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Gedichtesammlung

Erstellt von Neffets, 25.07.2006, 23:05 Uhr · 49 Antworten · 4.612 Aufrufe

  1. #31
    Julchen's Avatar

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    01.01.2007
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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe erst etwas überlegt es hier reinzuschreiben,weil mir sowas immer unangenehm ist.....ich habe immer ein wenig Angst ausgelacht zu werden oder dass es nicht gefällt,aber ich möchte einmal mutig sein,also ist hier ein "Gedicht",dass ich vor ca. 10 Jahren für meine beste Freundin geschrieben habe,sie war damals an Krebs erkrankt......


    Ich wünsche mir für dich einen Engel,
    der über dich wacht
    und seine Flügel schützend über dich hält,
    damit du dich niemals verlassen fühlst

    Ich wünsche mir für dich,
    dass du jederzeit Menschen um dich hast,
    denen du alles anvertrauen kannst,
    damit du selbst die schlechtesten Gedanken nicht alleine tragen musst

    Ich wünsche mir für dich,
    dass du niemals deine Hoffnung und Zuversicht verlierst,
    die dich so besonders machen

    Ich wünsche mir für dich,
    dass jeder einzelne Tag etwas Besonderes für dich bereit hält,
    damit er unvergesslich wird

    Ich wünsche mir für mich,
    dass ich immer stark genug sein werde,
    um dich mit all meiner Liebe,Wärme und Kraft
    auf deinem Weg zu begleiten und unterstützen




    Ok,dann mal los mit dem Feedback,ich bin neugierig was ihr denkt und davon haltet.....

  2. #31
    Julchen's Avatar

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    Hallo ihr Lieben,

    ich habe erst etwas überlegt es hier reinzuschreiben,weil mir sowas immer unangenehm ist.....ich habe immer ein wenig Angst ausgelacht zu werden oder dass es nicht gefällt,aber ich möchte einmal mutig sein,also ist hier ein "Gedicht",dass ich vor ca. 10 Jahren für meine beste Freundin geschrieben habe,sie war damals an Krebs erkrankt......


    Ich wünsche mir für dich einen Engel,
    der über dich wacht
    und seine Flügel schützend über dich hält,
    damit du dich niemals verlassen fühlst

    Ich wünsche mir für dich,
    dass du jederzeit Menschen um dich hast,
    denen du alles anvertrauen kannst,
    damit du selbst die schlechtesten Gedanken nicht alleine tragen musst

    Ich wünsche mir für dich,
    dass du niemals deine Hoffnung und Zuversicht verlierst,
    die dich so besonders machen

    Ich wünsche mir für dich,
    dass jeder einzelne Tag etwas Besonderes für dich bereit hält,
    damit er unvergesslich wird

    Ich wünsche mir für mich,
    dass ich immer stark genug sein werde,
    um dich mit all meiner Liebe,Wärme und Kraft
    auf deinem Weg zu begleiten und unterstützen




    Ok,dann mal los mit dem Feedback,ich bin neugierig was ihr denkt und davon haltet.....

  3. #32
    jisatsu's Avatar

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    08.12.2006
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    @Julchen: Ich find's schön und toll, dass du deine Freundin unterstützt hast (Wie geht es ihr? Ich hoffe sie ist wieder gesund geworden...).

    Nach euren ganzen tollen Gedichten trau ich mich fast gar nicht meins zu posten, aber ich würde doch gern wissen, was ihr davon haltet:

    Badezimmerspiegel

    Samstag
    Gute Laune
    Samstagmorgen
    Erwachen, aufstehen
    Badezimmer
    Duschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten und bewundern
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Lang und blond
    Gesicht
    Herzförmig und sanft
    Augen
    Strahlend blau
    Nase
    Fast gerade
    Mund
    Natürlich, lächelnd
    Brüste
    Können sich sehen lassen
    Figur
    Nicht perfekt aber gute Proportionen
    Spiegelbild
    Zufrieden lächeln

