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Barack Obama und seine Reden/Politik

Erstellt von Virgenie, 24.07.2008, 13:32 Uhr · 72 Antworten · 10.066 Aufrufe

  1. #21
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    21.06.2006
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    re: Barack Obama und seine Reden/Politik

    Original von Summer87
    Historisch war an der Rede nichts. Die Bilder waren es dafür sehr. Das wird in Amerika gut ankommen.
    Deutsche die amerikanische Fahnen schwingen. Großes Kino.

    Original von Shatiel
    Jetzt mal blöd gefragt, was wird sich unter Obama ändern, was sich unter McCain nicht ändern wird:

    - einen sofortigen Abzug aus dem Irak lehnt Obama mittlerweile ab, will die Soldaten in Afghanistan einsetzen. Er fordert auch eine verstärkte Beteiligung von Europa - insbesondere Deutschland - am Kampf gegen Terror bzw. in Afghanistan.
    - von seiner Abneigung gegen Schusswaffen und Todesstrafe ist er mittlerweile abgewichen
    - Er will die Armee aufstocken
    - Klimapolitisch gehen beide nen anderen Weg als Bush
    - an den Rechten für Homo5exuelle wird er auch nichts ändern (er ließ sich in Amerika nicht mal mit nem homo5exuellem Bürgermeister fotografieren - eben wegen dessen 5exuellen Neigungen).

    Obama ist halt nur viel charismatischer als McCain ^^
    Amerikanischer Wahlkampf ist kein Kindergeburtstag. Da ist die (echte) Meinung des Kandidaten nicht wirklich wichtig. Er sagt das was die Wähler hören wollen. Er braucht die Stimmen der Menschen die noch unsicher sind, oder ihn für unpatriotisch halten. Ich denke nicht, dass er seine Meinung plötzlich geändert hat. Er und sein Team sind nur schlau genug um zu wissen, dass sie ihn konservativer erscheinen lassen müssen. (als er eigentlich ist.) Die Liberalen wählen ihn wahrscheinlich sowieso. Er braucht die Stimmen der Konservativen. Und die wollen ihre Waffen behalten, Homo5exualität verbieten und lieber im Irak Krieg haben als auf ihren Boden. Es ist wichtig, dass er das macht. Er will schließlich gewinnen.
    Das könnte aber anders kommen - viele Liberale haben für ihn im Vorwahlkampf gespendet und könnten sich durch seinen "Sinneswandel" verraten fühlen und eventuell Nader wählen. Dann können die Dems bei ner verlorenen Wahl wieder auf Nader rumhacken, dass er ihnen die Präsidentschaft gekostet hat

    Seine Haltung gegen Homo5exualität bzw. das verweigerte Foto mit dem Bürgermeister geschah schon im Vorwahlkampf, da denke ich weniger, dass es sich um politisches Kalkül handelt. Und für die Todesstrafe (halt nur in besonders verwerflichen Fällen) hat er sich schon vor einiger Zeit ausgesprochen ("The Audacity of Truth" erschien 2006) - da kommt mir seine Ablehnung im Vorwahlkampf wohl eher als ne Stimmen- und Geldsammelaktion vor, um genug Liberale auf seine Seite zu bekommen.

    @Cuddelstein: Wann hat McCain denn das gesagt? Aber bei dessen verwirrten Aussagen überrascht mich gar nichts mehr - hat er nicht auch gesagt, dass das Einmischen Russlands in die Tschechesoslowakei bedenklich ist?

    Aber am Bildungssektor könnte er eher etwas weiter bringen als Obama - durch die Bildungsschecks erhalten auch ärmere Familien finanzielle Unterstützung, um ihre Kinder auf teurere Privatschulen zu schicken. Obama ist dagegen, weil dadurch die öffentlichen Schulen schlechter gestellt werden, und spricht sich eher für Leistungsboni bei Lehrern aus. Da ist McCain wohl der innovativere der beiden (ok, ich persönlich halte grundsätzlich viel von der Bildungsscheck-Idee ^^).

  2. #21
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    21.06.2006
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    re: Barack Obama und seine Reden/Politik

    Original von Summer87
    Historisch war an der Rede nichts. Die Bilder waren es dafür sehr. Das wird in Amerika gut ankommen.
    Deutsche die amerikanische Fahnen schwingen. Großes Kino.

