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Ist House kalt und distanziert?

Erstellt von Namikwa, 30.09.2007, 12:05 Uhr · 27 Antworten · 3.454 Aufrufe

  1. #1
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    Unglücklich Ist House kalt und distanziert?

    Es wurde im Nachnamen- Thread die Frage aufgeworfen, ob House "distanziert" und "kalt" sei. Meiner Meinung nach ist House viel zu vielschichtig, um so einfach in Schubladen geworfen zu werden. ER steht gern im Mittelpunkt, wenn es um ihn als Arzt geht, aber er geht sofort auf Distanz und baut Barrikaden auf (meistens in Form von einfachem Ignorieren oder flapsigen Antworten geben), wenn es um die Privatperson House geht.Ist mir erst gestern bei einer Folge wieder aufgefallen - da fragt ihn Cameron, wie ist das ist, wenn man an der Schwelle zum Tod steht und er redet einfach fachbezogen weiter, ohne auch nur irgendwie auf ihre Frage einzugehen. Auch nach den ständigen Fragen, "Wie es seinem Bein geht" kommt meistens eine sarkastische Antwort (in diesem Zusammenhang frage ich mich, warum er die Vicodin so oft vor den anderen schluckt, wenn er schon davon ablenken und verhindern will, dass man ihn bemitleidet, dann sollte er das gefälligst machen, wenn er allein ist!) Andrerseits kennt er absolut keine Distanz, wenn es um das Privatleben der anderen geht. Da wird geschnüffelt und nachgebohrt (und Lockers aufgebrochen, in Wohnungen eingebrochen), das interessiert ihn alles brennend.

    Ob er kalt ist? Nein, er ist nur direkt und zeitweilig (oder meistens..LOL) respektlos.Er gibt vor, dass er nichts an sich heranlässt und allem die kalte Schulter zeigt, aber wir wissen ja in der Zwischenzeit, dass das nur eine Fassade ist.

  2. #1
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    Unglücklich Ist House kalt und distanziert?

    Es wurde im Nachnamen- Thread die Frage aufgeworfen, ob House "distanziert" und "kalt" sei. Meiner Meinung nach ist House viel zu vielschichtig, um so einfach in Schubladen geworfen zu werden. ER steht gern im Mittelpunkt, wenn es um ihn als Arzt geht, aber er geht sofort auf Distanz und baut Barrikaden auf (meistens in Form von einfachem Ignorieren oder flapsigen Antworten geben), wenn es um die Privatperson House geht.Ist mir erst gestern bei einer Folge wieder aufgefallen - da fragt ihn Cameron, wie ist das ist, wenn man an der Schwelle zum Tod steht und er redet einfach fachbezogen weiter, ohne auch nur irgendwie auf ihre Frage einzugehen. Auch nach den ständigen Fragen, "Wie es seinem Bein geht" kommt meistens eine sarkastische Antwort (in diesem Zusammenhang frage ich mich, warum er die Vicodin so oft vor den anderen schluckt, wenn er schon davon ablenken und verhindern will, dass man ihn bemitleidet, dann sollte er das gefälligst machen, wenn er allein ist!) Andrerseits kennt er absolut keine Distanz, wenn es um das Privatleben der anderen geht. Da wird geschnüffelt und nachgebohrt (und Lockers aufgebrochen, in Wohnungen eingebrochen), das interessiert ihn alles brennend.

    Ob er kalt ist? Nein, er ist nur direkt und zeitweilig (oder meistens..LOL) respektlos.Er gibt vor, dass er nichts an sich heranlässt und allem die kalte Schulter zeigt, aber wir wissen ja in der Zwischenzeit, dass das nur eine Fassade ist.

  3. #2
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    WIR wissen das. Aber wenn man einen Menschen beurteilt, kann man nicht alles von ihm einbeziehen.

    Ich als Schuldiger für "kalt" und "distanziert" sage dazu mal folgendes: Natürlich hast du Recht Namikwa, der Charakter ist zu vielschichtig um es einfach so zu formulieren.