    Sonntag
    Ein bisschen verkatert
    Sonntagmorgen
    Früh aufstehen
    Badezimmer
    Waschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Leicht durcheinander
    Gesicht
    Blass und verschlafen
    Augen
    Blau wie immer
    Nase
    Ein bisschen schief
    Mund
    Normal, neutral
    Brüste
    Ein bisschen klein
    Figur
    Mehr Sport vielleicht
    Spiegelbild
    Sich anziehen und gehen

    Montag
    Schlechte Laune
    Montagmorgen
    Geweckt werden, aufstehen
    Badezimmer
    Duschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten und bemängeln
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Widerspenstig, zu lang
    Gesicht
    Bleich und kantig
    Augen
    Blau bis grau
    Nase
    Krumm und schief
    Mund
    Schmallippig, mürrisch
    Brüste
    Gleichzeitig zu klein und hängend
    Figur
    Viel zu fett
    Spiegelbild
    Dagegen schlagen

    Spiegel, du Lügner?

  4. #32
    jisatsu's Avatar

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    @Julchen: Ich find's schön und toll, dass du deine Freundin unterstützt hast (Wie geht es ihr? Ich hoffe sie ist wieder gesund geworden...).

    Nach euren ganzen tollen Gedichten trau ich mich fast gar nicht meins zu posten, aber ich würde doch gern wissen, was ihr davon haltet:

    Badezimmerspiegel

    Samstag
    Gute Laune
    Samstagmorgen
    Erwachen, aufstehen
    Badezimmer
    Duschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten und bewundern
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Lang und blond
    Gesicht
    Herzförmig und sanft
    Augen
    Strahlend blau
    Nase
    Fast gerade
    Mund
    Natürlich, lächelnd
    Brüste
    Können sich sehen lassen
    Figur
    Nicht perfekt aber gute Proportionen
    Spiegelbild
    Zufrieden lächeln

    Sonntag
    Ein bisschen verkatert
    Sonntagmorgen
    Früh aufstehen
    Badezimmer
    Waschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Leicht durcheinander
    Gesicht
    Blass und verschlafen
    Augen
    Blau wie immer
    Nase
    Ein bisschen schief
    Mund
    Normal, neutral
    Brüste
    Ein bisschen klein
    Figur
    Mehr Sport vielleicht
    Spiegelbild
    Sich anziehen und gehen

    Montag
    Schlechte Laune
    Montagmorgen
    Geweckt werden, aufstehen
    Badezimmer
    Duschen, Zähne putzen
    Badezimmerspiegel
    Sich selbst betrachten und bemängeln
    Spiegelbild
    Von oben bis unten
    Haare
    Widerspenstig, zu lang
    Gesicht
    Bleich und kantig
    Augen
    Blau bis grau
    Nase
    Krumm und schief
    Mund
    Schmallippig, mürrisch
    Brüste
    Gleichzeitig zu klein und hängend
    Figur
    Viel zu fett
    Spiegelbild
    Dagegen schlagen

    Spiegel, du Lügner?

  5. #33
    Julchen's Avatar

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    01.01.2007
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    @ jisatsu: Ich find dein Gedicht toll,es "spiegelt" genau das wieder was man selbst sooft denkt wenn man vor demselbigen steht und vor allem wie häufig und schnell sich das wieder ändern kann
    Gut getroffen

    P.S: Danke deiner Nachfrage,aber nein,sie wurde leider nicht gesund und ist im Mai vor 6 Jahren gestorben....Meine Wünsche für sie und mich haben sich aber dennoch erfüllt

  6. #33
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    @ jisatsu: Ich find dein Gedicht toll,es "spiegelt" genau das wieder was man selbst sooft denkt wenn man vor demselbigen steht und vor allem wie häufig und schnell sich das wieder ändern kann
    Gut getroffen

    P.S: Danke deiner Nachfrage,aber nein,sie wurde leider nicht gesund und ist im Mai vor 6 Jahren gestorben....Meine Wünsche für sie und mich haben sich aber dennoch erfüllt

  7. #34
    Alison's Avatar

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    08.10.2006
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    @ Jisatsu: Ich musste lächeln, als ich dein Dedicht gelesen habe. Ich finde es toll, wie du mit so viel Humor und Menschenkenntnis schreiben kannst.

