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6x21 - Identitäten (Baggage)

Erstellt von Violett, 28.04.2010, 22:11 Uhr · 39 Antworten · 12.894 Aufrufe

  1. #21
    Violett's Avatar

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    12.03.2007
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    6x21- Identitäten (Baggage)

    Originaler Episodentitel: Baggage
    Episodennummer: 131
    US Erstausstrahlung: 10.05.2010
    Deutsche Erstausstrahlung: 28.12.2010
    Regisseur: David Straiton
    Autor: Doris Egan & David Foster


    Inhalt:
      Spoiler 
    Doktor Nolan spürt, dass House auf eine Krise zusteuert. Er lässt seinen Patienten den vergangenen Tag nacherzählen, an dem House Beunruhigendes widerfahren ist: Sein WG-Partner Wilson kündigt ihm zugunsten von Freundin Sam, seine alte Wohnung wird von einem alten Bekannten okkupiert und "verschönert", dazu sorgt eine sterbende Patientin ohne Gedächtnis für Irritationen bei House, weil sie ihm mehr vertraut als ihrem eigenen Ehemann. Was aber quält House wirklich? Doktor Nolan kommt der Antwort näher.

    mit Hugh Laurie (Dr. Gregory House), Lisa Edelstein (Dr. Lisa Cuddy), Robert Sean Leonard (Dr. James Wilson), Omar Epps (Dr. Eric Foreman), Jennifer Morrison (Dr. Allison Cameron), Jesse Spencer (Dr. Robert Chase), Peter Jacobson (Dr. Chris Taub), Olivia Wilde (Dr. Remy Hadley)

    Quellen : Dr. House: Infos zur TV-Serie Dr. House / House, M.D. (TV-Serie) - wunschliste.de

  2. #21
    Violett's Avatar

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    6x21- Identitäten (Baggage)

    Originaler Episodentitel: Baggage
    Episodennummer: 131
    US Erstausstrahlung: 10.05.2010
    Deutsche Erstausstrahlung: 28.12.2010
    Regisseur: David Straiton
    Autor: Doris Egan & David Foster


    Inhalt:
      Spoiler 
    Doktor Nolan spürt, dass House auf eine Krise zusteuert. Er lässt seinen Patienten den vergangenen Tag nacherzählen, an dem House Beunruhigendes widerfahren ist: Sein WG-Partner Wilson kündigt ihm zugunsten von Freundin Sam, seine alte Wohnung wird von einem alten Bekannten okkupiert und "verschönert", dazu sorgt eine sterbende Patientin ohne Gedächtnis für Irritationen bei House, weil sie ihm mehr vertraut als ihrem eigenen Ehemann. Was aber quält House wirklich? Doktor Nolan kommt der Antwort näher.

    mit Hugh Laurie (Dr. Gregory House), Lisa Edelstein (Dr. Lisa Cuddy), Robert Sean Leonard (Dr. James Wilson), Omar Epps (Dr. Eric Foreman), Jennifer Morrison (Dr. Allison Cameron), Jesse Spencer (Dr. Robert Chase), Peter Jacobson (Dr. Chris Taub), Olivia Wilde (Dr. Remy Hadley)

    Quellen : Dr. House: Infos zur TV-Serie Dr. House / House, M.D. (TV-Serie) - wunschliste.de

  3. #22
    Apollo's Avatar

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    05.12.2008
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    Baggage Episode Review

    Normalerweise steht Doris Egan für echt super spannende und mitreißende Folgen wie 5x04 Birthmarks, 5x17 The Social Contract oder 6x15 Private Lives. Daher hatte ich mich auf eine super Folge gefreut. Die Folge war jetzt nicht schlecht gewesen: Andre Braugher war als Dr. Nolan sehr gut, auch Alvie fand ich nicht schlecht und der Erzählstil der Folge brach mit den Rückblenden aus dem gewohnten Erzählstil raus. Auch der Fokus auf House und seine Interaktion mit Nolan fand ich nicht schlecht. Doch mich hat die Folge einfach nicht mitgerissen. Die PotW war meh. Und der Storyfluss war zuweilen einfach sehr zäh flüssig. Für mich ist Baggage keine schlechte Folge, aber im Vergleich zu den erwähnten Doris Egan Folgen war sie imo unter dem Niveau dieser Folgen.

