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Erotisch trotz Behinderung?

Erstellt von Namikwa, 01.08.2007, 21:11 Uhr · 72 Antworten · 12.302 Aufrufe

  1. #1
    Namikwa's Avatar

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    Daumen hoch Erotisch trotz Behinderung?

    Ich selbst hab während meiner Studienzeit viel ehrenamtlich im Behindertenwesen gearbeitet und hab auch jetzt noch einige behinderte Freunde. Wenn man mit ihnen spricht, kommt oft der Vorwurf "Nichtbehinderte akzeptieren uns unter Umständen als Freunde, aber unter normalen Umständen nicht als Partner. Behinderte werden als "Es" gesehen und selten als 5exualpartner in Erwägung gezogen." Sobald man einen Rollstuhl oder eine Krücke sieht, reagiert der durchschnittliche Nichtbehinderte panisch, man sieht in erster Linie die Behinderung und sonst nichts.

    Ich glaube, Dr. House kann da sehr viel an Entwicklungsarbeit arbeiten. Wieso finden wir einen Mann, der doch als erheblich behindert dargestellt wird und ohne Gehhilfe nur sehr schlecht gehen kann, trotzdem als 5exy und anziehend? Ist es die Kombination von Intellekt und Witz? Inwieweit spielt Mitleid eine Rolle?

    Ich selbst konnte mir nach der ersten Folge, die ich sah, nicht vorstellen, dass ich Hugh Laurie je irgendwie attraktiv finden konnte. Etliche Folgen später hatte ich meine Meinung grundsätzlich geändert. Die Behinderung ist wichtig, um seine Verletzlichkeit zu demonstrieren, aber der einzige Moment, wo ich wirklich die Gänsehaut bekam, war in Skin Deep, als er die "Hosen runtergelassen hat"..(in Englisch war die Szene sehr berührend, auf Deutsch fast peinlich...) und von Cuddy das Placebo statt Morphium bekam.

    Was meint Ihr dazu?

    LG
    Namikwa

  2. #1
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    Daumen hoch Erotisch trotz Behinderung?

    Ich selbst hab während meiner Studienzeit viel ehrenamtlich im Behindertenwesen gearbeitet und hab auch jetzt noch einige behinderte Freunde. Wenn man mit ihnen spricht, kommt oft der Vorwurf "Nichtbehinderte akzeptieren uns unter Umständen als Freunde, aber unter normalen Umständen nicht als Partner. Behinderte werden als "Es" gesehen und selten als 5exualpartner in Erwägung gezogen." Sobald man einen Rollstuhl oder eine Krücke sieht, reagiert der durchschnittliche Nichtbehinderte panisch, man sieht in erster Linie die Behinderung und sonst nichts.

    Ich glaube, Dr. House kann da sehr viel an Entwicklungsarbeit arbeiten. Wieso finden wir einen Mann, der doch als erheblich behindert dargestellt wird und ohne Gehhilfe nur sehr schlecht gehen kann, trotzdem als 5exy und anziehend? Ist es die Kombination von Intellekt und Witz? Inwieweit spielt Mitleid eine Rolle?

    Ich selbst konnte mir nach der ersten Folge, die ich sah, nicht vorstellen, dass ich Hugh Laurie je irgendwie attraktiv finden konnte. Etliche Folgen später hatte ich meine Meinung grundsätzlich geändert. Die Behinderung ist wichtig, um seine Verletzlichkeit zu demonstrieren, aber der einzige Moment, wo ich wirklich die Gänsehaut bekam, war in Skin Deep, als er die "Hosen runtergelassen hat"..(in Englisch war die Szene sehr berührend, auf Deutsch fast peinlich...) und von Cuddy das Placebo statt Morphium bekam.

    Was meint Ihr dazu?

    LG
    Namikwa

  3. #2
    angel29.01's Avatar

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    Ich bin ein Mann und kann daher nicht beurteilen, wie 5exy Hugh auf Frauen wirkt. Obwohl er natürlich nicht schlecht aussieht....
    Aber ich würde House nicht als behindert bezeichnen. Jemand der "nur" einen kleinen Stock zum gehen braucht, ist für mich nicht behindert.

