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Wie viele "Wahrheiten" gibt es?

Erstellt von Dr.GregHouse, 06.04.2009, 00:28 Uhr · 23 Antworten · 2.662 Aufrufe

  1. #11
    The Doctor
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    Na das Problem ist ja das. Unser Gehirn denkt so, wie es denkt anhand einer gewissen Logik. Man kann dadurch diese Logik nicht umgehen, da das Gehirn sonst nicht funktionieren würde. Blöd gel
    Is wie beim Computer. Er lebt eben von seinen Stromimpulsen. Bekommt er die nicht, hat er pech.
    Lass dir mal einen Nerv abtrennen und dann errate ohne zu sehen, ob jemand hingreift. Es könnte jemand hingreifen oder auch nicht. Sprich: Du kannst es einfach ned wissen. Egal, was du machst

  2. #11
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    Na das Problem ist ja das. Unser Gehirn denkt so, wie es denkt anhand einer gewissen Logik. Man kann dadurch diese Logik nicht umgehen, da das Gehirn sonst nicht funktionieren würde. Blöd gel
    Is wie beim Computer. Er lebt eben von seinen Stromimpulsen. Bekommt er die nicht, hat er pech.
    Lass dir mal einen Nerv abtrennen und dann errate ohne zu sehen, ob jemand hingreift. Es könnte jemand hingreifen oder auch nicht. Sprich: Du kannst es einfach ned wissen. Egal, was du machst

  3. #12
    black_caeser's Avatar

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    Ich ignoriere mal das ganze vorhergegangene Thema und geb' einfach eine Antwort:

    Unendlich viele. Die absolute Wahrheit ist das Sein selbst und kann daher nicht erfasst werden. Jedem Beobachter fehlt ein Stück Information, weil er Teil eines geschlossenen Systems ist und man sich etwas schwer damit tut, sich selbst objektiv zu beobachten.

  4. #12
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    Ich ignoriere mal das ganze vorhergegangene Thema und geb' einfach eine Antwort:

    Unendlich viele. Die absolute Wahrheit ist das Sein selbst und kann daher nicht erfasst werden. Jedem Beobachter fehlt ein Stück Information, weil er Teil eines geschlossenen Systems ist und man sich etwas schwer damit tut, sich selbst objektiv zu beobachten.

  5. #13
    The Doctor
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    Wie wärs mal mit einer Wahrheit?

  6. #13
    The Doctor
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    Wie wärs mal mit einer Wahrheit?

  7. #14
    black_caeser's Avatar

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    Jeder hat seine Wahrheit.

    Jeder weiß was wahr ist - für ihn. Nur weil einige im "Glaube an Gott" Thema ziemlich gute Gründe dafür nennen, warum es wahrscheinlich keinen Gott gibt, wird die Existenz Gottes für einige andere nicht weniger wahr.

  8. #14
    black_caeser's Avatar

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    Jeder hat seine Wahrheit.

    Jeder weiß was wahr ist - für ihn. Nur weil einige im "Glaube an Gott" Thema ziemlich gute Gründe dafür nennen, warum es wahrscheinlich keinen Gott gibt, wird die Existenz Gottes für einige andere nicht weniger wahr.

  9. #15
    Dr.GregHouse's Avatar

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    Es gibt Millionen Wahrheiten. Wenn es passiert, dass sie sich in manchen Punkten bei einigen Menschen decken, dann enstehen Interessensgemeinschaften.

    Allerdings wird es selten vorkommen, dass zwei "Wahrheiten" sich gänzlich gleich sind.
    Wäre auch gefährlich m.E.; dann gibt es keine Reibungspunkte und damit keinen Fortschritt mehr.

  10. #15
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    Es gibt Millionen Wahrheiten. Wenn es passiert, dass sie sich in manchen Punkten bei einigen Menschen decken, dann enstehen Interessensgemeinschaften.

    Allerdings wird es selten vorkommen, dass zwei "Wahrheiten" sich gänzlich gleich sind.
    Wäre auch gefährlich m.E.; dann gibt es keine Reibungspunkte und damit keinen Fortschritt mehr.

  11. #16
    gracy's Avatar

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    Sir Peter Ustinov hat einmal gesagt: "Die Wahrheit ist wie ein Kronleuchter: jeder im Raum kann ihn sehen, aber fuer jeden sieht er anders aus, weil er ihn von einer anderen Seite betrachtet".

    In allem, in das Menschen verstrickt sind, gibt es mehr als ene Wahrheit, weil wie - ich glaube - Watzlawik sagte, die Wahrheit ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht.

  12. #16
    gracy's Avatar

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    Sir Peter Ustinov hat einmal gesagt: "Die Wahrheit ist wie ein Kronleuchter: jeder im Raum kann ihn sehen, aber fuer jeden sieht er anders aus, weil er ihn von einer anderen Seite betrachtet".