    Fazit:

    3,5/5 Punkten

  4. #22
    Apollo's Avatar

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    Baggage Episode Review

    Normalerweise steht Doris Egan für echt super spannende und mitreißende Folgen wie 5x04 Birthmarks, 5x17 The Social Contract oder 6x15 Private Lives. Daher hatte ich mich auf eine super Folge gefreut. Die Folge war jetzt nicht schlecht gewesen: Andre Braugher war als Dr. Nolan sehr gut, auch Alvie fand ich nicht schlecht und der Erzählstil der Folge brach mit den Rückblenden aus dem gewohnten Erzählstil raus. Auch der Fokus auf House und seine Interaktion mit Nolan fand ich nicht schlecht. Doch mich hat die Folge einfach nicht mitgerissen. Die PotW war meh. Und der Storyfluss war zuweilen einfach sehr zäh flüssig. Für mich ist Baggage keine schlechte Folge, aber im Vergleich zu den erwähnten Doris Egan Folgen war sie imo unter dem Niveau dieser Folgen.

    Fazit:

    3,5/5 Punkten

  5. #23
    Julius96's Avatar

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    27.09.2010
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    Kurz vor Ende der Staffel wird also wieder auf den Anfang eingegangen.:Augenrollen:

    Ich wusste gar nicht, dass House jede Woche wieder den Psychiater besucht... hätte ruhig öfter auftauchen können diese Staffel. Genervt hat mich aber dieser doofe Anstreicher *Namen vergessen hab*.

    Aber das Beste: Der Fall war endlich wieder mal leidlich interessant! :lächeln:

    Insgesamt wieder eine gute Folge.

  6. #23
    Julius96's Avatar

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    Kurz vor Ende der Staffel wird also wieder auf den Anfang eingegangen.:Augenrollen:

    Ich wusste gar nicht, dass House jede Woche wieder den Psychiater besucht... hätte ruhig öfter auftauchen können diese Staffel. Genervt hat mich aber dieser doofe Anstreicher *Namen vergessen hab*.

    Aber das Beste: Der Fall war endlich wieder mal leidlich interessant! :lächeln:

    Insgesamt wieder eine gute Folge.

  7. #24
    Housefan's Avatar

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    04.09.2006
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    1.780
    Das war endlich mal wieder eine tolle Folge. House ist wieder bei Dr. Nolan. Dieser merkt, dass es House nicht gut geht. Gemeinsam arbeiten die beiden die vergangene Woche auf, in der House von Wilson rausgeworfen wurde. In seiner alten Wohnung trifft er auf einen alten Bekannten: ALVIE! Schön, ihn mal wieder zu sehen. Er hat aber leider ein kleines Problem, da er ausgewiesen werden soll. Mit einem gefälschten DNS-Test rettet House ihn jedoch.
    Am Ende ist House dann wieder alleine, weil auch Alvie ihn im Stich lässt. Er gesteht Dr. Nolan, dass er immer noch unglücklich ist und die Therapie bei Dr. Nolan bisher nichts gebracht hat.
    Nun bin ich mal sehr gespannt auf das Finale in der nächsten Woche.

  8. #24
    Housefan's Avatar

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    Das war endlich mal wieder eine tolle Folge. House ist wieder bei Dr. Nolan. Dieser merkt, dass es House nicht gut geht. Gemeinsam arbeiten die beiden die vergangene Woche auf, in der House von Wilson rausgeworfen wurde. In seiner alten Wohnung trifft er auf einen alten Bekannten: ALVIE! Schön, ihn mal wieder zu sehen. Er hat aber leider ein kleines Problem, da er ausgewiesen werden soll. Mit einem gefälschten DNS-Test rettet House ihn jedoch.
    Am Ende ist House dann wieder alleine, weil auch Alvie ihn im Stich lässt. Er gesteht Dr. Nolan, dass er immer noch unglücklich ist und die Therapie bei Dr. Nolan bisher nichts gebracht hat.
    Nun bin ich mal sehr gespannt auf das Finale in der nächsten Woche.