    Das ist meine subjektive Einstellung. Keiner soll mir jetzt mit der offiziellen Definition von "behindert" kommen.

  4. #2
    angel29.01's Avatar

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    Ich bin ein Mann und kann daher nicht beurteilen, wie 5exy Hugh auf Frauen wirkt. Obwohl er natürlich nicht schlecht aussieht....
    Aber ich würde House nicht als behindert bezeichnen. Jemand der "nur" einen kleinen Stock zum gehen braucht, ist für mich nicht behindert.

    Das ist meine subjektive Einstellung. Keiner soll mir jetzt mit der offiziellen Definition von "behindert" kommen.

  5. #3
    Namikwa's Avatar

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    Es kommt vermutlich immer auf die Sichtweise an. House bezeichnet sich selbst in verschiedenen Folgen als "Krüppel, behindert, damaged, etc."Er wirft Cameron vor, dass sie ihn nur attraktiv fand, als er ein "sick puppy" war (obwohl das im Amerikanischen eher eine Umschreibung für "gestört" ist) Für jemanden, der früher mal ein Sportler war, ist die Tatsache, dass er "nur" am Stock geht, sicher ein Kriterium, um sich selbst als "behindert" zu beschreiben.

    Und wenn du einen Menschen siehst, der am Stock geht, ist das nicht "behindert". Wie würdest du reagieren, wenn du eine toll aussehende Frau in einer Bar sehen würdest - und dann steht sie auf und du siehst, sie geht am Stock.. ???

    LG
    Namikwa

  6. #3
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    Es kommt vermutlich immer auf die Sichtweise an. House bezeichnet sich selbst in verschiedenen Folgen als "Krüppel, behindert, damaged, etc."Er wirft Cameron vor, dass sie ihn nur attraktiv fand, als er ein "sick puppy" war (obwohl das im Amerikanischen eher eine Umschreibung für "gestört" ist) Für jemanden, der früher mal ein Sportler war, ist die Tatsache, dass er "nur" am Stock geht, sicher ein Kriterium, um sich selbst als "behindert" zu beschreiben.

    Und wenn du einen Menschen siehst, der am Stock geht, ist das nicht "behindert". Wie würdest du reagieren, wenn du eine toll aussehende Frau in einer Bar sehen würdest - und dann steht sie auf und du siehst, sie geht am Stock.. ???

    LG
    Namikwa

  7. #4
    angel29.01's Avatar

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    Original von Namikwa
    Wie würdest du reagieren, wenn du eine toll aussehende Frau in einer Bar sehen würdest - und dann steht sie auf und du siehst, sie geht am Stock.. ???
    Ehrlich gesagt, kann ich dir nicht sagen, wie ich reagieren würde....
    Wenn es "funkt", dann würde mich wohl ein Stock nicht stören.

    Aber wie gesagt, das ist alles sehr hypothetisch und meine Reaktion könnte ich nicht genau vorhersagen.

  8. #4
    angel29.01's Avatar

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    Original von Namikwa
    Wie würdest du reagieren, wenn du eine toll aussehende Frau in einer Bar sehen würdest - und dann steht sie auf und du siehst, sie geht am Stock.. ???
    Ehrlich gesagt, kann ich dir nicht sagen, wie ich reagieren würde....
    Wenn es "funkt", dann würde mich wohl ein Stock nicht stören.

    Aber wie gesagt, das ist alles sehr hypothetisch und meine Reaktion könnte ich nicht genau vorhersagen.

  9. #5
    Kinofreak's Avatar

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    Ich zitiere da mal aus einer der Fanfictions von 3Jane: (...)Soweit ich das bisher beurteilen kann, glotzen die Schwestern weit lieber auf Ihren Knackarsch, Herr Kollege ? wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind über die schönsten babyblauen Augen im ganzen Krankenhaus zu seufzen.(...)"
    Das trifft es für mich so ziemlich genau. Es gibt Dinge an diesem Mann, die ich einfach sagenhaft 5exy finde - seien es nun die o.g. Attribute oder der Witz und Intellekt. Und so sehe ich das eigentlich auch im wahren Leben - wenn es etwas gibt, was mich an jemandem anzieht, ist eine Behinderung nichts, was mich "abschreckt".