    Original von Shatiel
    Jetzt mal blöd gefragt, was wird sich unter Obama ändern, was sich unter McCain nicht ändern wird:

    - einen sofortigen Abzug aus dem Irak lehnt Obama mittlerweile ab, will die Soldaten in Afghanistan einsetzen. Er fordert auch eine verstärkte Beteiligung von Europa - insbesondere Deutschland - am Kampf gegen Terror bzw. in Afghanistan.
    - von seiner Abneigung gegen Schusswaffen und Todesstrafe ist er mittlerweile abgewichen
    - Er will die Armee aufstocken
    - Klimapolitisch gehen beide nen anderen Weg als Bush
    - an den Rechten für Homo5exuelle wird er auch nichts ändern (er ließ sich in Amerika nicht mal mit nem homo5exuellem Bürgermeister fotografieren - eben wegen dessen 5exuellen Neigungen).

    Obama ist halt nur viel charismatischer als McCain ^^
    Amerikanischer Wahlkampf ist kein Kindergeburtstag. Da ist die (echte) Meinung des Kandidaten nicht wirklich wichtig. Er sagt das was die Wähler hören wollen. Er braucht die Stimmen der Menschen die noch unsicher sind, oder ihn für unpatriotisch halten. Ich denke nicht, dass er seine Meinung plötzlich geändert hat. Er und sein Team sind nur schlau genug um zu wissen, dass sie ihn konservativer erscheinen lassen müssen. (als er eigentlich ist.) Die Liberalen wählen ihn wahrscheinlich sowieso. Er braucht die Stimmen der Konservativen. Und die wollen ihre Waffen behalten, Homo5exualität verbieten und lieber im Irak Krieg haben als auf ihren Boden. Es ist wichtig, dass er das macht. Er will schließlich gewinnen.
    Das könnte aber anders kommen - viele Liberale haben für ihn im Vorwahlkampf gespendet und könnten sich durch seinen "Sinneswandel" verraten fühlen und eventuell Nader wählen. Dann können die Dems bei ner verlorenen Wahl wieder auf Nader rumhacken, dass er ihnen die Präsidentschaft gekostet hat

    Seine Haltung gegen Homo5exualität bzw. das verweigerte Foto mit dem Bürgermeister geschah schon im Vorwahlkampf, da denke ich weniger, dass es sich um politisches Kalkül handelt. Und für die Todesstrafe (halt nur in besonders verwerflichen Fällen) hat er sich schon vor einiger Zeit ausgesprochen ("The Audacity of Truth" erschien 2006) - da kommt mir seine Ablehnung im Vorwahlkampf wohl eher als ne Stimmen- und Geldsammelaktion vor, um genug Liberale auf seine Seite zu bekommen.

    @Cuddelstein: Wann hat McCain denn das gesagt? Aber bei dessen verwirrten Aussagen überrascht mich gar nichts mehr - hat er nicht auch gesagt, dass das Einmischen Russlands in die Tschechesoslowakei bedenklich ist?

    Aber am Bildungssektor könnte er eher etwas weiter bringen als Obama - durch die Bildungsschecks erhalten auch ärmere Familien finanzielle Unterstützung, um ihre Kinder auf teurere Privatschulen zu schicken. Obama ist dagegen, weil dadurch die öffentlichen Schulen schlechter gestellt werden, und spricht sich eher für Leistungsboni bei Lehrern aus. Da ist McCain wohl der innovativere der beiden (ok, ich persönlich halte grundsätzlich viel von der Bildungsscheck-Idee ^^).

  3. #22
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    re: Barack Obama und seine Reden/Politik

    Original von Shatiel
    Original von Summer87
    Historisch war an der Rede nichts. Die Bilder waren es dafür sehr. Das wird in Amerika gut ankommen.
    Deutsche die amerikanische Fahnen schwingen. Großes Kino.

