sushi8553


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  • als Antwort auf: 8 Jahre [H]ouse – Euer Fazit – Euer Rückblick #252612
    sushi8553
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    Die Serie hat eine Vielzahl grandioser Momente, Handlungen, Dialoge und Charaktere geschaffen und wurde von tollen Schauspielern getragen.
    Neben einzelnen herausstechenden Episoden, ein Liebling pro Staffel ist in meiner Signatur zu sehen, gab es fantastische Handlungen über einen längeren Zeitraum wie House Gang nach Mayfield oder der Chase/Dibala-Konflikt, die diese Serie von anderen so unterschieden hat.
    Man hat sich getraut sich schwierigen Fragen zu stellen, und was noch wichtiger ist, man hat sie nicht zwanghaft zu beantworten versucht, sondern dann auch Raum für Ungewissheit und Leere gelassen (z.B. The Simple Explanation).
    Bei insgesamt 177 Folgen gibt es wohl nur zwei, die ich gerne streichen würde, weil ich in diesen beiden einfach nie das gefunden habe, was House für mich ausmacht (5 to 9; Two Stories).
    Ein wenig trauern tue ich noch über zwei weitere Handlungen. Dies ist zum einen Huddy, der Handlungsstrag, der die Lebensdauer der Serie vermutlich eingeschränkt hat, und zum anderen Ambers Tod, auch wenn dieser uns einige weitere großartige Momente beschert hat.

    Auf eine besondere Serie.

    als Antwort auf: Jennifer in "Once Upon A Time" #242842
    sushi8553
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    Ob Super RTL der richtige Sender ist? Ob solche verhältnismäßig wirklichen klasse Quoten wie in der USA dort wiederholt werden können, wage ich mal zu bezweifeln.
    Die Serie an sich kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Es gibt starke Handlungsbögen und sowohl die Hauptrollen (u.a. Jennifer Morrinson, Lana Parrilla, Robert Carlyle), als auch die Nebenrollen (u.a. Raphael Sparge, Giancarlo Esposito) sind toll besetzt.

    als Antwort auf: Thank you, HouseMD – Videos #252298
    sushi8553
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    Es ist schön geworden. Ich musste einige Male lachen, oft zustimmen und fühlte mich einfach die ganze Zeit glücklich an all die schönen Momente zurück erinnert.

    sushi8553
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    Dass ich beim Ende dieser Ära so glücklich sein würde, hätte ich nie erwartet.
    Natürlich finde ich es schade, dass nun die letzte Klappe gefallen, die letzte Folge gesendet wurde. Aber es war eine tolle Folge und ein würdiges Finale.
    Nach der vorletzten Folge gab es für mich zwei oder auch drei Möglichkeiten, wie diese Episode laufen könnte. Letztendlich hat mich die Serie doch noch einmal überrascht und es hat mir große Freude bereitet diese vielen liebgewonnenen Gesichter wiederzusehen. Wie habe ich gestrahlt, als Amber aufgetreten ist, und als wir dann auch noch diese tolle Szene mit Stacy geschenkt bekommen haben, war ich wirklich glücklich.
    Zusätzlich gab es mit der Beerdigung und dem „Vorschluss“ noch einmal tolle Bilder, die gezeigt haben, wie positiv House doch auf die Menschen in seiner Umgebung gewirkt hat.
    Wie haben die Macher stets betont, es kann kein Happy End geben, kein Reiten in den Sonnenuntergang? Nun, es hat sich gezeigt, auch das ist möglich. Und es war ziemlich perfekt.

    als Antwort auf: Die besten Filmszenen aller Zeiten #252138
    sushi8553
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    Aus der Rocky-Reihe liebe ich die Stelle, wenn das Training kurz vor dem großen Kampf anläuft und mit „Gonna Fly Now“ untermalt wird.