    Aber (!):
    Wir müssen uns mal daran erinnern, das wir in das Leben von House einen größeren Einblick haben als jeder andere, der mit ihm zusammenarbeitet. Wie würde ihn ein Mensch beurteilen, der ihn einfach nur in der Klinik trifft und mit House zwei Sätze tauscht? Wohl eher nicht emotional oder offen.
    Zugegeben, "kalt" ist schon hart. Aber "kühl" trifft den Punkt in jedem Fall. Und das passt auch zu der "Distanz", die er wahrt (Distanziert ist übrigens immer ichbezogen. In den Häusern anderer herumzuschnüffeln ist neugierig hat aber nichts mit Distanz zu tun und kann dementsprechend auch nicht als Gegenargument herangezogen werden.

    Ob er kalt ist? Nein, er ist ...
    ... und allem die kalte Schulter zeigt, aber wir wissen ja in der Zwischenzeit, dass das nur eine Fassade ist.
    Aha, kalte Schulter aber kalt ist er nicht? Naja, wir hacken mal nicht auf der interessanten Wiederholung rum. WIR wissen, das alles Fassade ist. Aber ein Mensch der ihn trifft, weiß das nicht. Diese Fassade ist ein Charakterzug von House und dementsprechend auch die "Kühle", "Distanz", "Respektlosigkeit" und "Direktheit".

  4. #2
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    WIR wissen das. Aber wenn man einen Menschen beurteilt, kann man nicht alles von ihm einbeziehen.

    Ich als Schuldiger für "kalt" und "distanziert" sage dazu mal folgendes: Natürlich hast du Recht Namikwa, der Charakter ist zu vielschichtig um es einfach so zu formulieren.

    Aber (!):
    Wir müssen uns mal daran erinnern, das wir in das Leben von House einen größeren Einblick haben als jeder andere, der mit ihm zusammenarbeitet. Wie würde ihn ein Mensch beurteilen, der ihn einfach nur in der Klinik trifft und mit House zwei Sätze tauscht? Wohl eher nicht emotional oder offen.
    Zugegeben, "kalt" ist schon hart. Aber "kühl" trifft den Punkt in jedem Fall. Und das passt auch zu der "Distanz", die er wahrt (Distanziert ist übrigens immer ichbezogen. In den Häusern anderer herumzuschnüffeln ist neugierig hat aber nichts mit Distanz zu tun und kann dementsprechend auch nicht als Gegenargument herangezogen werden.

    Ob er kalt ist? Nein, er ist ...
    ... und allem die kalte Schulter zeigt, aber wir wissen ja in der Zwischenzeit, dass das nur eine Fassade ist.
    Aha, kalte Schulter aber kalt ist er nicht? Naja, wir hacken mal nicht auf der interessanten Wiederholung rum. WIR wissen, das alles Fassade ist. Aber ein Mensch der ihn trifft, weiß das nicht. Diese Fassade ist ein Charakterzug von House und dementsprechend auch die "Kühle", "Distanz", "Respektlosigkeit" und "Direktheit".

  5. #3
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    Hallo,
    ja, du hast recht, dass man dies von zwei Blickwinklen betrachten muss - dem, des Zuschauers (der viel mehr Facetten von House kennt) und dem der Mitarbeiter oder Patienten. Ich habe auch zB irgendwo nach der ersten Tritterfolge geschrieben, dass ich die erste wäre, die sich daheim hinsetzen würde und einen bösen Beschwerdebrief schreiben würde, wenn mich ein Arzt dermassen von oben herab und frech behandelt, ganz egal, wie kompetent er sein mag..

    "kalt" und "KalteSchulter zeigen" sind für mich nicht unbedingt Synonyme.."kalte Schulter zeigen" ist für mich situationsbedingt, "kalt" hingegen viel stärker und "umfassender"

    Ok, einigen wir uns auf "Kühl" Ich stimme dir aber nicht zu, wenn du meinst, er sei nicht emotional.Er gibt zwar vor, alles auf das Rationale zu reduzieren, aber das stimmt doch nicht. Und das merkt auch jemand, der ihn nur kurz trifft.