    Die Panik, die deine Freunde in der Reaktion von Nichtbehinderten erwähnen, Namikwa, würde ich eher als Unsicherheit deuten. Viele Leute wissen einfach nicht, wie sie mit jemandem umgehen sollen, der behindert ist, haben Angst sich irgendwie falsch zu verhalten o.Ä.
    In der Hinsicht kann House vielleicht tatsächlich Entwicklungsarbeit leisten. Zitat House: "People who know me see me as an ass, treat me like an ass. People who dont know me see me as a cripple, treat me as a cripple". Also: mal versuchen auf den Menschen hinter dem Handicap zu gucken.

    Und zum Abschluss noch ein Pic: Christoph Burkard, Paralympics-Sieger in Athen 2006. Wenn der nicht 5exy ist, sorry, dann weiß ich auch nicht mehr

  10. #5
    Kinofreak's Avatar

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    Ich zitiere da mal aus einer der Fanfictions von 3Jane: (...)Soweit ich das bisher beurteilen kann, glotzen die Schwestern weit lieber auf Ihren Knackarsch, Herr Kollege ? wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind über die schönsten babyblauen Augen im ganzen Krankenhaus zu seufzen.(...)"
    Das trifft es für mich so ziemlich genau. Es gibt Dinge an diesem Mann, die ich einfach sagenhaft 5exy finde - seien es nun die o.g. Attribute oder der Witz und Intellekt. Und so sehe ich das eigentlich auch im wahren Leben - wenn es etwas gibt, was mich an jemandem anzieht, ist eine Behinderung nichts, was mich "abschreckt".

    Die Panik, die deine Freunde in der Reaktion von Nichtbehinderten erwähnen, Namikwa, würde ich eher als Unsicherheit deuten. Viele Leute wissen einfach nicht, wie sie mit jemandem umgehen sollen, der behindert ist, haben Angst sich irgendwie falsch zu verhalten o.Ä.
    In der Hinsicht kann House vielleicht tatsächlich Entwicklungsarbeit leisten. Zitat House: "People who know me see me as an ass, treat me like an ass. People who dont know me see me as a cripple, treat me as a cripple". Also: mal versuchen auf den Menschen hinter dem Handicap zu gucken.

    Und zum Abschluss noch ein Pic: Christoph Burkard, Paralympics-Sieger in Athen 2006. Wenn der nicht 5exy ist, sorry, dann weiß ich auch nicht mehr

  11. #6
    Kahra's Avatar

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    28.07.2007
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    Ich finde ebenfalls nicht, dass ein Stock jetzt in dem Sinn eine Behinderung ist... Für mich ist ein Behinderter jemand, der ohne fremde Hilfe nicht Leben kann. Zum Beispiel... geistig behinderte oder Menschen die vom Kopf abwärts gelähmt sind, oder vielleicht noch zum kleinen Teil Rollstuhlfahrer, da sie ja ohne Rampe und Aufzug nicht zurechtkommen, doch ein Stock... Würd ich net unbedingt als Behinderung empfinden.

    Ich hoffe ich trete mit meiner Meinung niemandem zu nahe.

  12. #6
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    Ich finde ebenfalls nicht, dass ein Stock jetzt in dem Sinn eine Behinderung ist... Für mich ist ein Behinderter jemand, der ohne fremde Hilfe nicht Leben kann. Zum Beispiel... geistig behinderte oder Menschen die vom Kopf abwärts gelähmt sind, oder vielleicht noch zum kleinen Teil Rollstuhlfahrer, da sie ja ohne Rampe und Aufzug nicht zurechtkommen, doch ein Stock... Würd ich net unbedingt als Behinderung empfinden.

    Ich hoffe ich trete mit meiner Meinung niemandem zu nahe.

