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Spezilein
MitgliedIch stelle jetzt mal eine Theorie auf, warum House Cameron abgewiesen, nie aufgehalten hat. Sie würde auch erklären, warum er sich auf Cuddy eingelassen hat und Stacy gehen ließ.
Meiner Meinung nach ist House, was Beziehungen betrifft, wesentlich weniger eigennützig als man denkt.
Er „sortiert“ nach einem bestimmten Prinzip Frauen aus, denen er nicht gut tut, vergisst aber die, die ihm nicht gut tun.
Stacy ließ er gehen, weil er ihr nicht dass geben konnte, was sie brauchte – nicht weil sie nicht das war, was er brauchte. Natürlich hat er davon gesprochen, dass sie sich gegenseitig unglücklicb machen, aber vor allem ging es darum, dass er sie kaputt macht. Auch die Beziehung mit Cuddy hatte er sicherlich nicht für die Ewigkeit gedacht. Ich würde wetten, ihm war klar dass das nicht halten wird. Aber Cuddy war stark genug, um ihn zu überleben, ohne ernste Schäden davon zu tragen. Sie war stärker als er. In diesem kleinen Desaster ist er der Schwerverletzte.In einer Beziehung mit Cameron wäre das ganz anders gekommen. Von einem Ende mit Cameron hätte er sich relativ schnell wieder erholt, wie ein Bruchpilot mit ein paar Schrammen und Narben mehr und ein paar Illusionen weniger. Cameron dagegen ist schon durch die vorhandene – oder eben nicht vorhandene Beziehung zu House (Spielchen, Blicke,…) kaputt genug. Sich nach einer ernsthaften Beziehung von House zu trennen, hätte ihr nicht nur das Herz gebrochen, sondern sie auch verändert und deillusioniert. Ich denke, was die Beziehung der beiden interessant macht, ist dass House versucht, sie auf Abstand zu halten, sich aber gleichzeitig zu ihr hingezogen fühlt. Das Beste für sie ist es, von ihm fern zu bleiben, sie muss über ihn hinweg zu kommen ist ihre Hürde, um Erwachsen zu werden. Deshalb hält er sie nie zurück. Weil das, was er leidet, wenn sie we
Sorry, falsche Taste. Nochmal.
Weil dass bisschen, was er leidet, wenn sie geht, unbedeutend ist im Vergleich zu dem, was sie leidet, wenn sie bleibt.
Er müsste sie verachten, wenn sie bleibt („Sie sind erbärmlich“, als er sie an seinem Bett sitzend halluziniert), und er würde sich selbst hassen, wenn er sie zum Bleiben bewegen würde. Er empfindet weniger als für sie als siefür ihn, aber sie bedeutet ihm etwas, und deshalb weist er sie ab.9. Juli 2012 um 21:42 Uhr als Antwort auf: Was sagt das Pairing über die Persönlichkeit des Shippers aus? #252357Spezilein
MitgliedWill auch was sagen! Erstmal fürs Protokoll: Ich bin 17 und gehöre damit eher noch zu den Jüngeren. Ich bin eher ein Hameron-Shipper, finde aber die Beziehung der beiden, wie sie ist, schöner als irgendwelcher Kitschkram. Und da kommen wir auch schon zum Punkt: ich bin keine Romantikerin im klassischen Sinne, sondern pflege zwischen gutem und schlechtem Kitsch zu unterscheiden. Ich bin auch nicht kaputt (habe nur 2 Jahre zuviel Erfahrung damit, mich für ein Arschloch zum Affen zu machen) sondern eigentlich noch ziemlich Heil und mit einem festen Glauben an das Gute im Menschen gezeichnet. Da liegt meiner Meinung nach auch der Punkt: Leute, die für Hameron sind, troz allem jnd immer noch, sind Sturköpfe. Um an einem „hoffnungslosen“ Pairing festhalten zu können, muss man mit dem Kopf durch die Wand gehen und alle kleinen Momente festhalten können. Vielleicht verbindet uns ja unser Starrsinn?
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