    @ Julchen: Es tut mir sehr leid, dass deine Freundin gestorben ist. Dein Gedicht für sie ist wirklich wunderschön. Es hat ihr bestimmt sehr viel bedeutet.

    @ Faith: Ich habe deine Gedichte erst jetzt gesehen und finde sie total klasse, besonders "Wieder zu dir" gefällt mir. Das muss ja eine sehr komplizierte Beziehung gewesen sein.



    Hier ist mein erster Versuch ein Gedicht zu schreiben seit Jahren. Die von damals waren so schlecht, dass ich mein Gedichtbuch weggeworfen habe. Jetzt habe ich zum ersten Mal versucht ein Gedicht ohne Reime zu schreiben, weil die Reime bei mir immer total verkrampft rüber kamen.

    Leere

    Dein Mund spricht von Hoffnung, von Vertrauen und Glück.
    Deine Stimme ist dabei so kalt, dass jedes Gefühl in mir zu Eis gefriert.
    Deine Augen starren ins Leere und ich suche vergeblich Leben in ihnen.

    Wo ist der Mensch, den ich liebte wie nichts auf der Welt?
    Warum bin ich allein, auch wenn du neben mir stehst?
    Wem kann ich trauen, wenn du deine Verspechen brichst?
    Was bringt die Zukunft, wenn alles zerbricht, was gestern wichtig war?

    Ich will dir meine Wut ins Gesicht schreien.
    Ich will fliehen, an einen Ort so weit wie möglich weg von dir.
    Ich will aufhören zu fühlen, so wie du.

    Ich will dir sagen, wie sehr ich dich liebe.
    Ich will dich niemals verlieren.
    Ich will die Zeit zurück drehen und wieder in deine Arme fliehen.

  8. #34
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    @ Jisatsu: Ich musste lächeln, als ich dein Dedicht gelesen habe. Ich finde es toll, wie du mit so viel Humor und Menschenkenntnis schreiben kannst.

    @ Julchen: Es tut mir sehr leid, dass deine Freundin gestorben ist. Dein Gedicht für sie ist wirklich wunderschön. Es hat ihr bestimmt sehr viel bedeutet.

    @ Faith: Ich habe deine Gedichte erst jetzt gesehen und finde sie total klasse, besonders "Wieder zu dir" gefällt mir. Das muss ja eine sehr komplizierte Beziehung gewesen sein.



    Hier ist mein erster Versuch ein Gedicht zu schreiben seit Jahren. Die von damals waren so schlecht, dass ich mein Gedichtbuch weggeworfen habe. Jetzt habe ich zum ersten Mal versucht ein Gedicht ohne Reime zu schreiben, weil die Reime bei mir immer total verkrampft rüber kamen.

    Leere

    Dein Mund spricht von Hoffnung, von Vertrauen und Glück.
    Deine Stimme ist dabei so kalt, dass jedes Gefühl in mir zu Eis gefriert.
    Deine Augen starren ins Leere und ich suche vergeblich Leben in ihnen.

    Wo ist der Mensch, den ich liebte wie nichts auf der Welt?
    Warum bin ich allein, auch wenn du neben mir stehst?
    Wem kann ich trauen, wenn du deine Verspechen brichst?
    Was bringt die Zukunft, wenn alles zerbricht, was gestern wichtig war?

    Ich will dir meine Wut ins Gesicht schreien.
    Ich will fliehen, an einen Ort so weit wie möglich weg von dir.
    Ich will aufhören zu fühlen, so wie du.