    Großartig ist auch der Moment aus „Gran Torino“, wenn Kowalski ganz langsam sein Zippo-Feuerzeug vor der Gang zieht und diese ihn erschießen.

    als Antwort auf: 8×15 – Hetzen und Petzen (Blowing the Whistle) #252018
    sushi8553
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    @~Noa~ 1102894 wrote:

    […] Insofern denke ich, dass die Ratte tatsächlich so was wie ein Kompliment gewesen sein sollte.
    […]

    Davon würde ich ganz stark ausgehen. Die Ratte wurde doch in der Serie House nie mit etwas Schlechtem assoziiert. Steve McQueen wurde damals House Haustier, ein Wesen, für das er Verantwortung übernommen hat, zudem er in gewisser Weise eine „freundschaftliche“ Beziehung hatte. Deshalb verstehe ich Little Chase auch als einen Akt der Anerkennung und Erweiterung der Beziehung der beiden Doktoren.
    Dass House weitere Ratten in Chase Wohnung ausgesetzt hat, vorausgesetzt er wollte Chase nicht nur ein bisschen Angst machen, ist für mich auch nichts, was gegen diese These spricht. Solche Spielchen gibt es zwischen House und Wilson doch zuhauf, was dem zur Folge ja schon fast ein Argument dafür ist, dass sich die Bezíehung zwischen House und Chase vertieft hat.

    als Antwort auf: Eure Traum-/Wunschfolge #246554
    sushi8553
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    Es gab schon so viele tolle House-Folgen, dass ich nicht sagen könnte, wie meine Traumfolge aussehen könnte.
    Schön wäre es, wenn es tatsächlich nach Ende der Serie zu einer Filmreihe kommen würde, was meines Erachtens nach allein dadurch interessant wäre, weil man dann die Chance erhielte zusehen wie sich die Charaktere ohne House entwickelt haben. (Ich gehe in diesem Fall einfach mal davon aus, dass House am Ende mit einer Kündigung endet, weil er selbst neue Wege beschreiten möchte und sein Glück finden will.) Dieses Phänomen haben wir, zumindest angedeutet, schon in dieser Staffel gesehen bei Chase oder Thirteen, als diese ein Jahr ohne ihn auskommen mussten. Ich fände es großartig da noch tiefere Eindrücke zu bekommen.

    So oder ähnlich könnte ich mir einen Einstieg vorstellen:
    Nachdem House am Princeton Plainsboro gekündigt hat und auf die Fijis ausgewandert ist, hat er dort seinen Doktor der Physik gemacht, um nun an der ortsansässigen Universität zu unterrichten.
    Als Wilson House anruft, bittet er ihn nach New Jersey zu fliegen, um sich um die Behandlung seines kranken Bruders zu kümmern. House willigt sofort ein und ruft seinerseits Chase an, der nach House Ausstieg nach Australien zurückgekehrt ist. Für diesen hat House sich ein Flugticket sichern lassen, um nach dessen Einstieg mit ihm zu einer Prädiagnose zu gelangen.

    als Antwort auf: Wunschliste für Staffel 8 #236426
    sushi8553
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    Die halbe Staffel ist vorbei, das tatsächliche Ende rückt in Sicht, es ist also Zeit für ein paar letzte Wünsche:

    – weitere Intensivierung der Beziehung Chase – House

    – Ein Roadtrip mit Wilson entweder zu a) House´ Dad oder b) Wilsons Bruder

    – Wilson mit aktiver Rolle bei einem Fall

    – Chase´ kleine Schwester darf auf keinen Fall nach nur einem Telefonat unter den Teppich gekehrt werden

    – Rachel Taub würde ich gerne wiedersehen

    – Ich bin mir nicht sicher, ob ein Comeback von Stacy die beste Option ist, aber ich bin mir fast sicher, dass zumindest ich mich darüber freuen würde.