    Original von Shatiel
    Jetzt mal blöd gefragt, was wird sich unter Obama ändern, was sich unter McCain nicht ändern wird:

    - einen sofortigen Abzug aus dem Irak lehnt Obama mittlerweile ab, will die Soldaten in Afghanistan einsetzen. Er fordert auch eine verstärkte Beteiligung von Europa - insbesondere Deutschland - am Kampf gegen Terror bzw. in Afghanistan.
    - von seiner Abneigung gegen Schusswaffen und Todesstrafe ist er mittlerweile abgewichen
    - Er will die Armee aufstocken
    - Klimapolitisch gehen beide nen anderen Weg als Bush
    - an den Rechten für Homo5exuelle wird er auch nichts ändern (er ließ sich in Amerika nicht mal mit nem homo5exuellem Bürgermeister fotografieren - eben wegen dessen 5exuellen Neigungen).

    Obama ist halt nur viel charismatischer als McCain ^^
    Amerikanischer Wahlkampf ist kein Kindergeburtstag. Da ist die (echte) Meinung des Kandidaten nicht wirklich wichtig. Er sagt das was die Wähler hören wollen. Er braucht die Stimmen der Menschen die noch unsicher sind, oder ihn für unpatriotisch halten. Ich denke nicht, dass er seine Meinung plötzlich geändert hat. Er und sein Team sind nur schlau genug um zu wissen, dass sie ihn konservativer erscheinen lassen müssen. (als er eigentlich ist.) Die Liberalen wählen ihn wahrscheinlich sowieso. Er braucht die Stimmen der Konservativen. Und die wollen ihre Waffen behalten, Homo5exualität verbieten und lieber im Irak Krieg haben als auf ihren Boden. Es ist wichtig, dass er das macht. Er will schließlich gewinnen.


    @Cuddelstein: Wann hat McCain denn das gesagt? Aber bei dessen verwirrten Aussagen überrascht mich gar nichts mehr - hat er nicht auch gesagt, dass das Einmischen Russlands in die Tschechesoslowakei bedenklich ist?
    Also wann genau er das gesagt hat weis ich nicht mehr aber es stimmt. Schon seine abartige Haltung gegenüber Homo5exuellen. Aber das ist bei Obama auch nicht besser

    McCain ist doch auch sehr Krank oder?

  4. #22
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    re: Barack Obama und seine Reden/Politik

    Original von Shatiel
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    Historisch war an der Rede nichts. Die Bilder waren es dafür sehr. Das wird in Amerika gut ankommen.
    Deutsche die amerikanische Fahnen schwingen. Großes Kino.

    Original von Shatiel
    Jetzt mal blöd gefragt, was wird sich unter Obama ändern, was sich unter McCain nicht ändern wird:

    - einen sofortigen Abzug aus dem Irak lehnt Obama mittlerweile ab, will die Soldaten in Afghanistan einsetzen. Er fordert auch eine verstärkte Beteiligung von Europa - insbesondere Deutschland - am Kampf gegen Terror bzw. in Afghanistan.
    - von seiner Abneigung gegen Schusswaffen und Todesstrafe ist er mittlerweile abgewichen
    - Er will die Armee aufstocken
    - Klimapolitisch gehen beide nen anderen Weg als Bush
    - an den Rechten für Homo5exuelle wird er auch nichts ändern (er ließ sich in Amerika nicht mal mit nem homo5exuellem Bürgermeister fotografieren - eben wegen dessen 5exuellen Neigungen).

    Obama ist halt nur viel charismatischer als McCain ^^
    Amerikanischer Wahlkampf ist kein Kindergeburtstag. Da ist die (echte) Meinung des Kandidaten nicht wirklich wichtig. Er sagt das was die Wähler hören wollen. Er braucht die Stimmen der Menschen die noch unsicher sind, oder ihn für unpatriotisch halten. Ich denke nicht, dass er seine Meinung plötzlich geändert hat. Er und sein Team sind nur schlau genug um zu wissen, dass sie ihn konservativer erscheinen lassen müssen. (als er eigentlich ist.) Die Liberalen wählen ihn wahrscheinlich sowieso. Er braucht die Stimmen der Konservativen. Und die wollen ihre Waffen behalten, Homo5exualität verbieten und lieber im Irak Krieg haben als auf ihren Boden. Es ist wichtig, dass er das macht. Er will schließlich gewinnen.