    Ich will dir sagen, wie sehr ich dich liebe.
    Ich will dich niemals verlieren.
    Ich will die Zeit zurück drehen und wieder in deine Arme fliehen.

  9. #35
    TineBiene's Avatar

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    07.03.2007
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    So. Bin auch da. Das Gedicht hier enstand vor langer Zeit. Weiß ehrlichgesagt gar nimmer wann o__O Und es ist kein Meisterwerk, aba es war damals was in mir vor ging.
    Morgen ist Heute schon Gestern
    +Der Mut war nicht da, den ich brauchte zum sterben +
    +Mein Leben liegt vor mir in tausenden Scherben +
    +Ich möchte doch so gern dass alles jetzt aufhört +
    +Mit so einfachen Worten, mein Leben zerstört +
    +Die Ideale von gestern, wo war unser Ziel? +
    +Nur ein bisschen Alleinsein, doch für ihn war?s zu viel +
    +Der letzte Blick zurück, er brach mir das Herz,+
    +verstand nie warum, vergaß meinen Schmerz,+
    +In so vielen Stunden, in denen ich weinte um Ihn,+
    +die letzte der Stunden und ich steh? auf den Schien? ,+
    +Ich versuch mich zu halten, doch der Boden er bebt,+
    +In so langer Zeit, viel zu kurz gelebt,+
    +Will einfach nur, diese Momente vergessen,+
    +und den Jungen den ich liebte doch niemals vermissen,+
    +alles wird lauter, schwillt zu einem Dröhnen an,+
    +bis ich nicht anderes mehr hören kann,+
    +Der Zug kommt näher, mit all den Sekunden,+
    +Kein Blut auf dem Boden, nur innere Wunden,+
    +Ein Schrei ? Doch ich bleib? jetzt hier stehen,+
    +den Kopf gen? Himmel, will endlich gehen+
    +weg, weit weg, so weit weg wie nur möglich,+
    +hab versucht ihn zu lieben, doch diese Liebe war tödlich,+
    +Ich musste so weinen, als ich ihn dann sah,+
    +durch meine traurigen Augen, wie glücklich er doch war+
    +Es war nur ganz kurz, keine Zeit zum schrein?,+

    Ob ich ihn wirklich noch brauchte?
    ...

    Ich glaub es nicht, Nein.



    -------------
    Das nächste is' n' bisschen abstrakter ^^
    Das Schräge soll so etwas wie eine 2. Stimme darstellen .. hf

    Eine Welt die nicht verspricht, was sie sowieso nicht hält

    Tropfen.


    Nicht viele.

    Der Himmel ist schwarz.


    Die Blitze sie zucken


    So stumm wie Fische.


    Ein leises Prasseln, mehr ist nicht zu hören.


    Das erste Grollen


    Ganz weit entfernt.


    Doch der Wind weht.


    Wütend, heimtückisch.


    Meine Hände werden nass.


    Das Prasseln wir stärker und wächst zum Trommeln.


    Es klingt so wütend, der Himmel weint.


    Das Donnern ist Zorn. Blanke Wut,


    So laut gegen meine Scheiben.


    Die Blitze sind wie Töten:


    Ohne Rücksicht auf Unschuldige.


    Es regnet in Strömen, die Häuser werden Dunkel.


    Doch es regnet weiter.


    Der Wind klingt so hektisch,


    panisch, hysterisch.




    Die Welt wird ertrinken.


    In Tränen des Himmels.


    Und er lebt weiter.


    Damit alles verstummt.


    Ein Schrei auf der Straße, von Wasser überschwemmt.


    Sie hat ein Opfer gefunden, die Bestie, die von Hass gezüchtet.