    – 13

    als Antwort auf: House wird nach 8 Staffeln beendet #236425
    sushi8553
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    Dass die Serie, die ich so schätze und lieben gelernt habe, einmal enden wird, war klar, und doch trifft es mich wie ein heranrasender Zug. Dabei ist weder der Inhalt noch der Zeitpunkt der Nachricht, was mich so überrascht, nur ist jetzt eine Entscheidung da und die steht.
    Ich bin kein House-Fan der ersten Stunde, ich habe sie im erst im Verlauf des dritten Jahres kennengelernt, aber mit Beginn der vierten Staffel gab es nicht eine Folge, die ich nicht sofort bei Erscheinen gesehen habe.
    Heute kann ich einer jeden Staffel, einer jeden Figur und auch einem jeden Schauspieler so viel abgewinnen, dass ich mir noch nicht vorstellen kann, auf eine Fortsetzung verzichten zu können bzw. zu müssen.
    Ich wünsche dem gesamtem Team und auch uns als Zuschauern ein erfolgreiches und grandioses Ende und bleibe im Moment einfach ein wenig traurig zurück.

    als Antwort auf: 8×11 – Schuld daran ist wer? (Nobody’s Fault) #237421
    sushi8553
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    Blut, Zerstörung, ein niedergeschlagener House vor dem Spiegel – die Szenerie lässt uns sofort erahnen wie es in House aussieht. Die Parallelen zu 6×22´s „Help me“ sind offensichtlich und doch ist die Situation hier eine andere.
    Damals war House (u.a.) deshalb am Boden zerstört, weil seine Patientin gestorben ist, obwohl er alles richtig gemacht hat, obwohl ihn keine Schuld trifft. Nun steht die Frage, ob ihn eine Schuld trifft, im Vordergrund. Und auch wenn er sagt schlechte Dinge passieren manchmal, ist doch klar, dass die Situation weit tiefgreifender ist, dass er nicht glaubt, sie passieren einfach so.
    Fortan werden die Ereignisse in Rückblicken erzählt. Die ersten Minuten sind schnell erzählt, es gibt einen Patienten, House verpasst Chase rote Haare und dann kommt der Wendepunkt. Bei der Fallbesprechung kommen drei mögliche Krankheitsursachen bzw. Behandlungen zum Vorschein, House entscheidet daraufhin auf eine rundum-Behandlung und plötzlich flippt der Patient aus, medikamentös bedingt. Das Skalpell, das Chase wegen seiner Verärgerung, auf Grund seines Vertrauens in seine eigenen Fertigkeiten und auch aus Leichtsinn mitgenommen hat, wird zur Waffe gegen ihn und der Patient verletzt ihn lebensgefährlich.

    Foremans ehemaliger Mentor Cofield soll auf dessen Wunsch hin und alles andere als uneigennützig den Fall bewerten und klären wen hier ein Schuld treffen könnte. House´ Teammitglieder nehmen ihn in Schutz und bestätigen Cofield er habe nichts falsch gemacht, vielmehr zeigt sich, dass auch der ein oder andere von ihnen inkl. Foreman anders handeln hätten können wahrscheinlich sogar sollen.
    Auch Chase, der nach erfolgreich überstandener OP zwar wieder zu sich gekommen ist, aber seine Beine nicht mehr spüren kann, spricht seinen Chef vor Cofield von jeglicher Schuld frei und sagt sogar aus, dass er, sollte er wieder laufen können, dies ihm zu verdanken habe; man achte hier bitte auf die Diagnose(!). Hier zeigt sich danaben aber auch eine weitere Parallele zur zweiten Staffel, als Chase (und auch House) wegen eines Behandlungsfehlers angeklagt wurde(n). Damals wie heute steht für beide Beteiligte fest, dass sie Mist gebaut haben. Dennoch stellt(e) sich für sie nicht die Frage den jeweils anderen zu beschuldigen, denn sie wissen, dass normalerweise gute Dinge zum Tragen kommen.

