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7x23 – Entzwei (Moving On)

Erstellt von Violett, 11.05.2011, 23:57 Uhr · 76 Antworten · 34.146 Aufrufe

  1. #11
    Lena51's Avatar

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    Quote Originally Posted by Com_bustion View Post
    Was soll jetzt noch passieren?
    Ich hab keine Ahnung, aber wozu sind die Autoren da? Vielleicht House vor Gericht? House gegen
      Spoiler 
    den neuen Chef?

  2. #11
    Lena51's Avatar

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    Quote Originally Posted by Com_bustion View Post
    Was soll jetzt noch passieren?
    Ich hab keine Ahnung, aber wozu sind die Autoren da? Vielleicht House vor Gericht? House gegen
      Spoiler 
    den neuen Chef?

  3. #12
    Unagi
    Unagi's Avatar
    Quote Originally Posted by Pallas View Post
    Die große Frage, die sich mir stellt: wusste House, dass Cuddy + Familie + neuer Typ nicht mehr am Esstisch sitzen?
    ...habe ich mich auch gefragt!!!? wie er rein schaut, sieht er die 4, bzw. 5 sitzen, weil rachel auch dabeisitzt. dann steigt er ins auto und haut wilson raus... am anfang denkt man, dass er einfach wegfährt, um seinen ärger rauszulassen - denke auch, dass er erst nach ein paar metern die idee hatte, ins haus zu fahren. aber er KANN nicht gewusst haben, dass niemand mehr am tisch sitzt. ich glaube, in dem moment ging es ihm nicht um die 5, sondern einfach seinen frust rauszulassen... einfach zu zeigen, dass cuddy ihm nicht egal ist und ihn verletzt hat und jetzt mit dem neuen typen beisammen sitzt, obwohl sie vorher das daten bestritten hat.

    kurze frage wegen spoilern ->
      Spoiler 
    ist es nicht offiziell, dass LE aufhört und nicht mehr dabei sein wird..!?? außerdem schauen hier eigentlich nur FOX watcher rein, die am neuesten stand der dinge sind!??


    ich finde das ganze finale jetzt irgendwie seltsam... mit dem nichtwissen, dass LE eventuell aufhört, haben sie das finale gedreht... und es wäre 100% anders gewesen, wenn man davor schon die nicht-vertragsverlängerung gewusst hätte.
    einerseits geht keine 8.Staffel ohne LE und andererseits ist alles ungeklärt bei diesem staffelfinale...

    ...ich bin gespannt... hoffe ja immer noch auf einen umschwung seitens LE, vor allem, da jetzt das finale gesendet wurde und genung usa fans sich aufregen werden... schließlich sollte ja besonders für die 8.Staffel einige fanwünsche integriert werden...

    let`s wait and see :Augenzwinkern_2:

  4. #12
    Unagi
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    Quote Originally Posted by Pallas View Post
    Die große Frage, die sich mir stellt: wusste House, dass Cuddy + Familie + neuer Typ nicht mehr am Esstisch sitzen?
    ...habe ich mich auch gefragt!!!? wie er rein schaut, sieht er die 4, bzw. 5 sitzen, weil rachel auch dabeisitzt. dann steigt er ins auto und haut wilson raus... am anfang denkt man, dass er einfach wegfährt, um seinen ärger rauszulassen - denke auch, dass er erst nach ein paar metern die idee hatte, ins haus zu fahren. aber er KANN nicht gewusst haben, dass niemand mehr am tisch sitzt. ich glaube, in dem moment ging es ihm nicht um die 5, sondern einfach seinen frust rauszulassen... einfach zu zeigen, dass cuddy ihm nicht egal ist und ihn verletzt hat und jetzt mit dem neuen typen beisammen sitzt, obwohl sie vorher das daten bestritten hat.

    kurze frage wegen spoilern ->
      Spoiler 
    ist es nicht offiziell, dass LE aufhört und nicht mehr dabei sein wird..!?? außerdem schauen hier eigentlich nur FOX watcher rein, die am neuesten stand der dinge sind!??


    ich finde das ganze finale jetzt irgendwie seltsam... mit dem nichtwissen, dass LE eventuell aufhört, haben sie das finale gedreht... und es wäre 100% anders gewesen, wenn man davor schon die nicht-vertragsverlängerung gewusst hätte.
    einerseits geht keine 8.Staffel ohne LE und andererseits ist alles ungeklärt bei diesem staffelfinale...

    ...ich bin gespannt... hoffe ja immer noch auf einen umschwung seitens LE, vor allem, da jetzt das finale gesendet wurde und genung usa fans sich aufregen werden... schließlich sollte ja besonders für die 8.Staffel einige fanwünsche integriert werden...

    let`s wait and see :Augenzwinkern_2:

  5. #13
    Spinalnerv's Avatar

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    Echt kein House Staffelfinal Niveau...

    Ich bin enttäuscht.
    Ging es jetzt die ganzen Folgen seit 7.15 darum dass Housd sagt
    I FEEL HURT?????????? Hallo das wurde doch bereits auf den Promobilder zur 7.Staffel gezeigt (sein Herz was raus geschnitten wird)....

    Bin enttäuscht und noch enttäuschter mit dem Wissen, dass LE aussteigt...das geht irgendwie einfach immer noch nicht...Sollte das jetzt Moving On sein????????ßß Ich sah da eher weiterhin die fest verankerten Verhaltensmuster...

    Und JA das ist auch meine Frage?? Wusste House, dass die 4 nicht da sitzen?????????????

    Er hat doch nur seinen Frust raus gelassen ohne Rücksicht auf Verluste und verpisst sich dann wo auch immer hin...es wird einfach nur noch peinlich...

    Wo wird die 8.Staffel spielen? mir egal...für mich ist ab Staffelende 6 House vorbei...

    Übrigens Ich göaube nicht, dass LE sich noch umentscheidet!!!!!!!!!!!Obwohl wie ich finde jetzt ihre Rolle wirklich noch hätte aus gearbeitet werden können...Und Huddy eine Never Ending Story Potenzial hätte!!!!!!!!

  6. #13
    Spinalnerv's Avatar

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    Echt kein House Staffelfinal Niveau...

    Ich bin enttäuscht.
    Ging es jetzt die ganzen Folgen seit 7.15 darum dass Housd sagt
    I FEEL HURT?????????? Hallo das wurde doch bereits auf den Promobilder zur 7.Staffel gezeigt (sein Herz was raus geschnitten wird)....