  9. #25
    Lisa_Cuddy_<3's Avatar

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    16.11.2008
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    Ich finde die Folge insgesamt gut, denn am Anfang deutet ziemlich alles darauf hin das sein Problem bei Wilson liegt und erst am Ende stellt sich heraus das es sich auch um Cuddy dreht.
    Sehr interessant.
    Alvie oder wie er heißt ging mir allerdings auch einwenig auf die Nerven. Anstrengender Typ irgendwie.

    lg

  10. #25
    Lisa_Cuddy_<3's Avatar

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    Ich finde die Folge insgesamt gut, denn am Anfang deutet ziemlich alles darauf hin das sein Problem bei Wilson liegt und erst am Ende stellt sich heraus das es sich auch um Cuddy dreht.
    Sehr interessant.
    Alvie oder wie er heißt ging mir allerdings auch einwenig auf die Nerven. Anstrengender Typ irgendwie.

    lg

  11. #26
    Sandy House's Avatar

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    Ich finde, dass "Identitäten" eine sehr gute Folge ist. Ich fand es schön, dass es ein Wiedersehen mit House´Psychiater Dr. Nolan und Alvie gab.:lächeln:

    Den Fall fand ich interessant und die Erlebnisse, die House vergangene Woche erlebt hat, ebenso. Wilson hat House rausgeworfen, woraufhin House wieder in seine alte Wohnung zurückkehrt. Dort trifft er auf Alvie.

    Die House/Alvie Szenen haben mir gefallen. Auch, dass House Alvie mit dem gefälschten DNS Test geholfen hat und ihn somit vor der Ausweisung gerettet hat, fand ich gut.

    Erst am Ende der Folge erfährt man, dass House`Problem nicht nur mit Wilson sondern auch mit Cuddy zu tun hat. Interessant.

    Allerdings hat House mir auch etwas Leid getan. Am Ende ist er wieder allein. Alle sind glücklich außer ihm. Er gesteht Dr.Nolan, dass er immer noch unglücklich ist und dass die Therapie nichts gebracht hat.

  12. #26
    Sandy House's Avatar

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    Ich finde, dass "Identitäten" eine sehr gute Folge ist. Ich fand es schön, dass es ein Wiedersehen mit House´Psychiater Dr. Nolan und Alvie gab.:lächeln:

    Den Fall fand ich interessant und die Erlebnisse, die House vergangene Woche erlebt hat, ebenso. Wilson hat House rausgeworfen, woraufhin House wieder in seine alte Wohnung zurückkehrt. Dort trifft er auf Alvie.

    Die House/Alvie Szenen haben mir gefallen. Auch, dass House Alvie mit dem gefälschten DNS Test geholfen hat und ihn somit vor der Ausweisung gerettet hat, fand ich gut.

    Erst am Ende der Folge erfährt man, dass House`Problem nicht nur mit Wilson sondern auch mit Cuddy zu tun hat. Interessant.

    Allerdings hat House mir auch etwas Leid getan. Am Ende ist er wieder allein. Alle sind glücklich außer ihm. Er gesteht Dr.Nolan, dass er immer noch unglücklich ist und dass die Therapie nichts gebracht hat.

  13. #27
    Lisa_Cuddy_<3's Avatar

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    16.11.2008
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    ich fand die Folge auch deswegen schön weil House mal Gefühle gezeigt hat als er gesagt hat alle sind glücklich nur er nicht.
    Irgendwie traurig :(

  14. #27
    Lisa_Cuddy_<3's Avatar

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    ich fand die Folge auch deswegen schön weil House mal Gefühle gezeigt hat als er gesagt hat alle sind glücklich nur er nicht.
    Irgendwie traurig :(

  15. #28
    Sandy House's Avatar

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    28.12.2006
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    Ja, da stimme ich dir zu. War schön, dass House mal Gefühle gezeigt hat, aber irgendwie auch traurig weil alle außer ihm glücklich sind.

  16. #28
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    Ja, da stimme ich dir zu. War schön, dass House mal Gefühle gezeigt hat, aber irgendwie auch traurig weil alle außer ihm glücklich sind.

