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7x19 - Masters' letzte Versuchung (Last Temptation)

Erstellt von Violett, 05.04.2011, 02:57 Uhr · 19 Antworten · 6.045 Aufrufe

  1. #11
    Al Dopa
    Avatar von Al Dopa
    In dieser Folge erleben wir also Masters Abschied. Das war natürlich keine Überraschung, da nach Thirteens Rückkehr sich die Teammitglieder allmählich auf die Füße zu treten drohen.

    Vorab muss ich sagen: Meine Erwartungen an Masters haben sich bis Folge 19 leider nicht erfüllt.
    Dabei begann ihre Einführung in der Folge „A Pox on our House“ richtig gut:
    Da taucht endlich mal eine Frauenfigur auf, die es mit House in Punkto Genialität vielleicht hätte aufnehmen können und die von höheren Prinzipien beseelt auch bereit war, diese durchzusetzen, ohne dabei ultracool, sondern eher naiv und unsicher zu wirken. (Unvergessen die Szene, in der sie sich übergibt bevor sie trotz aller Androhungen House entgegentritt.)
    Statt Auseinandersetzungen mit House auf Augenhöhe zu erleben, bei denen sie ihn zum Nachdenken hätten bringen können, durften wir nur zusehen wie Masters in die Rolle der moralischen Alibifigur gedrängt wurde, die so ähnlich vor ihr Cameron inne hatte.
    Aber während Cameron mit ihrer leidenschaftlichen Empörung den Zuschauer die Entscheidung wer denn nun Recht habe, oft genug schwer gemacht hat, war Masters in einigen Folgen nur die Rolle der nervenden Petze zugedacht, die man am liebsten eigenhändig mundtot gemacht hätte.
    Ihre Entwicklung war vorhersehbar, natürlich wurde ihr gezeigt, dass manchmal Lügen zu einem höheren Ziel notwendig sind und gesundes Misstrauen gegenüber seinen Mitmenschen durchaus angebracht ist und natürlich erhielt sie dann doch noch den Ritterschlag als Houses moralische Kontrollinstanz.
    Am Ende war sie dann eher die unermüdliche Streberin, die als einzige Besonderheit eine schulmädchenhafte Schwärmerei für einen Patienten und Chase entwickeln durfte.

    Und nun kommt zum Abschied eine so schöne Folge, die einem ihre Figur dann doch noch im Gedächtnis behalten lässt.
    Mir hat vor allem die Perspektive gefallen, wir erleben alle Szenen aus Masters Sicht und können dadurch gut an ihrer Entwicklung teilhaben, die in einer Folge zusammengefasst, ihre komplette Entwicklung während der Serie widerspiegelt.
    Diesmal hat darauf verzichtet ihr alberne oder unglaubwürdige Szenen zu schreiben, sondern sich wirklich liebvoll und ernsthaft mit ihren seltsamen Gewohnheiten beschäftigt.
    House kommt naturgemäß in so einer Folge zu kurz, aber er war wenigstens als sein altes Selbst dargestellt, der versucht alles aus Masters herauszuholen und sie dahin schubst, wohin sie eigentlich nicht bereit war zu gehen.
    Am Ende gelingt ihr es Houses Erwartungen zu erfüllen, aber sie merkt, dass es nicht das ist was sie will, auch wenn sie es kann.
    Als Gegenpart zu dieser stimmigen Coming of age Story stand die House/Wilson/Huhn Wette, die vor allem durch die ungewohnte Perspektive besticht. Auch wenn es schon witzigere Subplots gab, hat die Balance zwischen der nachdenklicheren Grundstory und der absurden Komik der Nebenhandlung gestimmt.

    Natürlich waren einige Themen der Folge wie das Lügen um eines höheren Zweck willens und die Entscheidung über die Amputation nur Wiederaufnahmen von immer wiederkehrenden Themen, aber wenn die Folge gut gemacht ist, wie das hier der Fall ist, geben sie immer noch genug her, vor allem wenn der Fokus etwas verschoben ist.