    Bin enttäuscht und noch enttäuschter mit dem Wissen, dass LE aussteigt...das geht irgendwie einfach immer noch nicht...Sollte das jetzt Moving On sein????????ßß Ich sah da eher weiterhin die fest verankerten Verhaltensmuster...

    Und JA das ist auch meine Frage?? Wusste House, dass die 4 nicht da sitzen?????????????

    Er hat doch nur seinen Frust raus gelassen ohne Rücksicht auf Verluste und verpisst sich dann wo auch immer hin...es wird einfach nur noch peinlich...

    Wo wird die 8.Staffel spielen? mir egal...für mich ist ab Staffelende 6 House vorbei...

    Übrigens Ich göaube nicht, dass LE sich noch umentscheidet!!!!!!!!!!!Obwohl wie ich finde jetzt ihre Rolle wirklich noch hätte aus gearbeitet werden können...Und Huddy eine Never Ending Story Potenzial hätte!!!!!!!!

  7. #14
    DrGregoryGregHouseMD's Avatar

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    06.02.2009
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    Der Anfang der Folge war sehr schockierend..also die Cuddy-Polizisten-Szene. Aber schließlich kam damit nichts im Schluss vor, was ich sehr irritierend fand' und auch ziemlich blöd.
    Die Tatsache, dass House in Cuddys Haus gerast ist, fand ich noch nichtmal all zu übel muss ich gestehen.
    Natürlich war das übertrieben, aber er hat seine Wut mal ausgelassen und danach dieses zufriedene Auflächeln.. :rotes_Gesicht_2:

  8. #14
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    Der Anfang der Folge war sehr schockierend..also die Cuddy-Polizisten-Szene. Aber schließlich kam damit nichts im Schluss vor, was ich sehr irritierend fand' und auch ziemlich blöd.
    Die Tatsache, dass House in Cuddys Haus gerast ist, fand ich noch nichtmal all zu übel muss ich gestehen.
    Natürlich war das übertrieben, aber er hat seine Wut mal ausgelassen und danach dieses zufriedene Auflächeln.. :rotes_Gesicht_2:

  9. #15
    sushi8553's Avatar

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    12.09.2010
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    Ich glaube ich bin zufrieden.
    Man hätte aber bitte Polizisten-Szenen weglassen bzw. sie erst gegen Ende der Folge einbauen lassen. Das hat in der Tat einiges an Spannung genommen und eigentlich etwas anderes "schlimmeres" erwarten lassen.
    Und auf was für eine dämliche Taubstory wollen die Autoren da hinarbeiten? Er wird innerhalb von vier Tagen zweimal Vater? Ernsthaft?
    Aber trotzdem fand ich war das ein rundes Staffelende und ich bin zufrieden. Zufrieden mit der Folge und zufrieden mit der Staffel.

  10. #15
    sushi8553's Avatar

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    Ich glaube ich bin zufrieden.
    Man hätte aber bitte Polizisten-Szenen weglassen bzw. sie erst gegen Ende der Folge einbauen lassen. Das hat in der Tat einiges an Spannung genommen und eigentlich etwas anderes "schlimmeres" erwarten lassen.
    Und auf was für eine dämliche Taubstory wollen die Autoren da hinarbeiten? Er wird innerhalb von vier Tagen zweimal Vater? Ernsthaft?
    Aber trotzdem fand ich war das ein rundes Staffelende und ich bin zufrieden. Zufrieden mit der Folge und zufrieden mit der Staffel.

  11. #16
    DrGregoryGregHouseMD's Avatar

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    Also ich für meinen Teil musste anfangen zu lachen als Rachel nur meinte, sie sei schwanger.

  12. #16
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  13. #17
    Huli<3's Avatar

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    25.06.2010
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    105
    Lächeln? Ich habe laut aufgelacht....:happy:

  14. #17
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  15. #18
    ~Noa~'s Avatar

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    (Für alle, die sich den Spass an der Serie weiterhin nicht verderben lassen wollen, setze ich meine Meinung diesmal in Spoiler. So wird niemand gezwungen, sie zu lesen und sich dabei mies zu fühlen. Den Grund dafür kann man nachlesen im Thread zu 7-22.)


      Spoiler 
    Eins vorweg. Ich war begeisterter House-Watcher. Ich mochte S4 nicht besonders und S5 noch weniger - aus offensichtlichen Gründen -, hatte aber wieder richtig Spass an der 6. Staffel. Das Ende war zwar schockierend (House und Cuddy als Paar? Nee jetzt!), aber ich dachte auch, es wäre eine Herausforderung für die Autoren, House sich weiterentwickeln zu lassen. In S6 hat er gemerkt, dass er einsam ist und dann versucht, „Gutes“ zu tun und mit anderen zu ‚connecten’. Das ist ihm teilweise auf wirklich unterhaltsame und hintersinnige Art gelungen (oftmals sogar ohne sein Wissen), und ich habe es als logische Entwicklung der Figur betrachtet.

    In S7 hat man ihn dann mit einer Beziehung konfrontiert, die eine Nummer zu gross für ihn war. Auch das war irgendwie nicht ganz unlogisch. Wilsons Rat zu ‚Babysteps’ kam ja nicht von ungefähr. Dass er diese Beziehung vermasselt, war also absehbar. Aber dass es in kindischer Selbstzerstörung endet, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen und hat mir House nicht sympathischer gemacht. Ich habe über die 7.Staffel das Gefühl gehabt, dass House wirklich demontiert wird – nach dem Autoren-Motto: „Ihr glaubt alle, dass House tief drinnen eigentlich ein netter Kerl ist – schaut mal her, wie total am A**** er in Wirklichkeit ist und wie krank der Mann ist, den ihr alle so mögt.“

    Tragisch, denn das ist es eigentlich, was die Figur einmal so interessant gemacht hat. Wäre er ein echter ........ gewesen und das über 6 Staffeln lang, hätte ich mir das nicht so lange angetan.

    Als die Schlussszene der heutigen Ep lief, habe ich meine Freundin angeschaut und sie gefragt, warum sie das Bild angehalten hat. Aber die Ep war zu Ende. Einfach so, mit einem House, der am Strand entlangläuft und sich jetzt endlich befreit fühlt, nachdem er seiner Ex den Wagen ins Wohnzimmer gesetzt und endlich allen mal gezeigt hat, wie sehr ihn alle anpissen.