    Während House´ letztem Meeting mit Cofield bevor dieser ein Urteil fällen soll, kommt House dank einer Spielerei/ kleinen Racheaktion Chase´ auf die Lösung des Patientenfalls und verschwindet kurzerhand. Als er zurückkehrt ist Cofield verschwunden und so muss er auf den kommenden Morgen warten.
    Nachdem Cofield ansetzt, stürmt plötzlich die Frau des Patienten herein und verrät House habe ihren Mann gerettet. House erhoffte sich bis dahin ein wenig Bestätigung, eher Widerlegung seiner Selbst, dass er das Richtige getan hat. Umso härter trifft es ihn deshalb auch, als Cofield den Fall nur deswegen zu den Akten legt, weil House den Patienten gerettet hat. Enttäuscht fährt er aus seiner Haut und attackiert Cofield sogar verbal dafür ihn freigesprochen zu haben.
    Dass er ein Mensch ist, der Ungerechtigkeit hasst und eine Konsequenz in jedem Handeln sehen will, ist mehr als bekannt. Darum weiß er auch, dass Chase Ehrlichkeit und eine Entschuldigung zu stehen. Als er in dessen Zimmer eintrifft, befindet dieser sich gerade in einer Rheamaßnahme. House schafft es dann tatsächlich eine Entschuldigung über die Lippen zu bringen, doch beide wissen, dass ein Wort, so ehrlich es auch gemeint ist, nichts verändert.

    Es zeigt sich auch klar, wie die beiden Ärzte, Co-worker, womöglich sogar Freunde zueinander stehen. Chase versteht House, er erkennt, dass, wenn jener bei dessen Behandlung hereinplatzt und über einen anderen Patienten spricht er nur seinetwegen, weil er ihm wichtig ist, gekommen ist. Er hat gelernt dessen Spiele zu spielen und nur noch selten zu verlieren.
    Darüber hinaus fühlt sich House aber auch noch immer für seinen Schützling verantwortlich. Die eingangs erwähnten roten Haare waren House´ subtile Art zu sagen – Ich sorge mich um Dich. – Dieser hat erkannt, dass Chase nicht zur Ruhe kommt, dass er sich die Nächte um die Ohren schlägt, weil er unglücklich ist.
    Die beiden sind wichtig füreinander, denn sie vereint mehr als neun Jahre gemeinsame Arbeit. Sie vereint die Einsamkeit, ihre Sicht auf die Dinge und die Art zu denken. Umso spannender dürfte es sein zu sehen, wie sich dieses Ereignis auf ihre Beziehung auswirkt.

    Ich für meinen Teil empfand die Folge als ziemlich großartig, einfach weil es so viele Bezüge zu vergangenen Folgen gab, weil eine ganz entscheidende Beziehung der Serie thematisiert wurde und sich neue Möglichkeiten geben hieran anzuknüpfen. Ich hatte viel Spaß hiermit und hoffe auf mehr.

    als Antwort auf: 8×10 – Ausreisser (Runaways) #187880
    sushi8553
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    Auch mir gefiel diese Folge längst nicht so gut wie viele der bisherigen Staffel, allerdings empfand ich sie längst nicht so schwach wie von Dir beschrieben.
    Es gab zwei entscheidende Punkte, die mich sehr gestört haben.
    Zum einen waren es die Streitereien zwischen House und Foreman, zum anderen die simple Tatsache, dass man mehr aus dieser Folge hätte heraus hohlen können.