  13. #7
    Namikwa's Avatar

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    31.07.2007
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    wie gesasgt, ich glaube, dass Behinderung von jedem Betroffenen subjektiv anders interpretiert wird. Wenn jemand sein ganzes Leben lang sportlich war und jetzt plötzlich einen Stock als Gehhilfe benutzen muss und sich ohne nur äusserst schwer fortbewegen kann, fühlt er sich sicher behindert. Wenn jemand behindert geboren wird, ist das der Normalzustand...Ich glaube sicher, dass House sich behindert fühlt und sein Wesen sehr viele typische "Überkompensierungsmerkmale" zeigt- und er sich freut, wenn jemand "kick ass" betreibt, ohne Rücksichtnahme auf seine Behinderung (wie Wilson, der seinen Stock ansägt, um sich für die von House initiierte "ins-Bett-Pinklerei" zu rächen).Das zufriedene Grinsen, als er auf dem Boden sitzt, ist sehr vielsagend.. (und ist sozusagen ein Veto gegen jede Political Correctness, einen Krüppel anders zu behandeln als Nichtbehinderte, wenn er es verdient hat)

    Ja, Kinofreak, du hast vollkommen recht mit Deinen Zitaten. Das ist auch sehr realistisch. Wenn man jemanden Behinderten trifft, den man nicht kennt, hat dieser sozusagen "Narrenfreiheit", die sie auch ausnützen..

    Leute werden abgeschreckt von einem Handicap und geben dem Behinderten kaum die Gelegenheit, sein "Ich" zu erkunden..

    LG
    Namikwa

  14. #7
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    wie gesasgt, ich glaube, dass Behinderung von jedem Betroffenen subjektiv anders interpretiert wird. Wenn jemand sein ganzes Leben lang sportlich war und jetzt plötzlich einen Stock als Gehhilfe benutzen muss und sich ohne nur äusserst schwer fortbewegen kann, fühlt er sich sicher behindert. Wenn jemand behindert geboren wird, ist das der Normalzustand...Ich glaube sicher, dass House sich behindert fühlt und sein Wesen sehr viele typische "Überkompensierungsmerkmale" zeigt- und er sich freut, wenn jemand "kick ass" betreibt, ohne Rücksichtnahme auf seine Behinderung (wie Wilson, der seinen Stock ansägt, um sich für die von House initiierte "ins-Bett-Pinklerei" zu rächen).Das zufriedene Grinsen, als er auf dem Boden sitzt, ist sehr vielsagend.. (und ist sozusagen ein Veto gegen jede Political Correctness, einen Krüppel anders zu behandeln als Nichtbehinderte, wenn er es verdient hat)

    Ja, Kinofreak, du hast vollkommen recht mit Deinen Zitaten. Das ist auch sehr realistisch. Wenn man jemanden Behinderten trifft, den man nicht kennt, hat dieser sozusagen "Narrenfreiheit", die sie auch ausnützen..

    Leute werden abgeschreckt von einem Handicap und geben dem Behinderten kaum die Gelegenheit, sein "Ich" zu erkunden..

    LG
    Namikwa

  15. #8
    Pille's Avatar

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    Wenn man jemanden noch überhaupt nicht kennt, entscheidet man nunmal aufgrund von Äußerlichkeiten, wer in die engere Auswahl derer kommt, mit denen man sich zumindest mal unterhalten möchte. Man trifft jeden Tag auf unzählige Menschen, sprechen kann man nunmal nur mit wenigen.
    Und die Vorauswahl wird - ob man will oder nicht - nach optischen und instinktiven Gesichtspunkten passieren, ohne fundierte Überlegungen, immer auch in Hinblick auf Tauglichkeit für Fortpflanzung. Männer wählen bevorzugt Frauen, die möglichst viele typisch weibliche Eigenschaften haben, da dies den Eindruck von hoher Fruchtbarkeit vermittelt.
    Frauen wählen am liebsten Männer, die das Ernährerklischee möglichst gut erfüllen, denn in der Natur ist das nunmal das wichtigste an einem Mann: dass er die Familie durch die Winter bekommt.
    Klingt zwar archaisch und passt nicht mehr zu der vermeintlich von Selbstbestimmung geprägten Welt, in der wir zu leben glauben, doch kann man auch als noch so gebildeter Mensch gewisse Verhaltensweisen nicht abschalten.

    Männer oder Frauen mit Behinderung bringen nach diesen Auswahlkriterien natürlich gewaltige Minuspunkte. Eine Frau wird sich nur selten für einen behinderten Mann interessieren, wenn sie ihn nicht vorher schon auf rein platonischer Basis kennengelernt und sich dann aus charakterlichen Gründen doch noch verliebt hat. Er eignet sich als Ernährer schlecht bis gar nicht.
    Bei einem Mann kann ich mir schon eher vorstellen, dass er sich für eine Frau mit Behinderung interessieren könnte, weil Männer sich oft durch Beschützerinstinkt leiten lassen und dieser einiges wieder wettmacht.