  17. #29
    Hilson*love*'s Avatar

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    31.05.2010
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    117
    Endlich mal wieder ein Epi, die einen richtig gefesselt hat.
    House kommt zu spät zu einer Therapiesitzung und wird, kaum ist er duch die Tür, analysiert. Nolan ist wie Wilson, der pflügt auch jedes Detail über House auseinander, nur ein Zacken schärfer.
    House wird von Wilson aus der Wohnung geschmissen, weil Wilson mit Sam zusammen ziehen will. Armes Häschen.
    In seinem alten Appartment trifft House auf Alvie. Ein anstrengender Mensch, der redet wie ein Wasserfall. Außerdem scheint er eine Schwäche fürs malern zu haben...
    House trinkt, um seine seelischen Schmerzen zu betäuben. Sein Bein tut auch weh. Wilson und Cuddy fragen sich: 'Nimmt House Vicodin?'
    Nach und nach kommt Dr. Nolan hinter das eigentliche Problem und House serviert uns das Endresultat auf dem Silbertablett:
    House ist von Wilsons Plänen unberührt, er will nur, dass Wilson glücklich ist. Zumal House denkt, dass die beiden sowieso bald wieder geschieden sind...
    Cuddy zieht mit Lucas zusammen. Davon kann man halten was man will, mir ist das Rille...
    House nähert sich Cuddy, die entfernt sich von ihm. Ein Dilemma, wie es besser nicht sein könnte.
    Und als krönender Abschluss: House hat alles befolgt, was Dr. Nolan ihm geraten hat. Glücklich geworden ist er dadurch nicht, im Gegenteil. Alle anderen sind glücklich, die vielen Pärchen um ihn rum, doch er, House, ist unglücklicher als jeh zuvor. Er schimpft Nolan als Schwindler und haut ab.

    Eine Epi mit Gänsehautgarantie, die uns einen besseren Einblick in House' Gefühlswelt liefert. Wir erfahren was ihn wirklich umtreibt und was ihn zu einem so unglücklichen Menschen macht. Ich mag sie.
    Von den Farben und der allgemeinen Stimmung her, erinnert mich diese Folge ein bisschen an 5x20 "Der größte Schritt". Auch diese Folge war in grau- und dunkelblauen Tönen gehalten um die Stimmung besser herauszuarbeiten.

  18. #29
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    Endlich mal wieder ein Epi, die einen richtig gefesselt hat.
    House kommt zu spät zu einer Therapiesitzung und wird, kaum ist er duch die Tür, analysiert. Nolan ist wie Wilson, der pflügt auch jedes Detail über House auseinander, nur ein Zacken schärfer.
    House wird von Wilson aus der Wohnung geschmissen, weil Wilson mit Sam zusammen ziehen will. Armes Häschen.
    In seinem alten Appartment trifft House auf Alvie. Ein anstrengender Mensch, der redet wie ein Wasserfall. Außerdem scheint er eine Schwäche fürs malern zu haben...
    House trinkt, um seine seelischen Schmerzen zu betäuben. Sein Bein tut auch weh. Wilson und Cuddy fragen sich: 'Nimmt House Vicodin?'
    Nach und nach kommt Dr. Nolan hinter das eigentliche Problem und House serviert uns das Endresultat auf dem Silbertablett:
    House ist von Wilsons Plänen unberührt, er will nur, dass Wilson glücklich ist. Zumal House denkt, dass die beiden sowieso bald wieder geschieden sind...
    Cuddy zieht mit Lucas zusammen. Davon kann man halten was man will, mir ist das Rille...
    House nähert sich Cuddy, die entfernt sich von ihm. Ein Dilemma, wie es besser nicht sein könnte.
    Und als krönender Abschluss: House hat alles befolgt, was Dr. Nolan ihm geraten hat. Glücklich geworden ist er dadurch nicht, im Gegenteil. Alle anderen sind glücklich, die vielen Pärchen um ihn rum, doch er, House, ist unglücklicher als jeh zuvor. Er schimpft Nolan als Schwindler und haut ab.

    Eine Epi mit Gänsehautgarantie, die uns einen besseren Einblick in House' Gefühlswelt liefert. Wir erfahren was ihn wirklich umtreibt und was ihn zu einem so unglücklichen Menschen macht. Ich mag sie.
    Von den Farben und der allgemeinen Stimmung her, erinnert mich diese Folge ein bisschen an 5x20 "Der größte Schritt". Auch diese Folge war in grau- und dunkelblauen Tönen gehalten um die Stimmung besser herauszuarbeiten.

  19. #30
    Three_Stories's Avatar

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    Sehr gute und komplexe Folge wieder mal. Bei House merkt man immer, wenn die letzten Folgen anstehen, da wird dann etwas Besonderes ausgepackt. Diese Folge fand ich wieder sehr kompliziert, sodass es mir fast unangenehm ist, sie in einem Beitrag zu analysieren. Doch ich will es mal versuchen:

    Zuerst mal zur Grundidee: Eine Folge als Therapiesitzung von House zu zeigen, ist schlichtweg genial. Man bekommt einen wunderbaren Einblick auf House´ Innenleben, ohne wieder auf eine Hallu-Kiste zurückgreifen zu müssen und noch einen zweiten Einblick von einem Experten, der House gut kennt. Die beiden haben wunderbar interagiert, auch die Schnitte waren ausgezeichnet und haben das Gefühl der Folge gut vermittelt. Dass House ein schwieriger Patient für einen Psycho-Doc ist, war eigentlich klar, da er sehr starrköpfig ist, sich auf nichts einlässt und sich auch gerne mal selbst belügt, wenn es um sein Seelenleben geht.