    Erst in der letzten Folge zeigt man dem Zuschauer, dass Foreman von House losgelöster agieren kann, weil dieser ihn auf eine neue Weise respektiert. Natürlich war nicht zu erwarten, dass in der Konsequenz Sticheleien, Tricks und „Spiele“ ausbleiben, aber, und diese Frage stelle ich mir, warum gab es sie dieses Mal? Zu welchem Zweck hat er so agiert?
    Ich denke schon, dass er den Leuten gerne den Spiegel vor ihr Gesicht hält, aber ich glaube nicht, dass er sich selbst, nur ohne Hinkebein, in Foreman sieht. Womöglich passt es ihm nicht, wie sein Boss sich privat verhält, womöglich fordert er von ihm die Ruhe, die er selbst, zumindest zu einem gewissen Grad, in sein Leben bringen möchte.
    Damit besteht natürlich ein gewisser Zweck in seinen Aktionen, aber gerade das „wie“ stört mich am meisten. Warum muss House Foemans Privatleben ziemlich grundlos in dessen Berufsalltag bringen? Man hätte dafür mindestens einen plausiblen Grund, wenn auch nur eine medizinisch weitreichende Meinungsverschiedenheit, zu Grunde legen müssen.

    Auch den zweiten Punkt hast Du oben bereits erwähnt. Aus welchem Grunde hat man so wenig aus dem Patientenschicksal heraus geholt? Natürlich war das Runaway-Thema geeignet Adams etwas mehr im Vordergrund zu platzieren*, aber wieso hier nicht Chase mit eingebunden wurde, bleibt für mich ein Rätsel.
    *(Das fand ich im Übrigen auch sehr gelungen. Ich war zuerst sehr besorgt, dass man ihr da zu sehr die 13-Persönlichkeit auf den Leib schneidert, dadurch, dass House das Verlieren der Wette aber absichtlich in Kauf genommen hat, weil er ihre Vergangenheit bereits besser beleuchtet hat, ist man dem mehr entgangen. Ihr Schussfertigkeiten waren letztendlich auch nicht so überraschend, schließlich wissen wir von ihr, dass sie aus guten Verhältnissen kommt und Eltern hat, die gerade in Anbetracht der Runaway-Sache bereit waren ihr jeden Wunsch zu erfüllen.)

    Gewohnt stark habe ich Taub erlebt, der Schritt für Schritt lernen muss, was Verantwortung bedeutet. Auch seine Interaktion mit Wilson hat mir viel Freude bereitet.
    Gefreut habe ich mich auch über die wiedermal starke Patientengeschichte, die, wie schon über die gesamte Staffel hinweg, mir gut ausbalanciert vorkam.
    Um es in einem Punktesystem auszudrücken, würde ich 6,5/10 Punkten verteilen.

    als Antwort auf: Wunschliste / Verbesserungsvorschläge für das DHF #179364
    sushi8553
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    @~Noa~ 1102434 wrote:

    Es gibt drei oder vier Reviewer pro Folge seit S8, und das ist schon erschreckend wenig. Ich sehe aber schon, was du meinst, und fühle mich – hehe – angesprochen. In den letzten Eps habe ich mich mit ausführlichen Reviews zurückgehalten. Hauptsächlich deswegen, weil mir die Zeit oder die Lust dafür fehlt. Ich vermisse auch den teilweise kontroversen Austausch hier, aber das ist eine andere Sache.

    Eine „Klagemauer“, wie vorgeschlagen, finde ich nicht so sinnvoll, weil sie allgemein gehalten sind und ich mich aber gern spezifisch auf eine bestimmte Ep beziehe. Um ehrlich zu sein, bin ich bestürzt über die Meinung, man würde mit vorwiegend ’negativen‘ Reviews andere potentielle Reviewer verschrecken. Es gibt doch immer noch die Möglichkeit, darüber zu diskutieren, ob es wirklich so negativ war, und Argumente dagegen anzuführen. Ich würde das sogar begrüssen.

    Falls aber meine unerhebliche Meinung hier für verschreckt gucken und sich verlegen/erbost/verärgert zurückziehen sorgt, lasse ich es eben. Auf eine Klagemauer schreibe ich sicherlich nicht. Das ist mir doch zu melodramatisch.