    In allem, in das Menschen verstrickt sind, gibt es mehr als ene Wahrheit, weil wie - ich glaube - Watzlawik sagte, die Wahrheit ist nicht, was A sagt, sondern was B versteht.

  13. #17
    The Doctor
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    Das Problem an der Wahrheit liegt in der Definition. Welche Farbe hat ein rotes Auto für einen Farbenblinden? Wie rauscht das Meer für einen Gehörlosen? Wie riecht Pizza für einen Alergika mit verstopfter Nase?

    Das sind so Fragen, da kann man beide Hände in die Höhe reißen und ahnungslos schauen . Das sind alles subjektive Auffassungen von etwas. Logischerweise fasst jeder alles so auf, wie er es auffasst, sonst würde er es nicht auffassen . Für mich sind die Dinge so, wie sie für mich sind. Nicht wie sie für Herrn Müller, Herrn Kunz oder sonst jemanden sind. Ich würde allerdings nicht sagen, dass das die Wahrheit ist, sonst gäbe es Milliarden Wahrheiten. Jeder denkt anders. Und auch wenn man noch so viel gemeinsam hat, irgendwo denkt, fühlt, sieht, hört usw. man anders. Ich denke aber, dass jeder Mensch einfach persönliche Meinungen, Eindrücke usw. hat. Eine Sicht der Dinge. Klar ist das dann "seine Wahrheit". Wahr muss das aber nicht sein, nur weil er es so bezeichnet.

    Bei Wahrheit ist es sehr schwierig, weil wir nicht wissen und nicht wissen können, was wirklich wahr ist. Wir können Sachen für wahr halten oder sie als wahr bezeichnen. Aber wissen können wir es nicht.
    Wieviel ist 2+2? Ich würde sagen 4. Das ist mathematisch wahr. Nur ist Mathematik nur ein System, dass sich jemand ausgedacht hat. Das machen wir übrigens oft so. Wir arbeiten in Systemen um das zu verarbeiten, was ist. Allein wie wir sehen ist schon ein System. Wie wir schreiben, riechen, hören usw. Alles Systeme. Die beschreiben etwas, was da ist.
    Ein Stein liegt am Boden. Hart isser. Elipsenförmig isser. Wie wir ihn beschreiben muss ja nicht stimmen. Was eine Ellipse und was hart ist, haben wir uns ja ausgedacht. Aber da ist er doch. Oder? Für wen ist ein Stein nicht da? Für Scheiben ist er auch da. Merkt man daran, dass sie laut aufschreien, wenn man ihnen Kumpel Stein entgegenwirft. Für Insekten auch, wenn sie unter dem Stein herumkriechen.
    Das, was gegeben ist, ist vielleicht nicht sicher wahr aber wahrscheinlich wahrer als die milliarden verschiedenen "Wahrheiten". Und ich persönlich würde es für am besten halten, die Gegebenheiten als wahr anzusehen und nicht Hirngespinster, mögliche aber abwegige Sachen, übersinnliches usw. Solche Sachen, die unlogisch, unrational und auch nicht beweisbar sind, können, da sie nicht beweisbar sind, nicht als richtig erwiesen werden. Das ein Stein da ist, schon. Auch wenn man ihn umtauft. Da ist was. Das andere kann man nicht beweisen. Und wenn man Pech hat und nach dem Tod nicht mehr weiterlebt, hatte man immer unrecht.

  14. #17
    The Doctor
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    Das Problem an der Wahrheit liegt in der Definition. Welche Farbe hat ein rotes Auto für einen Farbenblinden? Wie rauscht das Meer für einen Gehörlosen? Wie riecht Pizza für einen Alergika mit verstopfter Nase?

    Das sind so Fragen, da kann man beide Hände in die Höhe reißen und ahnungslos schauen . Das sind alles subjektive Auffassungen von etwas. Logischerweise fasst jeder alles so auf, wie er es auffasst, sonst würde er es nicht auffassen . Für mich sind die Dinge so, wie sie für mich sind. Nicht wie sie für Herrn Müller, Herrn Kunz oder sonst jemanden sind. Ich würde allerdings nicht sagen, dass das die Wahrheit ist, sonst gäbe es Milliarden Wahrheiten. Jeder denkt anders. Und auch wenn man noch so viel gemeinsam hat, irgendwo denkt, fühlt, sieht, hört usw. man anders. Ich denke aber, dass jeder Mensch einfach persönliche Meinungen, Eindrücke usw. hat. Eine Sicht der Dinge. Klar ist das dann "seine Wahrheit". Wahr muss das aber nicht sein, nur weil er es so bezeichnet.