    @Cuddelstein: Wann hat McCain denn das gesagt? Aber bei dessen verwirrten Aussagen überrascht mich gar nichts mehr - hat er nicht auch gesagt, dass das Einmischen Russlands in die Tschechesoslowakei bedenklich ist?
    Also wann genau er das gesagt hat weis ich nicht mehr aber es stimmt. Schon seine abartige Haltung gegenüber Homo5exuellen. Aber das ist bei Obama auch nicht besser

    McCain ist doch auch sehr Krank oder?

  5. #23
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!

  6. #23
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!

  7. #24
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    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....

  8. #24
    DMesuoH's Avatar

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    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....

  9. #25
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    Original von Viech
    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....
    Wahlkampf hin oder her, das ist doch einfach nur dämlich. Du kannst doch nciht als Spitzenpolitker eines Landes einen Verbündeten beschimpfen, von dem du noch etwas willst. Auch wenn du von deinen Leuten gewählt werden möchtest, sowas sagt man nicht. Wie stellt der sich das vor?

    Und wenn jetzt unsre Politiker darauf reagieren, sehen die Amis auch nur, dass McCain aussenpolitisch nichts drauf hat. Was wieder ein Punkt für Obama wäre. Nein, die Aussage war echt dämlich von McCain!

  10. #25
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    Original von Viech
    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....
    Wahlkampf hin oder her, das ist doch einfach nur dämlich. Du kannst doch nciht als Spitzenpolitker eines Landes einen Verbündeten beschimpfen, von dem du noch etwas willst. Auch wenn du von deinen Leuten gewählt werden möchtest, sowas sagt man nicht. Wie stellt der sich das vor?

    Und wenn jetzt unsre Politiker darauf reagieren, sehen die Amis auch nur, dass McCain aussenpolitisch nichts drauf hat. Was wieder ein Punkt für Obama wäre. Nein, die Aussage war echt dämlich von McCain!

  11. #26
    Jonny Knoxville's Avatar

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    Wie im SO-Artikel erwähnt, kann der von McCains Sprecher verwendete Begriff mit mehreren Bedeutungen übersetzt werden. Einige davon würden ja sogar stimmen.

    Man sollte sich also nicht so heftig darüber aufregen.


    edit: Hat zwar keiner gefragt, aber egal^^


  12. #26
    Jonny Knoxville's Avatar

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    Wie im SO-Artikel erwähnt, kann der von McCains Sprecher verwendete Begriff mit mehreren Bedeutungen übersetzt werden. Einige davon würden ja sogar stimmen.

    Man sollte sich also nicht so heftig darüber aufregen.


    edit: Hat zwar keiner gefragt, aber egal^^


  13. #27
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    Original von Dr. M
    Original von Viech
    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....
    Wahlkampf hin oder her, das ist doch einfach nur dämlich. Du kannst doch nciht als Spitzenpolitker eines Landes einen Verbündeten beschimpfen, von dem du noch etwas willst. Auch wenn du von deinen Leuten gewählt werden möchtest, sowas sagt man nicht. Wie stellt der sich das vor?

    Und wenn jetzt unsre Politiker darauf reagieren, sehen die Amis auch nur, dass McCain aussenpolitisch nichts drauf hat. Was wieder ein Punkt für Obama wäre. Nein, die Aussage war echt dämlich von McCain!
    Wollen die Amerikaner bzw. McCain überhaupt was von Deutschland? Will er eventuell keinen Einsatz von Deutschland in Afghanistan, sondern nur Obama will das?

    Naja, ich kann die Wahl in den USA eh nicht beeinflussen. Hauptsache, Bush ist weg

    Edit: Aber die Kritik, dass er lieber ein Fitnesstudio besucht hat als Invaliden, ist aufgrund der Tatsache, dass er den Besuch bei den Invaliden abgesagt hat (weil er keine Wahlkampfveranstaltung draus machen wollte) ja wohl irgendwie "berechtigt".

  14. #27
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    Original von Dr. M
    Original von Viech
    Na wennman sich das so durchliest, ist schon mal klar, wer kein von den europäern geliebter/gemochter US-Präsident werden würde!
    Aber so ist der Amerikanische Wahlkampf einfach großteils: den gegner in den Dreck ziehen kommt leider bei viel zu vielen leuten gut an... und dann muss halt alles herhalten....
    Wahlkampf hin oder her, das ist doch einfach nur dämlich. Du kannst doch nciht als Spitzenpolitker eines Landes einen Verbündeten beschimpfen, von dem du noch etwas willst. Auch wenn du von deinen Leuten gewählt werden möchtest, sowas sagt man nicht. Wie stellt der sich das vor?

