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Kommunismus

Erstellt von Gast885, 03.09.2007, 18:54 Uhr · 12 Antworten · 3.118 Aufrufe

  1. #11
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    Das man größtenteils nicht mehr körperlich sondern geistige Arbeit verkauft beeinflusst nicht die Besitzverhältnisse der Produktionsmittel und des Kapitals.

    Das wir keine vollkommen freie Marktwirtschaft haben ändert nichts an ihren Grundzügen. Es gab bereits vor 150 Jahren Wirtschaftsauf- und -abschwünge, es gibt sie immer noch. Es gab bereits vor 150 Jahren Globalisierung (in einem anderen Ausmaß als heute) und gibt sie immer noch. Arbeit und damit auch Lohn ist ein Faktor der von Angebot und Nachfrage abhängt. In Zeiten des Aufschwungs haben mehr Leute Arbeit und verdienen mehr, in Zeiten der Rezession haben weniger Menschen Arbeit und die mit verdienen weniger.

    Natürlich ist nicht mehr alles wie zur Zeit des Frühkapitalismus, aber die Pfeiler sind immer noch da, ganz einfach weil die Grundzüge des Kapitalismus immer gleich waren und immer gleich sein werden.

  2. #11
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    Das man größtenteils nicht mehr körperlich sondern geistige Arbeit verkauft beeinflusst nicht die Besitzverhältnisse der Produktionsmittel und des Kapitals.

    Das wir keine vollkommen freie Marktwirtschaft haben ändert nichts an ihren Grundzügen. Es gab bereits vor 150 Jahren Wirtschaftsauf- und -abschwünge, es gibt sie immer noch. Es gab bereits vor 150 Jahren Globalisierung (in einem anderen Ausmaß als heute) und gibt sie immer noch. Arbeit und damit auch Lohn ist ein Faktor der von Angebot und Nachfrage abhängt. In Zeiten des Aufschwungs haben mehr Leute Arbeit und verdienen mehr, in Zeiten der Rezession haben weniger Menschen Arbeit und die mit verdienen weniger.

    Natürlich ist nicht mehr alles wie zur Zeit des Frühkapitalismus, aber die Pfeiler sind immer noch da, ganz einfach weil die Grundzüge des Kapitalismus immer gleich waren und immer gleich sein werden.

  3. #12
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    Der Kommunismus in seiner Reinform würde allerdings bedeuten, dass alle Menschen damit einverstanden sind, dass sie alle genau gleich viel haben. Und da liegt der Teufel doch schon im Detail - denn es ist, denke ich ganz menschlihc, dass es immer Menschen geben wird, die versuchen werden, mehr zu haben (mehr Geld, größeres Haus, schönere Frau, etc), daran messen sich nunmal automatisch viele und ihren Stand in der Gesellschaft (ist ja auch im begrenztem Masse bei Naturvölkern so - das Vorrecht des Stärkeren, etc). Das haben ja Vorredner auch schon so beschrieben.

    Zusätzlich braucht man eben jemanden, der alles verwaltet und bestimmt, wieviel ist denn gleichviel, dass jeder bekommen kann.

    Zudem ist es eben auch so, dass wenn es nicht meine Sache ist, wofür ich arbeite - wofür soll ich mich dann anstrengen? Nur, wenn ich selber davon wirklich mir einen Nutzen verspreche, strenge ich mich auch an - wie auch immer der Nutzen aussehen mag - ob es mir nun Befriedigung verschafft, anderen zu helfen, mir selbst zu helfen, etc...

    Die Grundidee des Kommunismus ist sichelrich verlockend für viele - sie ist nur in meinen Augen so nicht durchführbar. Genauso - für Kinder war es in der ehemaligen DDR sicherlich toll geregelt, nur fehlt das Geld, was dafür ausgegeben wurde, eben an anderen Ecken. Im heutigen Deutschland ist es sicherlich ein anderes Extrem (und das Geld reicht auch nicht für alles).

    Auch die nheutige Marktwirtschaft kann so nicht funktionieren, wenn alles immer nur auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, denn dann geht es irgendwann nicht mehr um die Produkte, sondern nur noch um Spekulation und Geld, wie man jetzt ja weltweit immer mehr sieht - also so gesehen auch kein Allheilmittel zur Glückseligkeit. Aber irgenwann wird dieses ganze Kartenhaus schon wieder übelst zusammenbrechen - und bei vielen die Seifenblase platzen...

  4. #12
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    Der Kommunismus in seiner Reinform würde allerdings bedeuten, dass alle Menschen damit einverstanden sind, dass sie alle genau gleich viel haben. Und da liegt der Teufel doch schon im Detail - denn es ist, denke ich ganz menschlihc, dass es immer Menschen geben wird, die versuchen werden, mehr zu haben (mehr Geld, größeres Haus, schönere Frau, etc), daran messen sich nunmal automatisch viele und ihren Stand in der Gesellschaft (ist ja auch im begrenztem Masse bei Naturvölkern so - das Vorrecht des Stärkeren, etc). Das haben ja Vorredner auch schon so beschrieben.

    Zusätzlich braucht man eben jemanden, der alles verwaltet und bestimmt, wieviel ist denn gleichviel, dass jeder bekommen kann.

    Zudem ist es eben auch so, dass wenn es nicht meine Sache ist, wofür ich arbeite - wofür soll ich mich dann anstrengen? Nur, wenn ich selber davon wirklich mir einen Nutzen verspreche, strenge ich mich auch an - wie auch immer der Nutzen aussehen mag - ob es mir nun Befriedigung verschafft, anderen zu helfen, mir selbst zu helfen, etc...

    Die Grundidee des Kommunismus ist sichelrich verlockend für viele - sie ist nur in meinen Augen so nicht durchführbar. Genauso - für Kinder war es in der ehemaligen DDR sicherlich toll geregelt, nur fehlt das Geld, was dafür ausgegeben wurde, eben an anderen Ecken. Im heutigen Deutschland ist es sicherlich ein anderes Extrem (und das Geld reicht auch nicht für alles).

    Auch die nheutige Marktwirtschaft kann so nicht funktionieren, wenn alles immer nur auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, denn dann geht es irgendwann nicht mehr um die Produkte, sondern nur noch um Spekulation und Geld, wie man jetzt ja weltweit immer mehr sieht - also so gesehen auch kein Allheilmittel zur Glückseligkeit. Aber irgenwann wird dieses ganze Kartenhaus schon wieder übelst zusammenbrechen - und bei vielen die Seifenblase platzen...

  5. #13
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    Zugegeben, ich bin ganz klar fuer den Kommunismus (wobei es vielleicht besser waere, von Marxismus zu sprechen), wenn es so weit kommen wuerde, dass die eigentlichen Ideen von Marx und Engels funktionieren. Was viele vom so genannten "Kommunismus" mit bekommen, hat damit jedoch nicht viel zu tun.

  6. #13
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    Zugegeben, ich bin ganz klar fuer den Kommunismus (wobei es vielleicht besser waere, von Marxismus zu sprechen), wenn es so weit kommen wuerde, dass die eigentlichen Ideen von Marx und Engels funktionieren. Was viele vom so genannten "Kommunismus" mit bekommen, hat damit jedoch nicht viel zu tun.

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