Psychische Krankheiten


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  • #187035
    Gregor Haus
    Mitglied

    Bjelo – weiß. Deshalb auch Weißrussland – Bjelorussland.

    Minjasawutt XXX. – Ich heiße XXX. Falls das hilft.

    Und bis zum 19. Lebensjahr war Depp nicht anders drauf als du. Alle Künstlerjugenden sind immer irgendwie versaut oder durch den Dreck gezogen. Auch der gute Joaquin macht da keine Ausnahme. Rate mal, welche Tiere sensible Menschen gern haben – Katzen. ^^

    1. Deine Angst wird größer, wenn du nicht unter Menschen gehst? Sind die Vorstellungen dafür verantwortlich oder wie muss ich das verstehen?

    2. Inwiefern kann man von Therapeuten enttäuscht sein?

    3. Wie und wo lebst du jetzt? Nicht bei der Mutter – also musst du doch einen Job haben, oder?

    #187186
    DMesuoH
    Mitglied

    xxx

    #187361
    Kabuki
    Mitglied

    ewsrtfhujk

    #187382
    Malfi
    Mitglied

    Da hab ich zum Glück keine Probleme mit. Aber ich hab auch eher ein Problem mit Hitze, da lieg ich nur schlapp in der Ecke rum; ich habs einfach lieber kühl. Aber wenn der Winter lange dauert, kann das schonmal schwierig werden. Da helfen allerdings Spatziergänge (die helfen gegen so einiges *lach*), da kriegt man dann auch noch ein bißchen Sonne ab, das tut gut, gerade wenn alles so grau in grau ist.

    #187399
    Kabuki
    Mitglied

    Nochmal zu deinen Fragen – hatte ich vergessen :D

    1.Naja, je länger ich nicht unter Menschen gegangen bin,je größer wird meine Angst davor. Es entsteht dann eine – man kann es am besten als Angst vor der Angst bezeichnen – ich mag dann garnicht mehr raus, weil ich eben Angst habe, Angstattacken zu bekommen…und mich komisch zu verhalten etc.

    2.Hatte das Gefühl,das die überhaupt nicht verstanden hat warum ich da bin. Außerdem hat Sie die ganze Zeit geredet anstatt ich…! Und sie war mir null symphatisch.

    3. xD Ich wohne bei meinem Vater und suche seit über einem halben jahr erfolglos eine eigene Wohnung,weil es mich so dermaßen ankotzt.

    edit: @Malfi – Ja,der Sommer hat auch so seine schlechten Seiten. Ich vertrage die Hitze absolut nicht, und darf mich ja nicht zu viel bewegen, sonst bekomme ich einen Kreislaufkollaps. ^^
    Aber im Sommer scheint ja die Sonne, und es kommen einem nicht so leicht trübe und düstere Gedanken wie im Herbst und Winter.
    Und wenn ich im Winter eine Zeit lang depri bin und nicht vor die Tür gehe, kann ich es immer auf die Kälte schieben ^^

    #220486
    Kabuki
    Mitglied

    Es ist tatsächlich über ein halbes Jahr her, das ich diesen Thread eröffnet habe. Zu dem Zeitpunkt damals hätte ich gedacht, ein halbes Jahr ist eine lange Zeit, es kann viel passieren in einem halben Jahr. Aber, oberflächlich betrachtet ist kaum etwas geschehen. Ich hab keinen coolen, neuen Haarschnitt oder so, ich hab die Haare einfach wachsen lassen. Jetzt sind sie schulterlang. Ich sehe genauso aus wie vor sechs Monaten und habe die gleichen Ängste wie vor sechs Monaten. Von wirklicher Heilung keine Spur. Und diese Psychologen Sache ist eigentlich kaum noch Thema für mich.

    Es geht mir zur Zeit nicht darum, was die Ursache meiner Ängste ist, wie sehr mich meine Kindheit beeinflusst hat, ob es mir in irgendeiner Weise geschadet hat immer wieder zu sehen wie meine Mutter verprügelt wurde, wie sie langsam zu Grunde ging und in den letzten Jahren kaum etwas aus ihrem Leben gemacht hat.

    Ich sehe nach vorn. Ich denke an mich. Ich will ein eigenes Leben haben, eins, das mit der Vergangenheit nichts zu tun hat. Und ich weiß, das eine eigene Wohnung der einzige Weg zu einem eigenen Leben ist. Zum Erwachsenwerden. Zum selbstständig sein. Zum keine Angst mehr haben. Mal was riskieren. Es gibt tausend Gründe warum ich mich zu Hause nicht wohl fühle. Tausend Gründe, die jeder verstehen würde. Ich suche seit Ewigkeiten eine Wohnung, es hat bis heute nicht geklappt, Absagen die mich immer wieder zurückwerfen, die mich unglücklich machen. Jetzt hab ich mir wieder eine Wohnung angesehen, und innerhalb der nächsten Woche wird sich rausstellen ob es diesesmal klappt. Im September werde ich meinen Realschulabschluß nachmachen und dann wird hoffentlich alles anders sein.