    Und wenn jetzt unsre Politiker darauf reagieren, sehen die Amis auch nur, dass McCain aussenpolitisch nichts drauf hat. Was wieder ein Punkt für Obama wäre. Nein, die Aussage war echt dämlich von McCain!
    Wollen die Amerikaner bzw. McCain überhaupt was von Deutschland? Will er eventuell keinen Einsatz von Deutschland in Afghanistan, sondern nur Obama will das?

    Naja, ich kann die Wahl in den USA eh nicht beeinflussen. Hauptsache, Bush ist weg

    Edit: Aber die Kritik, dass er lieber ein Fitnesstudio besucht hat als Invaliden, ist aufgrund der Tatsache, dass er den Besuch bei den Invaliden abgesagt hat (weil er keine Wahlkampfveranstaltung draus machen wollte) ja wohl irgendwie "berechtigt".

  15. #28
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!
    Nein. Die Deutschen kann man nur als A****kriecher der Weltgeschichte bezeichnen, weswegen auch alle anderen Völker auf sie herabschauen. McCain hat absolut Recht, "Speichellecker" war eine der treffendsten Übersetzungen. Anders kann ich mir die selbstzerstörerische, amerikaherrliche Politik von Merkel & Co nicht erklären.

    Oder warum Deutschland noch immer keinen dauerhaften Sitz in der UN hat.

    Ein Franzose hat mir mal erzählt, dass er die anbiedernde Art der Deutschen, die auch immer sofort versuchen, die eigene Sprache zu meiden, einfach widerlich findet. Aber sag das einem Deutschen, der wird dich als .... beschimpfen.

  16. #28
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!
    Nein. Die Deutschen kann man nur als A****kriecher der Weltgeschichte bezeichnen, weswegen auch alle anderen Völker auf sie herabschauen. McCain hat absolut Recht, "Speichellecker" war eine der treffendsten Übersetzungen. Anders kann ich mir die selbstzerstörerische, amerikaherrliche Politik von Merkel & Co nicht erklären.

    Oder warum Deutschland noch immer keinen dauerhaften Sitz in der UN hat.

    Ein Franzose hat mir mal erzählt, dass er die anbiedernde Art der Deutschen, die auch immer sofort versuchen, die eigene Sprache zu meiden, einfach widerlich findet. Aber sag das einem Deutschen, der wird dich als .... beschimpfen.

  17. #29
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!
    Nein. Die Deutschen kann man nur als A****kriecher der Weltgeschichte bezeichnen, weswegen auch alle anderen Völker auf sie herabschauen. McCain hat absolut Recht, "Speichellecker" war eine der treffendsten Übersetzungen. Anders kann ich mir die selbstzerstörerische, amerikaherrliche Politik von Merkel & Co nicht erklären.

    Oder warum Deutschland noch immer keinen dauerhaften Sitz in der UN hat.

    Ein Franzose hat mir mal erzählt, dass er die anbiedernde Art der Deutschen, die auch immer sofort versuchen, die eigene Sprache zu meiden, einfach widerlich findet. Aber sag das einem Deutschen, der wird dich als .... beschimpfen.
    Also die Kritik ist ja noch überzogener als die Beschimpfung von McCain. Dass man in Deutschland vorsichtig bei Patriotismus geworden ist, mag vielleicht nicht richtig sein, aber doch verständlich und das aus gutem Grund. Ausserdem sind die Deutschen in den letzten Jahren wahrlich nicht die engsten Freunde der Amis gewesen. Obama wird eben als Symbol gesehen, dass die USA endlich wieder in eine andere Richtung steuern - kein Wunder, dass er hier bejubelt wird!

    Aber da sieht mans mal wieder: Der Patriotismus der Amerikaner ist ekelerregend und gefährlich, aber der Pazifismus hier in Deutschland ist kriecherisch. Mann, entscheidet euch doch mal.

  18. #29
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    Habt ihr eigentlich schon McCains Wutrede gegen Obamas Europareise gehört?