    Bei Wahrheit ist es sehr schwierig, weil wir nicht wissen und nicht wissen können, was wirklich wahr ist. Wir können Sachen für wahr halten oder sie als wahr bezeichnen. Aber wissen können wir es nicht.
    Wieviel ist 2+2? Ich würde sagen 4. Das ist mathematisch wahr. Nur ist Mathematik nur ein System, dass sich jemand ausgedacht hat. Das machen wir übrigens oft so. Wir arbeiten in Systemen um das zu verarbeiten, was ist. Allein wie wir sehen ist schon ein System. Wie wir schreiben, riechen, hören usw. Alles Systeme. Die beschreiben etwas, was da ist.
    Ein Stein liegt am Boden. Hart isser. Elipsenförmig isser. Wie wir ihn beschreiben muss ja nicht stimmen. Was eine Ellipse und was hart ist, haben wir uns ja ausgedacht. Aber da ist er doch. Oder? Für wen ist ein Stein nicht da? Für Scheiben ist er auch da. Merkt man daran, dass sie laut aufschreien, wenn man ihnen Kumpel Stein entgegenwirft. Für Insekten auch, wenn sie unter dem Stein herumkriechen.
    Das, was gegeben ist, ist vielleicht nicht sicher wahr aber wahrscheinlich wahrer als die milliarden verschiedenen "Wahrheiten". Und ich persönlich würde es für am besten halten, die Gegebenheiten als wahr anzusehen und nicht Hirngespinster, mögliche aber abwegige Sachen, übersinnliches usw. Solche Sachen, die unlogisch, unrational und auch nicht beweisbar sind, können, da sie nicht beweisbar sind, nicht als richtig erwiesen werden. Das ein Stein da ist, schon. Auch wenn man ihn umtauft. Da ist was. Das andere kann man nicht beweisen. Und wenn man Pech hat und nach dem Tod nicht mehr weiterlebt, hatte man immer unrecht.

  15. #18
    Dr. Strange's Avatar

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    30.08.2009
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    ich sage nur eins:
    Wahrheit ist relativ.

  16. #18
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  17. #19
    SebastianW's Avatar

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    Quote Originally Posted by Dr. Strange View Post
    ich sage nur eins:
    Wahrheit ist relativ.
    Das ist mal nen konstruktiver Beitrag!
    Alles ist relativ...
    Und zum Thema, nur weil wir glauben, dass es eine Wahrheit gibt heißt es nicht, dass eine existiert. Wir denken in Modellen um zu überleben. Der Mensch ist nicht in der Lage, sich vorzustellen, dass etwas ohne Sin existiert. Da ist unser Gehirn einfach zu beschränkt.

  18. #19
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    ich sage nur eins:
    Wahrheit ist relativ.
    Das ist mal nen konstruktiver Beitrag!
    Alles ist relativ...
    Und zum Thema, nur weil wir glauben, dass es eine Wahrheit gibt heißt es nicht, dass eine existiert. Wir denken in Modellen um zu überleben. Der Mensch ist nicht in der Lage, sich vorzustellen, dass etwas ohne Sin existiert. Da ist unser Gehirn einfach zu beschränkt.

  19. #20
    Dr. Strange's Avatar

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    Okay, dann gestalte ich es konstruktiv.
    Wir haben mal in Reli einen Text behandelt "Wie wirklich ist die Wirklichkeit."
    Vielleicht leistet das ja einen konstruktiven Beitrag.

    Dort steht, dass jeder die Wirklichkeit/Wahrheit anders wahrnimmt und dass wir das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, unterschiedlich interpretieren. Die Welt wird uns von unseren Sinnesorganen und unserem Gehirn keineswegs so vermittelt, wie sie ist, und das ,war wir erleben, ist kein originalgetreues Abbild der Realität.

    Ich zitiere: "Unsere Sinnesorgane bilden die Welt nicht etwa für uns ab. Sie legen sie für uns aus. Der Unterschied ist fundamental."

    Hier ein Bsp: Das Auge wandelt elekromagnete Wellen in das Erlebnis Licht um und vermittelt verschiedene Farbeindrücke, aber ist das, was wir sehen, auch wirklich das, was es wirklich ist?

  20. #20
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    Okay, dann gestalte ich es konstruktiv.
    Wir haben mal in Reli einen Text behandelt "Wie wirklich ist die Wirklichkeit."
    Vielleicht leistet das ja einen konstruktiven Beitrag.

    Dort steht, dass jeder die Wirklichkeit/Wahrheit anders wahrnimmt und dass wir das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, unterschiedlich interpretieren. Die Welt wird uns von unseren Sinnesorganen und unserem Gehirn keineswegs so vermittelt, wie sie ist, und das ,war wir erleben, ist kein originalgetreues Abbild der Realität.

    Ich zitiere: "Unsere Sinnesorgane bilden die Welt nicht etwa für uns ab. Sie legen sie für uns aus. Der Unterschied ist fundamental."

    Hier ein Bsp: Das Auge wandelt elekromagnete Wellen in das Erlebnis Licht um und vermittelt verschiedene Farbeindrücke, aber ist das, was wir sehen, auch wirklich das, was es wirklich ist?

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