    "Distanz" kann man sehr wohl als Gegenargument heranziehen - als ich sagte, "in Häuser einbrechen" meinte ich nicht die regulären Einbrüche zwecks Beweissammlung, sondern, zB als er in Cuddys Haus eingebrochen ist, und dann nach ihren Tangas gesucht hat oder ihre Tampons beurteilt hat - oder als er auch einmal bei Stacy eingebrochen ist und am Dachboden auf sie gewartet hat. Gegenargument deswegen, weil er nicht möchte, dass ihm als Person die Leute zu nahe kommen, aber er findet nichts dabei, in ihre Privatsphäre einzudringen und Distanz-Grenzen zu überschreiten.

  6. #3
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    Hallo,
    ja, du hast recht, dass man dies von zwei Blickwinklen betrachten muss - dem, des Zuschauers (der viel mehr Facetten von House kennt) und dem der Mitarbeiter oder Patienten. Ich habe auch zB irgendwo nach der ersten Tritterfolge geschrieben, dass ich die erste wäre, die sich daheim hinsetzen würde und einen bösen Beschwerdebrief schreiben würde, wenn mich ein Arzt dermassen von oben herab und frech behandelt, ganz egal, wie kompetent er sein mag..

    "kalt" und "KalteSchulter zeigen" sind für mich nicht unbedingt Synonyme.."kalte Schulter zeigen" ist für mich situationsbedingt, "kalt" hingegen viel stärker und "umfassender"

    Ok, einigen wir uns auf "Kühl" Ich stimme dir aber nicht zu, wenn du meinst, er sei nicht emotional.Er gibt zwar vor, alles auf das Rationale zu reduzieren, aber das stimmt doch nicht. Und das merkt auch jemand, der ihn nur kurz trifft.

    "Distanz" kann man sehr wohl als Gegenargument heranziehen - als ich sagte, "in Häuser einbrechen" meinte ich nicht die regulären Einbrüche zwecks Beweissammlung, sondern, zB als er in Cuddys Haus eingebrochen ist, und dann nach ihren Tangas gesucht hat oder ihre Tampons beurteilt hat - oder als er auch einmal bei Stacy eingebrochen ist und am Dachboden auf sie gewartet hat. Gegenargument deswegen, weil er nicht möchte, dass ihm als Person die Leute zu nahe kommen, aber er findet nichts dabei, in ihre Privatsphäre einzudringen und Distanz-Grenzen zu überschreiten.

  7. #4
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    Dann ist er respektlos. Der Einbruch bei Cuddy diente vermutlich beidem: Beweissammlung und Neugiersbefriedigung.

    Und was mal das Eindringen in die Privatsphäre angeht: House hat kein Problem, diese bei anderen zu verletzen. Aber es könnte auch niemand seine verletzen, weil er "ja gar kein Privatleben hat." (O-Ton House gegenüber Chase). Wenn House also keine Privatspäre hat, kann er auch keine Distanz wahren oder wie?

    "Distanziert" bewegt sich auf emotional-zwischenmenschlicher Ebene und hat nichts damit zu tun ob er bei irgendjemandem oder Wilson bei ihm einbricht.

  8. #4
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    Dann ist er respektlos. Der Einbruch bei Cuddy diente vermutlich beidem: Beweissammlung und Neugiersbefriedigung.

    Und was mal das Eindringen in die Privatsphäre angeht: House hat kein Problem, diese bei anderen zu verletzen. Aber es könnte auch niemand seine verletzen, weil er "ja gar kein Privatleben hat." (O-Ton House gegenüber Chase). Wenn House also keine Privatspäre hat, kann er auch keine Distanz wahren oder wie?

    "Distanziert" bewegt sich auf emotional-zwischenmenschlicher Ebene und hat nichts damit zu tun ob er bei irgendjemandem oder Wilson bei ihm einbricht.