    Am Ende hören wir dann noch„ You can’ t always get what you want“, House’s Thema seit Folge 1.
    Es wird wohl darauf angespielt, dass Masters wie House ist, aber einen anderen Weg geht und ein bisschen Ironie ist auch dabei, denn eigentlich wäre bei ihr eher die Umkehrung der Textzeile angebracht:
    Du willst nicht immer das, was du bekommen kannst.
    Dass wir nun nicht erfahren, wie es mit Masters weitergeht, lässt viel Raum für eigenen Interpretationen und deshalb mag ich offene Enden sehr.
    Auf jeden Fall hat niemand von den bisher ausgeschiedenen Figuren eine so schöne und passende Abschiedszene bekommen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von ~Noa~

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    Zitat Zitat von Al Dopa Beitrag anzeigen
    Am Ende hören wir dann noch„ You can’ t always get what you want“, House’s Thema seit Folge 1.
    Es wird wohl darauf angespielt, dass Masters wie House ist, aber einen anderen Weg geht und ein bisschen Ironie ist auch dabei, denn eigentlich wäre bei ihr eher die Umkehrung der Textzeile angebracht:
    Du willst nicht immer das, was du bekommen kannst.
    Klasse Review, und die Interpretation von dem Lied fand ich sehr passend!

    Im Nachhinein finde ich die Folge sogar eine der besten der Staffel. Sie hat nicht nur Masters in den Mittelpunkt gestellt, sondern hat gezeigt, wie die Arbeit unter House seine Fellows verändert hat. Bezeichnend, dass wir wenig von Taub und Thirteen zu hören bekamen - sie waren ja nicht so sehr House' Schleifstein ausgesetzt wie Chase oder Foreman. Es war schon gut gemacht, wie die Kollegen auf Masters' Bitte um Ratschläge reagiert haben, und ich glaube, jeder von ihnen hat sich selbst in ihr gesehen, als sie bei House angefangen haben. Jeder von ihnen hatte diese Unschuld und diesen etwas unrealistischen Blick auf ihre Arbeit, und keiner von ihnen hat wohl damit gerechnet, dass die Arbeit unter House sie zu neuen und manchmal unangenehmen Erkenntnissen bringen würde. Foreman wollte nie wie House sein, bekam aber den Spiegel vorgehalten und muss erkennen, dass er nah daran ist, wie House zu sein. Wie House zu ihm sagt in S3, war er so, seit er acht Jahre alt ist. Keine schöne Erkenntnis für Foreman.

    Chase gibt zu, dass er sich verändert hat und damit nicht jeder klar gekommen ist (Cameron), aber zugleich ist er von einem relativ abhängigen und manchmal naiven Menschen zu einem Arzt geworden, der Entscheidungen treffen kann und auch die Konsequenzen trägt. In den ersten Staffeln war das noch undenkbar.

    Schön fand ich an dieser Ep, dass sie gezeigt hat, wie House seine Fellows zwar führt und ihnen zeigt, wie man seinen eigenen Kopf benutzt, aber nicht ein Puppenspieler ist, an dessen Fäden sie tanzen. Die Entwicklung der Fellows hatte nur peripher mit House' Einfluss zu tun. Ich denke, er hat ihnen wichtige und wertvolle Lektionen beigebracht, und sie sind imstande, sie zu nutzen. Jeder hat einen tieferen Einblick in ihren Job und auch in sich selbst gewonnen, auch wenn es nicht immer schön ist, diese Wahrheiten über sich selbst zu entdecken. Chase und Foreman sind nicht House' Produkt, sie sind das, was er aus ihnen über Jahre herausgeholt hat. Ist das negativ? Ich finde, nicht unbedingt. Die beiden haben sich persönlich und beruflich weiterentwickelt, und vielleicht mögen sie nicht immer das, was sie sehen, aber wenigstens sind sie fähig, die Realität zu erkennen. Eigentlich doch ein Zeichen von emotionaler Reife. Ich fand es sehr schön, dass House' 'Lehrmethoden' zum Thema gemacht wurden, und wie jeder einzelne damit umgeht.