    Ich verspreche mir eine ganze Menge von einer eigenen Wohnung.
    Und ich glaube wirklich das sich dadurch vieles ändern wird.
    Der einzige, oder eher der größte schwarze Schatten der zur Zeit auf meinem Leben liegt ist mein jetziges zu Hause. Mit einer neuen Wohnung verschwindet der Schatten, und ich werde ein Lächeln lächeln, das wirklich von Herzen kommt.

    #220698
    Malfi
    Mitglied

    Hi Kabuki,

    laß Dir Zeit! Sechs Monate sind im Bereich Psychiatrie nicht viel, solche Dinge brauchen länger als jeder gebrochene Knochen!
    Aber es ist schön, daß Du weißt, in welche Richtung Du willst, das kann Dir Kraft geben.
    Ich drücke Dir alle Daumen, daß es mit der Wohnung klappt – dann hättest Du mehr Ruhe für Dich und könntest Dich besser auf Dich konzentrieren.
    Halt durch und alles Gute!

    #221339
    HouseFan88
    Mitglied

    Ich bin manisch depressiv…sprich ich habe Höhenflüge in denne ich meine Weltherrschaft plane und mitten drin fühl ich mich aufeinmal Nutz- und Wertlos…nunja was solls…

    Nunja allerdings kenn ich mich im Bereich Psychiatrie ganz gut aus, da ich auch in dem Bereich einiges lernen muss (beruflich)

    #221357
    Malfi
    Mitglied

    Willkommen im Club, Housefan *g* Ich bin auch bipolar. Klingt aber eher so, als ob Du nicht so gut damit zurechtkommst…. oder interpretier ich da was falsch?

    Lieben Gruß

    #221391
    HouseFan88
    Mitglied
    Malfi;821201 wrote:
    Willkommen im Club, Housefan *g* Ich bin auch bipolar. Klingt aber eher so, als ob Du nicht so gut damit zurechtkommst…. oder interpretier ich da was falsch?

    Lieben Gruß

    Och das komt jeh nach stimmung an xD Bin ich sehr gut drauf interessiert es mich nicht, und bin ich etwas schlechter drauf dann hab ich nen Problem damit. ;-)

    #173889
    Kabuki
    Mitglied

    Vielleicht sind Ängste ja doch nicht immer gleich psychische Krankheiten.
    Und vielleicht muss man Krankheiten nicht immer heilen.

    …Wie soll man sich in sich selbst wohlfühlen, wenn man nicht tut worauf man Lust hat? Wenn die eigenen Gedanken rein garnichts mit der Wirklichkeit zu tun haben? Wenn man nichts riskiert, wenn man sich vor dem fürchtet, das kommen könnte, wenn man einfach loslaufen würde ohne zu denken?

    Manche Dinge werden unaussprechlich, dadurch, das man sie nie sagt.
    Sie nicht zugibt. Nicht zu ihnen steht.

    Vielleicht ist der ganze Druck von innen verantwortlich für all diese Ängste.

    Der Druck der aus Gefühlen entsteht die man ignoriert. Gefühle, die man verbirgt.
    Steht man nicht zu sich selbst, hat man etwas zu verbergen, fühlt man sich zwischen Menchen nicht wohl, oder?
    Besonders unter denen, die die Angst abrufen oder noch verstärken.

    Aber andererseits ist es doch so bequem, zu ignorieren und Konflikten aus dem Weg zu gehen.
    Aber gesund? Nein. Nicht auf Dauer.
    Irgendwann reichts.

    #161629
    Kabuki
    Mitglied

    Warum – das ist mir gestern nacht erst aufgefallen, als ich so erstaunlich gut einschlafen konnte, obwohl die Nachbarn gefeiert haben – haben sich die starken Schlafstörungen eigentlich gleichzeitig mit der Menschenangst entwickelt? Spricht das nicht für einen einzigen, gemeinsamen Auslöser?