    So auch diesmal. Er behauptet, dass alles in Ordnung ist, aber nicht, um Nolan, sondern vor allem sich selbst davon zu überzeugen. Denn die Woche war alles Andere als normal. Dass Wilson ihn vor die Tür setzt, kann ich einigermaßen verstehen. Er braucht eine gute Atmosphäre für sich und Sam, damit das diesmal hinhaut. Auch kann er davon ausgehen, dass der neue House sein Leben meistert. Doch da ist der Knackpunkt: House hat es zwar geschafft, sein Leben neu aufzubauen, es zu verbessern, sich zu wandeln und sogar ein wenig zu verändern. Aber sein eigentliches Ziel hat er dabei verfehlt: glücklich zu werden; Das dürfte sein Hauptproblem sein, das unter der Oberfläche brodelt und herauskommt, als Nolan ihn schlussendlich doch zwingt, sich mit seiner Gefühlswelt auseinanderzusetzen. Es geht nicht primär um Cuddy oder um Wilson (dem er zumindest soweit vertraut, dass er immer das Beste für ihn will), sondern um seine eigene festgefahrene Situation. Er hat sich gewandelt, hat alles versucht und getan, um ein neuer, besserer Mensch zu werden und dennoch tritt er auf der Stelle. Er hat immer noch Schmerzen, in seinem Leben hat sich kaum etwas zum Positiven verändert (er hat Cameron sogar auch noch verloren) und nun betäubt er seine Probleme halt mit Alkohol statt Vicodin. Ein Fortschritt sieht anders aus. Das ist das wahre Problem von House, dass er es trotz aller Bemühungen nicht schafft, sein Glück zu finden, während sein komplettes Umfeld genau das tut. Das bringt ihn zum Verzweifeln und zwar so sehr, dass er alles hinschmeißt. (Ich hoffe, dass er diesen Schritt später bereut, da Nolan ein wirklich fähiger Therapeut ist, schätze House jedoch leider nicht so ein.) Und da bin ich für die letzte Folge gespannt, wohin das führt, denn so kann er sicher nicht weitermachen. Irgendetwas muss sich tun, denn er ist dem Abgrund schon wieder sehr nahe.

    Ich hoffe, ich habe die Situation mit diesem Absatz einigermaßen erfasst. Noch schnell zum Rest der Folge: Die Sache mit Alvie war mMn nicht notwendig und auch etwas dubios, hätte es nicht gebraucht. Der Fall war medizinisch langweilig (neben der grandiosen Geschichte brauchte er aber gar nicht gut zu sein, da es ohnehin kaum Zeit gab), der Knackpunkt lag jedoch in der Geschichte der Patientin. Wo zwar die Vergangenheit eine Rolle spielt, vor allem jedoch der Neuanfang, den sie wie House nach Mayfield jetzt machen muss. Und bei der Beziehung zu ihrem Mann sehe ich jetzt sehr wohl Parallelen, da sie sich nach ihren Anfang von ihm entfernt, während House nach seinem Neuanfang gehofft hatte, dass es endlich etwas mit Cuddy hätte werden können, sie sich aber im Gegenteil immer weiter von ihm entfernt hat.

    Ich fand die Folge richtig gut und inhaltsvoll, kann mit meinem Beitrag allerdings leider nicht alles erfassen. Die Dialoge mit Nolan waren gut, die Folge zum Großteil in sich stimmig und auch auf die anderen Ereignisse der Staffel wurde schön Bezug genommen (Der Kreis schließt sich, mehr dazu dann nächste Woche.). Auch wenn ich die Sache mit Alvie etwas seltsam fand, gehört die Folge dennoch zu meinen Lieblingsfolgen, 9,5/10 Punkte!