    Masters war genau wie Chase und Foreman dabei, ihre Unschuld zu verlieren. Zum Teil hat sie das sicherlich, aber sie hat es geschafft, sich einen Teil ihres Idealismus zu bewahren, indem sie House rechtzeitig den Rücken gekehrt hat. Ich denke, sie hat genau gesehen, was House mit seinen Fellows tut: er lehrt sie gnadenlos, selbst zu denken, notfalls über Regeln zu springen, und er holt Wahrheiten über sie und aus ihnen heraus, die nicht immer angenehm sind. Damit klar zu kommen und nicht jemanden anderen dafür verantwortlich machen für das, was man ist, verlangt Reife und Stärke.

    Ich fühlte mich mehrmals an dieses Dilemma erinnert, das öfters schon in der Serie angeschnitten wurde: entweder man tut seinen Job und fährt abends zufrieden nach hause und schläft nachts besser, oder man lernt, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und ist nicht glücklich über das, was man zu sehen bekommt. House' Team hat das von ihm gelernt. Sie wirken nicht glücklich dabei, aber das war auch nie House' Credo. Eigentlich können die Fellows einem leid tun, weil sie dank House sehen mussten, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Letztendlich ist es aber die Realität. House hat sie nicht 'vergiftet', sondern ihnen die Augen geöffnet.

    Masters hat es geschafft, ein bisschen von ihrem Idealismus zu retten, indem sie den Absprung gewagt hat. Meine Lieblingsszene war die, in der House sie quasi kündigt und zu ihr sagt "You'll be fine".

    Recht hat er.

  4. #13
    Avatar von Zonk

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    Man muss die Hühnergeschichte im Kontext mit dem letzten Dialog von House und Masters sehen.

    Masters sagt, sie hat das richtige getan, fühlt sich aber kacke. Dabei will sie sich doch glücklich über all das fühlen. Sie fragt House wie er das macht,

    Auch House ist nicht glücklich über das was er tut... auch ihn quälen wohl oft solche Gedanken wie Masters. House machen sie zu einem Menschen wie er jetzt ist, Masters trägt sie offen vor.

    Die Huhn-Geschichte zeigt nun den Weg von House, wie er mit diesen Gedanken klar kommt. Er lenkt sich ab, er sucht den Kick in anderen Dingen... zusammen mit Wilson (für den ja in der Onkologie auch oft schreckliche Dinge passiere).

    Die letzte Szene hatte so viel Ausdruck, ich war erstaunt.
    Es wurden Gemeinsamkeikten udn Unterschiede von House udn Masters sehr deutlich dargestellt.
    Beide sind genial und diese Genialität bringt große Probleme mit sich. Genial zu sein ist nicht einfach im Leben... je intelligenter und genialer man ist, desto unglücklicher ist man auch (ich denke an die Folge mit dem Typen zurück, der auch so mega intelligent war und pillen genommen hat, die ihn dümmer gemacht haben, damit er mit seienr (dummen) freundin glücklich werden kann). Je intelligenter man ist, desto eher ist man in der Lage die Probleme des Lebens und der Welt zu erkennen und sie auch zu verstehen.
    Hier ähneln sich House und Masters. DOch jetzt zeigen sich die Unterschiede, die durch ihren Weggang symbolisiert werden, denn beide gehen mit den Problemen unterschiedlich um.

    Masters wählt den einfacheren Weg... sie rennt von den Problemen weg und sucht sich etwas, wo sie diese Probleme udn quälenden Gedanken nicht hat. Sie wählt den Weg, den die meisten Menschen wählen würden.

