Cameron , das passt einfach perfekt.

    Das Chase für den Tod des Diktators verantwortlich war , finde ich schon heftig. Er nimmt die rolle seiner Frau ein und handelt aus seiner moralischen Überzeugung , obwohl es medizinisch gesehen , aber auch ethisch gesehen falsch war.
    Chase hat sich fast auf das Niveau dieses Tyrannen begeben und eine Art Racheengel gespielt. Ein Grenzfall , eine Grauzone über die es schwierig ist zu diskutieren. Ein Arzt hat nicht das Recht jemanden sterben zu lassen nur weil dieser ein schlechter Mensch ist. Ein Dilemma für Chase und er tut mir leid.
    Jesse Spencer hat hervorragend gespielt, vor allen in der Schlußszene mit Foreman,
    welche ich ziemlich ergreifend fand.
    Ich bin jetzt gespannt wie es nun mit Chase weitergeht.

  6. #95
    Avatar von Kathrina

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    Zitat Zitat von LUTHIEN Beitrag anzeigen
    Das Chase für den Tod des Diktators verantwortlich war , finde ich schon heftig. Er nimmt die rolle seiner Frau ein und handelt aus seiner moralischen Überzeugung , obwohl es medizinisch gesehen , aber auch ethisch gesehen falsch war.
    Chase hat sich fast auf das Niveau dieses Tyrannen begeben und eine Art Racheengel gespielt. Ein Grenzfall , eine Grauzone über die es schwierig ist zu diskutieren. Ein Arzt hat nicht das Recht jemanden sterben zu lassen nur weil dieser ein schlechter Mensch ist. Ein Dilemma für Chase und er tut mir leid.
    Chase hat Dibala nicht getötet, weil dieser ein schlechter Mensch war. Er hat ihn getötet um einen Genozid zu verhindern. Mit dieser einen Tat hat er mehr Menschenleben gerettet als in seiner gesamten Laufbahn als Arzt zuvor.

    Der Preis dafür ist hoch, denn er hat eine immense Schuld auf sich geladen. Er hat ein Menschenleben auf dem Gewissen, und auch Dibala hat Menschen, die ihn lieben und vermissen werden. Das ist das Trolley-Dilemma: Darf man einen Menschen opfern, wenn dies bedeutet, dass man dafür viele andere Menschenleben retten kann? Kümmert sich Gott um Zahlen? Können Moral und Ethik existieren, ohne jede Rücksicht auf diese Zahlen zu nehmen?

    Wenn die Zahlen keine Rolle spielen, dann waren auch die ......attentäter Sünder. Wenn die Zahlen doch eine Rolle spielen, dann sind sie Helden, aber dann ist Chase ebenfalls ein Held. Einer, der Schuld auf sich geladen hat, zweifellos, aber trotzdem oder genau deswegen gleichzeitig ein Held ist.

  7. #96
    Avatar von Sunshein

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    In dieser Folge gab es genau die richtige Mischung aus Dramatik und Komedi.
    Mir hat diese Folge daher sehr gut gefallen. Schön, dass House wieder im Krankenhaus arbeitet.
    Sein Nachbar hat mir gut gefallen. Ja, man muss sich mit seinen Nachbarn arrangieren, und darin ist House ja wohl Experte
    Wie er redet, als er ihn entführt hat klingt zugegebenermaßen irgendwie verrückt

    Die DD war diesmal ziemlich lustig.
    Echt super, dass das neue Team wieder da ist.

    Sehr süß war auch, wie House und Wilson am Ende zusammen fernsehen.

    Der Patient war... naja. Chase und Cameron waren ja nicht von ihm begeistert. Wir werden noch sehen, was Chase Tat für Konsequenzen hat.

    Also viele sehr fesselnde Handlungsstränge, was diese Folge sehr gut und spannend macht.

  8. #97
    Avatar von Elloran

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    So, erstmal der Gesamtfazit: Mit Abstand die beste Folge, die es bei House bisher zu sehen gab.
    Sowohl James Earl Jones als auch Jesse Spencer haben eine schauspielerische Glanzleistung abgeliefert, die sicherlich einen Preis verdient haette.

    Und zu der Sache, ob es nun Cameron oder Chase war: Ganz klar Chase. Sowohl seine Reaktion waehrend Dibala stirbt als auch die Art wie er reagiert, als Foreman ihn darauf anspricht, sprechen eindeutig dafuer. Meiner Meinung nach war er so in Schock, weil ihm zum ersten mal wirklich klar wurde, was er da eigentlich getan hatte. Und bei dem Gespraech in der Umkleide kam es mir so vor, als ob Chase kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen wuerde. Waere es Cameron gewesen, haette er vermutlich aehnlich reagiert, dennoch glaube ich, dass er es war. Allerdings bin ich auch ueberzeugt davon, dass Chase Cameron bei Bedarf um jeden Preis schuetzen wuerde.

  9. #98
    Avatar von ~Noa~

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    Zitat Zitat von Elloran Beitrag anzeigen
    So, erstmal der Gesamtfazit: Mit Abstand die beste Folge, die es bei House bisher zu sehen gab.
    Sowohl James Earl Jones als auch Jesse Spencer haben eine schauspielerische Glanzleistung abgeliefert, die sicherlich einen Preis verdient haette.
    Für mich war das auch eine der besten Eps. Ich denke, es lag schon zum großen Teil daran, dass Chase involviert war, aber das Dilemma an sich fand ich sehr spannend und es hat mich wirklich lange beschäftigt. Ich fand auch, dass Jesse es unglaublich gut gespielt hat. Chase geht hier wirklich durch eine emotionale Achterbahn, und das war absolut glaubwürdig. Ich war völlig niedergeschmettert, als er am Schluss im Spindraum saß und diese verzweifelte Rede hielt, und als er nach hause kam und Cameron so unbeteiligt vor sich hin schlief - armer Kerl!

    Schade fand ich, dass House sehr wenig bei dem Fall beteiligt war. Er hatte ja nicht mal eine Szene mit Dibala, was ich enttäuschend fand. Leider erfahren wir nie, was er von dem Patienten gehalten hat. Ob er wirklich nur ein Rätsel darin sah oder nicht doch auch eine persönliche Meinung hatte. Es gibt ja durchaus Parallelen zu seinem Vater, der durch seinen Beruf militärisch geprägt ist und diese Jovialität ausstrahlt, die Dibala anfangs auch zeigt. Manchmal denke ich, er hätte sich absichtlich von Dibala fernhalten können, weil er ihn gar nicht kennen lernen wollte.

    Ich finde es immer wieder auffällig, dass Chase Dibala mit House' mutmaßlicher Diagnose ausschaltet. Hätte House die Sklerodermie gegenüber Foreman durchgedrückt, und wäre Dibala dementsprechend behandelt worden, wäre Dibala ohne Chase' falsche Blutprobe gestorben (House wollte ja nicht mal darauf testen, wie Foreman es dann angeordnet hat). Das macht Chase indirekt zu einem besseren Diagnostiker als House. Denn entweder wusste er, dass House falsch liegen muss - oder House hat Sklerodermie vorgeschlagen, weil ihm auch nichts daran lag, Dibala zu retten. Nur war es House dann letztlich egal, während Chase die falsche Diagnose untermauert hat.

    Im wirklichen Leben sicherlich unethisch, aber in einer Serie fand ich das Ganze doch ziemlich raffiniert, und es bot viel Stoff zum Nachdenken und Grübeln. :happy:

  10. #99
    Avatar von Violett

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