    Bevor jetzt jemand mit 1 Million Gegenbeispielen kommt, betone ich nochmal: es geht dabei nur um die "hab den Menschen noch nie vorher getroffen"-Vorauswahl, nicht um jemanden, den man eventuell schon auf anderem Wege kennengelernt hat. Sobald man sich das erste mal unterhalten hat, ist es eben was anderes.

  16. #8
    Pille's Avatar

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    Wenn man jemanden noch überhaupt nicht kennt, entscheidet man nunmal aufgrund von Äußerlichkeiten, wer in die engere Auswahl derer kommt, mit denen man sich zumindest mal unterhalten möchte. Man trifft jeden Tag auf unzählige Menschen, sprechen kann man nunmal nur mit wenigen.
    Und die Vorauswahl wird - ob man will oder nicht - nach optischen und instinktiven Gesichtspunkten passieren, ohne fundierte Überlegungen, immer auch in Hinblick auf Tauglichkeit für Fortpflanzung. Männer wählen bevorzugt Frauen, die möglichst viele typisch weibliche Eigenschaften haben, da dies den Eindruck von hoher Fruchtbarkeit vermittelt.
    Frauen wählen am liebsten Männer, die das Ernährerklischee möglichst gut erfüllen, denn in der Natur ist das nunmal das wichtigste an einem Mann: dass er die Familie durch die Winter bekommt.
    Klingt zwar archaisch und passt nicht mehr zu der vermeintlich von Selbstbestimmung geprägten Welt, in der wir zu leben glauben, doch kann man auch als noch so gebildeter Mensch gewisse Verhaltensweisen nicht abschalten.

    Männer oder Frauen mit Behinderung bringen nach diesen Auswahlkriterien natürlich gewaltige Minuspunkte. Eine Frau wird sich nur selten für einen behinderten Mann interessieren, wenn sie ihn nicht vorher schon auf rein platonischer Basis kennengelernt und sich dann aus charakterlichen Gründen doch noch verliebt hat. Er eignet sich als Ernährer schlecht bis gar nicht.
    Bei einem Mann kann ich mir schon eher vorstellen, dass er sich für eine Frau mit Behinderung interessieren könnte, weil Männer sich oft durch Beschützerinstinkt leiten lassen und dieser einiges wieder wettmacht.

    Bevor jetzt jemand mit 1 Million Gegenbeispielen kommt, betone ich nochmal: es geht dabei nur um die "hab den Menschen noch nie vorher getroffen"-Vorauswahl, nicht um jemanden, den man eventuell schon auf anderem Wege kennengelernt hat. Sobald man sich das erste mal unterhalten hat, ist es eben was anderes.

  17. #9
    rachelhouse's Avatar

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    18.01.2007
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    476
    sehr interessant...
    mal zu lesen was die menschen so unter einer behinderung verstehen. im falle von house würde ich allerdings sagen das er behindert ist. es kommt jetzt nicht auf den stock an, sondern eher auf seinen "nicht vorhandenden" oberschenklemuskel. auch wenn er in House ohne stock laufen würde und humpelnt durch die serie gehen würde, würde man doch denken ,oh der mann hat eine behinderung! oder?.

    behindert sind meiner ansicht nicht nur menschen die nicht reden können oder die welt um sich herum nicht warhnemen. sondern auch menschen die einen arm verloren haben oder etwas anderes.

    gute frage warum house auf uns so eine wirkung hat. also ich muss gestehen ich stehe auf dieses "damaged" . ich hätte keine probleme in so einer beziehung zu leben. und house hilft den menschen da drausen wircklich. er hat ein offenes, ehrliches , mutiges und "ich lass mich nicht unterkiegen" verhalten, was sehr positiv für menschen mit einer behinderung ist. spreche da wohl selber ein bisschen aus erfahrung. aber leztendlich hängt es davon ab ob man selber damit umgehen kann; ob man den menschen kennt!; und nicht fokosiert ist auf eine "heile" beziehung.

    davon mal abgesehn ist er wircklich hot! ob mit oder ohne stock und behinderung!

    aber auf eine meinug wird man wohl nie kommen weil jeder das anders sieht.

