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Farbige und unsympathische Rollen in Arztserien?

Erstellt von Namikwa, 02.08.2007, 22:42 Uhr · 28 Antworten · 6.192 Aufrufe

  1. #1
    Namikwa's Avatar

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    Idee Farbige und unsympathische Rollen in Arztserien?

    Das war so in ER - Peter Benton ist ja nicht gerade der sympathischste - dann Dr. Burke bei Grey´s Anatomy ist ein arroganter ........... par excellence (der damit aber blendend zu seiner unmöglichen Freundin Christina passt). Ist es Zufall, dass die farbigen Rollen so gut wie nie die Sympathieträger sind?

    House führt ja seine Political Incorrectness ja auch konsequent bei Foreman durch... als Foreman einmal auf der Tafel schreiben will, sagt er irgendwas wie "This is called the white board for a reason". Foreman kontert aber recht geschickt mit "Then gimme the black marker".

    Oder Cuddy fragt House, als er Foremans Vater ins Büro bringt "Was ist DAS?" Und House antwortet irgendwas in der Richtung "Die dürfen jetzt sogar schon wählen."

    Ich frage mich, wie dieser doch ziemlich klare Rassismus von den Afro-Amerikanern aufgenommen wird..

    Aber generell muss ich sagen, dass ich Foreman sehr unsympathisch finde. Eigentlich von Folge zu Folge mehr. Er ist ein kleiner "Wanna-be-House"..

    LG
    Namikwa

  2. #1
    Namikwa's Avatar

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    Idee Farbige und unsympathische Rollen in Arztserien?

    Das war so in ER - Peter Benton ist ja nicht gerade der sympathischste - dann Dr. Burke bei Grey´s Anatomy ist ein arroganter ........... par excellence (der damit aber blendend zu seiner unmöglichen Freundin Christina passt). Ist es Zufall, dass die farbigen Rollen so gut wie nie die Sympathieträger sind?

    House führt ja seine Political Incorrectness ja auch konsequent bei Foreman durch... als Foreman einmal auf der Tafel schreiben will, sagt er irgendwas wie "This is called the white board for a reason". Foreman kontert aber recht geschickt mit "Then gimme the black marker".

    Oder Cuddy fragt House, als er Foremans Vater ins Büro bringt "Was ist DAS?" Und House antwortet irgendwas in der Richtung "Die dürfen jetzt sogar schon wählen."

    Ich frage mich, wie dieser doch ziemlich klare Rassismus von den Afro-Amerikanern aufgenommen wird..

    Aber generell muss ich sagen, dass ich Foreman sehr unsympathisch finde. Eigentlich von Folge zu Folge mehr. Er ist ein kleiner "Wanna-be-House"..

    LG
    Namikwa

  3. #2
    angel29.01's Avatar

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    Naja, also ich fand Dr. Burke immer sympatisch. Er war meine Lieblingsfigur....
    Von daher ist es wohl eher Geschmackssache.

    Aber es ist wohl generell so, das schwarze nur die Rollen kriegen, die "klassisch schwarz" sind: Früher kriminell und jetzt hat er sein Leben im Griff.

    In den meisten US-Serien gibt es auch immer nur einen schwarzen. Da gibt es schon Witze drüber: Quoten-Schwarzer / Alibi-Schwarzer usw.

    Die fehlende Gleichberechtigung ist vor allem in Comedys auffällig: Seinfeld, Cheers, Frasier, Friends. Das waren in den letzten beiden Jahrzehnten die erfolgreichsten Comedys - und alle ohne schwarze.
    Auf der anderen Seite gibt es das genauso....

    In Comedys gibt es immer noch ne Rassentrennung!

  4. #2
    angel29.01's Avatar

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    Naja, also ich fand Dr. Burke immer sympatisch. Er war meine Lieblingsfigur....
    Von daher ist es wohl eher Geschmackssache.

    Aber es ist wohl generell so, das schwarze nur die Rollen kriegen, die "klassisch schwarz" sind: Früher kriminell und jetzt hat er sein Leben im Griff.

    In den meisten US-Serien gibt es auch immer nur einen schwarzen. Da gibt es schon Witze drüber: Quoten-Schwarzer / Alibi-Schwarzer usw.

    Die fehlende Gleichberechtigung ist vor allem in Comedys auffällig: Seinfeld, Cheers, Frasier, Friends. Das waren in den letzten beiden Jahrzehnten die erfolgreichsten Comedys - und alle ohne schwarze.
    Auf der anderen Seite gibt es das genauso....

    In Comedys gibt es immer noch ne Rassentrennung!