    Schlussfolgerung: Lass deinem Ärger freien Lauf, gefährde nicht immer nur dich, sondern ruhig auch mal diejenigen, die du für deine Misere verantwortlich machst oder auch völlig unbeteiligt daran sind, und dann mach dich davon und freu dir einen Ast.

    Okay, sowohl Wilson als auch Cuddy haben ihn gedrängt, Dampf abzulassen. Doch damit hatte er eigentlich nie Probleme. Pre-S7-House hat Chase aus Frust und Schmerz niedergeschlagen, Cuddy schonungslos als schlechte Mutter beschimpft, Wilsons Poster zerdeppert, hat seinen Frust in einer Schlägerei in einer Bar abreagiert. Unterdrückte Gefühle? Scheinbar ein ganz neues Symptom bei House.

    Dummerweise unterscheidet ihn seine Kamikazeaktion kaum von der eines Amokläufers. Ohne Rücksicht auf andere, mit einer Mordswut im Bauch und einer lächerlichen Eifersucht als Motiv (die gar nicht begründet wäre! House der Rationalist! Wo ist er hin?), parkt er seinen Wagen in Cuddys Haus - das wohl im Übrigen aus Pappe besteht -, entsteigt vollkommen unversehrt und überreicht ihr das letzte, was er von ihr hat, nämlich eine Haarbürste (wäre es doch wenigstens eine Zahnbürste gewesen!).

    Weder Wilson noch Cuddy noch sonst einer kann sich rühren, bis die Nacht hereingebrochen ist, während House – endlich wieder bei Sinnen – beschliesst, sich diesmal nicht zu betrinken und stattdessen romantisch in den Sonnenuntergang am Strand davonhinkt, zufrieden mit sich selber und damit, es mal allen so richtig gezeigt zu haben. Denn es genügt ja nicht, dass die Verflossene mit einem reden will, man ihr dann sagt, dass man leidet wie Hund und ihr dafür nicht die Schuld gibt. Nein, nach neuester House’scher (Un-)logik heißt es, verletze Cuddy und zahl ihr es ordentlich heim. House entspricht mental gesehen seit S7 einem Vierjährigen, der im Supermarkt einen Wutanfall kriegt. Darüber kann man amüsiert sein oder Mitleid mit den Eltern haben, aber bestimmt nicht mit dem kleinen Quälgeist. House ist für mich einfach nicht mehr House. Das ist nicht mehr die Figur, die ich interessant und kompliziert und liebenswert fand, denn egal, wie verrückt vieles dabei gewesen ist, es steckte immer Überlegung und ein Sinn dahinter. Oder vielleicht habe ich mir das immer nur eingebildet.

    Die Nebenschauplätze: PoTW. Erstens, die Schauspielerin war creepy. Zweitens, selbst für eine Künstlerin war sie verrückt, um nicht zu sagen am Rand des Schwachsinns. Ich verstehe den Wunsch, für die Kunst zu leben, aber für sie zu sterben, war einfach zu dämlich. Thirteens Verteidigung über diese zweifelhafte ‚Traumabewältigung’ war lahm und feministisch, Foremans dagegen trocken und auf den Punkt.

    Die Parallele zu House war unübersehbar. PoTW inszeniert ihre Wehleidigkeit, zelebriert ihr Elend und möchte, dass man davon Notiz nimmt. Als sie vor der Entscheidung steht, „Kunst oder Kerl“, entscheidet sie sich nach einigem Hin und Her gegen ihre Gabe, nämlich gegen das, was sie ‚besonders’ macht. House auf Hundertachzig! Wie kann sie nur? Wie heuchlerisch! Und da wäre der Punkt gewesen, der so oft in der Serie angepackt wurde: Muss man zwischen Glück und Erfüllung wählen, lässt sich eine Partnerschaft und eine Leidenschaft/Gabe miteinander vereinbaren? House beantwortet die Frage nur insofern, als dass er am Ende selbst als Heuchler dasteht: statt sich auf seine Gabe zu besinnen (und damit auch auf ‚going back to normal’, wie er es vorgehabt hat), rastet er aus und lässt Cuddy dafür büßen, nicht das bekommen zu haben, was er wollte.

    Zum Team: Thirteen wieder mal als patente Superärztin mit der dreifachen Screentime, Taub wieder mal als Pausenclown. Rachel ist schwanger, haha! Wie lustig. Nee, ist das originell. Was man da noch alles mit machen kann, ich mag ja vor Vorfreude gar nicht dran denken. Foreman wieder mal mit den besten Szenen, leider viel zu selten zu sehen. Chase’ neuer Job als Thirteenversteher ist nervend – er trottet hinter ihr her, wann immer sie einen Entschluss fasst, nickt an den richtigen Stellen und hat ansonsten nicht viel zu tun.

    Wilson. Warum, warum nur steigt Wilson aus dem Wagen?? Er macht sich Sorgen, kümmert sich sogar – und dann steigt er ohne großen Widerstand aus. Ach, Mensch.

    A propos Wilson, braucht es eine ganze Armada Krankenwagen für Wilsons verstauchtes Handgelenk? Überdramatischer Aufwand, der Null Sinn gemacht hat.

    Cuddy war für mich heute der beste Teil. Sie war es eigentlich, die „weitergemacht“ hat und auf die der Titel passte. Sie hat sich gelöst von House, indem sie versucht hat, sich mit ihm im Gespräch auseinanderzusetzen und es zu einem einigermaßen würdevollen Ende zu bringen. Sie ist auf ihn zugegangen und hat ihn beinahe genötigt, mit ihr zu reden, weil sich anders nun mal nichts für sie beide geändert hätte. Und sie hatte Mitgefühl, war verständnisvoll und offen für seine Wut und Enttäuschung.

    Es hätte ein guter Abschluss sein können, aber House musste ja endlich mal die Schleusen öffnen und wie eine Naturkatastrophe alles ummähen. Der Mann gehört nicht ins Gefängnis, sondern in eine therapeutische Intensivbehandlung. Wieder mal.