    #158917
    Kabuki
    Mitglied

    Es sah alles so einfach aus: Meine Wohnsituation war ein Drama, mein psychischer Zustand ebenso. Also dachte ich, ‚das alles’ verschwindet, ich dachte, alles was an mir, – mit mir – nicht normal ist, löst sich in Nichts auf, wenn die Wohnsituation sich ändert, kein Drama mehr ist.
    Jetzt, wo die Wohnung nicht mehr ‚neu’ ist, ist es aber einfach nur noch eine schöne Wohnung, mehr nicht, nach zwei Monaten merkt man, dass es nur das gleiche Drama vor einer anderen Kulisse ist.
    Natürlich habe ich etwas weniger Stress, dadurch, dass ich nicht mehr zuhause wohne, dadurch, dass einige Menschen aus meinem Leben verschwunden sind, aber… Habe ich mich verändert? Naja. Nicht wirklich. Eher nicht.
    Seit einer Woche… fühle ich mich wieder so… antriebslos und depressiv. So schwer.
    Für eine Weile, für zwei Monate, dachte ich wirklich dass es vorbei wäre, dass ich Einfluss darauf nehmen könnte wie ich mich fühle.
    Aber jetzt… ich fühle mich schwer und müde, und dagegen tun kann ich nichts. Jedenfalls wüsste ich nichts, was dagegen helfen könnte, denn, was kann ich schon tun?
    Schule, klar, irgendwann nächsten Monat fängt die Schule an. Ich werde meinen Abschluss machen und, dann, werde ich irgendeinen Weg gehen den ich für richtig halte. Wenn ich daran denke, bekomme ich… Angst wäre das falsche Wort, nur, wenn ich versuche mir vorzustellen wie mein Leben in zwei Jahren ist – ich sehe immer das gleiche und frage mich, ob es wirklich so sein wird.
    Ob ich wirklich weg von hier sein werde. Ob ich das wirklich schaffen werde. Ich will hier nicht bleiben… nicht in dieser Stadt.
    Ich hatte nie vor hier zu bleiben.
    Mit der Schule ist es jedenfalls genauso – es ändert sich zwar etwas in meinem Leben zum Positiven, wie eben die Wohnsituation, aber irgendwie bleibe ich doch gleich. Wie immer. Wie vorher. Und, hilft es denn sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen, wenn man überhaupt nicht weiß, was für Probleme man eigentlich hat?
    Mir ging’s ne Weile gut, durch die Veränderung – die schöne, neue Wohnung und das Geld – und jetzt ist das Geld auf und die Wohnung ist eben eine Wohnung und sonst nix, nicht das Allheilmittel gegen alle Unnormalitäten meiner Persönlichkeit. Sie ist nichts. Sie ist ein Ort zum Schlafen und Essen und so weiter. Das war’s doch schon.
    Was hab ich noch gedacht? Achja, ich dachte, in der neuen, schicken Wohnung kannst du endlich mal wieder Besuch bekommen.

    Und wen denn, bitteschön? Genau, da ist niemand der mich besuchen könnte oder würde oder was weiß ich.
    Ist mir ja auch eigentlich egal, aber irgendwann wird’s halt langweilig. Es ist halt immer dasselbe, jeden Tag.
    Aber letztendlich hätte ich ja doch keine Lust auf Besuch. Jedenfalls… sind die Momente in denen ich mich dazu in der Lage fühle eher selten.
    Was ich will, ist einfach ein anderes Leben. Weit weg von hier. Ich fühle mich gefangen in dieser ätzenden Stadt.
    Ja, klar, ich hab jetzt grad wieder eine ‚miese’ Phase, die letzten zwei Monate hab ich mich wohl gefühlt, war zufrieden.
    Aber genau das ist es: Zufrieden. Ich war zufrieden. Wer strebt schon nach Zufriedenheit?
    Zufriedenheit ist einfach: Man braucht ein zuhause und genügend Geld, Spiele, DVDs, Musik, Essen. Schon ist man zufrieden.
    Oder? Man führt ein ruhiges Leben, steht auf, trinkt Kaffee, versucht sich auf den Tag zu freuen, freut sich auch, geht mal raus zum Einkaufen, ein bisschen Radfahren, dann wieder zuhause, essen, einen Film gucken, lesen, schlafen. Das ist alles schön, aber es reicht nicht. Man will doch nicht zufrieden sein, man will doch ‚glücklich’ sein, man will halt was erleben. Irgendwas.
    Einfach, verdammt noch mal, irgendetwas. Am besten jetzt… doch, ich bleibe sitzen. Ich stehe nicht auf. Gehe nirgendwo hin.
    Ich bin einfach hier.

    #158915
    Gregor Haus
    Mitglied

    Das Leben ist ein Spielplatz. Und nur von einer Ecke des Sandkastens in eine andere zu rutschen bringt keinen wahren Wandel.

    Und Erlebnisse, Abenteuer kriegt man mit Sicherheit nicht. Man muss Fehler machen, um Abenteuer zu erleben.

    #158914
    Kabuki
    Mitglied

    @Gregor Haus 877886 wrote:

    Man muss Fehler machen, um Abenteuer zu erleben.

    Wenn Abenteuer Fehler sind, ‚falsch‘ sind, was ist dann ‚richtig‘?

    Jedesmal, wenn ich bis jetzt einen Fehler gemacht habe, war das nicht grade förderlich für mein Wohlbefinden.
    Aber, wenn etwas ‚gut geht‘ wird man es auch kaum als Fehler ansehen.
    Ich möchte was erleben, doch ich brauche auch eine gewisse Ordnung in meinem Leben, mittlerweile.
    Ich trinke ja nicht mal mehr ein Tröpfchen Alkohol, weil ich ständig Angst habe die Kontrolle zu verlieren und ‚in einer Pfütze zu landen.‘
    Wie ist das vereinbar? Ordnung und Kontrolle zu brauchen und trotzdem Abenteuer zu erleben? Garnicht? Oder doch?
    Ich sitze ja doch nur rum, und überlege, was ich tun könnte und am Ende mache ich nichts von alledem.
    Kann sich natürlich auch schlagartig ändern. Wenn man es einfach nicht mehr aushält… ist es wahrscheinlich besser, auszubrechen als zusammenzubrechen.

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