    McCain schimpft über "kriecherische Deutsche"

    Was für ein Idiot!
    Nein. Die Deutschen kann man nur als A****kriecher der Weltgeschichte bezeichnen, weswegen auch alle anderen Völker auf sie herabschauen. McCain hat absolut Recht, "Speichellecker" war eine der treffendsten Übersetzungen. Anders kann ich mir die selbstzerstörerische, amerikaherrliche Politik von Merkel & Co nicht erklären.

    Oder warum Deutschland noch immer keinen dauerhaften Sitz in der UN hat.

    Ein Franzose hat mir mal erzählt, dass er die anbiedernde Art der Deutschen, die auch immer sofort versuchen, die eigene Sprache zu meiden, einfach widerlich findet. Aber sag das einem Deutschen, der wird dich als .... beschimpfen.
    Also die Kritik ist ja noch überzogener als die Beschimpfung von McCain. Dass man in Deutschland vorsichtig bei Patriotismus geworden ist, mag vielleicht nicht richtig sein, aber doch verständlich und das aus gutem Grund. Ausserdem sind die Deutschen in den letzten Jahren wahrlich nicht die engsten Freunde der Amis gewesen. Obama wird eben als Symbol gesehen, dass die USA endlich wieder in eine andere Richtung steuern - kein Wunder, dass er hier bejubelt wird!

    Aber da sieht mans mal wieder: Der Patriotismus der Amerikaner ist ekelerregend und gefährlich, aber der Pazifismus hier in Deutschland ist kriecherisch. Mann, entscheidet euch doch mal.

  19. #30
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    Ich sage es ungerne: Caeser hat recht.

    Wenn man einen Deutschen in einem Amerikanischen Flugzeug (mit Amerikanern rundrum) trifft und der nicht Deutsch sprechen will, weil es "Den Anderen gegenüber unhöflich wäre.", den verabschiede ich nur mit "Bonjour."

    Caeser sprach von .............n der Weltgeschichte. Da waren es nicht die Amis, sondern die Russen. Irgendwo ist immer ein warmes Plätchen im Mokkatempel frei.

    Symbol, ja. Das ist die Freiheitsstatue auch. Aber kann die ein Land regieren? Kann ein Symbol ein Land regieren? Oder doch eher ein Mensch?

    Der Patriotismus der Amerikaner ist nicht ekelerregend und gefährlich. An sich ist er außergewöhnlich gut und fördernd. Was problematisch ist, ist das Sendungsbewusstsein, dass diesen Patriotismus zum Nationalismus "upgraded". Ups, das war Englisch. Sind Amerikaner anwesend?

    Und wegen Obamas "Nichtankunft" in Landstuhl: Das amerikanische Militär wählt traditionell Republikaner. Man kann ihm da sicher Kalkulation vorwerfen, aber dann bitte offen und nicht "Wäääähh. Er mag keine angeschossenen Männer sehen.".

  20. #30
    Gregor Haus's Avatar

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    Ich sage es ungerne: Caeser hat recht.

    Wenn man einen Deutschen in einem Amerikanischen Flugzeug (mit Amerikanern rundrum) trifft und der nicht Deutsch sprechen will, weil es "Den Anderen gegenüber unhöflich wäre.", den verabschiede ich nur mit "Bonjour."

    Caeser sprach von .............n der Weltgeschichte. Da waren es nicht die Amis, sondern die Russen. Irgendwo ist immer ein warmes Plätchen im Mokkatempel frei.

    Symbol, ja. Das ist die Freiheitsstatue auch. Aber kann die ein Land regieren? Kann ein Symbol ein Land regieren? Oder doch eher ein Mensch?

    Der Patriotismus der Amerikaner ist nicht ekelerregend und gefährlich. An sich ist er außergewöhnlich gut und fördernd. Was problematisch ist, ist das Sendungsbewusstsein, dass diesen Patriotismus zum Nationalismus "upgraded". Ups, das war Englisch. Sind Amerikaner anwesend?

    Und wegen Obamas "Nichtankunft" in Landstuhl: Das amerikanische Militär wählt traditionell Republikaner. Man kann ihm da sicher Kalkulation vorwerfen, aber dann bitte offen und nicht "Wäääähh. Er mag keine angeschossenen Männer sehen.".

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