    Bitter much? Ziemlich. Eine achte Staffel brauche ich nicht. Ich werde mir auch keine neue Serie suchen, die ich stattdessen anschauen kann, denn sich so lange zu investieren und mitzufiebern, nur um am Schluss für alles abgewatscht zu werden, weil den Autoren nichts mehr einfällt, lohnt sich nicht. Es tut mir leid um die talentierten Schauspieler, die Besseres verdient hätten und für eine nächste Staffel auch noch weniger Schmerzensgeld in Kauf nehmen müssen. Ich fand und finde es extrem traurig, dass man Jesse Spencer und Omar Epps permanent in den Hintergrund stellt und sie mit Stereotypen zulädt, obwohl beide viel mehr können. Für die Serie sind sie mittlerweile – wie der Großteil des Cast – wohl einfach überqualifiziert.

    S7 hatte ein würdiges Finale. Passender hätten sie es nicht machen können. Wenn ich könnte, würde ich es gern ungesehen für mich machen.

    Ich sollte noch was Positives sagen. Nämlich dass Hugh Laurie lecker aussah. Das wurde auf diversen Foren eindeutig von Hugh Laurie-Experten bestätigt.

  16. #18
    ~Noa~'s Avatar

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    (Für alle, die sich den Spass an der Serie weiterhin nicht verderben lassen wollen, setze ich meine Meinung diesmal in Spoiler. So wird niemand gezwungen, sie zu lesen und sich dabei mies zu fühlen. Den Grund dafür kann man nachlesen im Thread zu 7-22.)


      Spoiler 
    Eins vorweg. Ich war begeisterter House-Watcher. Ich mochte S4 nicht besonders und S5 noch weniger - aus offensichtlichen Gründen -, hatte aber wieder richtig Spass an der 6. Staffel. Das Ende war zwar schockierend (House und Cuddy als Paar? Nee jetzt!), aber ich dachte auch, es wäre eine Herausforderung für die Autoren, House sich weiterentwickeln zu lassen. In S6 hat er gemerkt, dass er einsam ist und dann versucht, „Gutes“ zu tun und mit anderen zu ‚connecten’. Das ist ihm teilweise auf wirklich unterhaltsame und hintersinnige Art gelungen (oftmals sogar ohne sein Wissen), und ich habe es als logische Entwicklung der Figur betrachtet.

    In S7 hat man ihn dann mit einer Beziehung konfrontiert, die eine Nummer zu gross für ihn war. Auch das war irgendwie nicht ganz unlogisch. Wilsons Rat zu ‚Babysteps’ kam ja nicht von ungefähr. Dass er diese Beziehung vermasselt, war also absehbar. Aber dass es in kindischer Selbstzerstörung endet, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen und hat mir House nicht sympathischer gemacht. Ich habe über die 7.Staffel das Gefühl gehabt, dass House wirklich demontiert wird – nach dem Autoren-Motto: „Ihr glaubt alle, dass House tief drinnen eigentlich ein netter Kerl ist – schaut mal her, wie total am A**** er in Wirklichkeit ist und wie krank der Mann ist, den ihr alle so mögt.“

    Tragisch, denn das ist es eigentlich, was die Figur einmal so interessant gemacht hat. Wäre er ein echter ........ gewesen und das über 6 Staffeln lang, hätte ich mir das nicht so lange angetan.

    Als die Schlussszene der heutigen Ep lief, habe ich meine Freundin angeschaut und sie gefragt, warum sie das Bild angehalten hat. Aber die Ep war zu Ende. Einfach so, mit einem House, der am Strand entlangläuft und sich jetzt endlich befreit fühlt, nachdem er seiner Ex den Wagen ins Wohnzimmer gesetzt und endlich allen mal gezeigt hat, wie sehr ihn alle anpissen.

    Schlussfolgerung: Lass deinem Ärger freien Lauf, gefährde nicht immer nur dich, sondern ruhig auch mal diejenigen, die du für deine Misere verantwortlich machst oder auch völlig unbeteiligt daran sind, und dann mach dich davon und freu dir einen Ast.

    Okay, sowohl Wilson als auch Cuddy haben ihn gedrängt, Dampf abzulassen. Doch damit hatte er eigentlich nie Probleme. Pre-S7-House hat Chase aus Frust und Schmerz niedergeschlagen, Cuddy schonungslos als schlechte Mutter beschimpft, Wilsons Poster zerdeppert, hat seinen Frust in einer Schlägerei in einer Bar abreagiert. Unterdrückte Gefühle? Scheinbar ein ganz neues Symptom bei House.

    Dummerweise unterscheidet ihn seine Kamikazeaktion kaum von der eines Amokläufers. Ohne Rücksicht auf andere, mit einer Mordswut im Bauch und einer lächerlichen Eifersucht als Motiv (die gar nicht begründet wäre! House der Rationalist! Wo ist er hin?), parkt er seinen Wagen in Cuddys Haus - das wohl im Übrigen aus Pappe besteht -, entsteigt vollkommen unversehrt und überreicht ihr das letzte, was er von ihr hat, nämlich eine Haarbürste (wäre es doch wenigstens eine Zahnbürste gewesen!).

    Weder Wilson noch Cuddy noch sonst einer kann sich rühren, bis die Nacht hereingebrochen ist, während House – endlich wieder bei Sinnen – beschliesst, sich diesmal nicht zu betrinken und stattdessen romantisch in den Sonnenuntergang am Strand davonhinkt, zufrieden mit sich selber und damit, es mal allen so richtig gezeigt zu haben. Denn es genügt ja nicht, dass die Verflossene mit einem reden will, man ihr dann sagt, dass man leidet wie Hund und ihr dafür nicht die Schuld gibt. Nein, nach neuester House’scher (Un-)logik heißt es, verletze Cuddy und zahl ihr es ordentlich heim. House entspricht mental gesehen seit S7 einem Vierjährigen, der im Supermarkt einen Wutanfall kriegt. Darüber kann man amüsiert sein oder Mitleid mit den Eltern haben, aber bestimmt nicht mit dem kleinen Quälgeist. House ist für mich einfach nicht mehr House. Das ist nicht mehr die Figur, die ich interessant und kompliziert und liebenswert fand, denn egal, wie verrückt vieles dabei gewesen ist, es steckte immer Überlegung und ein Sinn dahinter. Oder vielleicht habe ich mir das immer nur eingebildet.