    Du (und auch andere) sollen sich keines Falles zurückziehen, dafür schätze ich Deine Beiträge hier im Forum auch viel zu sehr.
    Ich habe die Idee der Klagemauer hauptsächlich deshalb wieder ins Spiel gebracht, weil ich mir dadurch erhoffe, dass in den einzelnen Beiträgen deutlich häufiger das Positive im Vordergrund stehen kann. Persönlich glaube ich, dass das andere (Neu-)user auch eher befeuern würde in Diskussionen einzusteigen.
    In einigen Beiträgen ist es ja fast schon so, dass der Ruf „nach den guten alten Zeiten“ größer ist, als der Kommentar zur Folge. Daher kann ich durchaus verstehen, dass Du folgenspezifisch auf Probleme eingehen willst, genau das würde ich mir bei einigen anderen Beiträgen auch wünschen.

    als Antwort auf: Wunschliste / Verbesserungsvorschläge für das DHF #188430
    sushi8553
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    Ich würde gerne einen Vorschlag machen, den Kathrina einst im Folgenthread zu 7×22 gemacht hat. Mir geht es so, dass ich auch bei der achten Staffel noch jedes Mal freudig vor dem PC/TV sitze und 43 Minuten House auf mich wirken lasse. Scheinbar geht es einem Großteil derjenigen, die zu den aktuellen Folgen noch etwas schreiben nicht so. Teils sind noch immer sehr lesenswerte Beiträge darunter, aber die Grundstimmung, ebenso dieser Beiträge, scheint sich immer mehr im Negativen zu manifestieren.
    Das finde ich besonders deshalb schade, weil ich auch das Gefühl habe, dass dadurch auch diejenigen abgeschreckt werden, die Spaß an der Serie haben.
    Deshalb habe ich hier diesen Vorschlag ans Tageslicht geholt:

    @Kathrina 1094058 wrote:

    In diesem Forum vollzeiht sich etwas, was ich schon von anderen Foren kenne. Im Verlaufe der Zeit gibt es mit jeder Änderung in der Handlung welche, die unzufrieden bleiben. Meistens sind es Shipping Punkte, die die Anhänger eines Pairings verärgern können, andere Male geht es um andere inhaltliche Unstimmigkeiten. Solche Dinge regen zu Kritik an, was nicht schlimm ist, solange die Kritik sachlich und fundiert ist und im Auge behält, dass es ein Fanforum ist und berücksichtigt dass Leute in erster Linie hier kommen, damit sie ihre Freude mit Anderen teilen können. Somit soll man sich in erster Linie an eine positive Grundstimmung besinnen. Ich sage nicht, dass man hie und da nicht frustriert sein kann, diese Meinung dann für sich behalten sollte und sich damit begnügen muss, die Faust in der Tasche zu machen. Aber alles im Rahmen, und wenn man 6-7 Folgen lang den Eindruck hat, man will am liebsten wegschauen, ist es vielleicht an der Zeit, sich und den Mitmenschen eine Auszeit zu gönnen.

    Einige Foren haben eine Art Klagemauer, Bitterness-Tread oder Ähnliches. Dort ist es erwünscht sogar, seinen Frust über Dinge rauszulassen, die einem missfallen, und niemand darf dafür angegriffen werden. Aber der Mensch ist ein Rudeltier und neigt dazu, gerne die Meinung von Mehrheiten oder Autoritäten entweder anzunehmen oder, je nach Charakter, für höherwertiger oder expertenhafter als die eigene anzusehen. Es ist darum sehr wahrscheinlich, dass durchwegs negative Resonanz den Genuss für die Zufriedenen (oder überwiegend Zufriedenen) schmälert. Darum bitte ich alle, die an diesem Forum Freude haben, den Wunsch derjenigen zu respektieren, welche die Serie geniessen und weiterhin geniessen wollen: Versucht den Bericht in einer überwiegend positiven Grundstimmung zu verfassen. Wenn Euch dies nicht gelingt, bei der entsprechenden Folge, kein Problem. Schreibt euren Beitrag dennoch und postet ihn in die entsprechende „Klagemauer“, welche hier hoffentlich bald erstellt wird. So können wir denjenigen, welchen eben das Übermass der negativen Energie meiden wollen, die Freude am Forumleben erhalten. Damit niemand gezwungen wird, als Fan vom Fanden fernzubleiben, damit er den Spass an seiner Lieblingsserie nicht verliert.