  10. #35
    TineBiene's Avatar

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    So. Bin auch da. Das Gedicht hier enstand vor langer Zeit. Weiß ehrlichgesagt gar nimmer wann o__O Und es ist kein Meisterwerk, aba es war damals was in mir vor ging.
    Morgen ist Heute schon Gestern
    +Der Mut war nicht da, den ich brauchte zum sterben +
    +Mein Leben liegt vor mir in tausenden Scherben +
    +Ich möchte doch so gern dass alles jetzt aufhört +
    +Mit so einfachen Worten, mein Leben zerstört +
    +Die Ideale von gestern, wo war unser Ziel? +
    +Nur ein bisschen Alleinsein, doch für ihn war?s zu viel +
    +Der letzte Blick zurück, er brach mir das Herz,+
    +verstand nie warum, vergaß meinen Schmerz,+
    +In so vielen Stunden, in denen ich weinte um Ihn,+
    +die letzte der Stunden und ich steh? auf den Schien? ,+
    +Ich versuch mich zu halten, doch der Boden er bebt,+
    +In so langer Zeit, viel zu kurz gelebt,+
    +Will einfach nur, diese Momente vergessen,+
    +und den Jungen den ich liebte doch niemals vermissen,+
    +alles wird lauter, schwillt zu einem Dröhnen an,+
    +bis ich nicht anderes mehr hören kann,+
    +Der Zug kommt näher, mit all den Sekunden,+
    +Kein Blut auf dem Boden, nur innere Wunden,+
    +Ein Schrei ? Doch ich bleib? jetzt hier stehen,+
    +den Kopf gen? Himmel, will endlich gehen+
    +weg, weit weg, so weit weg wie nur möglich,+
    +hab versucht ihn zu lieben, doch diese Liebe war tödlich,+
    +Ich musste so weinen, als ich ihn dann sah,+
    +durch meine traurigen Augen, wie glücklich er doch war+
    +Es war nur ganz kurz, keine Zeit zum schrein?,+

    Ob ich ihn wirklich noch brauchte?
    ...

    Ich glaub es nicht, Nein.



    -------------
    Das nächste is' n' bisschen abstrakter ^^
    Das Schräge soll so etwas wie eine 2. Stimme darstellen .. hf

    Eine Welt die nicht verspricht, was sie sowieso nicht hält

    Tropfen.


    Nicht viele.

    Der Himmel ist schwarz.


    Die Blitze sie zucken


    So stumm wie Fische.


    Ein leises Prasseln, mehr ist nicht zu hören.


    Das erste Grollen


    Ganz weit entfernt.


    Doch der Wind weht.


    Wütend, heimtückisch.


    Meine Hände werden nass.


    Das Prasseln wir stärker und wächst zum Trommeln.


    Es klingt so wütend, der Himmel weint.


    Das Donnern ist Zorn. Blanke Wut,


    So laut gegen meine Scheiben.


    Die Blitze sind wie Töten:


    Ohne Rücksicht auf Unschuldige.


    Es regnet in Strömen, die Häuser werden Dunkel.


    Doch es regnet weiter.


    Der Wind klingt so hektisch,


    panisch, hysterisch.




    Die Welt wird ertrinken.


    In Tränen des Himmels.


    Und er lebt weiter.


    Damit alles verstummt.


    Ein Schrei auf der Straße, von Wasser überschwemmt.


    Sie hat ein Opfer gefunden, die Bestie, die von Hass gezüchtet.

  11. #36
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    @fran: Ich finde dein Gedicht echt toll,du hast es wirklich gut getroffen wie die meisten Menschen sich verstellen,teils vielleicht auch weil sie Angst davor haben sie selbst zu sein....