  5. #3
    Dr. MPS's Avatar

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    Naja, ich denke, was "Schwarze" angeht, kann man das im off Topic ausdiskutieren. Was Foreman angeht, ich finde ihn recht sympathisch. Wanna-be House? Nein, er lernt einfach nur am schnellsten, wie ich finde. Kompetent und streitfähig ist er, da kann man nun an diese Berichtssache denken oder nicht, das ist er wirklich.

  6. #3
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    Naja, ich denke, was "Schwarze" angeht, kann man das im off Topic ausdiskutieren. Was Foreman angeht, ich finde ihn recht sympathisch. Wanna-be House? Nein, er lernt einfach nur am schnellsten, wie ich finde. Kompetent und streitfähig ist er, da kann man nun an diese Berichtssache denken oder nicht, das ist er wirklich.

  7. #4
    Dr. M's Avatar

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    Also so unsympathisch finde ich Foreman gar nicht! Wenn dann haben ja alle Charaktere etwas unsympathisches an sich, das ist doch so gewollt!

    Die die Schwarzen House' Scherze aufnehmen, das hab ich mich schon immer gefragt... Würd mich nicht wundern, wenns um die Serie nen Aufstand geben würde.

  8. #4
    Dr. M's Avatar

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    Also so unsympathisch finde ich Foreman gar nicht! Wenn dann haben ja alle Charaktere etwas unsympathisches an sich, das ist doch so gewollt!

    Die die Schwarzen House' Scherze aufnehmen, das hab ich mich schon immer gefragt... Würd mich nicht wundern, wenns um die Serie nen Aufstand geben würde.

  9. #5
    Pimps's Avatar

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    Aber ich finde Foreman geht ehr gelassen mit House' Witzen um und nimmt ihm so den Wind aus den Segeln.

    In der Folge mit dem Jungen, der das mutierte Masernvirus im Gehirn hatte (der adoptierte), erzählt Foreman House, dass sie ihn umreißen mussten, damit er nicht vom Dach fällt. House fragte dann, warum Chase das gemacht hat. Foreman sagte nur: "Schon gut, ich bin schwarz, aber Chase stand näher dran."

    Finde ich gut, dass er das so locker nimmt und selbst Witze darüber macht.

    Foreman ist mir auch nicht unsympatisch. Ich finde ihn tough, clever und er ist jemand, der House die Stirn bietet.

  10. #5
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    Aber ich finde Foreman geht ehr gelassen mit House' Witzen um und nimmt ihm so den Wind aus den Segeln.

    In der Folge mit dem Jungen, der das mutierte Masernvirus im Gehirn hatte (der adoptierte), erzählt Foreman House, dass sie ihn umreißen mussten, damit er nicht vom Dach fällt. House fragte dann, warum Chase das gemacht hat. Foreman sagte nur: "Schon gut, ich bin schwarz, aber Chase stand näher dran."

    Finde ich gut, dass er das so locker nimmt und selbst Witze darüber macht.

    Foreman ist mir auch nicht unsympatisch. Ich finde ihn tough, clever und er ist jemand, der House die Stirn bietet.

  11. #6
    d.erda's Avatar

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    Welche witeren Schwarze gibt es denn ncoh? in ER spielt dioch auch einer mit, ich schaue die Serie nicht, kann von daher nicht dagen ob er unsympathisch ist...
    Aber soweahl Burke als auch Forman sind nciht unsympathisch, wie ich finde, sondern ehr eigenwillig in ihrer Art, das gefällt mir sogar!

  12. #6
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    Welche witeren Schwarze gibt es denn ncoh? in ER spielt dioch auch einer mit, ich schaue die Serie nicht, kann von daher nicht dagen ob er unsympathisch ist...
    Aber soweahl Burke als auch Forman sind nciht unsympathisch, wie ich finde, sondern ehr eigenwillig in ihrer Art, das gefällt mir sogar!

  13. #7
    Maestria's Avatar

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    Wie schon gesagt wurde, diese Charakter sind ziemlich eigenwillig, selbstsicher und Karriere-orientiert (und haben eine recht großes Ego).
    Wenn ein Charakter nur für sich da ist und sozusagen für sich arbeitet ist es für den Zuschauer schwerer eine Sympathie für diese Person zu entwickeln. Unsympathisch würde ich sie trotzdem nicht nennen, eher gewöhnungsbedürftig. Mir gefällt es, wenn ein Charakter zur Abwechslung für sich einsteht und kein Drama darum macht. Wie schon genannt wurde sollen diese Figuren auch oft für einen "armen Schwarzen aus dem Ghetto" stehen, der darum Kämpfen musste anerkannt zu werden.

    Weil man gerade dabei ist, finde es nett dass Foreman scheinbar der einzige Afroamerikanische Mitarbeiter im Krankenhaus ist. Vielleicht habe ich es auch übersehen, aber ich kann mich an keine Schwester oder anderen Arzt erinnern.