    Die Nebenschauplätze: PoTW. Erstens, die Schauspielerin war creepy. Zweitens, selbst für eine Künstlerin war sie verrückt, um nicht zu sagen am Rand des Schwachsinns. Ich verstehe den Wunsch, für die Kunst zu leben, aber für sie zu sterben, war einfach zu dämlich. Thirteens Verteidigung über diese zweifelhafte ‚Traumabewältigung’ war lahm und feministisch, Foremans dagegen trocken und auf den Punkt.

    Die Parallele zu House war unübersehbar. PoTW inszeniert ihre Wehleidigkeit, zelebriert ihr Elend und möchte, dass man davon Notiz nimmt. Als sie vor der Entscheidung steht, „Kunst oder Kerl“, entscheidet sie sich nach einigem Hin und Her gegen ihre Gabe, nämlich gegen das, was sie ‚besonders’ macht. House auf Hundertachzig! Wie kann sie nur? Wie heuchlerisch! Und da wäre der Punkt gewesen, der so oft in der Serie angepackt wurde: Muss man zwischen Glück und Erfüllung wählen, lässt sich eine Partnerschaft und eine Leidenschaft/Gabe miteinander vereinbaren? House beantwortet die Frage nur insofern, als dass er am Ende selbst als Heuchler dasteht: statt sich auf seine Gabe zu besinnen (und damit auch auf ‚going back to normal’, wie er es vorgehabt hat), rastet er aus und lässt Cuddy dafür büßen, nicht das bekommen zu haben, was er wollte.

    Zum Team: Thirteen wieder mal als patente Superärztin mit der dreifachen Screentime, Taub wieder mal als Pausenclown. Rachel ist schwanger, haha! Wie lustig. Nee, ist das originell. Was man da noch alles mit machen kann, ich mag ja vor Vorfreude gar nicht dran denken. Foreman wieder mal mit den besten Szenen, leider viel zu selten zu sehen. Chase’ neuer Job als Thirteenversteher ist nervend – er trottet hinter ihr her, wann immer sie einen Entschluss fasst, nickt an den richtigen Stellen und hat ansonsten nicht viel zu tun.

    Wilson. Warum, warum nur steigt Wilson aus dem Wagen?? Er macht sich Sorgen, kümmert sich sogar – und dann steigt er ohne großen Widerstand aus. Ach, Mensch.

    A propos Wilson, braucht es eine ganze Armada Krankenwagen für Wilsons verstauchtes Handgelenk? Überdramatischer Aufwand, der Null Sinn gemacht hat.

    Cuddy war für mich heute der beste Teil. Sie war es eigentlich, die „weitergemacht“ hat und auf die der Titel passte. Sie hat sich gelöst von House, indem sie versucht hat, sich mit ihm im Gespräch auseinanderzusetzen und es zu einem einigermaßen würdevollen Ende zu bringen. Sie ist auf ihn zugegangen und hat ihn beinahe genötigt, mit ihr zu reden, weil sich anders nun mal nichts für sie beide geändert hätte. Und sie hatte Mitgefühl, war verständnisvoll und offen für seine Wut und Enttäuschung.

    Es hätte ein guter Abschluss sein können, aber House musste ja endlich mal die Schleusen öffnen und wie eine Naturkatastrophe alles ummähen. Der Mann gehört nicht ins Gefängnis, sondern in eine therapeutische Intensivbehandlung. Wieder mal.

    Bitter much? Ziemlich. Eine achte Staffel brauche ich nicht. Ich werde mir auch keine neue Serie suchen, die ich stattdessen anschauen kann, denn sich so lange zu investieren und mitzufiebern, nur um am Schluss für alles abgewatscht zu werden, weil den Autoren nichts mehr einfällt, lohnt sich nicht. Es tut mir leid um die talentierten Schauspieler, die Besseres verdient hätten und für eine nächste Staffel auch noch weniger Schmerzensgeld in Kauf nehmen müssen. Ich fand und finde es extrem traurig, dass man Jesse Spencer und Omar Epps permanent in den Hintergrund stellt und sie mit Stereotypen zulädt, obwohl beide viel mehr können. Für die Serie sind sie mittlerweile – wie der Großteil des Cast – wohl einfach überqualifiziert.

    S7 hatte ein würdiges Finale. Passender hätten sie es nicht machen können. Wenn ich könnte, würde ich es gern ungesehen für mich machen.

    Ich sollte noch was Positives sagen. Nämlich dass Hugh Laurie lecker aussah. Das wurde auf diversen Foren eindeutig von Hugh Laurie-Experten bestätigt.

  17. #19
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    @Noa du hast es auf den Punkt gebracht. Übersetze das ganze in Englisch und sende es den Machern...
    Danke!

    Wo war die Final"Bombe"?---da war Bombshell ja finalistischer!!!!!!!!
    Verzeiht dass ich thematisch immer auf Huddy komme---aber es ist meine Art ABSCHIED ZU NEHMEN :Augenzwinkern_2:

    Mir kam heute House eher total psychotisch vor. Eine Drogeninduzierte Psychose...
    Gut letze Folge war jetzt auch nicht gerade ein "Gesunder" House aber das---total Ausfall des Frontalhirn--- Logik fehlt, die Gabe, die House doch selbst in den schlimmsten Zeiten gerettet hat, wahrscheinlich vor sich selbst am ehesten.
    Die fällt jetzt weg...
    Wollte er sich nicht ein wenig ändern, oder etwas??? Tja misslungen.

    Ich fand die Huddy Szenen am emoptionalsten und die Bilder schufen eine Verbindung (die Hände die sich diesmal nicht verbinden...)und ehrlich! Das reichte doch und es war alles gesagt.
    Im tut es weh---ihr tut es Leid, weil sie eigentlich auch nicht ohne ihn kann, aber einfach feige ist---und dann eigentlich ein totaler Liebesbeweis von House "IT IS NOT YOR FAULT"---da wäre (jedenfalls für mich )noch Potenzial für eine gute Ebene zwischen den beiden...
    House hat sich das erste mal ihr gegenüber so verhalten, wie sie es doch immer wollte...und ihr Schuldbewusstsein war ja in vielen Folgen Thema gewesen...

    Und immer dieses Vicodin---Er ist einfach dermaßen Suchtkrank und ist jetzt an einem Punkt an dem er eigentlich gar kein Netzwerk mehr hat.. total allein..wo auch immer er auch hin geflohen ist...es hat mich ein wenig an Das Schweigen der Lämmer erinnert...als hanibal Leckta sich noch schmunzelnd umdreht...