    @Alison: Danke für deine lieben Worte,ich habe mich sehr darüber gefreut! Dein Gedicht klingt auch traurig,aber ich mag es trotzdem sehr,es schwingt sehr viel Gefühl dabei mit,das finde ich wirklich schön und es berührt mich.....
    Und was sagt dir übrigens,dass deine frühreren Gedichte so schlecht sind? Ich bin sicher die hätten uns auch gefallen,man selbst ist ja meistens kritischer mit sich als alle anderen (kenne ich sooo gut )

    @TineBiene: Ich fnde du hast deine damaligen Gefühle wirklich intensiv beschrieben,ich konnte mich gut hinein versetzen und hoffe,dass du dich mittlerweile nicht mehr so fühlst wie in deinem Gedicht?! Du bringst dort deine tiefsten Gedanken zum Ausdruck,alleine deshalb ist es schon ein Meisterwerk und vor allem auch ein Unikat
    In deinem zweiten klingt auch viel Enttäuchung und Traurigkeit mit,aber ich finde es gut und mag die etwas "andere" Art sehr...

    @saoirse: Warum denn nicht,poste es doch mal einfach hierein,dann lernen wir dein Lieblingsgedicht mal kennen

    @an alle: Mir ist aufgefallen,dass die meisten Gedichte einen traurigen oder enttäuschten Kontext haben und habe überlegt warum das wohl so ist. Ich denke einfach,dass die kreativsten und besten Gedanken oft aus einer Traurigkeit heraus entstehen,Gedanken die einem nicht in den Sinn kommen,wenn um einen herum "alles in Ordnung" ist.....Vielleicht hat noch jemand eine andere (bessere) Idee..?! mal alle

  12. #36
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    @fran: Ich finde dein Gedicht echt toll,du hast es wirklich gut getroffen wie die meisten Menschen sich verstellen,teils vielleicht auch weil sie Angst davor haben sie selbst zu sein....

    @Alison: Danke für deine lieben Worte,ich habe mich sehr darüber gefreut! Dein Gedicht klingt auch traurig,aber ich mag es trotzdem sehr,es schwingt sehr viel Gefühl dabei mit,das finde ich wirklich schön und es berührt mich.....
    Und was sagt dir übrigens,dass deine frühreren Gedichte so schlecht sind? Ich bin sicher die hätten uns auch gefallen,man selbst ist ja meistens kritischer mit sich als alle anderen (kenne ich sooo gut )

    @TineBiene: Ich fnde du hast deine damaligen Gefühle wirklich intensiv beschrieben,ich konnte mich gut hinein versetzen und hoffe,dass du dich mittlerweile nicht mehr so fühlst wie in deinem Gedicht?! Du bringst dort deine tiefsten Gedanken zum Ausdruck,alleine deshalb ist es schon ein Meisterwerk und vor allem auch ein Unikat
    In deinem zweiten klingt auch viel Enttäuchung und Traurigkeit mit,aber ich finde es gut und mag die etwas "andere" Art sehr...

    @saoirse: Warum denn nicht,poste es doch mal einfach hierein,dann lernen wir dein Lieblingsgedicht mal kennen

    @an alle: Mir ist aufgefallen,dass die meisten Gedichte einen traurigen oder enttäuschten Kontext haben und habe überlegt warum das wohl so ist. Ich denke einfach,dass die kreativsten und besten Gedanken oft aus einer Traurigkeit heraus entstehen,Gedanken die einem nicht in den Sinn kommen,wenn um einen herum "alles in Ordnung" ist.....Vielleicht hat noch jemand eine andere (bessere) Idee..?! mal alle

  13. #37
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    Ja, mir ist's auch schon aufgefallen, dass die meisten Gedichte irgendwie traurig klingen. Und ich bin der Meinung, dass wir viel mehr nachdenken wenn wir ein Problem haben, oder traurig sind. Ich weiß nicht woher das kommt.
    Ich glaube, dass man nach einem Grund für alles sucht. Für alles was passiert, oder was eben grade nicht passiert. Und wenn man niemandem zum Reden hat, bzw. einfach niemanden damit "belästigen" will, schreibt man es auf. So wie die Gedanken grade kommen. Ohnme groß darüber nachzudenken, ob man das Geschriebene später gut findet, oder nicht. Man will sien Problem vor sich haben. Damit kann ich zB dann einfach besser umgehen.