  9. #5
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    Natürlich hat er ein Privatleben - eines, das teilweise nur die Zuschauer sehen und das auch uns nur scheibchenweise präsentiert wird. Er gibt nicht zu, dass er ein Privatleben hat, weil er nicht darüber definiert werden möchte, sondern ausschliesslich über seinen Job und seine Kompetenz. Aber wenn man sein Privatleben verschweigt, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Er blendet es (ausser manchmal) Wilson gegenüber komplett aus - Ihr wisst doch, wie peinlich ihm Fragen zu seiner Person und seinem Background sind, ganz egal wer sie stellt und dass er damit überhaupt nicht zurechtkommt (Musterbeispiele "Son of a Coma Guy" oder "One day, one room - das haben aber vermutlich viele noch nicht gesehen, weil erst in der 3. Staffel).

  10. #5
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    Natürlich hat er ein Privatleben - eines, das teilweise nur die Zuschauer sehen und das auch uns nur scheibchenweise präsentiert wird. Er gibt nicht zu, dass er ein Privatleben hat, weil er nicht darüber definiert werden möchte, sondern ausschliesslich über seinen Job und seine Kompetenz. Aber wenn man sein Privatleben verschweigt, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Er blendet es (ausser manchmal) Wilson gegenüber komplett aus - Ihr wisst doch, wie peinlich ihm Fragen zu seiner Person und seinem Background sind, ganz egal wer sie stellt und dass er damit überhaupt nicht zurechtkommt (Musterbeispiele "Son of a Coma Guy" oder "One day, one room - das haben aber vermutlich viele noch nicht gesehen, weil erst in der 3. Staffel).

  11. #6
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    Original von Namikwa
    Natürlich hat er ein Privatleben - eines, das teilweise nur die Zuschauer sehen und das auch uns nur scheibchenweise präsentiert wird. Er gibt nicht zu, dass er ein Privatleben hat, weil er nicht darüber definiert werden möchte, sondern ausschliesslich über seinen Job und seine Kompetenz. Aber wenn man sein Privatleben verschweigt, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Er blendet es (ausser manchmal) Wilson gegenüber komplett aus - Ihr wisst doch, wie peinlich ihm Fragen zu seiner Person und seinem Background sind, ganz egal wer sie stellt und dass er damit überhaupt nicht zurechtkommt (Musterbeispiele "Son of a Coma Guy" oder "One day, one room - das haben aber vermutlich viele noch nicht gesehen, weil erst in der 3. Staffel).
    Klingt für mich verdächtig nach jemanden, der Distanz wahren will ...

  12. #6
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    Natürlich hat er ein Privatleben - eines, das teilweise nur die Zuschauer sehen und das auch uns nur scheibchenweise präsentiert wird. Er gibt nicht zu, dass er ein Privatleben hat, weil er nicht darüber definiert werden möchte, sondern ausschliesslich über seinen Job und seine Kompetenz. Aber wenn man sein Privatleben verschweigt, heisst es noch lange nicht, dass es nicht existiert. Er blendet es (ausser manchmal) Wilson gegenüber komplett aus - Ihr wisst doch, wie peinlich ihm Fragen zu seiner Person und seinem Background sind, ganz egal wer sie stellt und dass er damit überhaupt nicht zurechtkommt (Musterbeispiele "Son of a Coma Guy" oder "One day, one room - das haben aber vermutlich viele noch nicht gesehen, weil erst in der 3. Staffel).
    Klingt für mich verdächtig nach jemanden, der Distanz wahren will ...

  13. #7
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    Ja, was anderes hab ich ja nie behauptet - er wahrt die Distanz, wenn es um den "privaten" House geht!

  14. #7
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  15. #8
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    Also ist er distanziert, wenn er Distanz wahren will - oder übersehe ich da was?

  16. #8
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    Also ist er distanziert, wenn er Distanz wahren will - oder übersehe ich da was?

  17. #9
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    Ich versteh nicht ganz, worauf du hinauswillst???

  18. #9
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    Ich versteh nicht ganz, worauf du hinauswillst???

  19. #10
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    Nun ja, worüber wird hier eigentlich diskutiert?

    House ist ein distanzierter Charakter, die Position ist ja nun bewiesen. Kühl ist er auch. Das wollte ich lediglich mal unterstrichen haben.

  20. #10
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    House ist ein distanzierter Charakter, die Position ist ja nun bewiesen. Kühl ist er auch. Das wollte ich lediglich mal unterstrichen haben.

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