    ...Prinzipiell ist es nicht schwer Cuddy raus zu lassen...erklärt sich doch vieles von selbst, es muss auch kein Prozess geben, ich meine, wie verhielt es sich denn mit der Folge aus der 5. als da die Geiselnahme war, danach wurde kein Wort mehr drüber verloren.
    Vielleicht wirds auch 12 Folgen ein roadtrip mit 13 und zu den letzen Folgen kehrt er zurück und Taub ist Papa, irgendwer Dean., Foreman leitet die Diagnostik, wenn es die ohne cuddy überhaupt noch gibt und Chase??

    Haben euch die strandbilder auch an andere Bilder erinnert...an die Folge Locked in----
    Vielleicht ist am Ende doch alles eine Halluzination, und House wacht auf und begegnet Dumbeldore
    Entschuldigt...Das ist alles unsachlich, aber es muss mal raus...
    ich will niemanden auf die Füße treten, denn alles in Allem, ist die Serie dennoch die mit der größten Quali.

  18. #19
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    @Noa du hast es auf den Punkt gebracht. Übersetze das ganze in Englisch und sende es den Machern...
    Danke!

    Wo war die Final"Bombe"?---da war Bombshell ja finalistischer!!!!!!!!
    Verzeiht dass ich thematisch immer auf Huddy komme---aber es ist meine Art ABSCHIED ZU NEHMEN :Augenzwinkern_2:

    Mir kam heute House eher total psychotisch vor. Eine Drogeninduzierte Psychose...
    Gut letze Folge war jetzt auch nicht gerade ein "Gesunder" House aber das---total Ausfall des Frontalhirn--- Logik fehlt, die Gabe, die House doch selbst in den schlimmsten Zeiten gerettet hat, wahrscheinlich vor sich selbst am ehesten.
    Die fällt jetzt weg...
    Wollte er sich nicht ein wenig ändern, oder etwas??? Tja misslungen.

    Ich fand die Huddy Szenen am emoptionalsten und die Bilder schufen eine Verbindung (die Hände die sich diesmal nicht verbinden...)und ehrlich! Das reichte doch und es war alles gesagt.
    Im tut es weh---ihr tut es Leid, weil sie eigentlich auch nicht ohne ihn kann, aber einfach feige ist---und dann eigentlich ein totaler Liebesbeweis von House "IT IS NOT YOR FAULT"---da wäre (jedenfalls für mich )noch Potenzial für eine gute Ebene zwischen den beiden...
    House hat sich das erste mal ihr gegenüber so verhalten, wie sie es doch immer wollte...und ihr Schuldbewusstsein war ja in vielen Folgen Thema gewesen...

    Und immer dieses Vicodin---Er ist einfach dermaßen Suchtkrank und ist jetzt an einem Punkt an dem er eigentlich gar kein Netzwerk mehr hat.. total allein..wo auch immer er auch hin geflohen ist...es hat mich ein wenig an Das Schweigen der Lämmer erinnert...als hanibal Leckta sich noch schmunzelnd umdreht...

    ...Prinzipiell ist es nicht schwer Cuddy raus zu lassen...erklärt sich doch vieles von selbst, es muss auch kein Prozess geben, ich meine, wie verhielt es sich denn mit der Folge aus der 5. als da die Geiselnahme war, danach wurde kein Wort mehr drüber verloren.
    Vielleicht wirds auch 12 Folgen ein roadtrip mit 13 und zu den letzen Folgen kehrt er zurück und Taub ist Papa, irgendwer Dean., Foreman leitet die Diagnostik, wenn es die ohne cuddy überhaupt noch gibt und Chase??

    Haben euch die strandbilder auch an andere Bilder erinnert...an die Folge Locked in----
    Vielleicht ist am Ende doch alles eine Halluzination, und House wacht auf und begegnet Dumbeldore
    Entschuldigt...Das ist alles unsachlich, aber es muss mal raus...
    ich will niemanden auf die Füße treten, denn alles in Allem, ist die Serie dennoch die mit der größten Quali.

  19. #20
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    Aaalso:

    Erstmal vorneweg: Weggeblasen hat mich dieses Staffelfinale auch nicht. Es fehlte die "Schockszene", wie Com_bustion sagte, weil sie bereits durch Spoiler vorweggenommen worden sind. Aber deshalb heißen die Dinger ja auch "Verderber".

    Das BAM hat gefehlt. Ein BAM wie "Amber ist tot und dein bester Freund hasst dich dafür" oder BAM wie "Du hast die letzten Tage in einer Halluzination gelebt und gehst jetzt in die Geschlossene". Stattdessen war es eher ein "Ach übrigens, du bist immer noch unglücklich und Cuddy will dich auch nicht wieder haben". Das wussten wir aber allerspätestens seit letzter Woche eh schon.

    BAM hat es dennoch gemacht: House, der mit gefühlten 200 Sachen in Lisa Cuddys Esszimmer fährt. Er konnte nicht wissen, dass sich niemand mehr im Zimmer befand. Und auch, wenn er niemanden verletzen wollte, so gehe ich dennoch davon aus, dass House sich der Möglichkeit bewusst war, Menschen Schaden zuzufügen. Das macht mich sehr skeptisch. Was geht in diesem Mann vor, der zwar ein absoluter Ar*** sein kann, der Menschen verbal zutiefst verletzen oder demütigen kann, der vielleicht auch mal handgreiflich werden kann, der aber das Leben schätzt, sein eigenes und das anderer Menschen? Was geht in diesem Mann vor, wenn er sein Auto in das Haus seiner Ex-Freundin setzt, mit der Gewissheit, dass er Menschen schwer verletzen oder gar töten könnte?