    als Antwort auf: Wer ist euer Lieblingscharakter? #162263
    sushi8553
    Mitglied

    So nach ziemlich genau einem Jahr möchte ich einmal Bilanz ziehen und schauen wie sich meine Sympathieskala geändert hat.
    Ich finde es wahnsinnig schwierig den einzelnen Charakteren, die ich fast ausnahmslos mag, mit einem solchen Ranking gerecht zu werden, deshalb sind hier auch drei Ranglisten, abhängig von Funktion und Anzahl der Folgen, entstanden.
    Die größten Probleme hat mir die erste Einteilung bereitet (insbesondere die Plätze 2-4), da ich jede dieser Figuren sehr zu schätzen gelernt habe.
    Die Werte in Klammern beschreiben die Verschiebung zum Vorjahreswert.

    1. House (-)
    2. Wilson (+1)
    3. Chase (+1)
    4. Taub (-2)
    5. Foreman (+2)
    6. Cameron (-)
    7. Thirteen (-)
    8. Cuddy (-3)

    1. Amber
    2. Martha M. Masters (+)
    3. Adams
    4. Kutner
    5. Park

    1. Stacy (-)
    2. Alvie (-)
    3. Rachel Taub (n)
    3. Nolan (-2)
    4. Vogler (-2)
    5. Rachel Cuddy (n)
    6. Lucas (-)
    7. Tritter (-)

    als Antwort auf: 8×09 – Bessere Hälften (Better Half) #251461
    sushi8553
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    Wenn man mich fragt, dann war es eine sehr gelungene Folge. Ich saß nämlich die gesamte Zeit über glücklich lächelnd vor meinem Rechner.

    Das Thema der Folge hat mich sehr an das der sechsten Staffel – „Bekommt, wer Gutes tut, auch Gutes zurück?“ – erinnert.
    In Abwesenheit Taubs ist Foreman zum Team hinzugestoßen und gleich stellt sich die Frage nach Kompetenzen. Foreman garantiert House nicht in seiner Funktion als Dean zu überstimmen, doch wird dies von House als nicht wahrscheinlich gesehen. Er spielt mit seinem Chef Spiele, die zeigen, wie gut er seinen ehemaligen Angestellten doch kennt, gleichzeitig will er Foreman aber auch beweisen, dass er seine Funktion als Dean gut ausfüllen kann.
    Dies alles tut er nicht ganz uneigennützig, er will seine Fußfessel gelöst bekommen, und doch auf eine sehr harmonische Weise, die Foreman nicht hätte verlieren lassen. Dennoch trifft es jenen hart, als er erkennt, dass House noch immer seine Fäden zieht.
    Getroffen zieht er sich zurück und lehnt House Antrag betreffend der Fußfessel ab. Als ihm dann des Falles Lösung kommt, präsentiert er sie seinem ehemaligen Boss und ordnet selbst die Behandlung des Patienten an.
    Dies ist der Moment, an dem er erkennt, dass er sich von House, von dem er viel gelernt, erfolgreich gelöst hat und realisiert mehr als dessen Puppe, sondern vielmehr ein Mensch, der selbst Kontrolle übernehmen kann, zu sein.
    Nichts desto trotz sieht er auch ein, dass er House auf der einen Seite viel zu verdanken hat und auf der anderen auch ohne „Stützräder“ mit ihm arbeiten kann. Folglich befreit er House seiner Fessel, weil er es so für richtig und verantwortlich hält; für House ist dies eine Geste, die er sehr zu schätzen weiß und dankt ihm auf eine Art, die, so schrullig sie auch sein mag, ausdrückt, dass er Foreman tatsächlich respektiert.