  18. #9
    rachelhouse's Avatar

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    18.01.2007
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    sehr interessant...
    mal zu lesen was die menschen so unter einer behinderung verstehen. im falle von house würde ich allerdings sagen das er behindert ist. es kommt jetzt nicht auf den stock an, sondern eher auf seinen "nicht vorhandenden" oberschenklemuskel. auch wenn er in House ohne stock laufen würde und humpelnt durch die serie gehen würde, würde man doch denken ,oh der mann hat eine behinderung! oder?.

    behindert sind meiner ansicht nicht nur menschen die nicht reden können oder die welt um sich herum nicht warhnemen. sondern auch menschen die einen arm verloren haben oder etwas anderes.

    gute frage warum house auf uns so eine wirkung hat. also ich muss gestehen ich stehe auf dieses "damaged" . ich hätte keine probleme in so einer beziehung zu leben. und house hilft den menschen da drausen wircklich. er hat ein offenes, ehrliches , mutiges und "ich lass mich nicht unterkiegen" verhalten, was sehr positiv für menschen mit einer behinderung ist. spreche da wohl selber ein bisschen aus erfahrung. aber leztendlich hängt es davon ab ob man selber damit umgehen kann; ob man den menschen kennt!; und nicht fokosiert ist auf eine "heile" beziehung.

    davon mal abgesehn ist er wircklich hot! ob mit oder ohne stock und behinderung!

    aber auf eine meinug wird man wohl nie kommen weil jeder das anders sieht.

  19. #10
    Pimps's Avatar

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    26.04.2007
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    Hey,

    das ist ein sehr schwieriges Thema. Wie schon gesagt, kommt es sehr auf die Definition von "behindert" an.

    Theoretisch beeintrechtigt hinken, an Stock gehen oder fehlende Gleidmaßen den Alltag eines Menschen ja nur unwesentlich, da man lernt damit umzugehen.

    Es ist glaube ichh eine generelle Scheu von "gesunden" Menschen da auf behinderte zuzugehen, da sie nicht wissen, wie sie mit ihnen umzugehen haben. Wann darf man helfen? Wo darf man hinsehen? Wo nicht? Darf man eigene (neben der Behinderung sehr klein wirkende Probleme) überhaupt ansprechen?

    Ich perrsönlich gebe zu, dass ich im ersten OMoment einen Rollstuhlfahrer nicht als potentiellen Partner registrieren würde. Nicht weil ich der Meinung wäre, dass hinter der Behinderung kein Mensch steht, sondern einfach aus Unwissenheit.

    Es kommt aber sehr darauf an, wie die Person mit ihrer Behinderung umgeht. Ein offener lebensfroher Mensch wird immer viele Menschen kennen lernen, auch wenn er behindert ist.

    Liebe Grüße
    Pimps

  20. #10
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    das ist ein sehr schwieriges Thema. Wie schon gesagt, kommt es sehr auf die Definition von "behindert" an.

    Theoretisch beeintrechtigt hinken, an Stock gehen oder fehlende Gleidmaßen den Alltag eines Menschen ja nur unwesentlich, da man lernt damit umzugehen.

    Es ist glaube ichh eine generelle Scheu von "gesunden" Menschen da auf behinderte zuzugehen, da sie nicht wissen, wie sie mit ihnen umzugehen haben. Wann darf man helfen? Wo darf man hinsehen? Wo nicht? Darf man eigene (neben der Behinderung sehr klein wirkende Probleme) überhaupt ansprechen?

    Ich perrsönlich gebe zu, dass ich im ersten OMoment einen Rollstuhlfahrer nicht als potentiellen Partner registrieren würde. Nicht weil ich der Meinung wäre, dass hinter der Behinderung kein Mensch steht, sondern einfach aus Unwissenheit.

    Es kommt aber sehr darauf an, wie die Person mit ihrer Behinderung umgeht. Ein offener lebensfroher Mensch wird immer viele Menschen kennen lernen, auch wenn er behindert ist.

    Liebe Grüße
    Pimps

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