  20. #30
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    Sehr gute und komplexe Folge wieder mal. Bei House merkt man immer, wenn die letzten Folgen anstehen, da wird dann etwas Besonderes ausgepackt. Diese Folge fand ich wieder sehr kompliziert, sodass es mir fast unangenehm ist, sie in einem Beitrag zu analysieren. Doch ich will es mal versuchen:

    Zuerst mal zur Grundidee: Eine Folge als Therapiesitzung von House zu zeigen, ist schlichtweg genial. Man bekommt einen wunderbaren Einblick auf House´ Innenleben, ohne wieder auf eine Hallu-Kiste zurückgreifen zu müssen und noch einen zweiten Einblick von einem Experten, der House gut kennt. Die beiden haben wunderbar interagiert, auch die Schnitte waren ausgezeichnet und haben das Gefühl der Folge gut vermittelt. Dass House ein schwieriger Patient für einen Psycho-Doc ist, war eigentlich klar, da er sehr starrköpfig ist, sich auf nichts einlässt und sich auch gerne mal selbst belügt, wenn es um sein Seelenleben geht.

    So auch diesmal. Er behauptet, dass alles in Ordnung ist, aber nicht, um Nolan, sondern vor allem sich selbst davon zu überzeugen. Denn die Woche war alles Andere als normal. Dass Wilson ihn vor die Tür setzt, kann ich einigermaßen verstehen. Er braucht eine gute Atmosphäre für sich und Sam, damit das diesmal hinhaut. Auch kann er davon ausgehen, dass der neue House sein Leben meistert. Doch da ist der Knackpunkt: House hat es zwar geschafft, sein Leben neu aufzubauen, es zu verbessern, sich zu wandeln und sogar ein wenig zu verändern. Aber sein eigentliches Ziel hat er dabei verfehlt: glücklich zu werden; Das dürfte sein Hauptproblem sein, das unter der Oberfläche brodelt und herauskommt, als Nolan ihn schlussendlich doch zwingt, sich mit seiner Gefühlswelt auseinanderzusetzen. Es geht nicht primär um Cuddy oder um Wilson (dem er zumindest soweit vertraut, dass er immer das Beste für ihn will), sondern um seine eigene festgefahrene Situation. Er hat sich gewandelt, hat alles versucht und getan, um ein neuer, besserer Mensch zu werden und dennoch tritt er auf der Stelle. Er hat immer noch Schmerzen, in seinem Leben hat sich kaum etwas zum Positiven verändert (er hat Cameron sogar auch noch verloren) und nun betäubt er seine Probleme halt mit Alkohol statt Vicodin. Ein Fortschritt sieht anders aus. Das ist das wahre Problem von House, dass er es trotz aller Bemühungen nicht schafft, sein Glück zu finden, während sein komplettes Umfeld genau das tut. Das bringt ihn zum Verzweifeln und zwar so sehr, dass er alles hinschmeißt. (Ich hoffe, dass er diesen Schritt später bereut, da Nolan ein wirklich fähiger Therapeut ist, schätze House jedoch leider nicht so ein.) Und da bin ich für die letzte Folge gespannt, wohin das führt, denn so kann er sicher nicht weitermachen. Irgendetwas muss sich tun, denn er ist dem Abgrund schon wieder sehr nahe.

    Ich hoffe, ich habe die Situation mit diesem Absatz einigermaßen erfasst. Noch schnell zum Rest der Folge: Die Sache mit Alvie war mMn nicht notwendig und auch etwas dubios, hätte es nicht gebraucht. Der Fall war medizinisch langweilig (neben der grandiosen Geschichte brauchte er aber gar nicht gut zu sein, da es ohnehin kaum Zeit gab), der Knackpunkt lag jedoch in der Geschichte der Patientin. Wo zwar die Vergangenheit eine Rolle spielt, vor allem jedoch der Neuanfang, den sie wie House nach Mayfield jetzt machen muss. Und bei der Beziehung zu ihrem Mann sehe ich jetzt sehr wohl Parallelen, da sie sich nach ihren Anfang von ihm entfernt, während House nach seinem Neuanfang gehofft hatte, dass es endlich etwas mit Cuddy hätte werden können, sie sich aber im Gegenteil immer weiter von ihm entfernt hat.

    Ich fand die Folge richtig gut und inhaltsvoll, kann mit meinem Beitrag allerdings leider nicht alles erfassen. Die Dialoge mit Nolan waren gut, die Folge zum Großteil in sich stimmig und auch auf die anderen Ereignisse der Staffel wurde schön Bezug genommen (Der Kreis schließt sich, mehr dazu dann nächste Woche.). Auch wenn ich die Sache mit Alvie etwas seltsam fand, gehört die Folge dennoch zu meinen Lieblingsfolgen, 9,5/10 Punkte!

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