    Passend zum Folgenthema gab es noch drei weitere Handlungsbögen. Beginnen möchte ich mit der der Klinikpatientin. Gegenüber Wilson äußert sie genauso wie ihr Mann asexuell zu sein und dennoch seit zehn Jahren eine glückliche Ehe zu führen.Wilson scheint davon so fasziniert zu sein, dass er seinen Freund „beauftragt“ die Wahrheit darüber heraus zu finden.
    Tatsächlich leidet der Mann an einem Tumor, der die Funktion der Libido beeinträchtigt. Als ihm die Folge einer Behandlung mitgeteilt wird, ist er überrascht, dass seine Frau darüber glücklich zu sein scheint, da sie nur seinetwegen vorgab asexuell zu sein.
    Auch die Frau des PotW hat einiges für ihren an Altsheimer erkranktem Mann aufgegeben. Das Leben, so wie es ist, fordert sie stark und belohnt sie nur selten für Handeln. Freude und Enttäuschung stehen eng aneinander, nur meist steh die Enttäuschung im Vordergrund.
    Chase erwähnt Adams gegenüber seine schwere Kindheit, in der mit seiner Säufer-Mutter zurechtkommen und seine kleine Schwester großziehen musste. Dies ist besonders deshalb tragisch, da das Resultat für ihn alles, nur keinen Erfolg darstellt. Nach wenigen Jahren verstarb seine Mutter, zu seiner Schwester hat er lange Zeit keinen Kontakt mehr gehabt, bis er sie dann am Ende der Folge anruft.

    Wie lässt sich also die Frage zum Folgenthema unter Berücksichtigung der gewonnenen Eindrücke beantworten?
    House wurde dafür belohnt seinem Chef dessen Position im Krankenhaus und auch als Mensch vor Augen zu führen. Dieser erhielt im Gegenzug seinen Lohn in Form von House´ Respekt.
    Auch bei der Klinikpatientin ist die Frage ähnlich simple zu beantworten. Sie konnte trotz ihrer sexuellen Triebe über Jahre hinweg eine glückliche Ehe mit ihrem Mann führen. Jetzt, wo seine Libido wieder in Gang kommt, bekommt sie etwas zurück.
    Weit schwieriger ist es in den folgenden beiden Fällen zu einem Ergebnis zu kommen. Stellt sich tatsächlich ein angemessener oder besser ein zufriedenstellender Lohn für die Ehefrau des Alzheimer-Patienten ein? Sind die kurzen Momente des Glücks genug für die vielen Opfer und Enttäuschung, die teils ohne Vorwarnung auf das Glück folgen? Vermutlich kann das nur ein Blick in die Zukunft zeigen.
    Ebenso sieht es bei Dr. Chase aus. Zum aktuellen Zeitpunkt wäre es aus seiner Sicht vermessen die Frage mit einem „Ja“ zu beantworten, doch es kann einen Wendepunkt für ihn geben. Womöglich bringt die lange auf Distanz gehaltene Schwester Glück, Gutes zu ihm zurück.

    Eine Pauschalantwort wird hier zurecht vermieden. Zum einen weil eine glaubwürdige und zutreffende Beantwortung nicht möglich ist, zum anderen, weil die Frage über dem Schicksal vieler Akteure der Handlung, ich denke insbesondere an House selbst und Chase, aber ebenso an Wilson, steht.

    Anbei muss ich das Schauspiel der Crew einmal ausdrücklich loben. Hugh Laurie und Omar Epps haben wunderbar miteinander harmoniert und ähnlich stark habe ich auch Melanie Lynskey und „ihren Mann“ erlebt.

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