    Papier ist geduldig.

  14. #37
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    Ja, mir ist's auch schon aufgefallen, dass die meisten Gedichte irgendwie traurig klingen. Und ich bin der Meinung, dass wir viel mehr nachdenken wenn wir ein Problem haben, oder traurig sind. Ich weiß nicht woher das kommt.
    Ich glaube, dass man nach einem Grund für alles sucht. Für alles was passiert, oder was eben grade nicht passiert. Und wenn man niemandem zum Reden hat, bzw. einfach niemanden damit "belästigen" will, schreibt man es auf. So wie die Gedanken grade kommen. Ohnme groß darüber nachzudenken, ob man das Geschriebene später gut findet, oder nicht. Man will sien Problem vor sich haben. Damit kann ich zB dann einfach besser umgehen.

    Papier ist geduldig.

  15. #38
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    Hab auch mal ein trauriges Gedicht. Ist allerdings auf französisch:

    Pouvoir

    D'abord je ne peux plus roupiller,
    ensuite je ne peux plus crier,
    puis je ne peux plus pleurer,
    et la seule chose dont j'ai besoin est
    arr?ter de respirer.

    Übersetzung:
    Zuerst kann ich nicht mehr schlafen,
    dann kann ich nicht mehr schreien,
    danach kann ich nicht mehr weinen
    und das einzige, das ich noch brauche ist
    aufhören zu atmen.


    Bitte um FB.

  16. #38
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    Hab auch mal ein trauriges Gedicht. Ist allerdings auf französisch:

    Pouvoir

    D'abord je ne peux plus roupiller,
    ensuite je ne peux plus crier,
    puis je ne peux plus pleurer,
    et la seule chose dont j'ai besoin est
    arr?ter de respirer.

    Übersetzung:
    Zuerst kann ich nicht mehr schlafen,
    dann kann ich nicht mehr schreien,
    danach kann ich nicht mehr weinen
    und das einzige, das ich noch brauche ist
    aufhören zu atmen.


    Bitte um FB.

  17. #39
    chaos pretty diva died's Avatar

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    28.04.2007
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    5
    Hier ein kleines von mir


    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Lippen
    Die Worte die nichts aussagen dürfen

    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Hände
    Die Bewegung die nichts aufhält

    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Augen
    Die Blicke die nichts erkennen dürfen

    Die Gedanken in meinem Kopf
    Stellen fragen,
    die nicht ausgesprochen werden dürfen

  18. #39
    chaos pretty diva died's Avatar

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    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Lippen
    Die Worte die nichts aussagen dürfen

    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Hände
    Die Bewegung die nichts aufhält

    Die Gedanken in meinem Kopf
    Führen meine Augen
    Die Blicke die nichts erkennen dürfen

    Die Gedanken in meinem Kopf
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  19. #40
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    Wenn der Vogel schreit,
    ist er dem Tod geweiht,
    wenn es der Jäger hört
    und es ihn doch sehr stört,
    gibt's einen lauten Knall
    und einen tiefen Fall.

    Doch kommt der Böse an die Absturzstelle,
    merkt man, er ist im Kopp nicht gerade helle.
    Denn statt des Vogels toten Körper
    findet er n Sack voll Wörter.
    Knöpft ihn auf, entfernt den Schrot,
    und liest laut: "Knapp daneben, du Idiot!"

  20. #40
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    Wenn der Vogel schreit,
    ist er dem Tod geweiht,
    wenn es der Jäger hört
    und es ihn doch sehr stört,
    gibt's einen lauten Knall
    und einen tiefen Fall.

    Doch kommt der Böse an die Absturzstelle,
    merkt man, er ist im Kopp nicht gerade helle.
    Denn statt des Vogels toten Körper
    findet er n Sack voll Wörter.
    Knöpft ihn auf, entfernt den Schrot,
    und liest laut: "Knapp daneben, du Idiot!"

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