    Ich persönlich hätte dem House, den ich die Jahre über kennengelernt und durch eigene Gedanken weitergeformt habe, so etwas nicht zugetraut. Fakt ist aber, dass er es getan hat. Ich werde mal versuchen, dies nachzuvollziehen:

    Cuddy hat ihn angelogen, zumindest in House' Augen. Sie treffe sich mit niemanden, hat sie ihm erzählt und somit ganz bestimmt etwas geregt in House. Auch wenn es gewöhnlicher Smalltalk sein sollte, ist es offensichtlich, dass ihm diese Antwort besser gefällt, als es das Zugeständnis eines neuen Lovers getan hätte.
    Viel wichtiger ist aber, dass sie es ihm privat sagt und als Wahrheit ausgibt (Ist es ja zu dem Zeitpunkt auch noch).
    Wenn er jetzt die Stufen zu Cuddys Haus hinaufgeht (Parallele zu 5x07 The Itch, aber zu den Parallelen werde ich später noch kommen) und Cuddy mit diesem Mann in familiärer und vertrauter Runde sieht, kommt nicht nur das Bewusstsein hoch, dass er an seiner Stelle sein könnte/ sein sollte, sondern gleichzeitig das Gefühl, angelogen worden zu sein. Eine Lüge, die sie ihm mitten ins Gesicht gesagt hat, obwohl es auch sie war, die immer wieder enttäuscht war von ihm und seinen Lügen ihr gegenüber. Einziger Unterschied: House hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Cuddy anlügt, Cuddy trat jedoch lieber als die Unschuldige und Ehrliche auf, die ihn letzten Endes genau wegen einer solchen Geschichte, einer Lüge, verlässt. Cuddys Lüge bedeutete also nicht nur, dass er die Beziehung endgültig abschreiben kann, sondern dass der Grund für die Trennung ziemlich paradox wird, da Cuddy sich kaum besser verhält und ihn so schwer verletzt. Dieser Gefühlscocktail scheint in House einen schrecklichen Schalter umgelegt zu haben, der ihm zu dieser Horrorfahrt getrieben hat. Leider kann man an House' Gestik und Mimik gar nicht erkennen, dass er etwa im Affekt gehandelt hat. Er wusste, was er tat, und das ist etwas sehr Schlimmes.

    Wie kaputt ist dieser Mann, der jetzt ein neues Level erreicht hat? Der Mann, der sich eigentlich vorgenommen hatte, sich nicht mehr selbst zu zerstören, ist jetzt bereit, andere zu zerstören.

    Ebenfalls erschreckend: House befindet sich nach seiner Tat nicht in der dunkelsten Bar in New Jersey und kippt sich den härtesten Alkohol, den es dort gibt, hinter die Binde, um über das Geschehen nachzudenken, es vielleicht innerlich zu bereuen oder sich etwas dem Schmerz hinzugeben, so wie Wilson es vermutet. Nein, er ist am Strand, am Meer, welches diese unglaubliche Freiheit ausstrahlt, die auch ihn gerade zu erfassen scheint, achtet auf seinen Alkoholkonsum und scheint zufrieden zu sein. Zufrieden zu sein mit sich und mit dem, was er getan hat. Brauchte er wirklich diesen Befreiungsschlag? War der einzige Weg über die Trennung hinwegzukommen, Zerstörung? Zerstörung von anderen?

    Ein Aspekt, der mir total gut gefallen hat, sind die Parallelen zwischen den einzelnen Episoden, die besonders für die Erzählung der House/Cuddy-Beziehung benutzt wurden.
    Bereits in voherigen Folgen dieser Staffel wurden sich solche Parallelen zu Nutze gemacht ("Help Me", "Bombshells"), aber diese Episode war ja wirklich voll davon: Am Offensichtlichsten wahrscheinlich in der Szene, in der House zugibt: "I feel hurt.". Nicht nur die gleichen Gesten (House und Cuddy fassen sich an den Händen) sind zu sehen, sondern auch die gleiche Vertrautheit ist zu spüren. Noch dazu kommen Dinge wie die ähnlichen Kameraeinstellungen, sowie, ganz wichtig, die selbe Musik.
    Hier schließt sich der Kreis zwischen Anfang und Ende der Beziehung. Auch wenn die offizielle Trennung bereits Wochen her ist, bekommt die Beziehung hier erst den Stempel "Endgültig abgeschlossen" aufgedrückt. Nicht zuletzt deshalb, weil über die Trennung gesprochen wurde, zumindest so intensiv, wie man es von den Charakteren House und Cuddy erwarten konnte. House' "It's not your fault." ist nicht nur der Versuch einer Erlösungen von den Schuldgefühlen, die seit Wochen über Cuddy schweben, sondern gleichzeitig ein Eingeständnis eigener Fehler und ein leiser Wunsch, es besser gemacht zu haben. All das steht jedoch wieder im Gegensatz zu dem Ausgang der Episode.

    Letzten Endes ist dieses Staffelfinale längst nicht so griffig wie die vorangegangenen. Deshalb tue ich mich auch schwer, diese Folge als geeigneten Cliffhanger für eine 4 monatige Pause anzusehen.

    Dennoch hatte die Folge sehr viel Potential. Für mich besonders, weil es meine Sicht auf House auf eine erschreckende Art und Weise verändert hat.

    Nichts hat House die ersehnte Lösung gebracht: Nicht das Vicodin, nicht die Selbst-Op, nicht die anderen Frauen, nicht der Versuch, über die Trennung zu sprechen. Letzten Endes war es das Verletzen, oder besser das Zerstören, dass ihn weitergebracht hat.

    Auch wenn es sicherlich noch 1000 Dinge zu analysieren gibt, möchte ich an dieser Stelle erstmal enden. Wenn ich Zeit und Lust oder Anregung habe, suche ich mir morgen noch ein paar andere Dinge raus. Aber jetzt muss ich alles nochmal etwas wirken lassen.

  20. #20
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    Erstmal vorneweg: Weggeblasen hat mich dieses Staffelfinale auch nicht. Es fehlte die "Schockszene", wie Com_bustion sagte, weil sie bereits durch Spoiler vorweggenommen worden sind. Aber deshalb heißen die Dinger ja auch "Verderber".

    Das BAM hat gefehlt. Ein BAM wie "Amber ist tot und dein bester Freund hasst dich dafür" oder BAM wie "Du hast die letzten Tage in einer Halluzination gelebt und gehst jetzt in die Geschlossene". Stattdessen war es eher ein "Ach übrigens, du bist immer noch unglücklich und Cuddy will dich auch nicht wieder haben". Das wussten wir aber allerspätestens seit letzter Woche eh schon.