    House stellt sich den Problemen, er will etwas verändern, er will das richtige tun. Doch das hat einen hohen Preis - man ist permanent von Gewissensbissen gequält. Diese verändern den Menschen zu einem Menschen, der von der Gesellschaft nicht gewollt wird. Und das ist traurig. Der Mensch der richtgies tut und die Konsequenzen auf sich nimmt, der wird von der Gesellscjhaft ausgeschlossen, weil er sich nicht, wie die breite Masse, der Realität udn der Verantwortung verschließt.
    House muss sich seine Glücksmomente anders suchen.. also macht er "alberne" wetten... diese sollen ihn bei Laune halten und das Gefühl substituieren, die eigentlich die richtigen Entscheidungen bei ihm hinterlassen sollten.

    Mir persönlich gefällt der Weg von House halt viel besser

  5. #14
    Avatar von ~Noa~

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    Zonk, ich sehe das ziemlich genau so, und darum hat mir die Ep auch sehr gut gefallen: sie hat nämlich gezeigt, wie House 'tickt' und wie er diese Fähigkeit, querzudenken und verschiedene Sichtweisen zu berücksichtigen, an seine Fellows weitergibt. Keiner wirkt besonders glücklich dabei (auch House nicht), aber wenn man mal anfängt, Scheuklappen abzunehmen, muss man auch mit der grausamen Realität fertig werden, und das zu bewältigen, ist nicht einfach. Wenn man es zu sehr an sich heran lässt, zu sehr an der Menschheit (ver-)zweifelt, verliert man eher den Mut, als sich wie Masters an ein Stück Illusion zu klammern. House' "You'll be fine" war nichts weiter als ein "Wenn Sie gehen, werden Sie sich besser fühlen" - nämlich deswegen, weil sie sich entschlossen hat, nicht weiter die Regeln im Houseverse zu verinnerlichen. Das mag zwar nicht grade mutig sein, aber ich verstehe, dass sie sich an den letzten Rest von ihrem Idealismus klammern wollte, bevor sie in Depressionen versinkt, weil die Welt nun mal so ist, wie House (und seine gelehrigen Fellows) sie sieht.

    Die Hühnergeschichte fand ich schwer zu verstehen. Vielleicht war es nur ein kindischer Ablenkungsstreich, aber es könnte auch eine Metapher für Masters gewesen sein. Welches 'chicken' hält es am längsten in der Klinik aus? Wilsons Huhn wurde brutal von dem Golden Retriever attackiert. Es hat überlebt (wenn es auch, sozusagen, Federn lassen musste). House' Huhn hatte sich aus dem Büro auf den Flur herausgewagt, wo Masters über das Tier stolpert. Nach draußen hat sie es geschafft, und vermutlich wird sie auch noch ein paar Mal getreten. Gewonnen hat die Wette, soweit ich mich erinnere, Wilsons Huhn. Nicht House. Und damit, dass er die Wette verloren hat, hat er auch seinen Einfluss auf Masters verloren.

    Masters wählt den einfacheren Weg... sie rennt von den Problemen weg und sucht sich etwas, wo sie diese Probleme udn quälenden Gedanken nicht hat. Sie wählt den Weg, den die meisten Menschen wählen würden.
    Richtig. Zum Teil ist das aber auch, vielleicht, ein Stückweit Selbstschutz. Wer will sich schon ständig mit Gewissensbissen herumschlagen müssen? Aber du hast recht, ich denke auch, dass das der Punkt der Ep gewesen ist. Masters hat an den anderen gesehen, wie House' Welt funktioniert, und sich entschieden, kein Teil davon zu sein oder ständig dagegen ankämpfen zu müssen, bis sie irgendwann resigniert und bitter wird. Wirklich feige fand ich ihren Entschluss aber nicht. Sie kannte beide Alternativen, und sie hat sich für die angenehmere entschieden. Und ich vermute, dass ein paar Monate bei House genügt haben, um ihr zu zeigen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Insofern würde ich sagen, sie hat den Absprung tatsächlich geschafft - und ein bisschen ihre Naivität verloren, ohne die später einsetzende Bitterkeit oder den Zynismus derjenigen zu übernehmen, die schon (zu) lange bei House sind.