  14. #7
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    Wie schon gesagt wurde, diese Charakter sind ziemlich eigenwillig, selbstsicher und Karriere-orientiert (und haben eine recht großes Ego).
    Wenn ein Charakter nur für sich da ist und sozusagen für sich arbeitet ist es für den Zuschauer schwerer eine Sympathie für diese Person zu entwickeln. Unsympathisch würde ich sie trotzdem nicht nennen, eher gewöhnungsbedürftig. Mir gefällt es, wenn ein Charakter zur Abwechslung für sich einsteht und kein Drama darum macht. Wie schon genannt wurde sollen diese Figuren auch oft für einen "armen Schwarzen aus dem Ghetto" stehen, der darum Kämpfen musste anerkannt zu werden.

    Weil man gerade dabei ist, finde es nett dass Foreman scheinbar der einzige Afroamerikanische Mitarbeiter im Krankenhaus ist. Vielleicht habe ich es auch übersehen, aber ich kann mich an keine Schwester oder anderen Arzt erinnern.

  15. #8
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    Also, ich glaube nun gar nicht, daß House ein Rassist ist..seine Sprüche sind ja schon so aufgesetzt 'rassistisch', daß auch den afro-amerikanischen Zuschauern garantiert auffällt, daß House schlichtweg provozieren und seine Mitmenschen aus der Reserve locken will. Einen 'Aufstand' befürchte ich da nicht....
    Und ich halte Foreman auch nicht für eine unsympathische Figur.
    Er hält im Zweifel House den Spiegel vor und kontert recht clever.

  16. #8
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    Also, ich glaube nun gar nicht, daß House ein Rassist ist..seine Sprüche sind ja schon so aufgesetzt 'rassistisch', daß auch den afro-amerikanischen Zuschauern garantiert auffällt, daß House schlichtweg provozieren und seine Mitmenschen aus der Reserve locken will. Einen 'Aufstand' befürchte ich da nicht....
    Und ich halte Foreman auch nicht für eine unsympathische Figur.
    Er hält im Zweifel House den Spiegel vor und kontert recht clever.

  17. #9
    Namikwa's Avatar

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    Mir fällt gerade ein sehr positives Beispiel einer schwarzen Besetzung ein: die kleine, dicke Resident der Interns in "Grey´s Anatomy". Die ist irrsinnig gut gezeichnet.Zwar auch nicht unbedingt nur sympathisch, aber sehr vielschichtig.

  18. #9
    Namikwa's Avatar

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    Mir fällt gerade ein sehr positives Beispiel einer schwarzen Besetzung ein: die kleine, dicke Resident der Interns in "Grey´s Anatomy". Die ist irrsinnig gut gezeichnet.Zwar auch nicht unbedingt nur sympathisch, aber sehr vielschichtig.

  19. #10
    d.erda's Avatar

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    Also, ich glaube nun gar nicht, daß House ein Rassist ist..seine Sprüche sind ja schon so aufgesetzt 'rassistisch', daß auch den afro-amerikanischen Zuschauern garantiert auffällt, daß House schlichtweg provozieren und seine Mitmenschen aus der Reserve locken will. Einen 'Aufstand' befürchte ich da nicht....
    Und ich halte Foreman auch nicht für eine unsympathische Figur.
    Er hält im Zweifel House den Spiegel vor und kontert recht clever.
    Nein, ich denke auch nciht, dass Hosue ein Rassist ist!
    Es gab doch eine Szenen in der 1. Staffel, da fragt Forman ihn: "Warum trizen sie mich?" darauf sagt House: "Ist so meinen Art. Ist es schlimmer geworden?" Forman:"Ja"
    House:"Dann ist es keine Rassen-Sache, sie sind nicht schwärzer als letzte Woche!"

  20. #10
    d.erda's Avatar

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    Original von Houseaddict
    Also, ich glaube nun gar nicht, daß House ein Rassist ist..seine Sprüche sind ja schon so aufgesetzt 'rassistisch', daß auch den afro-amerikanischen Zuschauern garantiert auffällt, daß House schlichtweg provozieren und seine Mitmenschen aus der Reserve locken will. Einen 'Aufstand' befürchte ich da nicht....
    Und ich halte Foreman auch nicht für eine unsympathische Figur.
    Er hält im Zweifel House den Spiegel vor und kontert recht clever.
    Nein, ich denke auch nciht, dass Hosue ein Rassist ist!
    Es gab doch eine Szenen in der 1. Staffel, da fragt Forman ihn: "Warum trizen sie mich?" darauf sagt House: "Ist so meinen Art. Ist es schlimmer geworden?" Forman:"Ja"
    House:"Dann ist es keine Rassen-Sache, sie sind nicht schwärzer als letzte Woche!"

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