    BAM hat es dennoch gemacht: House, der mit gefühlten 200 Sachen in Lisa Cuddys Esszimmer fährt. Er konnte nicht wissen, dass sich niemand mehr im Zimmer befand. Und auch, wenn er niemanden verletzen wollte, so gehe ich dennoch davon aus, dass House sich der Möglichkeit bewusst war, Menschen Schaden zuzufügen. Das macht mich sehr skeptisch. Was geht in diesem Mann vor, der zwar ein absoluter Ar*** sein kann, der Menschen verbal zutiefst verletzen oder demütigen kann, der vielleicht auch mal handgreiflich werden kann, der aber das Leben schätzt, sein eigenes und das anderer Menschen? Was geht in diesem Mann vor, wenn er sein Auto in das Haus seiner Ex-Freundin setzt, mit der Gewissheit, dass er Menschen schwer verletzen oder gar töten könnte?

    Ich persönlich hätte dem House, den ich die Jahre über kennengelernt und durch eigene Gedanken weitergeformt habe, so etwas nicht zugetraut. Fakt ist aber, dass er es getan hat. Ich werde mal versuchen, dies nachzuvollziehen:

    Cuddy hat ihn angelogen, zumindest in House' Augen. Sie treffe sich mit niemanden, hat sie ihm erzählt und somit ganz bestimmt etwas geregt in House. Auch wenn es gewöhnlicher Smalltalk sein sollte, ist es offensichtlich, dass ihm diese Antwort besser gefällt, als es das Zugeständnis eines neuen Lovers getan hätte.
    Viel wichtiger ist aber, dass sie es ihm privat sagt und als Wahrheit ausgibt (Ist es ja zu dem Zeitpunkt auch noch).
    Wenn er jetzt die Stufen zu Cuddys Haus hinaufgeht (Parallele zu 5x07 The Itch, aber zu den Parallelen werde ich später noch kommen) und Cuddy mit diesem Mann in familiärer und vertrauter Runde sieht, kommt nicht nur das Bewusstsein hoch, dass er an seiner Stelle sein könnte/ sein sollte, sondern gleichzeitig das Gefühl, angelogen worden zu sein. Eine Lüge, die sie ihm mitten ins Gesicht gesagt hat, obwohl es auch sie war, die immer wieder enttäuscht war von ihm und seinen Lügen ihr gegenüber. Einziger Unterschied: House hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er Cuddy anlügt, Cuddy trat jedoch lieber als die Unschuldige und Ehrliche auf, die ihn letzten Endes genau wegen einer solchen Geschichte, einer Lüge, verlässt. Cuddys Lüge bedeutete also nicht nur, dass er die Beziehung endgültig abschreiben kann, sondern dass der Grund für die Trennung ziemlich paradox wird, da Cuddy sich kaum besser verhält und ihn so schwer verletzt. Dieser Gefühlscocktail scheint in House einen schrecklichen Schalter umgelegt zu haben, der ihm zu dieser Horrorfahrt getrieben hat. Leider kann man an House' Gestik und Mimik gar nicht erkennen, dass er etwa im Affekt gehandelt hat. Er wusste, was er tat, und das ist etwas sehr Schlimmes.

    Wie kaputt ist dieser Mann, der jetzt ein neues Level erreicht hat? Der Mann, der sich eigentlich vorgenommen hatte, sich nicht mehr selbst zu zerstören, ist jetzt bereit, andere zu zerstören.

    Ebenfalls erschreckend: House befindet sich nach seiner Tat nicht in der dunkelsten Bar in New Jersey und kippt sich den härtesten Alkohol, den es dort gibt, hinter die Binde, um über das Geschehen nachzudenken, es vielleicht innerlich zu bereuen oder sich etwas dem Schmerz hinzugeben, so wie Wilson es vermutet. Nein, er ist am Strand, am Meer, welches diese unglaubliche Freiheit ausstrahlt, die auch ihn gerade zu erfassen scheint, achtet auf seinen Alkoholkonsum und scheint zufrieden zu sein. Zufrieden zu sein mit sich und mit dem, was er getan hat. Brauchte er wirklich diesen Befreiungsschlag? War der einzige Weg über die Trennung hinwegzukommen, Zerstörung? Zerstörung von anderen?

    Ein Aspekt, der mir total gut gefallen hat, sind die Parallelen zwischen den einzelnen Episoden, die besonders für die Erzählung der House/Cuddy-Beziehung benutzt wurden.
    Bereits in voherigen Folgen dieser Staffel wurden sich solche Parallelen zu Nutze gemacht ("Help Me", "Bombshells"), aber diese Episode war ja wirklich voll davon: Am Offensichtlichsten wahrscheinlich in der Szene, in der House zugibt: "I feel hurt.". Nicht nur die gleichen Gesten (House und Cuddy fassen sich an den Händen) sind zu sehen, sondern auch die gleiche Vertrautheit ist zu spüren. Noch dazu kommen Dinge wie die ähnlichen Kameraeinstellungen, sowie, ganz wichtig, die selbe Musik.
    Hier schließt sich der Kreis zwischen Anfang und Ende der Beziehung. Auch wenn die offizielle Trennung bereits Wochen her ist, bekommt die Beziehung hier erst den Stempel "Endgültig abgeschlossen" aufgedrückt. Nicht zuletzt deshalb, weil über die Trennung gesprochen wurde, zumindest so intensiv, wie man es von den Charakteren House und Cuddy erwarten konnte. House' "It's not your fault." ist nicht nur der Versuch einer Erlösungen von den Schuldgefühlen, die seit Wochen über Cuddy schweben, sondern gleichzeitig ein Eingeständnis eigener Fehler und ein leiser Wunsch, es besser gemacht zu haben. All das steht jedoch wieder im Gegensatz zu dem Ausgang der Episode.

    Letzten Endes ist dieses Staffelfinale längst nicht so griffig wie die vorangegangenen. Deshalb tue ich mich auch schwer, diese Folge als geeigneten Cliffhanger für eine 4 monatige Pause anzusehen.

    Dennoch hatte die Folge sehr viel Potential. Für mich besonders, weil es meine Sicht auf House auf eine erschreckende Art und Weise verändert hat.

    Nichts hat House die ersehnte Lösung gebracht: Nicht das Vicodin, nicht die Selbst-Op, nicht die anderen Frauen, nicht der Versuch, über die Trennung zu sprechen. Letzten Endes war es das Verletzen, oder besser das Zerstören, dass ihn weitergebracht hat.

    Auch wenn es sicherlich noch 1000 Dinge zu analysieren gibt, möchte ich an dieser Stelle erstmal enden. Wenn ich Zeit und Lust oder Anregung habe, suche ich mir morgen noch ein paar andere Dinge raus. Aber jetzt muss ich alles nochmal etwas wirken lassen.

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