  6. #15
    Avatar von Housefan

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    Mal wieder keine überzeugende Folge. Masters bastelt Papierflieger und bricht erstmals die Regeln, um eine Patientin zu retten. Damit rettet sie zwar die Patientin, kann sich aber nicht mit ihrer Entscheidung abfinden und kündigt..naja, ich werde sie nicht vermissen.
    House und Wilson machen merkwürdige Hühner-Wetten.
    Gefallen hat mir, dass Wilson mal wieder die Geschichte mit dem Bein von House erwähnt hat.
    Und endlich mal wieder „You can´t always get what you want“

  7. #16
    Avatar von Sandy House

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    Ich finde die Folge toll. Klasse, dass in dieser Folge Masters im Mittelpunkt steht.:lächeln: Ein gelungener Abschied ihres Charakters.

    Masters springt über ihren Schatten und bricht die Regeln, um die Patientin zu retten. Sie fühlt sich allerdings schlecht wegen ihrer Entscheidung, obwohl sie das Richtige getan hat, und kündigt.

    House und Wilson machen eine Hühnerwette.

  8. #17
    Avatar von Lisa Edelstein

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    An sich war die Folge nicht schlecht. Masters hat ihren letzten großen Auftritt. Allerdings habe ich wieder gemerkt, wie kindlich sie manchmal noch ist. Als ich ihr Zimmer zu Anfang der Folge gesehen habe, dachte ich ehrlich, es wäre das Zimmer einer Sechsjährigen und hab vermutet, dass sie dann die Patientin ist. Dann stellte sich heraus, es ist Masters Zimmer. Okay.
    Das sie geht, war schon lange klar und ich finde, es ist auch kein großer Verlust. Trotzdem hätte man das leiser lösen können und nicht mit diesem Riesenauftritt. Soweit ich mich erinnere hat man das bei Lucas ja auch nicht getan und er war immerhin zwei Staffeln lang anwesend. Nunja.
    Auch das sie zurückkehrt, wegen der Patientin war klar. Im Gegensatz zu House, dem es oft nur ums Puzzle lösen geht, liegt Masters wirklich viel an ihren Patienten und sie baut oft emotionale Verbindungen zu ihnen auf. Das wurde ja schon in 7X17 richtig schön deutlich.
    Dass sie sich schlussendlich dann doch für die Chirurgie entscheidet war auch keine große Überraschung. Sie musste ja gehen. Trotzdem fand ich den Schlusssong dann schön, denn er hat gut gepasst. Vor allem zu House, der Masters erst nicht wollte, sie dann aber doch gerne behalten hätte.

    Ebenfalls schön fand ich Cuddys kurzen Auftritt, bei dem sie Masters klar gemacht hat, wie es ist mit House zu arbeiten. Dass sie sich so positiv darüber äußert, hat mich gewundert, fand ich aber schön. Auch das Masters bei ihr Rat gesucht hat, hat mich etwas verwundert, immerhin ist Cuddy inzwischen ja House Ex.

    Die Hühnerwette fand ich so genial. Wie Wilson das Huhn dann versteckt hat und dann so erleichtert war, als Masters gesagt hat, sie weiß dass er ein Huhn versteckt.
    Und am Ende wie er aus Rache House dann verpfeift und vor dem Wachmann dasteht, und das dann noch extra betont. Und dann stellt es sich auch noch raus, dass sie nur um 20 Dollar gewettet haben.

    Die Patientin hat mich ein bisschen an House erinnert. Nicht von ihrer Art her, aber sie wollte auch unbedingt einen Körperteil behalten, der eigentlich hätte amputiert werden müssen. Nur ist bei ihr die einzige Option der Tod. Eigentlich eine sehr schöne Parallele.

    Wie gesagt, alles in allem eine Folge, die doch ganz okay ist und endlich ist Masters weg.

  9. #18
    Avatar von dyex

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    73
    Zitat Zitat von Zonk Beitrag anzeigen
    Masters wählt den einfacheren Weg... sie rennt von den Problemen weg und sucht sich etwas, wo sie diese Probleme udn quälenden Gedanken nicht hat. Sie wählt den Weg, den die meisten Menschen wählen würden.

    House stellt sich den Problemen, er will etwas verändern, er will das richtige tun. Doch das hat einen hohen Preis - man ist permanent von Gewissensbissen gequält. Diese verändern den Menschen zu einem Menschen, der von der Gesellschaft nicht gewollt wird. Und das ist traurig. Der Mensch der richtgies tut und die Konsequenzen auf sich nimmt, der wird von der Gesellscjhaft ausgeschlossen, weil er sich nicht, wie die breite Masse, der Realität udn der Verantwortung verschließt.
    House muss sich seine Glücksmomente anders suchen.. also macht er "alberne" wetten... diese sollen ihn bei Laune halten und das Gefühl substituieren, die eigentlich die richtigen Entscheidungen bei ihm hinterlassen sollten.

    Mir persönlich gefällt der Weg von House halt viel besser
    Meiner Meinung ist House schon lang den Weg verlassen, denn Menschen helfen zu wollen. Es ist nur ein Nebenresultat seiner Arbeit. So sieht es wohl auf Foreman und Masters auch. House geht es wie man immer wieder sieht ums Recht haben oder bei den Wetten um zu Gewinnen.
    Man sieht, dass er sich nich darum kümmert, ob der Patient ihn mag oder nich. Aber genau das wer ein Weg um sich ein Glücksgefühl zu erhaschen. Aber nach dem der Fall gelöst ist, ist House von dem weiteren Werdegang der Patientin desinteressiert.

  10. #19
    Avatar von Snugata

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    1.938
    Für mich keine sehenswerte Folge.

    Ich weiß nicht, was diese "Dein Huhn & Mein Huhn" Sache sollte. Für mich war sie weder amüsant, lustig, noch sinnvoll. Vllt. sollte sie es auch nicht sein. Kommt ja sehr häufig bei House vor, dass Szenen sinnfrei sind. Möglich, dass mir auch der Sinn für Humor abhanden gekommen ist, aber über solche Szenen, die noch gezwungen wirken, kann ich lange nicht mehr lachen.

    Masters läuft die ganze Folge über mit einem "Ich heule gleich los" Gesicht herum. Was will diese Dame? Sie hat gewusst, auf was sie sich einlässt, als sie in House Team kam. Denn ich glaube kaum, dass House Ruf ihm nicht vorauseilt. Jetzt zu sagen: Sorry ich komme hier nicht klar, ist eine faule Ausrede von ihr.

    Es ist ja löblich, dass sich Masters so für die Patienten/innen einsetzt, aber hier hat sie den Bogen überspannt. Ich fand es nicht in Ordnung, dass sie unter Vorspielung falscher Tatsachen, eine Amputation erzwingt. Sie kann nur hoffen, dass ihre Lüge niemals ans Licht kommt, denn dann ist sie geliefert. Das sie geht, stand schon von Anfang an fest. Neben House darf es keine zwei "Super-Hero-Woman" geben. Das ihr Weggang mit dieser "Ich komme mit meiner Lüge nicht klar" erklärt wird, finde ich erbärmlich. Da hätte man einen weit besseren Grund finden können.

    Zu den Anderen...Sie sind mir nicht im Gedächtnis geblieben. Wohl ein Zeichen, dass die Szenen und Handlungen mit ihnen, für mich uninteressant waren.

  11. #20
    Avatar von Bouo

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